aufdann stMMagtllaneS an. i;i9 mu schiffen vonSevilien
ab/ fand« in der that und paßirte die von ihm benannte Magcllanhschestraaß/ so wurckltch eine mrer.enge zwischen dem grossen A -lantischen und dann dem auch groß zubenannten Südcr-meer ist /undgiengdurchdttgaMsüdliche fee biß zu den insuln 6-lo' " /awncr. allwoer mttgrN hingerichtet wurde/ vderwieeiniaeno,-.geben/inernemtreffen auf der insulMatan/ nachdem er diejnsulCebuerobert/ an. 1520 umgekommen ist / so zwar Milin.pinische insuln sind. Eines von seinen schiffen segelte um die gankewelt-kugelherum/ undkaman. 1521 den8scpt.zuSevilie» wie-der an/unter seinem schiff-hauptmannSebastianoCano.Es ist alsoMagellanes der erste erfinder gedachter meer-enge / durch das
"E oder die Allanttjchesee gegangen/ bey dem voracdüraeä- iss virgu», himm geschiffet/ und hat in einem monat an. 1-120die süder.see erreichet. GarsiaS Loarsa und Simon Alcazvva folg-ten ihm an. -5 ;4 nach. An. i ;;9 wurden von dem DischoffzuPlacenna; schiffe ausgeschickt/ unter welchen eines durch die meer,enge nach Arcquipa greng . Acosta berichtet aus ihrem taa-buch /daß der eingang dieser meer-enge noch nicht völlige 52 grad von derlinie entfernet sey / und daß die gantze lange davon nur 90 oderaufs höchste 100 merlen / die breite aber/ wo sie am kleinsten undengsten / nur eme meile austraae/jedoch an vielen orten so tieffsen/daß man kcinrngrund finden könne. Die Spanier liessen nach-mals diese p-n-s- unbesucht/ biß ste Dracke und Eavendish wiede«rum dazu brachte. Der letztere unter diesen paßirte sie an. an. 1591zumandernmahl/aufweicher reise er aber starb. An. 159° begabes sich / daß Richard Hawkins / ein Engella'nder/ nachdem ereine lange zeit in dem 50 grade i-c-ruMni-- jm gesichte von »err« -u.ürsn gesegelt hatte/ endlich an. 1594 diese meer-enge paßirte/undvon den Spaniern nach einem scharffen gefechre an der küste vonPeru gefangen wurde. Dieser berichtete die Spanier / daßk iierra ösi ruego nichts anders als eine gewisse anzahl beysammenligender insuln sey / nebst vielen andern dingen mehr/die sie zuvornicht wüsten/ und worauß man gar leicht auf die spur von dem sogenannten krew >L i-i-irc so etwas weiter hin gegen dem Silber»k-->»Iigt/ aber im übrigen zum durchführen eben so begmun / alsdasMagellanische/ hingegen wegen seiner länge und vielen krüm-men dazu unbequem ist/ kommen mochte; wiewohlen doch in derthat Iacodus ie und Cornelius Schonten erst nach 26 jährendadurch gesegelt/ und selbigem des ersteren nahmen gelassen ha-ben. An.-i;y8 paßirten die Holländer unterZacobo Mahuviound Simone a- coräes diese Magellanische meer-enge zum erstenmahl mit 5 schiffen/ und fanden einen kleinen meer-buscn5»/ welchen sie den grünen Bay nennten. Zum andern mahl gicn-gen sie dadurch unter onver v-„ äervroori an. 1600/ Georg Spiel-berg gieng zum ersten mahl dadurch an. 1614 / und hernachwiederum an. 1615. Die Spanischen colonien wurden hier selbstan. 1584/8;/ und 86 angerichtet/ wiewohl mit einem unglück-lichen ansang und ende. Alle/ so diese meer-enge paßtrer/bÄenangemercket/ daß sie mit hohen unfruchtbabren und stets mit schneebedeckten bergen / die fast an einander zu stoffen scheinen/ umge-ben/ nnd einer so unerträglichen kälieund hefftigen ungewitternumerworffen ist/ daß nach der zeit wenig mehr dadurch gegangensind/ insonderheit/ nachdem die so genannte >- lyrische meer-engeerfunden worden, o/öxrttr äs reb. Lmmsnnel. I. I I p. Zr?. Fer-ü/r«-!«/.
iliutlres äs! nuevo munäo. !. 8 LZ-rer-i-r. I,
26. c. ; collcA. ree. Incil'c. c. 2.
Manellanica/ vonden einwohnern Chira genannt/ ist ein»heil von dem südlichen America / und Hai diesen nahmen vonFerdinand» Magellane bekommen. Es ist keine Europäische co-lonie allhier / nachdem die Spanier zerstreuet worden / oder durchHunger umgekommen sind. Sonst wareu die stadie iao»^-«-still? und 8-n keiice in dieser gegend / welche die Engellander nachder zeit spoll-weise ?orro r-m« genennet haben. Es ist in diesemland eine sehr kalte lufft/ und wächset eine gewisse wurtzel darin»nen/eavar genannt / welche die einwohner an statt d» brvds ge-brauchen. Den Spaniern kamen die , welche rn diesemlande lebten / wie riefen vor; allein die letztem reiß-deschreibun«gen der Engelländer berichten das gegeniherl. Gegen suden zu llgtdie Magcllanische meer-enge. a-i r »cgo wird von mm
gen dre Magellanische insul / und die umher gelegene see das Ma-gellanische meer genennet. Dieses so genannte Feuerland / wel-ches südwärts von America / und auf dergcllanischen meer-enge liegt / bestehet aus unterschiedlichen msuln/und hat diesen nahmen von dem vielen feuer bekommen /welchesman bey der ersten landung darauf sahe. Das ^c ^ m ,an /wo Magellanes winterte/ und einige von s"ncn auffcuhufGensoldaten an. 1519 absträffte/ und derenhaafen Deftada/liegenauf der östlichen feite von Magellanica. Letzt geb achter haftn /iVekcherauch 62^2 Ldejss genennet lvikd / eine ^so ohngefahr eine halbe meile breit ist / nebst 22 lnsuln und 2 sinn-klippen/ die man bey grossem wasser nicht sehen da": Der Erdbodenist voll weiffen sandesund ohne bäume / hat aber viel susse wasser/womit sich die schiffe versorgen / wann sie nach Ar meer-enge zugehen. Ausser Magellano haben auch Drake / Cavmdtch / vander Noort und andere mehr daselbst gelandet. ^ -
Maggia / lat. ^äi-. Teutsch Meynthal/ etn- von den4 Maoländischen Landvogteyen/ welche an. ^ Ar HttW von
Mayland Maximilianus wegen geleisteter müsse
^5
, hatesvondem fluß
welcher selbiges durchfliest/ und bey Locarno / rn denLago ^sxg-oresjch ergiest; der beste vrr und refiventz des Land»Vogts heißet Cevio / und ist ungefähr von Locarno ; meiien imhohen gebürgt gelegen, Zcvsupi. a-s ^ricss w ir-i.
mag
men^tsxZiL. oder besser, Vi»
welcher selbig!?durchfliest7 und
beste on und residentzHs LanM"Zefahr von Locarno; mei
Lcksupl. a-s ilriczz in Irzi. ZA2.
nevvlcker/ aus welchen die Medische °-n°nindmät^bestanden/ auch eines mit dem nahmen m^q W und im üvr?L Medischen ursprun s gewchn in ö;
watvicl glaublicher lst/ dass die bey erfolg der Zeiten denen Me.n nachmals Persischen Weltweisen gegebene bencn-
nung eben so von dem bemeldten etgentlichen theil der Medischenhergeholet sey, als der nahm der bey den Römern bekand»ten Mchendeuteren Hcrtruftt anfänglich von den Hetruriern/unddre benennmig der Wahrsagern auß dem gestirn/ wann man siecvgt-jPM geheiffen von denen Chaldaern ober Badyloniern eni»^^Meu seye. Es waren aber die bey denen Persern die vor.nehmste und ansehnltchsten lenk/ indem ,ie die stell der oberstcnPrie."^V^gehelmden Räche bey dem König bekleideten WaS daserste betrisst/ mnsten sie den gantzen Gotkes-dienst ainZiren und an»ordnen/auch bey alle» opffern selbst gegenwärtig seyn / sonderlichaber auch das immerwährende feuer unterhalten. Hierzu gehörtauch dlkses/baß sie in der „ach dasiger art wohl beschla-
gen waren/dabey denn unter andern vornehmlich erfordert ward/daß sie sich ausdle stern.kunst/ physic / traumdeuten/ und anderevergleichen wlssenschafften gelegt haben musten. Denn so offt et«was vorfiel / wurden sie nicht allein von dem König/sondern auchvon allem volck um rath gefragt. Und das ist eben das andere stückihrer Verrichtung / daß sie um den König als geheimde Räth wa-ren. Dmn ohne ihr einrathen ward nichts vorgenommen/sondemalles mrt ihnen überlegt/nachdem sie es vor gm befanden/ etwasvorgenommen oder unterlassen/ das böse bestrafst und das gutebelohnt. Der erste unter diesen war der bekannte Zoroast»res/ und ihr vornehmster lehr-satz war dieser/ baß alle creamreiraus wasser und feuer bestunden. Dergleichen waren / welchesich nach Cambysis tod des Persianischen rcichs bemächtiget bal-len. Sie werden sonst von alten seridenten gerühmt / daßsiesichkeusch und mäßig aufgeführet haben / wobey aber auch freylichnicht zu läugnen / daß es einige gantz anders gemacht haben wer-den. Zum wenigsten ist aus der Übeln bebeumng der Wörter -«-zus-ein hcxenmeistcr/und m^j->,dic hererey zu ersehen / daß viele unterihnen die wissenschaffr in natürlichen fachen / welche nsru»->-r helft / zu allerhand gottlosen und abergläubischen dingen gewiß»braucht haben werden/ da gleichwobien von denen ersteren un»ältesten solches eben nicht sonderlich zu argwohnen scheinet.
/o-r üe regn» kcrtärum I. r y- i. Leü/r!'. gigtz clcmzgir.
^ rnLgoru», mettism exolc^I^mium nominc . psrriz<Ltt->ru. st L. cMK ös rzranniös k^sZorum in kerür üsdik»
Magmus/ (Johannes Antonius) ein , voir
Padua gebürtig/pro 6 i>rte die msry-linund-llrologiszuDononien/und erwarb sich grossen rühm damit / wie ihn dann alle Fürsten und grosse Herren zu seiner zttt sehr werth hiclten/und sich von ihmihre naiivitäi stellen liessen. Er soll auch sechsten seines iebcns endeziemlich accurat vorher verkündigt haben- Er war em über alleMassen arbeitsamer mann/und verfertigte unterschiedliche schrifsten/unter welchen die vornehmsten sind seine -pii-menge- von an. n 8 »
biß l6;o; deßgfticheN rsbui^kccunciorum mobiijum, r. r; rlieoric«plznccsruio juxrs LopcrnjcsnLS vblerv-itiones ; »ie p>LN,s krisnßulir I.I- primum mobile 1.11; rriZomsrris lpk«ricoruw; problsmsrL sllro-nömicr.gnomic-i ö- geogrspkics; commem. in I. ^Qgleni öc ä>eburgccrcrorjis L cic legirim» Lkrologia- in meUicinr u!u ; commem.ineeosranb. kcolcmLi; IraliL oe/criprio > äs meropolcopiL, 6>:c. stp
starb zu Bononim den l! febr. an. IÜI 7 an dem schlage/ nachdemer 61 jähr alt worden WM. >-> eloz vicor. iNuUr. x° r8z, 284»Firste.
N ist der gemeine name/welcher so wol in civii-
und krieas-bedienunaen/als auf Academien gewissen verschmn er»theilet wird/ wiewohl unter ihnen ein sehr grosser unterschied lst.Denn bey den Griechischen Kaysern findet man / daß solchen dieW mhmstenstand s p ohuen / als Rathe/ Kayserliche nahe an.
Der c-cum-nicu-hatte
«rosse aukorität/und war v>rsLkar des berühmten coUegii, welchesConft 2 qcstifftet / und von dem Leone
ifsuro welcher mildem
mb ntt l httm w bllder-verehrung zerfallen / tsi die asche
2 bat von dem Pabst dre aufficht
f,ker dft nch 'der bücher/ die gedruckt werden sollen/und duseS
Gleichwie^«n aberubechauptw ^ gucd nicht sagen/schen gar aufgekommen. Das
wenn das wort ^8 tn ^ dem -; <ccu>» suchen
sicherste hiervon ist dieses/daß ^ aufnchtmig
musse/wiewol ln Tcuisch l >» ZloM>r.
der Aeavemien diese wurde an gefuno ^
Or^c. barbsr, tltlter deM w ^^unl gensribus. ^
in bik. umverk.Oxqmsnt,L-^
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