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XISAiltris. nc>r. 6ign. co6. Ikeoäoli-uio ludjeÄr. §/>eü-
in xcit-liürixeiille lull?. r<Lc.Ie/ce»- 6s lionor.
f. xrs6, scs6cm.
-r^6I81LK LOIssVIVII- c sihe L-x convivi!)
Ä1V6I8VLR. war zu Rom der ^6junSus,
odcrcoUcxe des KiÄLkoriL, von dem er/ und zwar aus gewissemaberglauben des nachts ernennet ward / auch im felde die remercyrommLngiren muste/ sonsten aber ncchst ihm und unter ihm schlech-ter dmgen den höchsten gemalt hatte. üc-nü-cia eguic.
^sä6I8VLX 0kkI6IOR.M. wird offtmahlS auchxav' genannt/ und war einer der vornehmsten
bedienten am Kayserlichen Hofe / den wir füglich Ober.Hof-Ma»schall nennen können. Deine Verrichtung beschreibet Cassiodorus folgender «nassen: er habe die aussicht über den gantzcn hof undüber alle coiieZi» gehabt/ daß alles ordentlich zugehen mochte. Erhabe die leme zur audientz geführet/ ihnen tage angesetzt/ wennihre fachen vorgenommen werden sollen / das post-weicn -NnZ»-et /alle bedienten und richte«? in den provintzien gesetzt rc. Nachgehendsabcrist dieser nahine abgekommen / und dessen bedicnung wohl m20 andere eingetheilet worden. 6c «m^. «tom. z, ,4 ?-></?
»«,</» I-xe/re. L«. Or. p. 84z.
N/ä6I8VLi^ ^LOR.^Hs8,ist dername,welchen man durch-gehends einem sehr gelehrten Römer beylegt, der uin das jähr n;yvon Alexandro III in die zahl der Cardmäle aufgenommen, auchnachgehends zu unterschiedenen «vichtigen «egscionen gebraucht wor-den; z. e. an-1187 in derLoinbardie zu auffdebnng der bastlost «n berkirch entstandenen spaltungen,ferner zu der puMicsnun des z>vi«chendem besagten Pabst und dem Kayfer Friderico I geschlossenen sue-dens, ingleichen unter Urbano lll, gleichfalls in der Lomdardie,zu absthaffung der unter den geistlichen eingerissenen üppi,,keit,u. s.W. Er bat geschrieben eine collcLtionem LLnoiium L 6ccrcr»rum;Iil>. ; 6e vers lidc-rske ; lib. 4 6cjulli 6c jullirla: -»nomkus; 6sLs,pci>»-
»ionibus; comrL 8sl,cllis»os öcc. Sein tod erfolgte um das jährIIY2, nachdem er sein alter höher als auf8c> javr gebracht. L-cico».
Nut. LäriciNi.
nsl. r. ir.
MiV6I8H</sW8. Wer zu Rom in den wolle, der
muste sein gewisses alter zu jeder stuffe erreicht haoen, sonst kam ernickt darzu - z.e. ein cr»Lllor «nuste 27 bis 28 em40,ein con.tt>> 42 jähr alt seyn. Unter den Kaysern aber konte auch 6-lpcni-rctwerden. Wer nun anhielt, der zog sich sauber an, und gieng m dencomiliis aufdcm LLMP» kvi-rcio. oder wo sich immer eme grosse an-rabl volcks versammlet fände, von einem -->ou zu dem andern, daer sich ihre E-ßi- ausbat; welches die Roiner j-renicre hiessen,weil man Mey denen,si) man um ihre stimmen ansprach, die Händeru fassen und zu drücken pflegte.Es ward aber kein ^gui^e^wäh-let, milLulpicLco, das ist, nachdem die -ugu-es nach dem Himmel undvöaeln u.d. m. gesehen,denn wo die smpic.L nicht gut waren,so giengalles wieder zurück. Es wurden aber die ^ut-zruz abgetheilet (i)in or-Zinarios öc exrraor6inLrio-: die letzter» wurden nur zur zeit bernoth erwählet, dergleichen DiÄ-ior und t^s'llc- Isgmcu.-I waren.
in Majores Lc minores. Zu jenen gehören Lo.nmss, I-rL-cor-s Ocn-kores E ru diesen (Zuisllorcs, Tribun, xl-bis, 7k6iles, 'I'riuinviH caxiiia-les Lc. (?) in urbsnos Se provlnciaics: jene blieben in der stadt, dieseaber wurden in die provinren geschickt , als procoulmcs . UrLcorcs,xrL'llll-s öcc (4) in pLtticios 6c plcbcjozssene wurden aus den yacrrciiraewahlet,diese aber,damit man dem volck nicht zu viel thun möchte,ex plebe, als 1°ril>uni plcbis. (z) ^8'll^us cuculcs waren, die dasrecht hatten, f-Uam curul-m zu gebrauchen, alsLonkuics, I-rLlores,
-L6itcs Lurules 6cc. ?r'rr/E. *
Ni^6I8 , waren des oKci»ru,n bedien-
ten, die in sovielerleyclaffen abgetheilt wurden, nachdem er vielfachen zu verrichten hatte- k>e/«e. o'.o-, p-844-
LNagiUö / Italiänisch > oder (Hieronymus)
ein Rcchrs-gelehrter, war gebürtig von Angbiera in dem May-landischen. Er studirte zu Bo««oiiien die bereosamkeil und Historie,und nachdem er in der mathematischen und andern philosopyischenwiffenschafften guten gründ geleget, ließ er sich die erlernunq derweltlichen rechte mit grossem eyfer angelegen seyn. Allein weil erNicht allzuwol bey Mitteln war, suchte er sein glück an andern ortenzu machen, da er dann endlich in Cypern zu Famagusta zum Rich-ter von den Venetianern ernennet worden. Doch wo er sein glücksuchte, fand er sein gröstes Unglück. Denn letzt-gedachter ortwurde von den Türcken belagert, und endlich nach einem tapffernwiderstand, worzu Magius sehr viel durch seine erfahrendelt inder ingcniE-kunst beygetragen, erobert. Er wurde hieraufwidergegebenes Wort in die sclaverey nach Constantinopel gebracht, daer die übrige zeit seines lebens in einem erbärmlichen zustand zu-bringen muste. Doch tröstete er sich init dein exempel der allenweisen, Aesovi, Menippi und Evitccti, seufftzete aber noch immerdabey nach seiner freybeit, die er durch Vermittlung dcr Kayserli«chen und Frantzösischcn Gesandten an oer psorte, wiewol vergeb-lich, zu erhalten gedachte. Denn sein Herr, Mahomed-Bassa,brachte ihn an. 1^72 oder 157; den 27 may durch einen strick umdas leben, weil er wegen alters nicht mehr recht dienen konte.In währender seiner qefänguiß, und zwar meistens in ber nacht,weil er am tag zu der härteste» arbeit angehalten worden, hat er 2traetatcn, den einen 6s rmrmiiLbuiis und den andern ae c^uu^overfertiget, welches um so mehr zu bewundern ist, als MagiusVamal vhn büchern gantz rntbiössek war, und gleichwol diese zwey
mag
schafften voller anzügen der eignen Worten alter -u/toram sind -die also Magius allein aus seinem gedächtnuß muß hergeholet ha-ben. Er hatte bereits vorher verschiedene schafften heraus gege-ben, als da sind : llc munll, exirio pür exullionem I.mencüris in guacuor inklirurionam civiliuni libros ; korrikcz,xione liellc cicrs ; milcellsneL sivc v^rire Icüionss; cle vcceri ücrrunxLcu libeUus; vir« illulirium virorum, suLiore Lnu!,o probn cum
commemLnis, daraus Lambinus vieles soll genommen haben. 7/,»-
«»«ck bitt. I. 44 Lci LN. in vils ^Isgu, Lliljir.Lur
elog. p. 1 f. z;;. »
Magius/(Vincentius) war vonBrescia gebürtig,und lebte umdas jähr - z ;o. Er lehrete zu Ferrara und Padua , und erwarb sichgrosse Hochachtung durch seine geschicklichkeit. Er schrieb über diepoeucn besAristotelis undHoralii einen rrsÄLt 6c rilliculis und ande-re. Aus seiner familie hat sich an. >4)40 Lucilio Makro Magi be-kandt gemacht, welcher zu Pavia gelehrel, und nachgehends an desHertzogs von Savoyen Hof nach Turin gezogen ivorden. Man hatvon ihm verschiedene schafften nach seiner art, als - voiu^m- z-l.<-n>oUr,onil,us,eineLateinische Übersetzung von demSimplicioüberden Aristotelem, und eine andere von dem Alexandro Aphrodisäv;
desgleichen rveorics öc prLÄica mc6clilli;commcnrLrios 6c prognolii-c,s Üippocrstir; e^itkolLrum libros rrer, öec. riissrro lliiuom.
tccrcrsci.
Magliano / lat. EoliLNL. ist eine lustig gelegene und wohl.bewohnte stadt in Sabina, einer zum Päbstlichen gebiet in Italien gehörigen provi,,?, und zwar noch bis auf diesen tag die baupt-stabr darinnen. Sie ligt auf einem Hügel an dem ufer des Thber-flusses, 20 messen von Rom nord-wärts, und ist nach der von Ale xandro VI an. 1495 gemachtenverordnung, die rcllllcnr des Bj-fchosss von Dabtna. 6ckcr. Ic-I.
8. Maglorius / ein Bischofs von Dol in Bretagne , war gebür-tig aus der 6j°ccer Vannes.Deine eitern schickten ihn nach 8.Sain-son ihrem anverwaichten, welcher die stelle eines Ertz-Bischoffs zuZorck «n Engellend bekleidete. Diei'er Prälat nahm ihn mit nachBretagne,allivo er ihm die aufflicht über das kioster vonDol anver-trauete,nachdem er selbst zum Bischoffdieser stadt ernennet worden.Nach dem tod desselben wurde Maglorius an seine stelle an. 607 demStifft vorgesetzt, welche würde er aber nicht länger als r jähr ver-waltet, indem er wegen alters seinen auffenthalt in einer einöde andem meer suchte. Als ihm aber hierauf der Graf Lojesko die insulJersey zu auffrichtung eines klosters verehrte,gieng er aufbesagte in-sul, allwo er auch ben24oct.an.617, nachdem er 8rjähr alt wor-den, gestorben. Sein leichnam wurde anfangs in die xrioric Le-on a-r Rance ohnweit Dinant,und nachgehends bey crfolgtem ein.fall der Normänner in Frauckreich nach Paris gebracht. Daselbstwurde er in der Königlichen capelie, wo heut zu tag die stadt - kirchzu 8.Dartholomäi ist, verwahret. Bald hernach stifftete Hugo dergrosse/ Graf zu Pariß,nahe bey dieser capelle ein kloster vor dieBe-nedicllner-Mönche, zu ehren dieses Maglorii, aber hieraufrevrir.ten sich die,e Mönche in die gasse8.Dionysii,»nd von dar in die Vor-stadt 8.Jacob,da dann der leichnam dieses Maglorii in demjenigenhauß, welches nachgehends die p-rr-s or-rorii bekommen, verwah,ret wurde. /e mlk. 6cs sainrs 6s krölagne,
Magnavacea/ ein kleiner ort an dem Golfs 6i Venezia,nahebey Comacchw, gelegen. Erist mit einem Hafen versehen, und an.1708 von den Kayserlichen r-ouj-pen bey gelegenheil der streitigkei-ten, so wegen der landschafft Coinachio mir dem Römischen Hofentstanden, eingenommen »vorden. ( sihe Comacchio.)
Magnentius / (Magnus) soll einen vatter namens Magnns,und zwar Britannischen Ursprungs, oder nach andern aus deneni.cri», euiein Teutschen volck herstammend, gehabt haben, welchenletzter» aber schon Maximianus Herculius sitze in Italien gegebenhatle.Er kam unter derRömischen arinee in grosses ansehen,maylesich endlich ber höchsten gemalt an, und legte sich würcklich denKayserlichen purpur zu Autun in Frauckreich zu, den 18 ja», an-nachdem er mit zu des Kaysers Constantts tod, so zu EinemRouffllon vonGaisone ermordet «vorden, conss>,riret.Die undanck-darkeil Magnentii «vare dabey um so grösser,als ihne Constansbe-sonders hervorgezogen und werth geschätzet, zum Obersten der VvlLNOrum und üslscuüänorum. welches zwey nclmen der voeneym-sten Kayserlichen rrouppen , so allem ansehen nach unter Diocle-ttano und Maximians Herculio auffkommen, gesetzet, auch c«n>,als «hn die soldaten in einer auffruhr todten «vollen, durch Vorhal-tung seines eigenen j-Liullimenc, oder kriegs-gewands errettet hatte.Nachgehends «nachte er sich mcister von Africa,Frauckreich u«w an-dern fx-vvinxe» mehr. Diejenigen, welche für idnRom elnnadmen«ermordeten Nepotianum, «velchen man zum Kayser erklärt hatte,und bekain Magnentius schlcchterdingen alles land, >o unter Con-stantis dotmäßigkeit gestanden «vare. Durch dieses vermeinte alucrwurde er derinajjen aufgeblasen,daß er meinte, der Kavier Conlta"'t.us hätte es als eine grosse gnade von ihm zu erkennen, haß er «Wdas leben scheuchte. Einmahl schlug er diesem sehr trotzige demxnassen vor, daß er das Reich mit ihm und dem Vetranio, der mbe!-sen Magnentio selbsten Jllyricn abgenoinmcn, aber sich bald wie-der mit demselbigen gegen Constantmm verglichen Halte, nibrc»theile theilen, Constantius des Magnentii tochrer heyrathen, uneseldigein daaegen seine schwester zur ehe geben solle. An. i« 'nachdem er Siscia beüürmct, und der erden gleich gemacht ,alle an der vau längst bin gelegene städte erobert und gew^k ,hatte, rückte er nach Mursia in Pannonien, allivo er.den rl, nr -üderivunden und geschlagen wurde. Ob nun wol vieler sieg z