mag
stantio vortheilhaffttg zu seyn schiene, so war er doch dem Römi-sche» Reich ftbr schädlich, gestalt die tapffersten leute von der ar-niee in dieser blutigen schlacht umkommen waren. Der Winterhielt Constantium zurück, daß er sich diesen sieg nicht recht zu nutzmachen, und den tyrannen weiter verfolgen kunte, welcher sichimmittelst auf eine zeitlang durch die flucht Livirtt. Allein erwurde mit gemalt aus Aqmleja und Italien getrieben, und ob esschon solchem unfern Ticinum, hcut zu tag Pavia , wider einigekriegs-völcker Constantii glückte; so wurde er doch, nachdem zuvorauch Spanien und Africa von ibm abgefallen, und Gallien selbsttheils von dem Alamannifchen König Chonodomariv angefochtenwar, theils sonsten sich zu Constantio schlagen wolle, zuletzt aufden Lettischen alpen in Ober. Dauphin- nahe bey einem criteU.so von Socrate °>ons 5-lcuc, genennet , und nah bey Dye gelegen zuhaben geglaubet wird, zum dritten mal geschlagen. Dieses brachteihn vollends zur Verzweiflung, daß er, nachdem er zu Lyon semeeigene Mutter gelobtet, welche vor eine Prophetin gehalten wurde,gleichfalls sich selbsten den io oder n aug.an. ;z; entleibte, nach-dem er; jähr und 7 monat regiert hatte. Sein bruder Decenrius,welchen er zum gemacht, <r> 3 l,°u>i-te sich selbst zu Sens;wiewol andere erzehlen, daß auch dieser nebst andern verwandtenvon seinem bruder wäre umgebracht worden. <ie Ls,!'-
sre Linepik. LEopr«» bild. L ckron.
orar. i L 2. Locher l. 2 c. ro.SoLvMe»«, i.4 c. i.I. r. *
Magnesia/eine stadt in klein Asia,wiePlinius will,oder noch ge-nauer in Caria,wie es Diodorus setzet.Der König in Persien gab sieThemistocli zu seinem unterhalt,welcher daselbst sturbe.Die heutigenLcribencen sagen,daßMagnesia das jetzigeMagresiasey,elnBi>chößi.cher sitz unter Epheso. Scipio schlug Antivchum nahe bey diesemvrt. Leunclavius berichtet,daß auch eine stadt dieses namens m Ly-dia sey,die jetzo Manissa heiffe. Man muß sie nicht c°nkun6iren mitMagnesia, einer Provinz in Macedonien, welche ein vorgebürg hat,so vonSophianoCapoVerlichi,und von andernCapo Georgio ge-nennet wird. Strabo meldet, daß die Magncsier, nachdem sie einegewissegottheit beleidiget, erschröckiich davor leiden müssen, so daßdieLydier sie bey nahe ausgerottet hätten. Daher kam das sprtch-Wvrt! ktLAnclium aiLlum. I. 2,. 1 ,; esrni. olle
7. I. 6. in lex, geogr. nokik,
vib. Lnrig.
Magni/(Valerianus) war i; 87 aus einer berühmkenMaylän.bischen mmilie gebohren. Wie er den Capuciner-orden annahm,fieng er sich an Valcrianus zu nennen. Er war offt Ll->Z»ter novici-vrum und Gardian der proteff-häuscr seines ordens, und lehrte die
kllilol'opnie UNd Nrcoloßic. Weil er iN dLN conkroverlleN sehr wohl
erfahren war,schickte ihn Urbanus VIII als i^iiNMn»rium^poNoii-eum nach Teutschland,wo er demLandgrafErnst von Hessen zu an-nehmung der Catholischen religionbrachte, nach Böhmen,Ungarn ,
Polen und den Nordischen Königreichen. Man glaubet von ihm,baß er eben so geschickt in der staats- kunst als in derTUeoiogie wäre,und brauchte ihn daher zu verschiedenen gesandschastten,un es stunddrauf, daß er auf recommen^rion des Königs von Pohlen Uladis-iai solle Cardinal werden,wenn ihm nicht theils die Jesuiten , theilssein eigner entschloß die mitffoncs fortzusetzen, im weg gestanden.
Mit dieser mächtigen tucierät wäre er wegen zwey verschiedener Ur-sachen zerfallen ; deren eine soll gewesen seyn, daß er die unterdru-tkung des neu- auffgekommenen ordens der Iesultissinnen aus allenbrassten befördert; die andere hingegen, baß er auf gewisse, wie ersagte, aus blossem neid erdichtete, und dabey gantz undeutliche undnun» general - werten bestehende, und dannoch im druck ausgege-bene anklagen der H. H. . solche sogleich garscharffange-lassen, und selbigen zu klarer erläuterung und erweisung der fachenmit denen gar starcken Worten ausgebotten hatte. Daß er lm wi-drigen fall hiemit vor der gantzen well bezeugte:). -.'mprulleacilii-nemenrlri So hatte er Nicht allein mit den p«ripLke:icis, deren Hauptden Aristotelem er hefftig angegriffen, sondern auch mit den Je>ui-len grosse stceitigkeiten, die ibm letztlich schuld gaben, er hätte denProtestanten eingeräumet, daß des Pabsts unbekruglichkelk, alleinaus denrkrckrlonibu; und nicht aus der heiligen schlifft herzuleiten.
Man warffihn unter dem vorwand einer gefährlichen Unterneh-mung in ein schmählich gefängniß, daraus ec aber durch huiff deöKaysers Ferdinandi III errettet ward, und sich nach Qaltzdurg be-gab, wo er im 7; jähr seines alters gestorben. Er war m dersehr erfahren, und man gibt ihm schuld, daß er jich die erfindungdes Tvricelli zueignen wollen, und eines plag» überwiesen worden.
Seine meiste schrifften betreffen streiligkeiten an, die er nur oen^e.fliiten und Comenio gehabt. Sein leben ist an. 1662 m 12 unterdem titul: rclLkio verillics clc plc> obicu K-. ?. Valerisni herauß gekom-men. L«-//-, c. 1 äes suc. c^o/r memorsbil. eccl.lekir. ?,kor. *
Könige und peintzen aus ^seweAen und
Dcknemukck:
Magnus I , König in Norwegen , war Olai welchem er Stockholm gantze -r tag aufihren achseln tri^emsucttciirte, qieich wie auch hemach Eanuto II, Kömb in Däne> mädlte steh aleich bey nntritt jeiner regiening mit , MNf
m« «LN-SÄ -°.s «Id-sKim«-« °>; N"°7»L»->«-.»>««>--,.d«i«mA-g--»»lLL
indasgtejahr, wiewolSuenoEstrithyus, derschwestersöhnCa- Agg^marum gebohren. l»lt. §u - z.-sp- F
t»ili Ll. alles angewendet, ihn von dem thron zu «iurtzen , om raber zu Wasser und land besteget. Gleichwie er ««« die Vanda erund Sclaven aufdas Haupt geschlagen. Sein t^, wckcher lich udas jähr 1048 ereignet, wird mit verschiedenen 'unstalbeiierzablet.kranzius sagt,er wäre,indem er Svenonem verfolgt, von vempserogefallen, woran er gestorben.^---»- ^
in Uoivvagia.
wag Z 17
Arie zugenannk, kam an. 1067 zu derreqierunq,^tche er; jähr geflihrer.MaMlslllNudipesfolgte ihm an.ioy;5 "^"' thron,so 10 jähr regieret,gleichwieMagnus IV,ib an.nz rdte regrernng übernommen,jelbigcr z jähr vorgestanden. MagnusV. ^Evmgliclien jccptcr an. > 16L,den er iz jähr langgeiüh-ret.Magnus VI bestieg den thron a.i rürgmd regierte 19 ,ahr.Ma-gnus V II Gmeeck zugmannt.ver zugleich König in Schweden ge-wesen, soll bald hernach weitlauffrigcr vorgestellet werden.
Lk'emsn/kr. 5 /rÄ.o rerum Vä^lcarum bitt. i.
t)2nic.
^Magiius/ des Königs in Dänemarck, Christierni III söhn,^ gemahiin Dorothea,HertzogsMagni zuSackiicn-
Lauenburg rochier, an. 1540 gedohrcn. Er trat VaS oritce theil vonHollstem seinem bruder Fridenco ab, und vergnügte steh mit demvon Oesei und Curland, so ihm sein vatter von dem Brlchoff^ohannMinichhauieu erkauffthatte. Dazu brachteer das rechlinder proviur Reval,welches ihm berLlschvffMauritwsWrangel ad-getretten. Nachvem er aver wegen feines Hochmuths sich verhaßtgemacht, und e»bllch gar verweben worden, nahm er an. ^70seine Zuflucht zu den Moscowitern, und erhielt von dem ßzaar denlttul ernes Königs von Llefland, woraufer mit 25000 Russen vorReval gieng, da aber noch vor der eroberung der friede erfolget.Er heyrathete an. 1574 des Czaars nahe anverwandlin MariaimFürst Waidemari Anberwiez tochter ; dadurch erhielt er von demCzaar eine armee, Mit welcher er in Llefland gieng, und allda eineansehnliche parthey, so des Polnischen jochs überdrüßig, an stchzöge, aber Riga vergeblich belagerte.Weil aber Magnus die stadiein seinem eigenen und nicht des Czaars «amen eingenommen, ver-fiel er in ungnad. Der Czaar gieng in eigener pcribn nachLufland,nahm dem König Magno alles weg, nnb rückte selbst vor Wcnda,allwo stch dieser aufhielt, da er denn bey dem anmarsch des Czaarsihm entgegen gieng und zu fuß fiel; allein dieser gab ihm eine Maul-schelle und die schimpflichsten reden.Hieraufbegab sich Magnus inCurland, und starb daselbst ohne erben zu Pilten an. i;8;.
1.19. htloße p. :z^ icis
Magnus I , Ladulaes zugenannt, ein söhn des Grafen Bir«geri IerlS in Schwebe», welchen ihm seine gemahlm Ingedurga,König Erichs des Lisperers schwester, gebvhren.Er kam an.1277zu der regierung, nachdem er seinen bruder Waldemarum,welchersich durch seine unzuchl und andere grobe fehler bey ben Stänoensehr verhaßt gemacht hacke, geschlagen, und das Reich abzuvanckengenöthiget. Der König «n Dancmarck, Erirus, harre ihm gegenVersprechung einer gewissen summa einige reuterey überlassen; alsaber nachgehenbs Magnus die zahlung unterließ, fiel Ericus in dieSchwedischen gräutzen ein, und verübte zimlichen jchaden. AlleinMagnus machte es viel ärger,so daß Ericus aufrache bedacht war,worzu ihm der verstoffeneWalbemarus getreulich an die haub gieng.Als nun die Dänen an. 1278 in Smaland einbrachen, gieng ihnenMagnus entgegen,schickte auch UlsonemCaroli wider sie auS,drr siegantz sicher und bÄnguecirend antraff, und also mit leichter müb ru,-n»te. An. 1279 giengcn Ericus und Waldemarus mit vereinigtermacht inWest.Golbland,und suchten demKönig Magno em treffenzu liefern, worzu sich aber dieser nicht wolle bringen lassen, woraufdie Dänen nur guter beule wiederum zurück giengeiy da »nnultelstWaldemarus dadurch nichts anders erhielt,als daß er sich aller Hoff-nung zu dem Königreich Schweben zu gelangen, verzeihen muste,welches ben Schweden um so viel leichter war,nachdem sie mit Eri-cs frieden gemacht, und ihm an den schulden behörigen adlrag zuthun versprochenhatten.Nach diesem warMagnus darauf bedacht,wie er ben Wohlstand seines Reichs wieder herbey bringen mochte;deswegen ließ er verschiedene berühmte krlegs. lcute zu sich insein Reich erfordern, die er mit grossen veschenckungen sich verbind-lich machte. Allein eben hierdurch machte er die Schwedischen Edelleute schwüriq, unter denen die Folchunger sich am nMcii be-schwärten, die endlich so kühn wurden,daß fieJngemariimNicvla,,einen Dänen,dem derKönig Magnus seine nahe anvmvanötinHe-ienain zur gemahlin gegeben, vor der Komgm äugen über den Haus-sen stießen, so daß diese ihre sicherheit mit der flucht suchen muste.Magnus,welcher wol sahe,daß er bey den erbitterten gemuthern mitgemalt nichts ausrichten würde, machte sie durch ust »cher, daßüe aus einander giengen, und ihm dadurch erwünschte gelegeneman die Hand gaben, sie bey ben köpffen zu nehmen und gebührend zu»-.straffen. Hierauf vermehrte er die einkunffte der cron,machte Mitönin l» Dänemarck Erico aufs neue fried, zu dessen mehretVersicherung sein sohnBwgerus desKönigs Erici rochier sich beyleg-te Tudrigen versähe er sein Re-ch mit guten gesetzm und band-
gegen^hn zu bezeugen 1 ^ triiaen. Ei- »er-
ZcsnciiL illuffrLkL r. :
MagnusII, Gmeek zugenannt, ein söhn Hertzog Erichs»welchen rbm seine geinahim Ingevurga, Königs Hnquini in Nor wegen tochter, gebobren. Er war ungefähr drey jabr alt, als erzum Könige von Schweden ausgeruffen worden. Weil sein groß-vatter, der gedachte Haquinus, keine männliche erben hatte, brach-
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