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Holländische spräche übersetzet worden. in ckro». Lxilcap.
Luec. 2 vvr»x. in rrgA. cle Klitoris kiitoricir. Lo/rF«r in 8cs!i§er.«Ik. psz. 147. L«re/,s/«». äillerr. 9. lle wecl. I)sn. llomek. psg. ;88.Oc 89. in Lurc, iirersts z>s§. rü. <Se L/o§er. in k^pomnem.
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Magnus Lickoberxenll,. ein Geistlicher zu Augspurg, lebte zuden Zeiten des Kaysers Henrici VI, und verfertigte eine chronick,deren sich Joh. Aventinus in seinen Bayrischen »nnriibi» bedienet.Es scheinet dieses werck mit der chronick des klosters Reicherspcrg,welche Christoph Gewoldus an. i;os zuerst heraus gegeben, einer-ley zu seyn. öe Kilt. l.,r. I. 2. c. 54.
Magnus / insgemein St. Magnns, der Apostel der Orcadi-scheu Insuln genannt, von welchem merckwürdig ist, daß die ein-wohner in gedachten Insuln zu beschönigung ihrer lruuckenheit ei-nen überaus grossen becher aufzuheben pflegten, aus welchem der-selbige, ihrein vorgeben nach , getruncken haben solle. Daherpflegten sie ihn mit wein oder einem andern gecräncke angefüllet,allemahl ihrem neuen Bischoffe, wenn er zu erst unter sie kam, zuxinienriren. Tranck er ihn nun aus, so hielten sie es vor ein zeichen,daß sie gute zeit und alles gnug haben würden, wo aber nicht, soschlössen sie daraus, daß es ihnen in allem sehr kärglich gehen wür-de.
Mago / ein gewisser rckellicur , welcher viel jähr lang reiste, und«ur trocken mchl aß. 7.»,,^».
Mago/ ein Africaner/ welcher r 8 bücher von dem feld-ßauschriebe/ da er im übrigen ein zu Carthago sehr angesehener mannwar/ und im krieg und frieden wichtige äimere verwetten hatte;welches die alte zur ehre der kunst des feld-daues angemercket ha-ben.Der RömischeRath zeigte eine solche achtung zu den gemeldtenschnffle,daß er nach crobcrung oonCarthago,als alle darin gefunde-ne buchen unter die Afrikanischen Könige / so den Römern beyge-fanden / verschlucket und ausgetheilet wurden / sich nur diese vor-behielte / und solche in die lateinische spräche übersetzen liesse; obman schon damalen die schrifften des älteren Catonis von der feld-acbcit allbereit in Handen hatte. Magonis werck ist / wiewohlcnmit gemachten zimlichen änderungen von Caffio Dlonysio Uticcnsiin das Griechische übersetzet / und dem Prälvri Sexiilio zugeschi-cket worden. Man sagt /daß DiophaneS von Bithynia selbige ins bücher zusammen gezogen/ und den König Dejotarum damit be-schcncket habe. Plinius führet diesen Magvnem an >. 24 bitt- Colu-wella hat ihne gar den valker des acker-baus genennct. a-
kt. 8.. I. l. c. 1.; Lo/«meüa l., c, >., kll». 1 .1. uiri cle suA. scl l. 24.,itemq. 1.18. c. Z ; 5 ---. in QcmZ. Virg. *
Mago/ Hannibalis deS berühmten Carthaginensischen Feld-herrn bruder/ wohnte nebst selbigem der berühmten schlacht beyCannasbey/ und brachte drepofl davon nach Carthago/ allwverin gcaenwart des Raths dir gülden« ringe von den Römischen inder schlacht getödtctcn Rittern vorzeigte/derer anzahl so groß war/daß er einen / oder wie andere wollen / dritthalb scheffel damit an-gefüllet hatte. Er sühne krieg wlder Scipioncm in Spanicn/wardaber allda durch dessen General-Lieutenant Silanmn aus dem feldgeschlagen / qicna darauf hinüber in Italien / und landete zu Ge-nua an; welche städt er gleich bey seiner ankunffl/ wett sich die ein-wohnn keiner qefahr besorgten / einnähme. Als er nun seine armerMilch verstärckethakte/ließ er sich mit P. Quintiiio Darv und M.Cornelto m eine schlacht ein/ da er sowohl für sich sechsten tapfferföchte / als auch alles dasjenige thäte/ was man von dem erfahren-sten seid-»bristen kome erwarten; wohin besonders zu zchlen ist/daß/da die Römer sein fussvolck durch ihre reuterey üdern Haussen zurennen vermeinten / er rm gegentheil jener pferdr durch sein« ele»phanten in solche Unordnung zu dringen gewußt / daß ihnen sol-che gantz unnutz gemacht wurde. Allein endlich wurden eben diegemcldte clephanlen / da man sie auf das Römische fuß-vvlck loßliesse / von diesem durch wurff-pfeilc dergestaltcn verletzt und wildgemacht / daß sie in ihre eigene leuthe zurück rennetcn. Mago hieltezwar die seintqc vannoch mit grosser gegenwärtigkeitbeysammen/
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setzt wurde / daß er alsobaw Sicilien verließ / zurück nach Wchs»go gieng / und sich allda selbst entleibte. Allein die Carthagjnms«waren um diesem seinem freywilligrn tobe nicht zufrieden / sondernhiengen seinen ietchnam an ern crrutz/urn sein gedächkniß mueinmrwlgkk schlmpsf zu beladen, in Tiwolcomr c. zz,
1,19 c. I.
Magog/ ein söhn Iaphets und enckel des Noch, von welchemdie Scythen herkommen, so bey dem Caucaso gewöhnet. (s.Goa .)
6e»c/. c. ro v. 2. Locks». pdLieg. 1.1 c. ij.
ein fest bey den Persern,welches sie deswe,gen ceieblircen, weil an diesem tag die 7 Msßi, welche nach des Kö-nigs Camdysis tvd das Reich unrechtmäßiger weise eingenommenhallen, erschlagen worden waren. Von und cP°eG>, n-
ger. Lr-Fö»/«- <ic re^oo kcrlsr. I. 2. ^>. i86> >87.
Magra/ Macra/ ein fluß in Italien , welcher in dem Apenni-nischen gcvurge im Val <t> Magra entspringet, und sich nicht weitunterhalb Varzana in das Mittelländische meer erzenst. DieserVal Magra ist eine kleine landschafft in Tvscana, zwischen Ge-nua, Parma, Modena und Mass«, demGroß-Hertzogvon Florcntzgehörig, ausgenommen das kleine Marggraflhmn FosdmovvMl»ches einen absonderlichen kouv-rsinen Herrn hat.
Magvelona / eine ruinirte stadt in Nieder-Languedoc , so vor-zeiten ein Bischöflicher sitz war, welcher aber anjetzo nach Mont-pellier versetzt ist. Sie wurde auf einer insul erbauet, zuendeeimskleinen meer-busens von der Mittelländischen fte, so in denen alle-sten zeiten die teiche der Voller von dem daderum befindlichen volckVnicc. nachmals aber die lhriche von Mauguio, von Peraust, vonLates, und endlich der reich von rdsu. / ciMZä« ivsu geneimetwurdcn.Die erste Meldung dieses orks geschiehet gegen ende des Llecui,, da Boethius dcr Bischoffdieses orts in seinem Namen zu demdritte» Thoulousischen Lonoko einen gewissen 6-nclium abgesandthat. Nachdem die Saracenen an. 7;° Spanien ervberl hallen,giengen sie durch Aquitanien in Franckreich, und nahmen Magur-lona ein,so hernach Carolus ManeUus an. 7;; oder an. ?;S wie-derum eroberte. Weil er nun die gelegenheit dieser stadt den Bar-baren, im fall sie eine neue laudung in Franckreich thun sollen, vorallzu vorthcilbafftig hielt, ließ er stlbige demoUren. Der Bsschöff-liche sitz wurde anfänglich nach Sustantion versetzet, so vbngtsähreine meile von Montpellier ligt, allwo der Bischoff bey nahe zaojähr lang residirle, bis Arnaldus, ein Bischoff seidiger kirche, Ma-guelona än.1060 wieder aufbauen ließ. Än.iz z; wurde dieser Bi-schöfliche sitz nach Montpellier verleget-Die stadt Maguelona hatteihre eigene Grafen, bis endlich nach den Albigensischen liegen dieDischöffe die welilics. Herrschaft darüber bekamen,womit derPMJnnvcentiuslll Wilhelmum,Bischoff vonAlügnac, an.121? zuerstbelehnet. Hicrdcy ist zu mercken, daß als der verwirrte zustand inFranckreich bey ausgang des andern Königl. stammes unterschied-lichenHerren gelegenheit gegeben,sich der provintzen und ftävte,wor-über sie als Louverncurs gesetzt worden, eigenthümlich anzumaffen,unter andern auch der Graf von Maguelona dieser ihrem erempelnachfolgte. Derselbige hatte anfänglich ebenfals, wie der Bisthoffseine residentz zuDustantjonzallein die döse lufft des orts,weicher zunahe an dem kleinen fluß Lez lag, trieb ihn von dar hinweg, undverursachte, daß er sich aufdas schloß Melgucil begab, und sich da-selbst des ßouvc-ncmems anmassetc.Hierauf nahm er den likul einesGrafen von Sustantion und Melgueil an, und ließ geld schlagen,welche man die Melgorischen sols oder stüber nennte. An. 108;gab Petrus diese Grafschafft der kirche,um sie als ein lchn-gui vonihm und seinen erden zu deichen,und zu dezeugiing dessen jährlich ei-ne untze golbcs zu entrichten. Beatrik,eme Gräfin von Melgueil,beyrathe Bcrnbardum Pelet, und hinterließ eine einige rochier,Ermessend« genannt, welche an. 1172 an Raymundum VI denalten zugenannt, Grafen von Toulouse, vermählet wurde. DickerHerr war den Albigenftrn geneigt,und zog sich dadurch des PalmsUngnade über den balß, woraus seine guter ccmüiciret, und dieGrafschafft Melgueil der kirche zugeeignet wurde, so daß der Pabst
!md zöge stein der besten ordnung 'zurück Als er aber durch die fei-te qelchossen/ sich aus der schlacht mußte tragen lassen/käme auf Imioceittius iMcn Bischossvo,, Maauelonadamil bckebnteernmal alles »n Unordnung / und ward die schlacht vcrlohren. Er L/- a- up,,c. M L
verließ hierauf Llgurlen / um so mehr / als er damahlcn gleich sei- 6- ° ^ ' '
nem bruder Haunrbal / und allen anderen Carthagineiisischenkeiegs-odristen zurück in Afrika deruffen ward / um die haupt.stadtCarthago zu beschützen. Allein da er sein übriges volck noch gantzglücklich zu schiff gebracht / starb er an seinen wunden / als er kaumfür Sardinien vorbey gesegelt war. 7,-v. u 2;. »8, »9. k ;o. *
Mago Sarceus/ (d.i.aus den Barceischen geschlechte) ein
nc-s vcr Carthagriiensec/ diente anfänglich unter Himrlcone mSicilien / schlug« da Leptinem des Dionysil 1 Admiral/und brach-te die Carthaaincnsische fachen in guten stände; auch als er nach-her» von Dlonysio Überwunden wurde/ und an lebcns-mitkelngrosse noth litte/ erhielte er doch einen freyen «nd sicheren abzugDoch als er hierauf zum andern mal / und zwar mit der höchstenwürde und gemalt hingeschickt wurde / verlohre er gleich in der er-sten schlacht bey Cabula beydes den sieg und dar leben; da hingegender Überrest seines kriegS-volckS gleich daraufmiteranführung sei-ires sohnes dicschartc trestich wieder auswetzte. !. 14, *
Mago/ MagoniS Barcei söhn/ nahm nach seines va-ters rode die reqicrung des staats über sich / und gieng mit250 kriegS - schiffen hinüber in Sicilien / allwo erSyräcufa ero-berte/ aber auf erhaltene Nachricht von der ankunfft Timoleon-tis/ des Corimbtschen Generals/ in ein so grosses schrecken ge-
Magus/ oder Magog wird für den andern König dtt'altmGallier gehalten. memoirez llsr Osules >. r c. z.
Maharbal/ ein ospicsin der Carthaginenscr, wurde mitmann zu roß ausgeschickt, das land der Römischen dunds,genossenzu plündern und zu verheeren. Er commcn<z,^e auch die reuterey mder schlacht beyCanna und rieth demHannibal die stadlRom zu be-lagern , mit gegebener Versicherung, daß sie nach einer 6 tägigen de-lagerung in dem cspiroiio essen und trincken wollen. Allein da Hon»nidal diesem seinem rath nicht folgen motte, wurde er hierüber s»ungehalten, daß er ihm vorwarss, er fönte zwar wol siegen umüberwinden, aber des sieges wüste er sich nicht zugebrauchen.
T.-'V. I. 22.
Mahaud/ oder Mathildis / eine Gräfin von Bdllloa.seDammartin, war Rainaldi, des Grasen voiiDammarMeinMtochter und erbm vonJda,wurde an., »oi mirPhilivpo vonFraim-reich, des Königs Philippi Augusti söhn, versprochen, und ihm an»iriS beygelegt. An. ir;; huldigte sie dem König LudovicolXMFranckreich wegen der Grafschafft von Doulogne, welche Ae vonihrer mutier geerdet hatte, und nachdem der Printz ibr gemaWdemturnier zu Corbie sein leben eingebüssethatte, vermädltesieWan. lsz; mit Alphonso, nachmahligem König vsn Portugall, beni