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dritten dieses namens, welcher sie wiederum verstieß. Sie hattevondemPrintzenPhckppo eine kochter, mit namen Ieanne vonBoulogne, welche an. 124; an Taucher vonChatillon, Herrn vonMontjoy und 8. Agnen, vermahlet wurde, und starb ohne männli-che erben und nachkommemMahaud sechsten,nachdem sie einen lvi,tat zu Boulogne gestifftet, starb an. i 2 üo,wieJusteUus berich-tet, wiewol-tu Cagne wil, baß ihr tob noch vor dem jähr 1258 sichereignet.
Mahequil/ einer von den; stämmen der Araber, welche an-9SSinAfricamgiengen. Die andern 2 werden Llguequii, und »>-i°iL genennet. Diese 2 letztem kamen aus dem wüsten Arabien,und die rotte Mahequil aus dem glückseligen. Alle; zusammen be-stunden in streitbaren mannern,welche sich über -die provin-tzen der östlichen Barbarey ausbreiteten. Die rotte Mahequil beste-het in 2; familien,unter welchen die vornehmste VledMastar ist,dierüoo mann zu roß und ;0000 zu fuß, allerseits auserlesene und vor.trcfliche soldaten, aufdringen kan. Die famckie Vled Hussein istgleichfalls sehr ansehnlich. Ihr quartier ist zwischen dem König-reiche Fez und der provintz Segelmessa; und ivr oder Fürsthatte seinen Hof zu Gacciluyn, so anjetzo dem König von Fetz gehö-ret. Es sind ihrer ohngefähr 6000 mann zu roß, und über 50000 zu
suß. cls ZitUcL I. I.
Mahlberg/ein altes schloß unterhalb Ettenheim in der Orte-mu gelegen, wozu verschiedene dörffer gehören, als Kippenheim ,Kippenweiler, Allmersweiler, Nonnenweiler,Jchcnheim,Dunden-heim uud Altheim. Wasmasseu dieses zchloß und Herrschafft be-„ebenstder Herrschafft Lahrzum halben theil ehedessen denen Her»re» zu Gerolzeg gehöret, von denenselben aber an die Grafen vonMors undSarwerdenMid folglich an das hauß Nassau gekommen,auch was fürprocesss und Handlungen darüber entstanden, das istoben im zweyten theil unter Fridrich dem fünfften Marggraftn zuBaden umständlich zu finden. Inzwischen hat das Fürstliche haußBaden mehr bemeldtes schloß und Herrschafft durch eine mitdem Nassauischen Hause in an. 1629 geschehene theilung völlig,dashauß Nassau aber die Herrschafft Lahr alleine überkommen; wiedann gedachtes Mahlderg von solchem Fürstlichen Hause BadenBadischer ltnie besessen wird. Das schloß muste bey jeweiligenkriegen viel ausstehen. Um den ansang des vierzehenden lahr«Hunderts hatte es Kayser Albrecht in seiner gemalt, und bey demSchwedischen kriege wurde es bald den Schweden bald den Kay-serl. zu theil, welche letzte es auch an. 1641 zerstöret. conLr. HE,
bist. mllZ. 1, r, c. 4. §. 10 An. Lten«» lopogr. lucv. vocs *
Mahomed / der bekandte lügen - Prophet und stiffter einerneuen rcligion, welche einen grossen theil des erd-cräyses über«schwemmet hac. Er wurde zu Mecca einer stabt, die in dem wü-sten Arabien ligt, gebohren. Von dem jähr seiner geburt sind zwarunterschiedene Meinungen; doch gehen die gelehrtesten dahin, daßer an. 570 oder 71 zuerst das licht erblicket. Er war aus einem an-sehnlichen geschiechte der Komischen entsprossen; sein vater hießAbdala und sein Mutter Emina. Seines vaters wurde er 2 nwnatvor seiner geburt beraubet, und im 6 jähr seines alters verlohr erauch seine mutter. Danncnhero sein groß.-vater Abdalmotalleb ihnzu sich nahm, und da auch dieser bald starb, kam er zu seines vatersdruder Abudaleb, dem er von seinem groß-vater auf dem tod-dettewar recommLnUnet worden. Seine jugend brachte er Mlt aller-hand geringen Verrichtungen zu, und geben die Mahomedaner vor,daß er gar nicht studieret, damit sie andere desto ehe bereden mögen,daß er seine weißheit unmittelbarer weise von Gott empfangen hat-te. Nun geschahe es, daß er bey einer reichen wittwe, namens Cha-diga,oder Cadiche, die grosse Handlung hatte, in dienste kam,und vonderselbigen der Handlung halber nach Syrien geschickt wurde. Beydieser wüste er durch seinen verschlagenen kopffgute reden, und an-genehme leides-gestalt, sich dergestalt zu recommcnäiren, daß siesich entschloß, ihn zu heyrathen. Dieses geschahe, da er 2; jähr altwar. Im 40 jähr seines alters fieng er an jeine lehre,die er bisher»ansgesonnen, auszubreiten, erstlich zwar heimlich unter seinenfreunden und discipeln, bald darauf aber öffentlich,nemlich m dem44 jähr seines alters. Diese seine neue religion hat er aus demJudenthum und Christenthum, absonderlich aus verschiedenen Irr-thümern der alten ketzer,ivie auch aus den sitten und gebrauchen 0^Komischsten zusammen geschmiedet. Man giebt zwar gememrgllchvor,daß er sich der hülste etnesMönchenSergistden etliche für einenNestorianer, andere aber für einen Arianer halten, bedienet, wieauch eines andern Mönchen,den sie Johannem Anttochenum nen-nen , und eines Judni namens Abdias. Es ist aber dieses allessehr ungewiß,sonderlich was von dem Sergio berichtet wird, undwer derselbige gewesen. Dieses ist gewiß, daß er durch erdichtete er-scheinungen und allerhand betrügereyen ihm selbst und jemer levreein ansehen zu wege zu bringen getrachtet, welches chm auch glua-lich von statten gegangen. Denn als er von natur mit der fallendenseuche behasttet war, gab er vor, diese schwachhell zu hedecken, daßihm solches wiedersühre,wenn ihm der engelGabrm erich!ene, dei-sen hohen glantz er nicht vertragen könne. Hiedurch verblendece erfein weib Cadiche, baß sie nicht nur diese kranckseit nicht merctere,sondern sich auch vestiglich beredete,daß Mabomet göttliche erlchei-nunqen hätte.Einige fügen hinzu,er hätte eine taube alw gewebntt,haß sie aus seinem obre ihre speise gelanget, dabey er vorgegeben,daß dieses der H. Geist wäre, der mit ihm redete, und ihm göttli-che dinge offenbarte. Dieies nun, daß er ein so grvsier wann wäre,wurde erstlich durch scm weib den einwohnern der stabt rmw ge-macht. Seine bedienten bemüheten sich auch nicht wemger, wicl>unter die lenke zu bringe»,um dadurch mehr und lnehranbang rihm zu erwerben.Hierdurch wurde in der stadtMecea eme zimueye
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welche stadt man daran ^
en,zu nennen pstes-e.D-ese verrrcwun^L
derdleelnwohnervonMecca,datzer6aan«e ^ "" I
standes, doch mr andern lahr nach desselbenmann gegen die stabt anrückte und dieselbe auch leicht einbekam'Ubnge^geschave biest flucht den .6 j»I. an. 622 und 2 fLren dttMayomedaner ihre jahr-rcchnunq,die sie davon Fn aira nen.U-A wurde zwar von wenigen nach Medina begleitet, es fundennÄ ^ wehr bey ihm ein, sonderlich nachdem sein gerück t inden benachbarten provlntzcn erschallte, so baß in weniger zeit einezuiammen kam,die ihn zu ihrem überhaupt erwähl-en,' ^ ^hnen Hdr grosse Versprechungen gethan. Dennsein lchluß war,mit gewaffncter yand sinne sutorüät und reliaton rubevesitgen. Der eesteversuch da er c.ueparthey vo,!z°mm?nmLgeschicket, war nicht glücklich, der andere aber gieng desto besser vonstatten,indem er mit z lymann eine caravane von roooKoraischstenschlug, und dadurch eine ansehnliche beute erlangte. Hicrdey düffe-> ^ ein,welche bey ihnen als Märtyrergeehret wur»
den. Machst biejem gieng er allezeit weiter, mu verordnete zu sei-nen Generalen den Adubeker,Osman, Omar,Ali und M„avia,dieihm auch nachgehendü in dem regiment iuc^-a„ el. Weil zu der»stlbigen zeit ein sehr verwirler zustand in Orieni war, indem derKay,er Heraclius mit dem Persischen König Chosroe in einenkrieg versallen , war es dem Mahomed um so viel st ichter, un-terschiedene stadte und provintzen sich zu unterwerffen, und da-durch den gründ eines so grossen Reichs zu legen. Unter andernstadten eroberte er auch endlich Mdina , und bedielt in seine»schlachten allezeit die oberhand. Worauf er gleich falls Meccam un-ter seine botmäßigkeit brachte, uno in Arabien, Palästina, Syrien ,Cilicien sehr grosse pr^En machte,in welchem glücklichen zustan-de seiner suchen er an. s; i im ürsten jähr seines allers starb, undzwar zuMedina,woselbst er auch begraben ist.Denn daß einige vor-geben, als wenn er in Mecca begraben wäre, findet so wenig gründ,als was andere melden von der eisernen küste, darinnen sich dessencörper befinde, und welche durch einen magnet in der kirche an derdecke hinauf gezogen,und daselbst in der höhe schweben soll, welcheszwar von Lavnico Chalcvndyla berichtet, aber von andern billig alseine fabel verlachet wirb. Daß aber die Mahometaner ane wall-farthnach Mecca anstellen,solches hat Mahomed darum verordnet,weil dieses seine geburts-stadt, und das geschiechte derKoraischiten,woraus er entsprossen, daselbst wohnhasstig. Die Maliomevani-schen lcribemen erzählen zwar sehr viel wunberwercke von diesem ih-rem falschen Propheten, welche aber um so viel weniger beyfall er-langen werben, weil Mahomed sechsten von sich bekannt, daß er ge-kommen,seinerellgion nicht mit wunberwercken,sondern mit gewaf-neter Hand zu bestätigen. Auch sind diese wunberwercke sogar un-gereimt und so gar übel ansgesonnen, daß sie den Mahomed mitseiner religion vielmehr verächtlich machen, als ihm einigen cr-ä-cerwecken konnen.Daß er aber dennoch so viel anhänger bekommen,ist theils seiner listigkeit, theils seiner gemalt, theils der beschaf-fenheit seiner religion zuzuschreiben, als welche mit den lüsten undsündlichen begierden des flelsches sehr wohl übereinkommt, und da-durch, den menschen angenehm wird. Die possß-m-«- schickt sich sehrwohl sür dieOricntalischen völcker,die zur Unzucht sehr geneigt sind,darinnen auch Mahomed seinen glaubens.-genossen ein gut exemvelgab, sintemal er 21, oder wie andere wollen, 2ü weiber gehabt, undüber dem noch 4 kebs-weiber. Doch so lange die Cadiche gelebet,hat er keine andere geheyrathet. Mit dieser hat er 4 söhne gezeuget,die allein der kindheit gestorben. Vollsten hat er nur mit einemkebs.weibe noch einen söhn gezeuget, den er Edraim oder Abrahamgenennet,der gleichfals in der kindheit verschieden, so, daß er,keinemännliche erden hinterlaffen.Mit der Cadiche hat er auch Tochtergezeuget, unter welchen Fatime, die an den Ali verheyrathet, beyden Mahomedanern in grossem ansehen ist.
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§/«-> sse orißias A proZrcssll Viskomclli. in norjs sä /lbu!-
ptiarsium. liiss- Orient, /e in nous sä vsri» lscrs
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ülmmr conkrvvsrs. p. 77 ieqq. in broäronio sä resursc. /ll-
corsni.ä' LerLeto, bibllark. oricnr. vocc rLskonieä. im le-
ben klsbomeäs. LG'/e, ch>c.
Mahomedaner. So werden genennet diejenigen, welche dielebrebes lügen-propheten Mahomeds angenommen, uno ieinerre-ickon zugethan sind. Die bauptmrticul dieser religion, wie inanste aemeiniqlich anzuführen pfleget, sind folgende: Daß ein eimgerKott sey, und daß man also die götzen der heyden nicht anzunehmc»vde! aiM'belen hätte, und daß auch nur eine e,ntzlge perjon in der
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lüttes, der grosse wunder gethan und das cv-UE n,?künwaet 7 Dahero Mich einige melden, daß Matwmed
Juden. So lehren sieauch,
daß alle m-nschen durch e.nm unverändchitchen rathschluß Gottes
III theil.
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