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fo/daß einstens, Caltfen ru einer reit waren / nemlich die zu Nag»dctt/ Cayro/ Carvan / Fez in Afrika und der in Spanten/da dennweder der in Spanien / nochdieinAfricaden Catifenin Syrieneinigen respect erwiesen. Mahomed bemühele sich die secte des Aliauszurotten / allein Giobora vrrcheidigte selbige in dessen gegen»wart wider die lehre der Omarischen secte dermaffen wohl/daß dleser Calif selbst die von ihm vorheco verdammte lehr annahm. ErKarb an. 3Z4/und sein söhn Zmbrarl a-cce-Urte ihm. Lk.
»ca üb. r.
Mahomed / desTürckischenKayserSSelim II Groß.Vezierund schwiger.sohn/ stund bey diesem seinem Herrn m grossen gna»den/und ließ die grösten proben seiner treue und liebe gegen ihn se»den. Denn als Soliman an. 1565 in wahrender belagerung derstadt Srgedin in Ungarn gestorben/hielt er seinen tod geheim/undtrieb die belagerung mit eben solchem ernste fort/ale ob derSultannoch am leben gewesen wäre/ so/ daß er den ort; lag hernach stür-men ließ. Zu gleicher zeit schickte er auch einen erpressen an denSe-lim ab / um demselben von seines vatterS tobe Nachricht zu geben /und ihn zu ermähnen / daß er sich also fort nach Constanlinopelverfügen möchte/ um sich der kröne zu versichern / «he noch die postdahin käme. Zur vergcliung dessen machte ihn derSultan zu seinemGrotz-Dezier. Dieser i^inia» hatte die ehre / der Sultans eydamzu seyn. Da er als Sotyman noch am leben war sahe/ daß Selimder Wollust ergebenwar/zog er unterdessen die höchste gcwalt indemoantzen Reich an sich / so/ daß alle andere Veziers und Bässen sichbloß nach seinem befehl richteten/und sichS vor eine sonderbare ehreund glück hielten/ alle ihre gewaltund autoritat von einem somächtigen und klugen zu haben.
Mahomed Abusart / (sihe AIahamare.)
Mahomed Aly-Leg- Nazar/ des Königlichen Hauses inPersien Ober- Hofmeister, wurde auf eine gantz ausserordentlicheweife zu dieser würde erhoben. Als Schach-Abdas aufdem aebürgeine iagd hielt,und von feinen dienern etwas entfernet war, fand er«inen jungen knaben, der bey einer Heerb ziegen au fder flöte spielte.Diesem legte der König unterschiedliche fragen vor,und dekamdar-aufwider vermuthen eine kluge antwort,so, baß er sich darüber ver-wunderte , und daher» den knaben dem kham oder Oouvcrncur vonShiras anbefahl,um ihn zu erziehcn.Dieser junge mensch wüste sichin kurtzer zeit so aufzuführen, daß sich alle vornehmeHerren am Hofüber ihn zum höchsten verwundern musten,un derSophi oderPersia«nischeKönigcine so grosse gnade auf ihn warssdaß er ihm den namcnMahomedAly-Beg,».zugleich dicOber.hofmeister-stellc gab.Nach-dem nun der König feine ireu und klugheit in allen dingen erfahrenhatte, schickte er ihn zweymal in gesandschafft zu dem grossen Mo»gol, und war mit seinem thun wohl zufrieden. Er ließ sich mit kei,neu geschencken bestechen, welches etwas sehr rares bey den Maho»medanern ist. Diese seine grosse redlichkeit machte ihm einige Hof«ieute zu feinden, und zwar insonderheit die kämmerlinge und dasfrauenzimmer. Allein niemand durffte etwas wider ihn reden,weiler beySchachAbbas in allzugrosscn gnaden stund,so daß seine feindenicht eher öffentlich hervor brachen, als nach des Königs tod; dennals seldigerdas zeitliche gesegnet, suchten sie ihn bey seinem nachfol-gerSchach-Sepbiin miß-cr-asi zu setzen,welcher noch sehrjungwar,und daher wider ihn desto eher eingenommen werden kunte. Zu sol-chem end suchten sie den König zu bereden,daß, weil Mahomed un-rerschiedliche csrv-nkr-r in seinem namen, und auch noch überdißvon sich selbst ein überaus prächtig hauß erbauen lassen,er dieses mitnichts anders als mit den öffentlichen geldern gethan haben tönte,und dahero billig deshalben zur rechnung gefordert werden müste.Weil nun der König wissen wolle, wie er damit bestünde, befahl erdem Mahomet,innert 14 tagen seine rechnung einzuschicken. Alleinder getreue Ober-Hofmeister ersuchte den König, des nächstfolgen-den tags in die Königliche schatz-kammer zu kommen,allwo selbigeralles in guter ordnung fand. Aus der schatz-kammer gicng der Kö-nig mit in des Mahomeds hauß,woselbst er mit einem gantz gerin-gen geschencke beerhret wurde; denn es ist in Persien der gebrauch,daß ein jedweder , welcher von dem Konig mit einer viüre beehretwird,denselbigen zur unterthänigsten erkänntlichkeit sothaner gnademit etwas beschencken muß.SchachSephi erstaunete,als er so wenigputz und zierrath in den zimmern antraff, und wunderte sich überdes RazarsMäßigkeit bey so grossem glückzum böchsien.Einer vonden kämmerlingen, nachdem er eine thür zu gesicht bekommen, wo-vor z grosse schlaffer lagen, sagte dein König davon, welcher vorhersolches nicht wahrnahm,worauf selbiger den Mahomed fragte,waSfür einen schätz er an diesem ort, den er so sorgfältig verwah-ret , verborgen hätte? Mahomed antwortete: daß sein gantzerschätz darinnen wäre, das übrige aber alles dem Konig zustünde,und hierauf eröffnete er alsofort die thür zur kamer, worinnen manaber nichts anders fand als Mahomeds hirten-stab, seinen sack, dielederne flasche, welche er mit wasser anzufüllen pflegte, seine flöte,fchallmeye und die schäffer-kleider, die alle absonderlich an derwand an gewissen nägeln hiengen, ausser welchen man aber wedertapeten noch sonst das geringste in der kammer sahe.AlS nun Nazardes Königs erstaunung wahrnahm,er;äblte er ihm seinen gantzen le»bens-iauff, samt der art,wie eraufdeö Schach-Abbasbefehl an denhofgekommen wäre,und bat zugleich,daß ihm erlaubt werden möch-te, seine vorige handlhierung wieder anzunehmen, wofern er nichtso glücklich seyn könte, einige angenehme dienste bey Hof zu leisten.Der König wurde durch die detrachtung dieser so grossen und unge-meinen qu-iitäten dermaffen beweget, daß er sich alsobald seine klei,der ausziehen ließ, den Nazar damit beschenckte, (welches die grdsteehre ist,so dieKönige in Persien einem von ihren Unterthanen erwei-st« können) und sich andere bringen ließ, um darinnen wieder nach
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feinem pallast zu gehen. Solcher gestalt nun blieb Mahomed wi-der aller seiner feinde bemühungen und Nachstellungen in seinemamt. «je kerle.
Mahomed Ben- Giaber / (sihe Albategne.)
. Mahomed Budobus/ der ?te König zu Marocco , auSdem Almohadischen geschlecht, war des Ceyed Barrar vetter, undtodtere denAddelcader,desLeyed enckel und Nachfolger,um selbstaufden thron zu steigen.Ahcin da er mit Aden- Joseph,welcher fichdeSKonlgrelchs Fez anmassete, eine schlachl hielt, muste er darinnenftin leben emdüssen,und Aben-Joseph brachte Marocco unter sich.Zwar haben auch nachher» einigeÄlmohadiicheFürsten die touvcrzj.-»kät von einigen orten desKönigreichsMarocco behalten,aber ohneden Königlichen titul, und dergestalt, daß sie dem Konig von Fezund Marocco einen gewissen "ibuc erlege» müssen.^^m«/. ö» Lki.
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Mahomed Enacer / der 4te König von Marocco , aus demAlmohadischen geschlechleckucc-äirtt seinem vcuer an. 1 206,war zumkrieg geneigt, brach dahero den stillstand, welchen Almanzor mitdem Konig von Castilie» gemacht hatte, und gieng hinüber in Spa-nten mit iroooo mann zu roß und ;00000 zu fuß, welches man fastnicht glauben könte, wofern nicht nur die Arabischen, sondern auchdie Spanischen geschicht-schreiber solches einmüthiglich bezeugten.Mit dieser erschrecklichen armee ließ er sich an. 1210 aufden feldernbeyCalatrava sehen,und belagerte Salva tierra,allwo die Ritter desordens vonCalatrava ihren sitz hatten.Nach einer langen belagerungeroberte er endlich die stadt mit stürmender Hand , und rasirle sie.An.i2i2 ließ er sich neue rrouppen aus Africa holen,und brachtesteine armee zusammen, daß man dergleichen in Spanien noch niegesehen hatte. DieChristlichenFürsten vereinbarten ihre manschafft,»tts-juirten den Mahomed aufder ebene bey Tolosa oder Tolosttta,und erhielten nach einem langwierigen geftcht den sieg, st, daß indemselbigen von denMauren m die imann zu fuß, und überzu Pferd aufdem platz blieben. Mahomed flöhe davon, ließalle seine und felv-zeug den überwinden!,und seegelte wieder
hinüber in die Barbarey, allwo er immittelst seinem druder AbenSaab die regierung in den Händen gelassen hatte, welcher hernachKönig zu Valencia wurde. Hierauf starb Mahomed vor blossemkummer, und hinterließ die kröne dem Ceyed Barrar, einem vonseinen enckeln. cie ^kric.
Mahomed von Aracta/ (fihe Albategne.)
Mahomed Galadin/ ein Kayser von Jndostan, machtesich durch seine vortrefliche gualitälen sehr bekandt. Unter densel-ben war nicht die geringste,daß er mit grossem eyfer den beschwer»»»gcn seiner Unterthanen suchte abzuhelffen.Zu diesem end ertheilte erdes kages zweymal -u-üenr. Damit auch die niedrigen Standes»Personen ihm ihr anliegen desto freyer entdecken tönten,ließ ernährbey sich eine glocke aufdrucken, davon der strick, woran sie muste gezogen werde», auf die gaffe hieng. Wenn nun jemand bey demKayser etwas anzudringen hatte, er mochte auch so geringe seyn,als er wolte, durffte er nnr an dem stricke ziehen, da dann alsobaldderKäyser aus seinem gemach sich begab, und ihm so sogleich diegnabe that,seine bitte zu hören. Eben dieserKayser hatte eine grosseneigung zu demChristenthum bey sichzallein da dieMahomecanischenPriester solchesmerckten, stellten sie ihmvor,wie die Christliche reli«gion nicht allein solche geheimniffe in sich enthielte,welche er uumög»lich dczreiffen könte,sondern auch verböthe mehr als eine stau zu hey-rakhen. Dieses letztere mochte ihn wohl am meisten bewogen ha»ben, daß er die gedancken, ein Christ zu werden, fahren ließ. Erstarb an. i üo;, ohne daß man wüste, von was vor einer secte er ge-wesen. O/tM, Acnrilclimo conkurrro volum. l z 6iorn»Ie llclcue-r-ci 6u 27 jun. IüüA z>. 8z in «Zeiv errrsü llieler vorder Lngefüdrie!»buckr.
Mahomed Mehedi / der 8te Calif oder Nachfolger desMahomeds, fieng an. 781 nach seines vatters Abdala tod an zu re-gieren,und schickte; mächtige armeen in die Provinzen desGriechi-
schen ReichS, nemlich inTbracien oder Romanien, mit orllr-, alle
kirchen zu zerstören, und alle diejenigen, welche den Mahomedani»scheu glauben nicht annehmen wollen, mit dem schwerdt zu erwür-gen. Diese armeen raseten allenthalben,wo sie hinkamen,crschröck-sicher weise; allein die in Armenien wurden von den KaystMenrrouppen geschlagen, welche über 12000 Araber niedermachten.Doch weil dieKayserin Irene,welche an statt ihres noch minderjäh-rigen sohns, Eonstantini VI,das Reich regierte, sich vor der machtdes Mahomeds sehr furchte,machte sie an. 79° mit ihm einen still-stand, und willigte ihm einen jährlichen cnkm. Der Calif Maho»med starb noch in eben demselbigen jähr, und hinterließ zu stimmNachfolger seinem sohnMecca,welcher nur 2 jähr regierte,und nichtsdenckwürdiges ausrichtete, weswegen er auch nicht unter die kalifsmit gerechnet, sondern Aaron vor den isten gezählet wird.^-"^".
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Mahomed Mohaidin/ der rrte söhn Husseins, welcherdes Mahomeds schwieger-sodns Alt zweyter söhn war.Die Persia-ner glauben, daß er noch nicht tod sey,sondern erwarten ihn von tagzu lag, und halten allezeir ein Pferd vor ihn bereit in der grosse»Moschee zu Cufa, allwo sein grad ist.Sie feyren ihm zu ehren allejähr ein gewisses fest,und führen gedachtes pferd mit vielen fackemumgeben, im triumph umher. Dieser MahomedMohaidintvardererste urheder der Morabilischen secte,ivovon unter dem wortMora»biken Nachricht zu finden. akric» >.
Mahomed/Jbme Haben Hamur oder AlabibAlmanMzugenannt, der Maurer General, und des jungen HOni, AihE