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Maina/ Lraccio 6l Alains, oder das land der Mainoten, ist ei.rie gewisseGriechjsche landschafft inMorea,an der fte auf den rüstendes meer-bulens von Cocon, von dem vorqebürge Matavan b s anden fluß Calamata.Die Mainoten oder Magnoten, welche ein stückvon dem lande der alten Lacedämonier bewohnen, waren die eimaeGriechen, welche unter den Türcken ein llemocrslisch reaiment ve-halten.Sie haben diesen Vortheil der nachbarschafft des meers undder hohe ihrer gedurge zu dancken. Nichts destvwcniaer aerielbensie an. 1669 nach eroberungder statt Canea in grosse furcht, daßihre freyheil unterdrückt werben möchte, und wurden dahero ae-nölhigel andere Wohnungen zu suchen. Die Genueser nahmen cW 600 familien von thuen in die insul Corstca auf, und der Groii-Hertzog von Alorentz/Cosmus III, hat 1000 andern einige lände-reyeu in semen herrfchafften eingeräumet. Diese Manioken sind ih-rem l>»meur nach den alten Lacedämonier» gleich, daß sie nemlichgern stehlen, grausam stnd und ein hartes leben führen.
Maine/ oder le Maine/ lat. krovincla LDnomanenL. einHer-tzogtpum in Franckreich, welches gegen norden an die Norman.die,gegen westen an Bretagne , gegen Süden an Union undLourai-ne, und gegen Osten an Vendomois und Perche grentzet. Es wirdinsgemein in zwey theile geschieden, davon der eine gegen Bretagne und NormandieNieder-Maine,der andere aber gegen Perche,Ven.domois, Anjou und Touraine Ober-Marne genennetwird. Dieserlästere theil ist viel angenehmer und fruchtbarer, als der erstere;überhaupt überbringen beydeweitzen,lein,wein,nüffe, pich undandere zur menschlichen Nahrung nöthige fachen hervor. Man fin-det auch einige eisen-minen darinnen. Die drey stüsse Mayene, USatte und i'Huiftie tragen gleichfals nicht wenig zu ihrer fcucht-harkeit bey.Von den Waldungen stndBersay,Perfeigne,Longauray,Sille und Dandaines die vornehmsten. Mans ist die Hauptstadt,die andern geringen städte aber stnd Laval, Beaumont le Vicomte,Sabl-, Fertt-Bernard, Domsrsnt, Chateau <lu Loir. Von denrinwohnern des landes bemercket man, daß sie zu sprachen undwissenschafften sehr ivohl geschickt stnd, gleichwie fle auch sonstenin andere Verrichtungen sich gar wohi finden können, und an listund schlauheit wenig anderen nachgeben; gleichwie insgemeingesaqet wird, daß einer aus der provintz Maine gar wohl an«derthalbe Normandier, als welche man sonst für die schlausteFra»,tzofen haltet, gelte; zu welchem fvrichwort eine müntze aus Manie,welche noch halb so viel alseineNormandische gegolten,sol gelegen-heit gegeben haben. Von dem Ptslemäo undCasarewerden die ein«wohner Cänomani Aulerci genennet. Von ihnen meldetLivius,Po»lybius, und unter den neuern Leander Alberti,daß sie in Italien umdas jähr der statt Rom 160 conguLen gemacht hätten. Ihr anfüh-ret soll Elitovius gewesen seyn, und schreibet man ihnen zu, daß sieVerona, Brixia, Bergamo, Mantua und andere städte erbauethätten. Diese provintz warben Galliern,nachgehends denRömern,und endlich den Franckcn Unterthan; wobey sie durch die raube-reyen der Normandier sehr viel ausgestanden. Nach der zeit hat sieihre Grasen gehabt, bis sie endlich mit der cron Franckreich vereini-get worden. Hugo I, Graf von Mans, der sich vom stamm CaroliÄt. zu seyn ausgab, lebte um das jähr iorc>,und war ein vater Her-berti I , genamir Eveillechien, weil er bey nacht-zeiten viel streif-fereyen in Perche that, und dadurch die Hunde aufweckte. Er starbum das jähr lo6c>,Hugoilem II hinterlassend, welcher Herberten»II gezeugec: Dieser,weil er keine kinder gehabt,schenckte seineGraf«schafft dem Hcrtzog Wilhelms, dem bastard in der Normandie .Zwar hatte er einige schwestern, deren söhne mit dieser schenckunggar übel zufrieden waren; allein sie befanden sich nicht im stände,etwas hauptsächliches auszurichten. Doch der eine davon, HugoIII , so um das jähr 1090 gelebet, trat sein recht an seinen vetterMan, -l° i- Fleche ab, so an. 1 -10 gestorben. Durch dessen einigelochker Edrenburg, so von andern auch Dibylla genennet wird,kamdie Grasfchaffl an Fulconem, Grasen von Anjou, welcher ein vaterGodosredi V worden, der mit seiner gemahlin, Mathildis von Cn-gellandchenKönigHenricumII vonEngelland gezeugel.Dieser starban.n89,vonAlienor von Guienne verschiedene kinder hinterlassend,unter welchen Godofrcdus und Johannes,ohne land beygenannt,zumercken. Johannes ließ seines bruvers söhn, den Artum,todten,va-bero Maine und andere landschafften in Franckreich dem Komgl.vik-o zuerkannt wurden. Damals regierte über Franckreich Pbmp«pusAiigustus,dessen enckelLudovicus IX die provintz MaineCarolovon Anj iu, so nachmals König in Neapolis und Dicrlten worden,geschencket hat. Caroli söhn, mit dem vater gleiches namens, ver-ehrte die Grafschafft Maine an. >290 dem Grasen Carola von Va-lois, seinem tochter-mann, welches durch den KonigPhillvpllM denschönen bestätiget worden. Caroli söhn PhilippiisValesius wurdeKönig und vereinigte dieGrasschafft mit der crone. Sem NachfolgerJohannes gab sie zur seinem andern söhn Ludwig von
Franckreich, indessen ordentlicher stamm-reibeste disauf das myr1481 verblieben, als in welchem der letzte daraus, Carouis Komgvo» Neapolis, den König Ludwig XI in Franckreich zum ui"ve> la>-erben eingesetzet, dadurch dann Maine aufs neue vercrone verei«»iget worden.'Der König in Franckreich,Lndovicus XI Vdie-se landschafft seinem natürlichen sobn von der >ie Monte-
span, Ludovico Augusio, an. 167; übergeben,der ametzooentttuidavon iübret, und den z 1 mart. an. >672 qebohren ist. Deine ge-mahlin, Louise Benedicka, Printz Hennci Juiii von Contt tochter,ist den 19 mart. an. 1692 mit ihm vermahlet worden, chr a-ttlterPrintz, gebohrm he» 4 mart. an. 170°,helft hudvvttus Constanll-
nus, Printz von Dombes. 7» .
Maingre/ (sihe Bouciacaut.)
Mailand / tat. , ist die vornehmste unter denchen insuln,welche «>, sehr fruchtbares«and gehöret. Sie ist m.r felftn umgeben,vo welL,gewaltsam eik der winde bedecket wird. Es wird Mein reichhattiges zinn-und bley-ertz gesunden, wovon ab r die e n-wohner Flechten Profit machen. In dem städtleii, ^ra^ denL^Klrkwal führet, ist ein Bischöflicher sitz, woselbst der IrluLdchgv! lehr fleißig aus gehoben, und wenn ein Bischofs ;uerst daraus gerriincken,lehr viel guls verhvffet wird.Eben diese irrMhat 4 kirch.spiele, ivre auch einen sce, so 4 malen -ang ist, darinnenman cme unveschmbnche menge der kleinen salmen sänget, (sihe
DrkneH) äeliccs <je I,, gunste Lrckaßne. ^
^Linlsnlli», ist eine von den besten Hetlcmdi»sehen oder Scheltländischen insuln, und stehet dem König m Dä-nemarck zu,wird auch zu Norwegen gerechnet. Dielst üoooo schritialw,l,nd an etlichen orten 16000 breil.Sie hat sehr viel kleine vor-geburge, dabey eine stdr harte lufft, so daß auch die vögel nicht wohlkönnen. Vsnice
Mainoldi/sJacobus) wurde zu Cremona aus einer Adelicherrfamrlie gevohren. unfeiner jugend legte er sich auf die llumaniora.und als er etwas erwachse»,aufdie geist,i>»d westlichen rechte, dar-rnnen er auch die vuLtor-würde erlanget. Nebst diesem sade er sichauch in politilchen fachen um. Hierauf wurde er von seiner vater-statt nach Rom zu dem PabstGregorioXI V,welcher ebmermasse»Cremoneser war,abgeschicket,bey demselben wegen der erhebungmifdenPadstlichen thron in ihrem namen die xraiuiarion abzulegen»Nach seiner zurückkunfft wurde er zu wichtigen bettmungen ge-braucht, und ihm endlich die ?r«6llö»ren-stelle in dem rath züMay-land aufgetragen. In dieser letztgedachten statt starb er an. 1612.Unterandern seinen schrifften findet sich em buch <le »mm
Luärii iiegi; OLilzoiici. (chiütt rkeskr. st' lluom. ieuersci,
Mainota/ (sihe Mama.)
Mainus/ (sihe Jason.)
Mamus/ der dritte König in Schottland , Fergi I söhn, lücce-älrte Ferithari,machte mit seinen nachbarn friede,straffte die lasier,und brachte in seinem Reich den Heydnischen gottesdienst in gutevrdnung, wodurch er sich so einen grossen rühm der Heiligkeit er-warb, daß beydes die ausländer und seine.eigene Unterthanen es fürdie gröste boßheir hielten, einen solchen Herrn im geringsten zu be-ieibigeu.Er starb in dem apsten jähr seiner regierung, ohngechdr 2örjähr nach Christi geburt, und wurde von alle» ehrlichen leuten sehrbedauert.
Maso/(sihe Mayo.)
Majo / ein Sicilianischer Admiral in dem iL leculo von Bari aus Apulia gebürtig, allwo sein vater ein öl-krämer war. Semsklugheit und geschickiichkeit brachte ihm Wilhelm I, des Königs inSicilien, gnade zu wege, so Laß ihn derselbe anfänglich zu seinemSecreiariq. hernach zum Cantzlcr, und endlich zum Admiral machte.Durch diese würde aber ließ er sich so sehr blenden, daß er nach dercrone strebte. Zu solchem ende conssirirte er nut Hugio, dem Ertz-Bischoffe von Palermo , und beredete den König durch seine ver,läiimdunMi, daß er tte vornehmsten an dem dos gesang-
lich einziehen ließ, unter welchen einigen die äugen ausgestochen,andern die zunge ausgeschnitten, und etliche gestaupet wurden»Nachgehends zog er auch die Königin zu seiner parkhey,wovon ei-nige geschieht schreibcr schändliche dinge berichten. Hieran flir-te er dem volck durch seine fteygebigkeit. Endlich schickte er demPabst Alexandro lll grosse geschencke zu, in boffnung, ihn dadurchzubewegen, daßerben KonigWilhelmumsemer crone beraubensolle; allein, da er eben den thron besteigen solle, machte ein ge-waltsamer tvd alle seine anschlage zunichte.Gestait -m nmger Ebe.mann, mit »amen Boello, aufanstifften einiger RelchS-ständegvel-che seinen Hochmuts nicht langer vertragen kunten, ihn mit seinemdeqen 2 mal durch den leib renitte.Die post von seinem tob war demvolck so eine angenehme zeitung, daß sie alsofort an den ort lieffen,wo er erstochen worden, ihm seine haar und bart ausrupfften, sei-nen cörper durch die gaffen schleppten, und denselbigen in stuckenzerrissen. iuü. 6-s tävoris.
Maior/ ein fluß in der Barbarey, der in dem Königreich Dill-dulgerid entspringt, die Bardarey durchstreicht und unterhalb Evu»co sich in das Mittelländische meer ergiestet.
^i 7 aior/ (Georattis) war zu Nürnberg an. i;or den 2; apr.^ ci>äck>dem er in seiner valer-stadt den ansang zu erler-
ruffen/ aufsein anhalienvon dem
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