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«its vorher« IN« profeSöre i>»iogiL- auf dieser Mlvcrsstät erneu« tek anfüöruna des Dillkerri aar outen arnnd ,'n k.-»,,«°,d°lE.z«, «i« -- M» Bu«° /
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nebst i° kindem das elend bauen must^Doch zuausganadts koL-M zu bedienen. Doch der kuhm 82
Ms i;47 wurde er derkitchr zu Merseburgfurgesetzet/undm dar n?ck I^vem gienger in Hollmid/und 2
-em folgenden /ahn zu Wrttenbrrg wieder an seine vorige stelle er- ren er» und wallen / kam auch ungefehr nach r mb!
hoben. An. i;;i berikffihn nicht allein der Köntg itt DäneMarck Wiktenbero .2 rch Jena an. An. Ä/wurde/riü
ru slch/ sondern er trug ihm auch der Hertzvg Fridrich von Holl ^ittenbergzum l.-ce.»>-cen in
stein die aufsichl über die kirchen in dem Hertzogthum Schleßwichan / und der Churfürst in Sachsen hatte vor/ ihn auf das conc.ii.»m nach Lrident zu schicken. Allein aur allem diesem wurde nichts/bahero er nachgehends die mst-eLion der kirchen in der GrafschaffkManSfeld über sich nahm/ welches amt er auch ein fahr verwalte-te/ und darauf nach Mittender- zurück gekehret/ allwo rrdie übri»ge zeit seines lebens in dem ihm vormals anvertrauten amte zuge»bracht. Zu seiner zeit kam die frage von der Nothwendigkeit der gu»ten wercke zur ftligkeit wieder aufs tavet/ welcher er gleichfalls bey»gepflichtet / wiewol er solcher also verstanden wissen wolte/ daß diewercke mit dem glauben dir Vergebung der sündennicht verdienten/oder einige Ursache der rechtfertigung waren/ sondern nur unum»Länglich von den wievergedohrenen ausgeübet werden müsten.Weilaber dessen ohngeachtet einige sich an seine worte gestossen / so hat ersich entschlossen / selbige fahren zu lassen/ auch die von Jacobs An»oreä aufgesetzte vereiniaungS-articul an. i;6y unterschrieben. Jaan. i?7o gab er sein tcstament heraus / darinnen er sich zu den Lu»therischen glaubens-büchern mit Hertz und mund bekennet/ und hin-gegen alle lmhümmer verwirfst. Seine Widersacher waren abson»derlich Flaccius / Amsdorff und Gallus/ welchen sich hernach Jo-hannesWigandus in der ertnncrung von der neuen busse v-Majo»riS/ die Jenischen'rhec.iogi iu der so genannten co,>f,»L-o,> unterdem »amen der Wachsischen Fürsten in dem 8 cap. und gantze mi.nill-ns beygeseüet. Er starb endlich an. -; 74 den -8 nov. in dem7; jähre seines alters/ nachdem er fast; jähr bettlägerig gewesen,seine schrifsten sind in; rom« heraus gekommen/ davon der erstedie erklärung der episteln 8. Pauli; der andere die predigten überdie sonn-und festtaas-episteln / und endlich der dritte die predigtenüber die sonn-und fcsttagS-evangelicn ln sich begreifft. Ausser diesen
hat man von ihm csrslnßum Oo-llocum ecctcll« sb inirio Mllli 6 i 26
lua kempvrL. und die streit'schrissten über die ftage von nöthwen»digkeit der guten wercke. v». rkcoiog. /ce»/»«?-. in juKHa-o
Vk-irreb. c»r,I. ks:ret. c. 7 p. ry le^. epill. 2pu6.
keckrium tupplem. kill. eccl. p. 187. 6c 289. Lcc^e»4ac/Kill. l.ur!>c-.Lrx»//4>'. intkoll. s6 kill. «clest z». 8i; tkescr» icekrer.
lull. ?. r I. 16 c. i/.
Major/ (Johannes) ein Schottlander/ legte den gründ seinerSudien auf der Universität Cambridge in Engellanv/ worauf ersich nach Paris begab /und daselbst voLoc wurde. In dem -<>»--8>o von Montaigu verfertigte er eine Historie von Groß-Bcittan-nicn / wclcheer seinem Könige Jacob» V wickle. Dieses werck /so in 6 büchern bestehet/ Und sich mit der Vermählung des KönigsHenrici VIII Mttder Cacharina von Aragonicn endiget/ ist an.icri an das licht gekommen. Nach derzurückknnffl in sein Vater-land starb er in einem zimlichen alter um das jähr i; zi. Sonstenhat man auch von ihm cvmmencsriox über den M 2 gittruir> fcnccnris.rum, wie auch verschiedene andere traclate / als iopkillic 2 ii 2 pari.llenlla, piscirL tK-oioZic,, wie auch eine lateinische Übersetzung vonder in Engelländischer spräche beschriebenen Historie des Carkoni.
I. ir kill. eccief LcoriX. eenr. 14. 1.6 Kill.
Lconca,' in vit. rcgis Lcnnekki. 6« tcrixr. eccl. ,u-
üsr. cis kill. I,Lt, 1. 5. c.
Majsr/(Johannes) wurde an. 15 64 den 26 der. in demdorf-fe Reinstadt / unter Orlamünda gehörig / gebohren. Sein vater/Johann Groß/ war ein baucrsmann/ und hielt ihn in besagtemdorsseskeißiq zur schule. Hierauf begab crsich in dem n jahreseincsalters ausdas^mnallum zu Weymar/ allwo er aber seine lluMswegen eines flcbers nicht fortführen können. Nachdem er seine ge-sundheik wieder erlanget/ begab er sich nach Orlamünda/ vonwan»neu er sich nach verlausteinesjahrs wieder nach Weymar gewen-det/ da er wcqen seiner anmuthigen stimme mit unter die hof-mull-cor genommen worden. In dem > 7 jähr seines allers verließ er die-le stadt abermals/ und begab sich nach Berlin und Colberg/ vondannrn er endlich in die schule nach Hof gekommen. Von diesemletztem orte kam er an. «584 nach Jena / und letzte sich bey Geor-gio Mvlio/ welchen er bey seiner ankunfft nach Jena mit einer zier-lichen rede empfangen hatte / in grosse gewogen!,eit. An. 1592 be-kam er die stelle eines zu Wcymar/ und schlug verschiedenevocrc.Ei.si) ihm von andern orten zugeschickt wurden, aus. Dochals an. i6o; 0. MnliusnachWitteiiderggieng/ nahmers jähehernach die stelle eines Predigers und 8upcriniL,i^„ren an/ wozuer an. l6i I die profct,» n- n rKco^oßiL bekommen. Hierauf erhielter das folgende jähr die würde eines vo>llo,is, und starb 1644 «dem Losten jähre seines alters / verschiedene schrifften hinterlassend/
als: tkccKoZus 6 c concion^tor orckoäoxus; jugicium clc csekollcvrumcrecicnllL rrgals; lpe uium «xccnplorum; cxegells vcrkorum ( krilliV 2 lc<tiLoriorum<^<!clcriptol'um jak. , 8 ; pociicri i„ piiil-
mo§; pollills poetics ; llislceplls <tc vslls irX 6 c millricorcii-e nec nonKanaris 6 c ignamini« Lrlvinisnis oppollka; gknurstionez llü regnoOkrilli, 6 e inixieckmenris converüanis kumzair; nuptus jure ckvinoprvkikicis; lle 6 iAorum V. I'. in ka. sllegstione, 6 cc. wemor.
»keol- ciecsc! 8 . ?re^er««» rküLkr. vic. rkeol. ).n.
Major / ( Johannes Tobias) des jetztgcdachten JohanniSMajoriS sohn/ wurde an. i6i; zu Jena gebohren. Er legte «n-
jähr darauf die cxrräorUinLri irkeoiogische profellion zu Jena er-halten/ auch auf besagter sc^emie zu Wittenberg zum voüorcreiret. An. 164s nach seines Vaters kod wurde er zum ProfessorsorainLr.o tn Jena gemacht / welchem amt er biß an. l6;z sürgk»standen / m welchem er dieses zeitliche gesegnet. Unter seinen schriff-
ten sind przx-Sssolloion pLrlcs r.; 6e nscurs 6c cutru Lnßelorum excr.citLtiv faAL coüsrione rkcotagicL kLZrnorum, )u<l«aruM, kludsa,-me6ünorum 6c c^krillisiiorum Z cklpurstiones r cle xorellste clrviuw;rpalogelieus pro psrente L^verkis Vr cr. ki-rgnuin > 8c orLrivns prollcfunÄis coricrs fj. Lrakium; commencaclanes in spillsl-nn 2cj Lkr«.vs; oixegemsrs locorum 6it8cikorum Lcriprur. 8.; excrcirrrio <js ic^i-ku; Lpillap, primsrilx in vcc. ecelell 6cc. t^k'rcre memor. rkeol. öerZtj,8. Freier«» ckesr p. ;8i. vir. tkeoi. )en.
. Majoragius / (Marcus AntoniuS ) prallllör der beredtsansikeil zu Mayland in dem -6 f-cui». Er hieß AntoniuS Maria Cv.mes und veränderte seinen namen/da crsich denn Majoragius voneinem Mayländischen dorff/ so sein geburis.vrt war/ nennte/wel.cheS ihm nachgehends von vielen / als eine eitelkeit vorgewvrffenworden. Er ward durch die Italiänischen unrnöen einmal gmö-thiget 2 jähr lang Mayland zu verlassen / und sich nach Ferrara zu begeben / trat aber doch die vorige stell mit einer anschnsichmbe.solvung wieder an. Er studirte so emsig / daß er darüber in eineschwäre kranckheit verfiel/ nach erlangter gesundheit aber niWdestowenigcr seine vorige lebens- art wieder fortsetzte / dadurch er esdenn in allen pk>io5c>x>k>schen wiffenschafften / und sonderlich in derberedtsamkeil sehr hoch brachte. Er halffdie Übung mit -llci-mzii».nen wieder in schwang dringen. Er vertheidigte den CiceroneiN ge-gen Cölium Calcagntnnm/ griff ihn aber in seinen ^nkiprrLci°xi,selbstan. So eiferten auch er und Nizolius wegen der lalsiiitätniiteinander. Er starb an. i; z; den 4 apr. im 4oste» jähr seine- allers.Man hat von «hin cowmenrsi-io,. über unterschieden schrifften desAristolelts und Ciceroni- / ckLiagum 6s eio^uemiL, epillokce, qu«.
llivne;; 6c fenxku Kam^na j 6e rifu okLtorio 6c urkano j 6c oominj.Kur prapruz VererumUomLNorUm; rsrminL Md klNe rede pküock^iuS
genannt/ worinncnder geistlichen geitz sowohl abgemahlet ist/daß selbige in Italien nicht hat dürsten gedruckt werden / sondernvon Gudio in Utrecht zuerst zum Vorschein gebracht worden. Dieleandere seiner schrifften stecken noch hin und wieder ungcvruckt inbtbliotheckcn« kill. I. 16. )o/,. in mufco kllluric».
6tkercr, cfkuorn ierter. p. i. 6r>«/4. 6e poer, fui lenip. L-kaltei',KomonyMofc. p. 7;<i 5ec>. s66it. sux e!oß. 6ez Kammes llxvrns
r. I 6cin rkeLtS.
Majorat - guter pflegen genennet zu werden/ welche/ vemösgewisser Verordnungen oder vertrage / nach dem tod dessen / der siezuletzt besessen / allemal auf denjenigen fallen müssen / weichermeben derselben familie der älteste an jähren ist / ob schon andere meiner nähern linie und in einem nähern grad sich befinden sollen.Wenn das recht der erstgedNrt mit dem majörats-recht vcrknupffkist / so fucce6ltt nicht der / so in der gantzen familte / sondern der/welcher in der linie des erstgedohrnen / der älteste ist. Die guter/aufweichen dergleichen m-jor-r hasstet/ können von denen/aufwelche sie gefallen sind / vollkommen genutzt und gebraucht/ keines,wcgs aber zum Nachtheil derjenigen/ so nach ihrem tod ein recht da.zu haben / veräußert oder mit einem pfanö.rccht beschwürt werben.Die Spanier / bey welchen in den meisten grossen familien dttiesrecht eingeführt ist / nennen solches -i 6-recko 6e m^or-LZo.
commenr. jue. feu6. p. ;io n. n. 16. inll. jnr, publ. z. rit. I §. kl.
6. ). K. 6c Ü. I. n c. 7 §. er. r. r prs-ll. gu. c. z8 N.6».
36 Lrur. 40 n. ir 6c 84- 4/o/in. 6e primo^. Nsso. c 8.
Majorca/ lat. ki-joric-, eine von den Balkarischen insuln aufdem Mittelländischen meerc / gegen die östliche seite von Spanien zu gelegen. Die vornehmsten sta'dte auf derselben sind Palma oderMajorca / und Pollentia oder Puglienza- Wie ist in dem,; «°cu^an Spanien gekommen, siehe Balearische insuln. Es befinVetMauck ein vice-lle wie auch een Blschoffunter dem Ertz'BischossvonValentia gehörig / darauf. Die lusst in dieser insul i>l sehr gesund/und die winde / welche von der see hinblafcn / mäßigen dlt M dersommers. Man findet an den küsten von Majorca eine grosse men-ge von corallen / welche nicht/ wie einige vorgeben / welch sind/sondern ausseifen in ,ehr tieffem waffcr wachsen. Die art und Wel-se/ wie man seidige aus dem mcer heraus bringet / ist folgende-. 1«binden 2 stück holtz creutzwcis zusammen / umwickeln selbige amHauff / und thun in der mitte ein stück bley hinein / damit es amden gründ hinab fallen möge. Dieses creutzwird mit stricken«»beyden enden eines kahns gebunden / und wenn eS den ström binavgetrieben wird / so fasset der hanffdie corallen / und verwickelt Mmit denselben. Daraus ziehen sie es mit gemalt heraus/ und bcrvm-men also die corallen.stauve- In dem letzten Spanischen ^«>0-^krieg hat sich die insul an. i?°s im oct. bey annätierung der EN^
lischcn und Holländischen flotte an den König Carl ergeben. Alleinnachdem PhilipvuS Catalonien wieder erobert/ ward auch aufMajorca / ungeachtet deswegen müdem Kayser tractare gepflogenwurden / im jun. 171; eine unvermuthetelandung vorgenommen/und weil der pödel die besatzung zwu/rgr/ leichtlich unmn fuß ge-bracht.