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bracht. I. ;r. vE,/ öu ^tc>n6c r.,. Di-vcf»«'»,. vvy»Ze6eztnä«
x. 2.1. r. 6elic. 6e I'Lst>2gne p, ^74 le<^.
iM IOR. OONI78,ist die höchste würde vormals in demFrän-cklschen Reich nach der Königlichen gewestn, und wurden auch die-jenigen Personen , die selbige bekleideten, keZü pLl^ni kt-Mri ge-yennet. Den Ursprung des namens wollen einige von dem Teut-schen wort Meier herführen, andere aber meinen, daß solcher indem Lateinischen wort selbst zu finden. Wann die cb^e zuerstaufgekommen, kan nian nicht eigentlich sagen. Man lieset aberschon unter Clodoväv I von ihnen. Wie wurden mehrenthejls ausvornehmen und mächtigen geschkechtern genommen. Anfänglichwaren sie aufs höchste nicht mehr als Louverncu» der prc>vi»ren,und Generals bey den armeen. Nachgehends wurden sie in das!LiMerium gezogen, und endlich halten sie in der that mehr alsdie Könige feststen, die sich bloß mit dem namen vergnügten, zusprechen: Ja sie machten zuletzt gar ihre cb-rZ- erblich,und wurdenso mächtig,daß endlich des Königs Caroli iVl. »alter Pipinus, derebenfalls ein vomus war, nachdem er sich vorher» bey demPabst Zacharia deswegen raths erholet,dieKönigliche crone aufge-fitzet, und den rechtmäßigen König Childericum in ein kloster gestos-sen. in vir» Earoti 6c Uc/fiü«, in notis 36 k. I. krsg-
mcncum 6e t^cjorifius Oomus spu6 insnna!. öc bist. kr»n-
corum cllic. ve-«cfisl. p. 1,6. bitt. cle t-rsn. ?«»/. Dr.
«c. 1.4 cle ßeiliL l-onZob. c. 16 e6ir. d.in6eni>r0ß. l. ; 26
sn. 7zo rnngl. ku!6cnll s6 sn. yzi. 1. 6c rasZist. Orl-
ücsn. tÄöe- 1 .1 Lcmeff. c. i. l. 16c orig. pLiLk. ?«»,«». in oriß.
krrnc. I. S c. lr. »«»»». in krLnco-QLUiL c. 1; L^e/fie in bist.
»ux rccficrckcs. k>2,r». rraitc 6es Premiers o8ic.6s>L couron-«e. bist. kslsr. c,; p. 1Z7 leq.vEe/ bist.6s krance i. I coi.zro.
(Julius ValeM,) wiewol auf dieses Kay-, der name Valerius nirgendwo antreffen läßt,)
Ist ^ ^ '^bgen seiner gelehrfamkeit und tapffer.»uhmt ist. Er stammele her von dem Majoriano,welchersich unter KaysersTheodo,tt regrerung als ^i-Z-st-r w-i-mm inJüy-gemacht, und war dessen tochter söhn; daher er auchSeme ersten feld-züge that er unter Aetio,ward nachdem von Avlto zur würde eines minrum erho-^^h.dalffaber bald solchen selbst vom thron stürtzen, und ließ sichdurch Ebnerem darauf erheben an. 4; 7. Der Pabst Leo I bewil.
^^dGveil er ihn vor geschickt und mächtig hielt,sich denVandalen zu widersetzen, wie er denn auch selbige m einerschlachtsie von den Campanischen küsten hinweg schlug, allwoGensericus eine landung gethan hatte. Er schrieb einen brief andie Romer, wormnen er ihnen versprach, recht und gecechtigkeit zud(l^^rn, und dem volck dasjenige erließ, was sie noch von den vf-» auflagen abzutragen schuldig waren. Hingegen machtenihm die Burgunder und West-Gothen, denen Aviti verstvffung sehrleyd war, grosse Handel. Die erste nahmen Lyon und Auvergne inGallien , die widere unter TheodoricoAstorgwnndPalentia inSpa-men ein, und brühen ferner in die Mittägigen theile vo» Gallien ;zwar gelunge csMajoriano,den erstem das eroberte wieder aus denbanden zu reissen-AberAegidius fiinGeneral,welchen erTheodoricoentgegen gefitzt, wurde zu Arles belagert, und konte sich anfänglichkaum erwehren. Doch als sich die Francken zu ihm geschlagen,undM gar an ihres verjagten Königs Chilperici stelle zu ihrem Hauptangenommen,würben dieGotben tapffer geschlagen,so daßTheodo-an. gar gern mit Majoriano fried machte. Nachgehendsrüstete er sich mit ernst, den krieg inAfricam zu spielm;allein Gense-ricus verhinderte ihn davon durch eine gewisse kriegs- list, indem er;oo von fernen schiffen wegbekam,welche beyCarthagena inSpani-lagen. Man berichtet, daß dieser Kaystr einmal mcoxnico anGenserlcl hofgckommen sey,welcher ihm,weil er ibn nicht gekannt,all« seine anschlage wider das Reich eröffnet,da sich dann in wäh-Eoer solcher Unterredung der ort.wo sie beysammen gewesen,bewe«x foll-Majorianiis rüstete sich aufs neue zum krieg wider die
Aandaler; allein die verratherey feines Generals Ricimer machtealle seine Hoffnung auf einmal zunicht. Eben dieser verräthernöthigte chn an. 461 zu Tortvna, einer stadt in der Lombardey, dieKayjerliche würde fahren zu lassen, und ließ ihn hieraufan dem ffuß-iria ermorden, nachdem er 4 jähr, 4 monal und r tag regiert hat-te. A in cbron. bist. 2-roco-
1. l 6c bello Vsn6al. *
Majorinus / der ersteBischoffder Donatisten in Aftica an.;°s, war unter Cäciliano ein leser in der kirch qewesen, wider wel-chen er hernach derCartbaginenser kirche zum Bischoff aufgedrun-gen wurde. Hiermit ffeng sich die Donatistische trennung an-Wiewol nun aberMajorinuS ibr erster Bistboffwar, so gab er sichdoch nicht diesen namen, und solche ehre wurde seinem NachfolgerDonato vorbehalten, wie wir anderweit unter desselben namen ge-meldet haben. 5. I.i coat. karmca. c. z I.z comrsLrelcon. Lc.
j. 1 jn
(krerum Is)ist eine enge P3g»gc zwischendemAtlanti-schen meer und dem m-rc 6el^uc, aufder südlichen feite derMagella-mschen meer. enge und la rie,rs6ci r„-§->> so vonJacobo ie Maire,ei-gemAntwerper,an.i6i? und 16 entdeckt worden,als selbiger rcrcrm>iust,z!cm otzxx lindekanbte land gegen suden aufflu-
chen wolte. Der eingang wurde 8 meilen breit gefunden, so ost- und>vest-warts an hohe und mit schnee bedeckte berg stieß,und fud-wesil-wärts einen starcken ström hatte,welches eine Versicherung gab,daß eseinen weg in die süder-fte eröffnete. Das land war voller Peqmns,welche eine art seltsamer und ungeheurer see-vögel sind; die fee abermit grossen wallsischen angefüllet, dergestalt, daß sie denselben kaum
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entgehen konten. Das südliche vorgebürg von .l-^6ci r^ wird
Q.b° 6c Horn gcnennel, und ligt >1-. s4. 48 An -6,8 ,ÄuVk,7d,rKomg m Spamen unter Larcholvmäo Garsia 6-Noda a,A>isse^ ^fis vorgchurg zu entdecken,welche des folgenden jahrs durch^'Magellani.che mcer-enge wiedcruinzurück in Spanien kehrten
^5. silS Admiral eine flotte von schiffen durch diese n.cer-enaemercken,daß nach vollkoinmcnerimd amauesiermeer-enge, als die eine viel bequemere durchführtaus dem Occsno L,k,op,co tn das ni-i.e pzcikcuM an die baiid aibt.Nicht allem die fahrt durch die Mageilanische siraß gautz ^^''.'sondern auch durch vielen gebrauch der straß!«Maire anuochworden, daß da, aussert einigen zerstreuten insuln, viel-""oc volle see,als eme meer-enge anzutreffen seye; daher» auchEbas allzuviele cyß nicht vfft hindernuß bräch-te, allda gantz leicht ist. Vvizgcs Lcc. *
^ wurde ehemals derjenige qenennet,welcher bey hofbie hochjte würde eines ^kzjorfi Oomus bekieibete (fden articul^t^Oii oobiUL.) Heutiges tags ist es in einigen städ-ren,z.e. zu Bourdeaur,zu Dyon rc. der name des vornehmsten stadt-bt-Zlstr-rs, welcher den Schöppen und den conluin prL-66,rt, undgleichsam des volckS stelle vertritt, auch deswegen bey den allqemei-nen verjammlungen der dürger sich nicht befindet. Er muß den eidm die Hände desKoniglichenStadtrichkers ablegen,und ist in abwe-senhell des Oouvcrneurs Königlicher Stadtbalter. In gewissenstadten haben die die unter-gcrichte, auch find« man einigedorffer, welche mit bksirss versehen sind. An einiqen orten führtdiese wurde den Adelstand mit sich. Dis-E,>- i
Äll^IKK inEngelland/aufEngiisch bis^or,ist seit ann8y dername der Bürgermeister von den vornehmsten stäbten desselbenReichs. Der von Londen und der von Uorck sind die eintzige, wel-che, in währender ihrer regiernng, den Lords-titul bekommen. Dererste von diesen beyden ist wegen vieler umstände absonderlich zumercken. Das recht einen Maire zu erwählen, haben die einwoh--ner zu Londen von langen zeite» her, vermög eines ihrer stadt er-theilten priviiegb, i^Lgn» Lb-rr» genannt. Vor alters pflegte!» dieb4sircs rominuwt zu werden; allein zu end des 14 keculi hat mansolches abgeschafft und jährlich einen neuen zu verordnen angefan-gen. Solche wähl gefchicht ordentlich den ry sept. aufdem rarh-hauß zu Londen,Guidhaü genannt,da dieDeputirte von 6r zünffken4 Personen aus dem mittet der 26 Rathsherren oder Aldermen vor-schlagen, und durch die mehrern stimmen r davon erwählen, auswelchen hernach die gesamte Nathsherren nach ihrem gefalle« ei-nen ernennen, doch mehrentheils denjenigen, welcher der älteste Al-derman ist,und noch nicht die würde eines LorbMaire bekleidet hat.Selbiger wirbdaraufprociLwwt und die Handhabung der stadt-pr,.viiegien eidlich zu versprechen angehalten. Wofern er sich vorhernicht allbereitm einervonven 12vornehmsten zünffttn befunden,muß es alsodald in einer derselben sich zum Mitglied aufnehmen las-sen. Solle er sich aber wegern, Maire zu werden, ist er schuldig,zoo pfund sterlings zur straffzu erlegen. Den 2- oct. welcher des-wegen derLord-Mayors-tag genennet wird, und das gröste fest zuLonden ist,geschieht allemal seine miiLiiLc »„.und zwar mit sehr gros-sen lolcnojrälen. Er setzt sich alsdcnn tn einem langen und weitenrock von scharlach ober von purpur, und mit einer grossen güldnmkette um den hals, in ein prächtig lust-schiff, und zwar in begleitungnicht nur der beydenSherifs und dersämtlichenRathsherren,welchegleichfalls ihren ceremonien- Habit anhaben , sondern auch der 12vornehmsten und andrer zünffte, deren jede ihr ab,vnderlich fahr-zeug hat,so aufs schönste ausgeziert ist, wobey noch viel 100 andre,kleine bargu-n die farth ansehnlicher machen. Indem sie solcherge-stalt auf der Temse fort rudern,werden sie so wohl von dem ufer, alsvon de» in der nähe befindlichen schiffen, mit viel canonen-schussenbeehrt. Sobald sie von der gegend Blac Friars genannt, biß anWestmünster gekommen, steigen sie an land, und gehen, unter einerschöne» music, proccUlons-weiß, wobey dem Maire ein groß icepttrund ein schwerdt vorgetragen werben, nach dem allda befindlichengrossen saal. Daselbst legt der Maire vor dem ---ckcqucr- gerichteden eyd der treue ab, und invirirt hernach die beysitzer sowohl diesesals der andern daselbst versammleten gerichte, zu dem angestelltenmittags - kefij». Nach diesem begibt man sich in der vorigen ord.nung wieder in die fahr - zeuge. So bald man aber an die gegendvon Fleetstret gekommen, steigt man aus, und der Lord-Mairenebst seinen -»»-sen setzt aufkostbaren pferden,inbegleitung unter,schjedener büraer- comp-lgnien, wie auch der zunffle, zwischen einer»nräbliaen menge oon zuschauern, und allerhand öffentlichen freu-den-dezeuqungen,seinen weg fort bis nach Guildhall, allwo diese tc-ttivfiät mit einer stattlichen Mahlzeit sichenbigt. Veydlefirletzternfinden sich öffters nicht nur die Königliche geheunbe Rathe und drefremde Bottschaffter,sondern auch dieKönlge undKomginnen selbireiw ja an. iz;6 hat der Lord Maire, Heinrich Picard, an dein tlig
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ist, so wird er ordentlich bald