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Mr stuffe der ehren zu der andern empor zu kommen, entschluaer sich auf emmal der weltlichen drnge, und führte gantze 20 ahrein sehr hartes leben, darinnen er die meiste zeit in ansüdung derliebe gegen die armen,und »n lesung der heiligenSchriffc zubrachte,biß er endlich an. i6;8 dieses zeitliche gesegnet. Wie er, seywemeer sich der weltlichen dingen entschlagen, meist in korc k<>vsl 8e»cb-mp-gelebt, also wurde er auch da begraben. Allein da an.l?iodas gemelkte kloster aus haß, wie man durchaus glaubte, wiederdie Iansenisten geschleiffet wurde; sorgeten einige für den mannevsserende gemuther,um den Überrest seiner gebetnen.und liessen sel-bige in der kirche von St.Etienne UuMont neben seinem gewesenenguten freunde, dem berühmten Pascal beysetzen. Ausser den Redenvon gerichtlichen Processen, die auch in das Teutsche übersetzt,undzu Heydelberg heraus gekommen sind, hat man von ihm verschiede,rie schrifften, als das leben des heiligen Bernhardi, St. Jgnatiides Bischoffs zu Antiochia , St. Johannis Climäci, die geschichteder Märtyrer von Lyon, und verschiedene wichtige übersttzungen,wie er dann auch an einer neuen Frantzösischen vertionves altenund neuen Testaments gearbeitet. Die erstere lebens-beschreibun-gen aber sollen Muster seyn, besonderer leben der heiligen, welche erneben seinem freund«, dem 8'Herouval mit besonderem fleiß auszu.lesen, und von allen anklebenden fabeln und falschheiten zu reinigengesinner war. *
UAffEMA. ein fest, welches man erst im Orient, hernach«her auch zu Rom mit vieler Üppigkeit begangen. Die gelehrtenwollen es von dem monat majo herleiten,allein es ward nicht in die-sem mooat, sondern in dem augusto gefeyert. Daher leiten es an-dere her von der stabtMajuma, welche nicht weit von Gaza ammeer gelegen. Andere sagen, es wäre der Venus zu ehren gehaltenworden, welche mit dem zunamen Maja hieß. Kayser ÄrcadiuSließ es zwar erstlich zu, mit dem bedinge, daß es in erbarkeit began-gen werden solle, weil er es aber nicht erhalten tonte, so schaffte eres gar ab. Qr.p. 8;-.
8ihr. r. 8- p. »8z.
der May/ ist der fünffle monat unsers jahrs, undsoll von der göttin Maia, welche die Römer um diese zeit sonder»sich verehret, den namen bekommen haben. Andere hingegen hat.ten davor, daß er von den m-joribur seine benennung habe, mit wel-chen Ovidius übereinkommt, wenn er setzet : ttinc 6,- m->j»re«tkibuei-L vocsbula Visjo. Denn es hat Romulus den Römischen staateingetheilet in die msjore» und juniorer» davon diese das schwerdt,jene aber das regiment führten, und gleichwie er den jumor-l-u- den/unium, also hat er den m-joriku; den Klssum gewiedmet. Vondem KayserCarolo AI ist er seiner anmuth wegen der Wonnemo-nath/von den Atbenicmern aber Thargelion, und von den Judentheils Jjar, theils Siff oder Sivan genennet worden. Die Römerstunden in der Meinung, daß dieser monat der liebe nachlbeilig sey,tahero stein demselben keine Hochzeit machten, und dieses spruch-wort hatten: kienle m-js nui>u»c msi^. In dem monat mav hey-katheten die bösen. snrig. iroa,. i. 4. c. I. Lo-twr».
tle rik. Iiebr«or. I.;. c. r. I. LckF. 6.I. Z7-Malus / (Junianus) ein Neapolitanischer Edelmann, lehr-te die tiumLniors in dem I zten icculo > und mag ihme zum bcsonde-reu rühm dienen, daß der fürtreffliche Poet Sannazarins einer sei-ner Lehr-jüngeren gewesen, auch solches in seinen gedichten mitfreuden erkennet hak, so wohl als Alexander ab Aleraudro. Gleich-wie er aber durch seine mündliche unterweiiung gar viel zu erler-nung der Lateinischen spräche beygetragen , also unterließ er auchnicht in schrifften diesen entzweck zu erreichen, dahero er em buchunter dem titul: siunlsniKlLji p-rkkenopsi öcorLrorü clLNUimi
inviüilümum Per8ir>rn8u«n kteZcm in librum 8s prikcorum prnprio»
r-te verkomm, zu Neapolis an. 1490 in sol. heraus gehen lassen.Doch hat er sich weit mehr durch die auslegung verträume bekamgemacht,und mercket man von ihm an,daß kein morgen vergangen,Woran nicht sein hauß voller lenke gewesen, welche die auslegungihrer träume begehret. Worinn gleichwohl das urtheil der folgen,den zelten ihme wie leicht zu erachten, so günstig nicht ist, als breurtheile seinerzeit waren, genesi. »isr.i.r.
«. ll> p. Zk, 8r. elcg. 7. I. n. V-t. 8>sguik. wsg» l. 4. c.
Z. gu. 6. kjtzl. dtespol. p. 168. *
Malus / ( Johannes Henricus) ein berühmter Giesslscherriieoiogu;. ist von Johann Georgio einem Prcdlgerden c ten febr.an. 16c; zu Pfortzheim, im Baden Durlachischen gebohren, und
daselbst wie auch zuDurlach in den ansängen der studlen wkarmiretworden. An. -67, begab er sich nach Wiltenberg, daselbst die k»»-8-ms« der 'dksologie zu legen, wie auch nach Hamburg , auoa erdes Edzardi söhne, als er wieder aus Coppenhagen Muck gekom-men , unterwiesen, und gute progreii»; in der Hebräischen »r-rLturtbate. Hierauf lebrete er die Orientalischen sprachen zu Leipzrg,Witlenberg und Straßburg , und ward nach andren bedienungenPrediger in St. Stephans Kirche, und orus-akc der Hebralfcyensprach zu Durlach , welche stelle er so lang bekleidet, blß er an.1089 nach Giessen zu der Hebräischen vmfeMon, wie auch zumämiitire der Hoff-kirchen von Hessen Darmstadt beruffen wurde,welche voerkioii er zwar jedoch mit dem beding angenommen, Va8,wann der Hoff von Giessen solte wegziehen, lbm erlaubt wäre mGiessen bey seiner Protektion zu verbleiben- Auf absterben Ä.RUdraufferlangte er seine prokettion daselbst, dabey er sich mit bmoan-setzung anderwärtiger ansehnlichen vocscioncn, vergnüget. Ccwvrem einer dreyfachen ehe, aus deren erster» sein geliebter soyn^oy.Henricus, so in seines vatlers fußftapffen eingemtten, und Sie-a-
Umtaten, Griechische ncsr-tur, und Orientalisihen sprachen mit
srvffem ruhmsiehrä, entsprossen. Er starb im sept. an. > 7 '- e»
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als: ltiüoris Lniwsüuw tcrio. c V,?.., großer anzahl,
1-moor V w - Osconomi»
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Makensie/ Georgius, ok Nosehauab s ä-v-iis >«m berühmter Schottiändifcher Rechtsgelehrker, war gebohren mDundee in der Grasschasst Angus an. .üzs.Jn scinem .°!en iabrlals er schon die QiÄ,omLc!c, und-mkorer ciMcoz erlehrnel, wardA ^ Universität Aberdeen, und hernach nach St. Andree ae,sanbi, da ex die?tMot»pt-i-m ergriffen. Hieraus
,,und that eine reise^nach F«,nck-reich, namentlich auf die Universität zu Burges, daselbst er bey dreuNach seiner heimkunffr,ward er ^ävo^.^ Edlndurg , hernach auch Richter im criwwsl Gericht. Um.^4 aber desKomgs Lctvocsr. wie auch Königsgehcimerer biß zur reg-erung Königs Jacovl I oder II mit!>-n.u-n^e; da er für etwas zeit, als er die aufyebung dergesetzen wlever bre Papisten nicht gut heißen wolle, davon entsetzt,^der eingesetzt wurde; da Wilhelm«- Ilt aus deniprencam, verließ er an. 1589 «ein vatterland, zog >n Engeüand,und hielt sich sonderlich zu Oxlurt auf,daselbst er sich sieißigm denenMkiiockegueo emtznd , er starb den 9ten May an. 1691 , und wardsei« leichnam m Schottland gesühret, allda zu Edenburg begrabenzu werden. Man gibt ihm das lob, daß er rucht nur gelehrt in seu»ner krot-Moa, und wohl geübt in alten und neuen bücheren, son«Hern auch sehr tugendhafft, und ein tapfferer Verfechter so wohl dergerechtlgkeit und gehorsams, als auch der religion gewesen; vonseinen schrifften , deren eine grosse ««zahl, sind die mrnehmsten:^r-lios , eine Romanische histvry. K-Ngio ttvici. oder f irruolo; lo-
tilullo pretcrea lo Public ewploym-m > mursl ßLlUmrv; mors! peu»-
llox. darin» erwiesen wird, daß die lügend leichter als das lasier sey.
kleLtzings. ok rks t--cos o58-korclLn«t, in marrers erimiosl. Oblcr.vsrionr on prec-llcncü. vvikli rkc Scienceofttcralcini- ItzeaLloguenk
korenüs boclicrnL. tur lieziuw, wieder Buchanan.Mileton und an-dere. Vllcovcey o 5 lke ksnstt'c. klor. I üitu-ions of,ks Lscos okSckvltlsnä; Amiguirii ok c!,s »oyst Ignc okScliotrlznll, gegen W.
Lloyd, und dessen llekcnllon gegen E. Stillingfleet; öe stmerurs Nil
biiorb. ^uttciicT; moral killori, okprUALlirv. Viliclicac.okchi-gouvern-wem okLckorrlancl u. a. m. Von diesem ist »ntekschiede» Georg.Makenzie, voÄor in der artzney, und Mit-glied der Königliche»incäiciNischen Societät zu Ebinbmg, welcher an. 1708, und >711 inEnglischer spraach r sol. vom leben der gelehrten Schottläubwirzu Edrnburg heraus gegeben, und einen zten tom. verheßssn.
oxon« ^ppcnci, ko Lsüee^. kuppicca. biküotkec. LNßl.r.r. p>». *
Makowski / lat. Naccovius, (Johannes) ein PolnischerEdelmann und?rok-SLc wiicsiogi^ zu Franeckec, wurde an. I; 8Szu Lobzenic gebohren. Er sieng zwar etwas spät feine »u-ü» an,dochdie sonderbare geschrcklrchkeit,welche ihm die natur verliehen hatte,und sein grosser sieiß ersetzten gar bald dieses versehen. Den gründdarzu legte er, so wohl was die Lateinische spraache als die ptüioko-pki- anlanget, zu Dantzig unter dem berühmten Keckermann. Alser hierauf wieder zurück zu seinem vater kam, befand man, daß ernicht allein in besagten stücken, sondern auch in der -bss-urir kunstgar wohl erfahren sey. Hterauf wurde er bey einigen jungen Edel-leuten , Sininskifchen geschlechts, Hofmeister, und verrichtete mikihnen einige reifen; da er dann keine gelegenheit vorbey ließ, sswohl mit Jesuiten als Socinianern sich rn -üss>ucsrion-s einzulassen.Er besuchte auch die fürnehmsten Lcröcmicn seiner zeit, als Prag «Heidelberg, Marpurg, Leipzig, Wiltenberg und Jena , und endlichkam er nach Franecker,allwo er an. 1614 den 8ten mark. die höchstewürde in der iKcoloZie annahm. Jmmittelst als er sich zu Heidel-berg aufhielt, wolle er sich damit nicht begnügen, bloß daselbst diewiedersacher der Reformirten lehre einzutreiben, sondern er giengauch nach Speyer , an statt des Bartholomai Coppenii, sich wiederdie Jesuiten daselbst brauchen zu lassen. AIs er nachFranccker kam,legte er solche proben von seiner gelehrsamkeit ab, daß die o-r-ioce«selbiger -c-tzemi- sich entschlossen, ihn bey sich zu behalten, und deß-wegen ihn an. i6i; den 1. aprii zum xcotc-tore snr-okllw-rio. unsdas folaende jähr zum »ainsrio der i'iicoioZie machten. Diesemamte stund er auch biß an seinen tob, welcher sich an. 1644 gegenende des junii ereignete, für. Jmmittelst unterließ er niemals fer-nen eyfer vor die Reformirte lehre zu zeigen, darüber er aber in eineund die andere verdrüßlichkeit kam. Absonderlich wurde er auf demso bekannten Dordrechtischen 87008° vieler Irrthümer beschuldiget,davon Lubberttis der ankläger seyn solle,wiewohl dieser solches vonstcb abrulebnen suchte. Dieses grenz ihm so sehr zu hertzen, daß ttstch öffentlich bey dem gedachten § 7 »°ii° beklagte, welcher ihn auchvkndkmheMwUNd jubMthi'iNe, , f°c...-wmom >0
andern ihm beygelegten ketzereyen unschuldig erklärte, gleichwi«?r se bsten verschiedene schrifften wider seine ft.nde vor sich emgege-den Doch erinnerte gedachter 87008»; gar wohl, daß er sich inskünsstiae einiger anstößigen redens-arten, die m der he, igen schrifftN onrmrRn, enthalten solte. Im übrigen beschuldigt man ihn^ dak er in semm «c"-!!Äti°»wur wieder die Remonstranteng'Lr-n-'wm-des^m-m-.is»'., welch-MoliuäusverftrUgct,bedienet habe. Ausser diesen -^rc.rsr.ombus, dle m srmenLÄ-i- besindlich, hat man von .hm i