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«in concillum gehalten worden, auf welchem man Althelmo, so da«zumal noch Abt zu Malmesbury war, auftrug, wider diejenigen, sodie ostern nicht aufdie von der kirche angesetzte zeit feyern motten,zuschreiben. -Lr-/« >.; Kilt. -cnZi, c. r§. tilk. -tnZI.
rielic. cls Is Zrrnäc LrsraZnc.
Malmsbury/ (William ck-) mit demzunamenSomerset,ein Mönch von Benedictiner-orden, lebte in dem raten lecui», undverfertigte in ? büchern eine Historie von Engelland,von der ankunfftder Sachsen in Engelland -t. c 449 an, bis auf das 28 jähr Hen->rici l. -v e. 1127. Er fügete hernach dieser Historie einen in 2büchern bestehenden anhang bey, unter dem, namen kmor,«noveN-, welcher sich endiget mit der regierung Königs Stephane,welchem er fleh nicht sonderlich günstig erzeiget. Man rechnet ihnin die zahl der bewährten geschicht-schreiberen,so wohl wegen seiner«npartheilichkeit als guten urtheils-krafft. Henricnö Savilius hatseine Historien in seiner < »Nation. Scnptor. rcrun--WZIicar.an.i;-6.und Thomas Gale desselben werck cte -nriquirste OlattonienÜL Lc-«leli«, und kkr. 5 ?onri6clkiu ^NZÜL herausgegeben; doch stn»den sich in denen Englischen bibliotbecken noch viel andere von ihmverfertigte, und noch nicht gedruckte werck. p's/n'«- cle Kittor. ist.D» kikl. L^r/r«» 10 exilt. «tsclic. Loüier fugxlcm. kittoc.Lit. Lccl. *
Malmoe / von einigen auch Nalmuyen genannt, lat. ktsl-moZ,-.jst eine wohlbevestigte stadl mit einem guten Hafen in der pro«vintz Schonen,den Dänischen insuln Amack und Sallholm fast ge-gen über.Schon an. 14)4 hat man diesen ort zu forc-Hen ange-fangen. An. i 6;8 kam er aus Dänischen in Schwedische Hände.An. 1677 ward er von den Dänen vergeblich belagert-
8.Malo/ oder Maclo/im Lateinischen r-iacioviu- oder k-lacku.rus genannt, lebte im 6 i-cui» und war ein sobn eines Edelmanns inBretagne . Er ward unter der aufflicht des Abts Brendan in einemInländischen kloster erzogen,hieraus zum DischoffvonGuic-Castelerwählt, und von den einwohnern daselbst wider seinen willen ausdem kloster gezogen. Weil er nun nicht gesonnen war diese würdeanzunehmen, gieng er nachBretagne, und hielt sich ohnweitAlet ei-ne zeitlang bey einem einsiedler, namenS Aaron, auf. Man beruffteihn sodann nach Alet, allwo er durch seine predigten viel bekehrte,hernach trug man ihm das Bißthum selbiger stavt an,welches er solang verwaltete, und zugleich nach des Abts Aaron tod die aufsichtüber desselben kloster über sich nahm, bis ihn die Verfolgungen nachAquitanien trieben, da er zu Saintes von dem H.Leontio,Bischossvon Bourdeaux, aufgenommen ward. Endlich kehrte er zwar ausverlangen seiner gemeinde wieder nach Alet zurück, blieb aber nichtlang daselbst, sondern begab sich wieder in seine einöde zu Saintes ,allwo er an. 56; gestorben. Seinen cörper hat man in der insulssAaron,die hernach nach ihm 8 .Malo genennet worden,begraben.
lcc. j-rlwo Lciieci. lle tciPr. lttbern. vi«i
«je; laintr.
Mals / eine stadt, (sihe8. Male».)
Malogia / Maloya / ist ein dorffund berg, welcher dasDerzeit vom ober» Engadin abscheidet und dem Meira fluß seinenUrsprung gibt. Er ligt zwischen dem Malancker« und Iulier- berg,von dem er ein anhang ist. Man kan svmmer und Winter darüber
k0MMeN.-^Lr«l-^/c^«ch'. ltelver. Vcc. ivlLO. 6tt/er. icksr. p. 192. b. *
Malowetz / eines der ältesten Freyherrlichen häustr in Böh men , welches an. 640 aus Croatien ( allwo noch einige von diesemgeschleckte Normen ) dahin gekommen, und sich ehemals von ihremindem Dechiner-cräyse gelegenen schlösse Pardubitz deygenannt,gleichwie sie hernach den beynahmen von Malowitz, von Paczow,von Cheinow, von Würterberg, rc. angenommen. Wenceslaus vonPardubitz ist an. 942 zu Rotenburg , und ein anderer dieses namensan. 1042 zu Hall aufdem thurnier erschienen. Es rechnen auch dieBöhmischen seribcnten insgesamt den ersten Ertz-BischoffArne,stum zu Präge zu dieser familie. In den folgenden zeiten habenunterschiedliche die höchsten ehren-stcllen in Böhmen bekleidet,auch durch wichtige ämbassallc» sich berühmt gemacht. An. 167;ücrirte Johann Christoph und Johann Ulrich, des grösser» land-rechts Beysitzer , so beyderseits männliche erben hatten.
j» Kilt. 8. t^onri5 ?-ribramcn6».
Malpenau/ ein kleiner fluß in Schlesien , welcher unterhalbOpvelen in die Oder fällt.
Malß / ein guter flecken im Vinßgöw, beyder Etsch . Er hatseinen Amman und eigen geeicht.
Malsburg / ( von der) eine uhralte Adeliche familie in Hes sen , deren siamm-vatter Otto in dein 8ten l-cul» mit Earolo Maus Franckreich gekommen , und das vier Meilen von Easscl, andem fluß Werre gelegene schloß Mals bürg erbauet. Dessen nach-kommen haben unter sich einen burg -frieoen und gan-erden-rechtaufgerichtet. Stephan und Verlach werden unter die kriegs-heldenzu zeiten Kaysers Caroli IV gezehlet. Arnold, Adtzn Eordev giengan. i4?r mit tobe ab. Otto körnte um das jähr 1474 als Fürstli-cher Heßischer Rath und Land-Vogt zu Erfurth , und hinterließHermannen , welcher dem Hause Hessen und Braunschweig inwichtigen Verschickungen gute dienste geleistet,an. 1516 sich wiederFrantz von Sickingen, an- i?r; wieder die aulrührischen dauren,und an. izz? wieder die Wiedertäuffcr zu Münster als Feld-Mar-schall gebrauchen lassen. Er gieng auch an. 154; wieder HertzoaHeinriche» zu Braunschweig zn selbe, und bekam denselben, als ergefangen wurde, in seine Verwahrung, worauf er an. 15^7 gestor-ben. Ein anderer dieses namens war Marschall des Ertz-StifftsBremen, und ward an-1; 19 vm den Wursaten erschlagen, als
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er nebst dem Dom-Dechant zu denselben geschickt ward, um fitzum gehorsam anzumahnen. Eckbrecht Waran, i;?, HeßischerLand-Drost zu Plesse. Otto versähe um das jähr iü;7 die stelle ei-nes Kayserlichen General-Kriegs.c»mmittar>!. Raban Wilhelmwar an. 1699 onomcur zu Hildesheim . Sein bruder Adam Eck-brecht zu Nieder-Elsingen , Elmershausen , Obcr.Meisen undOrdinghausen, Hessen-Easselischer geheimer Rath, Hof-Marschallund Regiments-Rath, des gesamten Fürstlichen Hof-gerichts zuMarpurg Präsident und gevollmächter Gesandter zu Regenspurg,starb im z rsten jähr seines alters an. 1708 daselbst mit hinterlas.sung zweyer söhnen.Der ältere namensCarl,Edler un Erb-Grund.Herr zu Gieselwerther, ist des hohen geistlichen Ritter-ordens vonOranien , >- Cordon ci'Or genannt, v-canu- und Domherr zu Hil desheim worden , nachdem er an. 1706 von der Reformirten zurkatholischen religion getreten. Der jüngere söhn heisset LudwigFridrich Johann. An. 17,0 befand sich Curl Hilmar Freyherr vonder Malsburg als gevollmächtigter Gesandter von Hessen zu Re-genspurg. ferner-LordcH icke ckron.c. ;6.p. r, Lr^/er-r aknen cattsl p.
Malserhepd / ist eine ebene längst dem Ursprung der Etsch,und denen teichen oberhalb Glurentz. An. »499 als dw Oesterreichs das Münsterthal überfallen, sich bey Mals und Lelsch gelägerethatten,und von dar aus denen Pündneren zimlichen schaben zu füg-ten, zumahlen das Engadmbeschädigten und brandschatzten, mach-ten sich die Pündner mit 8000 mann auf, zogen in das Vinßgöw,da käme es auf der Malserheyde zu einer schlackt, darninendiePündner das feld behielten, 4»»» Oesterreichs und Etschländerniedermachten,viele in die Etsch sprengten, Glurentz eroberten,undnebst vielen anderen dörfferen im Etfchland ausplünderten, und indie aschen legten. Sie hatten ihrerseits 22z todte und 702 verwun.bete. §?««/>/. üb. lo. PLZ. zoo. tegq. !ll>. 4.
k-8. N4. *
Malstrand / Maelstrand oder Maestrand / ist eine gutevestung auf einer der Norwegischen stadt Bahus gegen über gele-genen kleinen insul, allwo zugleich ein bequemer sce-hafen sich be-findet. Diejenige, so wieder das -tu-» edict, oder wieder andereSchwedische gesetzt handeln, sonderlich wieder solche, um derenwillen man zu dem vcsiungs-bau zu verdammen pflegt, werden öff-ters als gefangene dahin gesendet-
Malta / oder Maltha / lat. kiel,», eine insul auf demmittelländischen meer, ist vhngefehr 6 weilen lang und; breit, mitunterschiedlichen castellen tvn.kc-ret, wodurch die Wen und derHafen beschützt werden. Es gehören noch unterschiedene andere in-suln dazu, die besten städte darinnen sind, Malte oder i« Valctte,St. Michael, oder >a mangle, nebst den schlossern St. Elme undSt. Angeio. Malta ober >- Vaiette, ( so genannt von dem Groß-meister , der sie erbauen lassen ) ist die haupt-siadt, und einer vonden festesten platzen der weit. Sie wird in die stadt, bürg und insulunterschieben, welche drey grosse städte sind,so durch einen arm vonberste abgesondert, und dadurch zu halb-insuln gemacht worden,soaus felsen bestehen, welche sthr hoch aus der sie heraus ragen, undsichere hästn haben, die gantze flotten beherbergen können. Wennman zu Malta ankommet, so sihet man zwey von diesen Häfen, wel-che durch eine hohe spitze von dem gedürge von ein ander unlerschie.den sind, worauf die Neustadt und das castell St.Elme stehet. Derzur rechten Hand wird Marsamouchet genennet, worinnen sich dieschiffe zu erfrischen pflegen; der andere aber ist der grosse Hafen,so von dem castell St. Elme, der vestung Torre -ttii- Bocca unddem castell St. Angelo beschützet wird. Die stadt ist schön, wohl gc-bauet, und hat feine straffen,auch Häuser von ausgehauenen steinen,die aber gantz glatt und eben sind. Die vestungs-ivcrcke sind gleich-falls sehr reZuKer > und mangelt nichts daran, was den ort unüber«windlich machen kan. Des Großmeisters pallast, das kranckev-hauß, daß conscrvarorium, die schatz-kammer, die St- Iohamus-kirche, nebst ihrer prächtigen und herrlichen sacristey, die öffentli-chen coUeZir und andere schöne kirchen, paüäste und gärten zierendie stadt, und können der fremden äugen genugsam weiden. Dascastell St. Angello beschützet die einfahrt des Hafens, allwo diegaleercn ligen, und ist so feste, daß Svlimannus seidiges nicht er-obern konte. In der bürg sind die Zeughäuser und der mquiilrio^-pallast. Es ist ein Bischoffin Malta, welcher des Ertz-Bischoß»von Palermo iu6raZal,sus und Groß-Prio,r der kirche ist, viel grosseprivüegia hat, und in grossem ansehen siehet. Mitten aufder injulligt Citta oder Civita Vechia, welches gleichfalls ein Bischöflichersitz ist, und vor diesem die Haupt-stadt der gantzen insul war. Überdieses gibt es in Malta noch unterschiedliche flecken und dorffer.Die Großmeister haben ein lust-bauß, -i Bochero genannt. Au»der Apvstel-geschicht erhellet, daß zu der zeit, da St. Paulus an dieinsul durch schiff-bruch gemorsten worden, selbige von barbarischenlenken bewohnt gewesen. Die einwohner geben vor, daß dieser hell«Apostel, da ihm eine otter an die Hand gesprungen, aber nichts ge-schadet, dieser insul dadurch einen solchen grossen siegen zuwege ge-bracht habe, daß nach der zeit keine gisstiae tbiere barinne zu findengewesen. Malta war vor diesem den Königen von Tunis unter»worffen, wurde aber von dem Kayser Carolo V erobert/ welcherdiese insul an. i; rodenIvhanniter-Rittern cinräumete.Siebringtetwas weniges von wein und körn hervor, aber Haber und bäum-wolle, wie auch citronen, pomerantzen und andere bäume von nied-lichen früchten in grossem Überfluß. Das Wasser wird durch einebesondere Leitung auf vier weilen nach Malta gebracht. Man pflegtzu sagen, daß der Großmeister Vaiette den cörper dieser stadt gedwbet, Vignacourt aber demsilbi«en das leben gegeben bade, nemllcydadurch, daß er das wasser hinein leiten lassen. Im übrigen ist derIohanniter, orden »vn Malta, weicher sich durch die dikM, so er