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1 c er Altstädt und Durg-Gcheidingen an sich, wurde auch ?>-°v>loraufdemEißfeld/Und desChurfürsten Friedrichs II zu Sachsen undMarggrafAlbrechts zu Brandenburg,desTeutschenAchillis,Ratb .Er war der letzte Herr von Querfurl, und starb an. i?y 6 im 8 «iahr seines alters,nachdem ihm so wol seine söhne als enckel bereits,n der sterblichkeit vorangegangen. ...
Burchard V, der dritte Burggraf;» Magdeburg , war ein lohnBurchards iV.und richtete den Mannsfeldischen stam auf. An.
1188 gieng er mit demKayserFriderico I ins gelobte land,und hatteunter andern söhnenBurchardum VI,welcher den haupt-stani fort-aeführet.Denn er zeugte mitSophiü/GrafBurchards I zuMaims-feld rechter, Burcharbum VIII, ersten Grafen zu Mannsfeld, vonderQuerfurtischen linie,undBurcharditm IX,den stamm-vatcr derSchraplauischen linie. Von Burchardo VIII soll unten mtt meh-rermgehandelt werden.Burchard IXabercher jüngere genant,hielthofaufSchraplau, und kaiifflesamt feinem bruder die GraftchafftMannSfeld von Graf Hermann um 2400 marck oder isoocrsRheinische gülden an. 1264. Er erhielt von feiner geMahliN Oda,Gräfin von Luckau , verschiedene linder,unter denen Burchard denSchraplauischen äst aufgerichtet, der dritte söhn gleiches namens,Ertz-DischoffzuMagdeburg,und der vterdtesohnGebhard,Bischofszu Merseburg worden. ^
Burchard VIII, der altere, zum unterscheid feines bruders Bur-chards IX, führte den Mannsfeldifchen Haupt-stamm fort, wurdeBurggraf;» Magdeburg,brachte a.i2ü;Hohnstädt von demHermvon Bornstädt an sich, und residirte zu Rosenburg an der Elbe . Erstarb an. 127;,; söhne, BurchardX, Gebhard XllI Und GerhardIII hinterlassend. Gebhard XIII, edler Herr zu Querfort undletzter Burggraf;» Magdeburg , (als Nach welchem dieses Burg-grasthum anSachsen gekvlnen) zog mit seinem veltcr Ertz-BlschossRuprecht nach Rom , halff an. 1264 Hall belagern, bekam an.1278 MarggrafOtto von Brandenburg gefangen, und wurde an.1284,da er nirtz vorher an dem stillen freytag in dem kloster Helfftesehr übel gehaufet, mit einem stein zu tdd gemorsten. Er muste 6gantze jahr an eiiiem ungeweyhten ort ligen - biß es endlich erlaubtWorden, ihn in fein erb - begräbniß nach Helffre zu bringen, wozusein söhn Gebbard XI V Dom-Herr zu Magdeburg,gar viel beyge-tragen. Sein bruder, Gerhard III, war im gegentheil ein gar stillerHerr, und wurde ihm nebst Graf Fri.drich von Bruchktngen an.1292 die Kayserliche bura Allstäbt versetzet. Der älteste söhn Bur-chardi VIII,Burchardus X.GrafzuMannsfeld undHarteck,bekamin der theilung Mannsfeld,brachte durch kaust Seeburg und Dorn-städt an fein hauß,und starb an. 1; 11,nachdem er 10 jähr vorhero ei-ne wallfarth nach Rom gethan. Seine gemahlt» Sophia, Gräfinvon Wettin , gebahr ihm BurcharduM XI.Diefer war ein gar klu-ger und ansehnlicher Herrund grosser liebhabcr der geistlichen undgelehrten. Er führte wider Bischofs Albrecht zu Halberstadt krieg,und wurde an. i; - 7 gefangen. Er brachte Hedersleben,BNnsdorff ,Uphaufen und andere güter mehr an dieGraffchafft,wurde an. 1)24bürger zu Magdeburg , und starb an 1)44, nachdem ihm seine ge-mahlin Oda, Graf Albrechts von Akerningeroda tochter, 12 söhneund; töchter gedohren. Unter den söhnen wurde Albrecht II Dom-Herr ;uHildesheim,hieraufan. 1 144 in dem Bißthum Halberstadt von dem Pabst Elemente VI wider Hertzog Albrecht von Braun-schweig bestättigel, und nachmals an. izüüzu Merseburg zum Bi-fchoff polluiiret, welche letztere würde er über nicht bekleidet, indemihn der tod die folgende nacht nach der wähl hinweg genommen.Sein bruder,GrafBurckard XII,warBarfüsser-Mönch unkmectorin dem klosterzuAschersleben.Der dritte söhn,Gebhardus V pflantz-te mit Lulgarv, Burckhards von Falckettstein lochtet, das gefchlechtfort. Er war ein sehr unbarmhertztger Herr, und ließ an. izsabenAbt des klosters Sittichenbach, weiches er verbrennet, lebendighencken und räuchern. Er brachte Schraplau und Merstätt wie-der an sein Hanf,und wurde des Königs Wenceslai in Böhmen unddessen bruders Marggkaf Sigismundi zu Brandenburg geheimerRath. Er richtete auch mit dem Landgrafen in Thüringen UndMarggrafen zu Missen ein bündniß auf, und starb an. i;8L. Ge«dachte seine gemahlin gebahr ihm verlchiedene kinder, beyderley ge-schlechts. Unter den söhnen kam Albrecht III in dem Hilbesheimi-schen kriegan. 1 z6? um, und Burchard XIII brachte nebst seinembruder, BussodemII, Arnstein,das städtlein Schnackerodaundan-dere güter an stin hauß. Busso II, der dritte söhn, richtete an. 1)8;ein bündniß mit Landgraf Balthasar in Thüringen auf, trug auchnicht wenig zu dem land - frieden bey, so 2 jähr daraufzur richtigkeitkam, und wurde von seiner gemahlin Agnes, Hcrtzogs Magni zuBraunschweig tochter, ein vaterverschiedenerkinder,unter welchenGebhardus XVI,Guntberus I,Volrath I undAlbrecht IV zu mer-cken.Gunkherus I verkaufftean.r zygHatzqerode denen vonRücksle-ben,und war in grossen gnaden bcyErtz-BischoffGünthern zuMag-deburg.Er nahm an.1411 GrafDerndakd vonAnhalt gefangen,undstarb gleich das folgende jähr darauf, 2 söhne, Busso den m undGebbard den x vn hinterlassend. Busso nl trug groß belieben zureifen,und bekam an. 1421 zu Venedig von demRath einen schönenHengst mit goldenem zeug, silbernen Hufeisen und güldenen nägelngefchenckt. Zwey jähr hernach qieUg er auf erhaltene recommcn-U-nons-schrifft von dem Pabst Marrino nach Compostel in Spanien .Sein bruder Gebhard xv, r war wegen seiner kluaheit und wegenseines friedfertigen gemutbs sehr beliebt. Er lößte die versetztebürg Arnsieinvor 7c>oofl. wieder ein, und starb an. i4?8. Dessensöhn dieses namens der xvm besaß Frtedburg und Saltzmündmit allen zugehorungen, als bergwercke, zinsen, renken und anderngerechtigkeiten, und brachte Zörbig,Bilterfeld undGrafenhayni-chen vor 140°° gülden an sich. Bey dem Ertz. stiffk Magdeburgbekleidete er die stelle eines geheimen Raths, und wurde nebst seinen
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vettern von dem gedachten Ertz - stifft mit Cißleben, Hedtstätt Inl-ändern orten an. 1480 belehnet. Erstarb an.1492 ohne männlicheerden von seiner gemahlinAdelheit,gedohrnenGräfin zuOldenbura,Konig Christians in Dänemarck fchwester, zu hinterlassen. Vvi-rath 1 war,wie gedacht, ein söhn Bussonis 11, undkauffteHeckstettvor ;ooo gülden von dem Marggrafen zu Missen, von dem Ertz.stifft Magdeburg aber Friedeburg , Saltzmünb und die weltlicheherrichafft des klosters Gerdstett vor 10000 thlr., woran aber auchseine vettern mit theil gehabt. Er starb an. 1450, dem auch hierin-nen seine beyden söhne, Busso und Vollrath, folgten, ohne männli-che erben zu hinterlassen. Albrecht iv> ein bruder Volraths l.nahm an. i; yü die erb-huldignng inQuerfurtein,wohnte demMagldedurgilchen kriegan. 142; bey, und halfst iahr daraufMarggrafFriedrich zu Meissen mit seinem bruder Wilhelm zu Naumburzvertragen. Er starb an. 1410, von seiner gemahlin, einer gebühr.nenFürstin vonAnhalt,unter andern kindern Güntherum n hinter-lassend. Dieser brachte an. 1440 W-Ppra vor 6000 gülden, auchan. >449 Ariern, Volckstedt, Gehören und andere örier durchkauffan sich, und wurde nebst Wen von dem Ertz - stifft Magdeburg da-mit belehnet. Er starb an. 14??, oder wie andere wollen, an. 1472,unter andern kindern Albermm v, welcher die Vörveroetische li-me ausgerichtet,wie hernach soll ausgeMret werden,undErnestmni hinterlassend. Ernestus 1 starb an. 1486 oder 148?, von seiner ge-mahlinMargaretha,GrafGedhard bes xvm vonMannsfeid loch.ter,unter andern kindernGcbhardum xix, welcher bieMittelörti-sche liniemndAlbertuM vi,welcher die Htnterörtifche llnie auffge-rlchtet, nach sich lassend» Gebharous xix reswirce zu Seedurg,wurde aber seiner herrschafft,wegen schulden, eine zelllaiig entsetzet,doch au» l; 44 wiederum rsitiruiret, worauf er an. l;;8mt>em8sjähr seines alters dieses zeitliche gesegnet. Er halte zur gemahnnMargaretham/GrafWolffs von Gleichen tochter,die ihm 9 kindergedohren,unter denenIobst l in kriegs-dienstciiKaysersCarvli V zuAllt inJtalieu an. 14 ;v gestorben,den rühm eines verständigen undangenehmen Herren nach sich lassend. Sein bruder Christoph 1, soan. 14 2a den i l sept gedohren worden, gab der Schraplauischenneben-linie ihren Ursprung,weiche aber in feinen kindern,deren!»»keine gemahlin Amalia,Gtai Heinrichs von Schwartzburg tochter,14 gedohren,und zwar unterWilhelm dem w,so an.1614 verstorven,und zugleich vie Mittelörtische linie geendigck, verlösche. Aiderlusvi,ei» sohn Ernestl i und bruder Gsöyardi Xix, richtete die Hinter-örtische linie auf. Er wurde an. 1430 gedohren, und führte nedstseinem vkuder, Graf Gebhard xix um das ,ahr 14 24 die Luther»sche religion ein,unterschrieb auch a.i4;e>dieAugspurgische-»nk6-llon. Bereits vorher an. 1400 hatte er die Neustadt Eißleden unddie kirche zu 8. Annen, samt dem Augustiner- kloster daselbst zu er-bauen angefangen. An. 1424 stillte er den bauren-auffruhr,und indem folgenden Schmalkaldischen krieg stund er Churfürst JohannFriedrich zu Sachsen bey, schlug auch Hertzog Erich von Braun-schweig bey derDrachenburg,wurdeaberdarüberan.i;47vvndemKayscr aller r-g^en entsetzet.A». 1441 vertheidigte er die delager-te stadt Magdeburg, woraufer das folgende jähr wiederum zu sei.neu erb-landen gekommen, und an. i;6o den4 matt. gestorben,Nachdem ihm seine gemahlin Anna, Graf Ernsts von Hohensteintöchter, 14 kinder gedohren. Unter denselbigen sind Vollralh u,Ca-spar 1 und Johannes 1 zu mercken. Vollrath tt wurdeamizroge-bohren.Er führte an.144» krieg wider Hertzog Heinrich zuBraun-schweig,that an. 1469 einen zug nach Franckreich,und starb a.1474zuVlraßburg,verschiedene kinder beyderley geschlechls nach sich las-send. Sein bruder, Caspar I, büßte in deMTürcken-krieg an. 1542sein leben ein. Der dritte bruder, Johannes I , r-Ncktte zu Rolhen-burg, wurde aber daselbst von dem Ertz-Bisthoff Sigismundo zuMagdeburg an. 1466 bekrieget und gefangen; da er dann das fol.gende jähr darauf gestorben. Erhalte ägemahlinnen, Dorothe.am,Hertzdgs Barnimi XI in Pommern , und nach deren tod Her.tzog Erichs zu Braunschweig tochter, welche denanfang gemacht,die Neustadter- kirche zu Etßleben von gründ aus langer und wei.ter zu bauen. Unter den kindern letzter ehe, sind Ernestus >l undFriedrich Christoph zu mercke». Der erste davon wurde an. i;Siden 28 jul. gedohren, und besaß vie herrschafft Hosenpüttlingen un«ter dem Hertzog von Lothringen. An. 1477 zog er nach Jena aufdie umvcriität,»»d wurde 2 jahrhernach derselbigen Xeüor Ltäglli.Kcuz.Er dielt eine rede von dem Kayser Heurico I, und llilpucirtei»juce t als welches ttuäium er nebst der Historie hauptsächlich triebe.Ihm wurden a.i ?82 zuCöllu undStraßburg cLnonicrce eingeräu-met,und ihm über biß die würde eines Dischoffs versprochen, wenner Catbolisch werden wolle, so er aber abgeschlagen. Im letztge-büchten jabr hatte er auf dem Reichs-tag zuAngfpurg der Manns-feldifchen fach halber 2 mal uuaicnr An. 1486 machte König Fried»dich i> in Dänemarck ihn zu seinem vornehmstenRath,und derKav-ser Matthias beehrte ihngleichfalls mit der stelle eines Raths. Erverrichtete sehr wichtige gesandschafften, vertrug an. 160; Pfaltz-Zweybrückeu mit Nassau-Saarbrücken,und halffauch an.iüo4dieWitgensteinischen und Leiningischen Händel beylegen. Hieraufstarb er an.isoy, als er eben in den tractaten mit GrafDavid voyMannsfeld begriffen war, ohne männliche erben von 2 gemah-linnen zu hinterlassen. Sein bruder, FriedrichChristoph,ber taubezugenannt, wurde an.i4ü4 den 4 ftbr. gedohren. Er studirtezuJena a.i >74,und starb an. 16; 1,nachdem ihm seine gemahlinAgms; söhne und eine tochter gedohren. Unter den söhnen wurde ErnstLudwig an. 1604 den sjun. gebodren,welcher,nachdemerzuJenaKeAor Ivlzßnincuz gewesen, an. IÜ22 unter dem König in Schwe-den die stelle eines Obersten Wachtmeisters annahm,und an. 16z»starb, nachdem ihm seine gemahlin verschiedene kinder gedohren.Sein bruder,ChristianFrieduch/fo »11.1614 den 18 oct.das iichtdie.
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