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Albertus V / welcher ein söhn Guntheri II gewesen, und dieVorderortrsche imre aufgerichtet, wurde an. 1484 den ;ten decgedohren, und hatte zur gcmahlm Susannam, Gräfin vonBi-ckendach, die ihm Guntherum III, welcher an. 1509 in das qe-lobte land gezogen, undan. i;r6 gestorben, Hoierum undErnestumIll gkbohren. Der letzte davon war Kayser Carls des V geheimerRath, und hatte bereits bey dem Kayser Mariimliano dre fteyheiterlanget, daß alle Grafen zu Mannsfeid sich wohlqedotzren schrei-ben, und mrt rothem wachse siegeln durffren. Er starb endlich an.
den ytenian. als ein eyfrtgerCatholic. Ernestus III bautean.iz-9 Heldnmgen werter aus, bevestigte auch diesen ork, und starbebenfalls in der Cathvlischen religion an. l?;r. Er hat mit zweygemablinnen 22 kinder gezeuget. Die andere gemahlin Dorothea,Gräfin von Solms, brachte i; kinder von beyderley geschlechte aufdie welk. Unter den töchtrrn wurde Elisabeth an. i;;9 HerboaFridcichs zu Sachsen gemablm. Von den söhnen sind JohannesGevrgius I, Petrus Ernestus I , Johannes Albertus I, JohannesGebhard, Johannes Hojer und Johannes Ernestus I,zu merckm,indem sie meistentheils besondere neben-linien aufgerichtet. Dieerste gebahr ihm unter andern kinder» Catharinam, die HertzogPhilivps zu Braunschweig und Grubendagen gemahlin worden,und Phistvpum I. Dieser wurde an. 1502 gedohren, und richtetedie Lornstüdtische neben-linie auf. Er war Stadthalter desErtz-Stiffls Magdeburg, und bekleidete bey dem Kayser Carl V drestelle eines obersten Eämmerers. Sein tod erfolgte an. 1546 zuBornstäbt, allwo er das schloß erneuerte. Unter seinen söhnen wur-de Bruno X ein vater verschiedener kinder,welche ihm seine gemah-nn Christina, Gräfin zu Barby , gedohren. Unter den söhnen findriebst Fridrichen, so an. 1592 indem Straßburgischen kriege umge-kommen, und Jobst II, so in dem Niederländischen kriege sein lebencingedüsset, Woifderl, Bruno XI und Philippus II zu mercken.Wolfs,so an. 1575 das stecht dieser weit erblicket,war erstlichChur-Sächsischer Statthalter, nachgchenbs Kayserlicher Cämmerer,Feld Marschall und CommenLant in Raad, und starb an. rs;8,karolum Adamum hinterlassend, welcher den titul eines Grafen zuMansfeld, edlen Herrn zu Heldrungen, Friedeburg , Seeburg undSchravelau, Herrn zu Schmckenau und Heinsbach gesühret, undan. > 662 tvdes verblichen. Bruno XI, so an. 1576 gedohren wor-den, trat zu der Cathvlischen religion, wurde Kayserlicher Cämme-rer und Oberster Stallmeister, und starb an. 1644, von seiner an-dern gemablm, Maria Magdalena , Gräfin von Thöringen, derRömischen Kayftrin Oder-Hofmeistern,, FrauciftumMaximilia-num, Hmricum Franciscum und Franciscam nach sich lassend.Franciscus M «ximilianus, Herr der Herrschaften Doberschütz ,Neuhauß unb Arnstcin, gedohren an. 16)9 den rr novembr. warOberster Hofmeister bey der Kayftrin und Ritter des göldenen vlies-fts,iind starb zu Wien an. 1692. Dieser hatte sich an. 166; dena;nov. mit Mariana Elisabetha, Graf Caroli Leonhardi von Har-rgch tochter, vermählet,die ihm nebst Maria Anna an. 1679 Caro-lum Franciscum gebohre», von dem hernach. Sein bruder Hmri-cus Franciscus, Fürst zu Mansfeld und Fondi, Kayserlicher würck-licher aeheiiner Rath lind General-Feldinarschall, Grand ck Espwg»e, Ritter des göldenen vliesses, wargebohren den ri nov. 1640,unb starb den 8ten jun. 1715 ohne männliche erben, da ihm in derReichs'Fmsii. seines bruders söhn Carol. Franc.Lc-eLte.Francisca wurde GrafGeorgii Achatii vonLoftnstein,KayftrlichenObersten Stallmeisters aemahlin, so im wittwen-stande gestorben.Carolus Franciscus nun des Heil. Röm. Reichs Fürst von Mans-feld , Kayserlicher Cämmerer, war, wie abgedacht, gebohrcn an.1Ü79, und vermählte sich mit Maria Eleonora, Henri« FranciftrFürsten von Mansfeld tochter, mit welcher er 4 tbchtern und einensöhn, Hmricum Franciscum, gezeuget, so den " Nil. an. 1716gedohren. An. 1715 tuccellbte er ftmem vetter und fthwieger,vaterrn der an-1729 erhaltenen Mirck>ichen Retchs-Fürstlichen ll>8air«r.welche er aber nicht lange besessen, indem er schon an. ' 7 > 7 dmi8ten inl. zu Prag sein leben beschlossen. Daß also das gantze »dr-alle Mcmsfeldische hauß allein auf dessen hinterlassenen emtzlgensöhne bestehet.
Philivvus II , welcher, wie bereits oben gedacht, ein söhn Bru-mms X gewesen, war Kayserlicher FelL-Marschall und oouv-r-
ncu, zu Raab, starb an. 157t den 8ten april, nachdem er sich zu derCathvlischen religion gewendet. Mit seiner andern gemahnn,Mar-garetha Catharina Poppelia von Lobkowitz' ^t er 8 Ander gezeu-get, unter denen ') Marimiiianus Ptzilippus als Kavftrlicher Ge-neral-Wachtmeister zu Wien an. 1664 gestorben; 2) Georgms Ai-bertiis a». 1687 zu der Lutherischen religion aus dem yaM Arten,getreten, und an. 1697 gestorben, ohne kmder von stiner gemahlmBarbara Magdalena, GrafDavids von Mansield vonderHmter-vrtifthen linie tochter, zu hinterlassen; z) Polyrena Susanna, diesich an GrafJnlium Leovoldum von Hoviz verMah!et;4Ervl-nandus Hvierus, so erwachsen gestorben; §) Fruiicisca Margaretha, so sich an Gotihard Albrecht, Frenherrnvo» ZE";,N-m-mersaat, vermählt; unb endlich 6) Anna Carolinamvelche erstlichanCarvlumHcnricum, FeyherrnvonZirotmnach dessen tobe an Philivpüw Franciscum, Graten von GallM),Landcs-Hauvtwann zu Nenß, verwayketwl>rdm. ^oharm Korqius I,der aireste ,obn aus der andern ehe des Grase» EuMtt lll,Achtere die Eißledische linie auf. Er wurde an. -; i; geoopren,
darauf, von seiner gemahlin Cathar. na.gwohrnenGrG, mMaZfe d, verschiedene k.nber beyderley geschlichis nach sich Lno Vorftmm wchtern würbe Agnes an. 158; den 4im febr an GeddamTruchjeyen , Churfürsten und Ertz-Bifthoffzu Cvlln, vermöbletsöhnen wurde Jobst II in dem dritten jähre seines altersan. i; 6i blind, und starb an» 1619, von seiner aeinablin Anna. ei.
' unter andern Andern Johannem Geor-nach 'ich lassend. Dieser erblickte das lages,licht an. 1591,^lcdes er aber an. 1647 wiederum verlassen muste, nachdem ervon zwcy gemahlimien ein vater verschiedener Ander worden. Dieerste gemahlin, Barbara Maria, Gräfin von Stollberq, gebahrChristophen,so zu Jena studier«, und an. , 6 ;;
Vvn der andern aber, Barbara Magdalena, GrafDa-vlds von Mansfeld tochter, erhielt er sechs kinder, umer welcvenJohann George 111 zu Schraplau an. 1640 den "ten jul. qel-oh-rcn worden. Er war der Lutherischen lehre zu gethan, 3..„-ur stmersamiue, rct,ll„te zu Mansfeld und Ariern, und hielt an. 1667 den20 ocl.mtt Wophla Eleonora, Ottonis Alberti Herr» vonSchön»bürg tochter, beylager, und nachdem diese an. -70; den >7ten oct.wicdermn verstorben,vermählte er sich das wlgrndc jähr im dec. mitLudovica Christina, Graf Ludwigs von Stolberg tochter, vat aberMit beyden keine Ander gezeuget, und also, da er den -ten jan. ,712gestorben, seine linie gantzlich beschlossen. Seine witwe hat sich her-nach den raten may an. 17112 mit Cvristjano Hcryoge zuSachftn-Werssenfelß vermahlet. Der bruder Jvdannis G wrgii I, PetrusEmestusI, gebohl.'euan. 15x7/ war js; Lur^mdnrg
und stamm-vater der Friedeburgischen oderNiederländischenunre. Von ihm jo wohl als von seinen söhnen, Carolo und Emcsto,handeln besondere artickul. Jodannes Albertus, der dritte söhnErnestj IH , wurde an. 1522 gedohren, und zog an. »z 44 mit Kay-scr Carln Vwiederdm Königin Franckreich. Ergab der Arnstei»Nischen linie den Ursprung, und starb den i8ten jul. an. i^86,nachdem ihm unter andern Andern Wiihelmus gedohren worden,so an. 161; den 2iten oct. zu Anspach gestorben, Sophien Doro-theen, so zwey jähr daraufGraf Wilhelm Heinrichs zu Solms ge-mahlin worden, nach sich lassend.'Johannes Gebhardus, der 4tesöhn Ernesti III , wurde an. i;z8 Churfürst und Ertz.BiftboffzuCölln, bekannte sich zu der Lutherischen lehre, trat in den ehestand,und starb an. >562 den rten nov. zum Brüel . Johannes Hojer,der fünffte söhn Ernesti II, hat zu der Arterischm linie den aufanggemacht. Er wurde an. 1525 gedohren, und starb den roten mart.an. i;8;, von seiner gemahlin Martha, Gräfin von Mansfeld, ver,schiedene kinder nach sich lassend, unter welchen Müippus Erne»sius an. 1560 Hauptmann der ämter Leipzig und Tilenburg wor-den, und an. I6;r gestorben, sein bruder aber, Johannes Ulrichs,an. 1602 in dem kriege wieder die Lürckcn geblieben. JohannesErnestus I, dec üte söhn Ernesti III, richtete die Heldrungischelinie auf. Er starb an. l;?r, dem sein einiger sovn Reicharvus;jähr hernach gefolget. chro». 8»x.!. 6 L.
>277. -cbrvn. ^lansk, chron.
sp. rsr. Eerw.rom . 1. p. zr8.6c ;ry cbron. -rnkalt.
commenr. 1,16. öe lle I. z.tz. izi. ?.
ü;4. tegq. T'L/E- kill I. 114. p. 6». -nb. gcncal. /M-s/.
ta. ?. l. 6. c. 1». öc im SNsnstsIllis llLmm-bsum; Ürc.
vo» p. ir.,8 kcgg.
Mannteuffel / eines der ältesten Adelichen Häuser inJemHertzogthum Pommern , so unter die zahl der sogenannten „ebenschloß-geftssenen gefthlechter gehöret. Desselben erster Ursprung istfast eben so ungewiß, als die Ursache der benenmmg. .Einige mey.nen, daß die Mannteuffel eben diejenigen seyn, welche m EngellanvManbeval und Mandeville hcissen; wie denn die Grafen von Esserin ihrer kitulatur Herren von Mmdevel genennet iverden. Alleinwie man nicht weiß, ob die in Engellaiid lebende Mandevel ausDeutschland , oder die in Teukstbland lebende aus Enqelland gekom-men ; also halten andre vor wahrscheinlicher: daß sie von denenvon Leimern ( so ein uhraltes Grästiches geschlecht gewesen stmisoll) oder aus demFreyherlichen Hause derer von der Quarne (>ovor unqefehr7oo jähren in dem Braunfthweigifthe» üc.nret, undsich Equites lle Mangevilla sollen geschrieben haben) cntiprossenwären. Wiewohl sie einige von beyden zugleich und zwar folgendergestalt herleiten. Sie meynen nemlich, daß die von Mamiteuffelanfangs von Leimern, nachgehnds vonderOcharne,uiivendi>lHMandivel genannt worden, und ohiigeftyr an-i> 8 y unter der re.aiemng der Hertzoge Bogislai und Camniri II nach Pommern gekommen, allwo sie nicht allein wegen ihrer grossen an,ahl und me-len aüter ein groß ansehen erlanget, tondern sich auch m andre lan--i-.^lsemecklenbura, Podien, Preussen, Chue-iinbLiefiand s allwo
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baden Gewiß st, daß die von Mannteuffel noch biß
und Pohlen be-
find chre affttrckchn-ieute, weiche noch immer zu Poitzm,