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Mantua , «och Borgostrte, Caneto, GHvlo, Goitv, GsmagaLuzs Leitete sich mit allen '. ... M
zara, Marmirnolo, Redoldesco, Roncvferato, Tor 4' Oqiio, Via- ne» ' die bilder-verehrung wieder eimulM
LoundUstianozumercken, Anfänglich haben d,eThuKe^näch '' .n-°«o. -^-7 ^'^emzmuv
dieftmdftGMttmndNachchnendieRömer diese lande beherrschet»
Zinsen baden sie dle Bothen und Longv'oarden entrissen, bis endlichn, dem 8 keulo nach Christi geburt Caroius N, selbige unter seinebvihmäßiSkeit gebrächt, vön welcher zeit an die Carolingische und
in comv, Lon^sr.r. lwpernk. LovÜLiic»
twpersi, lüg. cier lnconncl.
Manuel/ ein orientalischer Kayftr; ( sche Emanuel.)
, Manuel. Diesen Namen sühren zwey vornehme Adellche ge-schlechter MSpanieN NndPörtuaall.DaS <-i»-
» s ... ...---Äe und Iwiechrek mvpanien undPörtugall.Das eine kommt her vonEma.
solgende Teutsche Kayser mehrentherlS die oberhand über sie bchal- nuelechem söhn desKönigsFerdlnandiSanctiin CastNien undLeon;1en,wiewol je zuweilen die)emgen, so sich zu Kayftrn und Königen besten stamme vie heutigen Grafen von Billaflor in Poriüaall
von Italien aufgeworffen, selbrge sich unterwurffm gemacht. Zu Elhrossett sind» Das andere geschlecht dieses namens schreibt sichausgang des >o iccuii gab der Kayser Otto H diese stadt und land- der von Johanne Emanuele, einem natürlichen söhne des Köniasschasst dem Grafen Theobaldo von Este,von dem es sein söhnBöni- Vbuarvi in Portugall; vöü besten nachkommen die beutiae Grase«facius an.976 gtthberchis es an.i6;2 aufdie berühmte GrätznMa- von Alalayaabstammen. Lr»o»/rz-as-i. »tttz-u,.
thildis gesalten.Der KayserHenricus III fand viel billige Ursachen,das Mantnanifche gebiete ihrer herrfchafft zu entziehen, Md nächdessen abzuge aus Italien masseten sich die Manluäner selbst einerfast unlimschranckren freyheit an,Allein eben dirseGräfiu war end-lich so glückl.daß steim jähr ,»4 solche aufs neue bezwang.Doch das
tuaner aufs neue in die freyheit, doch so,daß sie dabey die obek-herrsschasst des Teutschen Reichs erkennen musten. In solchem zustandeblieben sie biß auf das jähr 1220, in welchem einer,uamensSoNtel.so oderSardello äeViscdnti vonGoit 0 ,die oberste gemalt an sich riß,Räch dessen tod waren diese lande verschiedenen beherrschuugen un-tekw0rffeu,biß endIichLudovicus Gonzagasso von gebührt ein Teut»scher, und von den nachkommen Kayser Carls des grossen gewesenseyn soll, an. -; 28 nach ermvrdung des Passerino Buonacolfi, zurdber-herrschafft davon gelanget, welcher sich auch zum hauptmanttin der stadt Maniua aufwarff, und vön Kayser Carl dem IV dasvic^iLr des heiligen Römlsche« Reichs rrlangete, In dessen saim-lie sind diese lande verblieben, aus welcher IohannesFranetstus an,14;; von dem Kayser Sigismundo zum Warggrafen,undFriberj-kus an. i;;o von dem Kayser Caroio V zumHertzog gemacht wor-den, worzu WilheiMus an. ivon dem Kaystr Makimiliano IIdas prLöicLk eines Hektzogs von Montferrat bekommen. Der letz-tere Hertzog aber, Cakolus IV, weil er bey dem Spanischen iucces.Lovz-kriege die Frantzösische parthey gehalre«, wurde von dem Kay-str Josephö den ;s jmi.i7o8 in die acht erkläret,und da er den ? jul>darauf ohne erben mit tod abgegangen, hat der Kaystr stine länverjn besitz behalten. ( sitze GonZckgä und M-ntUa die stadt,
^^47 ader wurden die beyden bruoek, Carolus und Roberlus,von den Engellandern genölhigel, ihre guter mit dem rücken anzu-fthen,und sich nach Lion zu begebe», Der letstere zwar kehrte wie»der zurück m sein Vaterland,ward aber von den feinden gelobtet,undPatte keme beständige püfferM, indem dieselbe iU stincu encklen wiesderum erloschen. Von Carvsi svynen ließ sich Nikolaus zuTurm inPiemont Nieder, und bussele sein leben meiner Macht Wider denTurcken ein, nachdem er einen söhn gleiches namens gezeuger, wel-cher zuerst seinen sitz zu Bern genommen. Zr-c-/. ?. 4.
Manuel/ (MclauHein berühmter Mahler, aus einem vorneh-men Engelländischen geschlecht entiproffcn, nachdem er aber der re-trgion halber viel Widerwärtigkeiten ausgestanden, ist er endlich aufBern in derSchweitz gekoMmensaüwv er bey dem PredigerCwsterden lobteN daiitz und sonst noch hin und wieder in der stadt gemäh-let hat. Es ist auf dem platz da 8. VinceNtzen kuche stehet, gegendem Mosis-btunnen über ein eck-hauß M unoerst an der Keßlergaß,daran das Jsraclirische läger in der wüste, und der Um die gegosse-ne kälber herum geführte reigeu.dautz abgemahlet ist, welches »Vie-ws! fast verbliechcne gemählde von ihm seyn soll, Er hat an. ,518Noch gelebt, ^ raUsi». k.L I. ; k>. r;;, *
. NL!ssIlMI88IOj ist der name durch weichen die Römer diefreyiassiwg der leibeigenen knechten anzudeuten pflegten. Wenn zuLacedämon ein knecht frey geiaiftn ward, so brauchten sie gar keineceremvmen davey,sondern der freye durffttalsdann wie anderebür-ger einen kcantz aufdem kopff tragen, und ward mit selbigem umeinige rempei herum geführet. L^««- a- -ep. >,«ceci,r.
Bey den Römern brachte die wanumillio v«l juksin
vs! aon juüsm mit sich, Zu der ersten classe geschahe die msinimis-6o>r-ltkuwenn ein knecht mit hewilltgung seines Herrn in die t».bulzz cenlüsle, eingeschrieben ward; denn alsdenn ward er ein Rö-mischer bürger. r. v-uwäts, welches auf folgende art geschahe; dekHerr aieng mit seinem knecht zum?r«corc, wö er nur diesen antref-fen mochte, Und zu welcher zeit es seyn konte, weil Ina» die facheben von keiner gar grossen Wichtigkeit achtete, solche auch beyne-den fast täglich zu thun vorfiel. Daselbst drehete er ihn erst einmalherum, anzuzeigen, daß er nun hingebe« durffte, wö er Wolke; imwährenden dreyen gab er ihm eine ohrfeige, so denn ließ er ihn ausseiner Hand, und sagte: lmnc lwminem Nbckum voi». Endlichtrat dek hinzu, und schlug ihn etliche Mal mit einem stecken,dekhieß vinöiciLj und dahek kommt vie redcns-arl , vins-car- >n iwsrrr-rem. ij. T'sllsmeNia. Die MLNumiilio abek^il IibcnärcM naä jukLM
geschahe l) per emlloiam, wenn der Hekr seinem knecht, den er ver-schickt hatte, in einem drief zuschrieb, daß er frey sein solle, 2)lE amicos, wenn er ihn in beyseyü guter fteUnde ioßließ. ;) permsaüm. wenn sich der knecht mit dem Herrn zu tische setzen durffte,
LtoSÄ Ue msnumillwne l-rvorum- II, t^ö Icq.
Manruana/ ( sihe Diana.)
Mancuanus/ ( Bapt-sta) von ferner gebuhrts-stadt M ge-nannt, ist nach PaMi Iovii bericht aus unehiichem deyschlaff voneinem der fainilie Opagnuoli zu Mantua an. 1448 gezeuget wor-den, welches doch viel andere iäUgnen. Er ward ein CarMeiitek-Mönch zuMaüluwund sechs malen daselbst.An,
i? is machte man ihn zum General desselben ordenschnd starb den20 mark. an. i z is im az jähr. Seine opü.» sind in 4 va>. durchLaur.Cuyler heraus gegeben, und zu Antwerpen gedruckt worden.
Erhalte ein gutes nziur>-ii zur poesie,daß man auf; >000 ycrse zählt,welche er gemacht hat. Teckhemius streicht ihn uugemein ftbr her-aus; wie den« auch Iovianus poatanus,Phti. BeeoaidUs, Baro.lliiiS und andre seiner zuin besten uevcncken. Allein noch viel mehrist an diesem mann zu rühmen sein eifer für die Wiederherstellungder wahren frommkeil und der grosse kummer, welchen er über dieviele seiner zeit eingekissene mißdräuche und verbünvuisscu gantz oh-ne die geringste menschen furcht mit denen nachdrücklichsten worstenin seinen Missten bezeuget hat. W/.
in e!vg. z rtsLiK.l-»t. «Ä-
llialt 1 äs pocc. tu, csmp. Ue pLeacl. Lsrm. öec.
Münturna/, eine götti«, welche vön den Römern angebetet zelten war die waüümMw v-i LrE». bg einer
wurde, undzwar zu dem ende, daß sie die jungen braute zu häuft zu und gar frey war, und ihm niemand nichts befehlen durffte
bleiben nöthigen mochte.^«/«». 6e eiv». Oe. n 6 9, ss-,- «ziresz». da einer zwar aus der ftlaveray Und leibeigen-
tLgms -llliqu. kom-n. p. i; 8 . schasst loßkam, aber doch seinen Herrn mit stöhnen und dienstett
Mank/ ( Felir) ein sohnJohanuis ssu v, Probsts desSliffls verhafftet war; und dieses war nicht viel besser als die knechtsthafft.znm grvffenMunster, und Dom-Herr« zu Guten,har wegen seiner Matt führte aber den knecht mehren theilsln die kirche bey den al-erfahrenheit in Hebräischer spraach ZwiNglio bey Übersetzung der tar, woselbst man tvm r« bevftyn des Büchoffs und der geistlichkeitH.schrifft nützliche beyhülffe geleistet,daraufaber des SeccirischenMüntzers lehr-sätze angenommen, und selbige, nachdem er an, 152;die gesuchte Hebräische ?r»t'ctn»n in Zürich nicht erhalten, m hast-gem gebiet einzuführen sich bemühet, woriNnen er dann, ohnerachtaller vorgekehrten ^meclu, und ernstliche« verbotten erwehnter Re-
public, gleichwol zimlichen andang bekommen, so gar, daß er zu gew nuv ^
Zollikoffen, so eine stund von Zürich gelegen - eine gantze Münste- und solche hiessen Gemach Komm« -r.
ttsch-wieder äufferiftbe aemeind aeftimMlet r ein gleiches hat er zu m°-aw, wenn män ,hn wehthafft machte, Bey den Lbngobarde«NL'm de 7 S all°°tt war —m - wenn der Her-rchen aufstand zu erregen,sich bemühet, ist aberan, 152? zu ZücMi den E"E dem andern, der ».... ,
im Wasser erkäuffk lind kalrber aesialt vom leben rum töd gebracht teu in die Hände gab, dleftr aber ihn >vß uey. »t- trewerde,p ll- comw.tt.awbu- w -cc,°ss-.
SZSWsKM I-ZLLIA««
wäre. Damit er nun den feinden nicht ist die Hände gerathen möch- senschaffM geleget, sonderM E v.e yme,^
te, ersann Manuel dieses Mittel, daß erlhnjUtedtenLrohee, wo- rer reustM und i'^e au» ^ mündlich nicht drevLateimschC
fern er ihm nicht nachfolgen würde, asso -rr t e hm das S Awo! v°" chm ^ können, oder besser zu sagen,
tar, woselbst man ihm in beyftyndes^...^
den brief, krafft dessen er frey gelassen ward, auf den kopfflegtessodaß ihn die gantze gemeinde sehen konte. Dieses pflegte man gemei-niglich am heiligen oster-fest vorzunehmen. Man hatte auch nochandere ipeciss ws>iuaMion,5, als pcr epiffulLM, p^r äenLiium- wen«der Herr vor der Obrigkeit seinem knecht einen llensriuw oder stückgkld aus der Hand schlug, welches gleichsam das löft-geld seyn solle,
weitn män ivu "'"-v,.. -^-.v. ^
ebränch mzyuwiiliv per qus>»w msnum j wenn der Herv" " andere dem dritten, der dritte dem vier«
kre/»e II, 416i»