Band 
Dritter Theil
JPEG-Download
 

mar mar Z67

Testament als ein werck des bösen Gottes/ auch unter- von dem erkaufften schloß dieses namens an. Er maßte sich auch

Mmcne dücker des neuen testaments verwvrffen/ oder nicht anders der zerstörten herrschafft mehrgemeidlen seines sxccurirccn vettcrS

!,,« «nr corrumpiret und imerpo!i»l angenommen. Diese und an» an, und legte an. 12.26 den gründ zu der stadt Hamm . Er ließ auch

lrrtdümer nun suchte Mareivn nicht allein mündlich/ sondern das schlvßBlanckenstein au«richren,und brachte bieGrafichafft wie-

^ tckMtlich auszubreiten/ und ist sonderlich unter seinen schrlff» der in gutes aufnehmen. Er starb endlich an. 124Y, nachdem er mir

kUnnt das werck/ welches den namen --»ichsb-s gefuyret. Un- Hcrtzog Heinrichen zu Limdurg und den Herren zu Wudenberg

rm . .. . . krieg gcfüvcet,auch zu verschiedenen malen glückitch gefochten. Er

hinterließ 4 söhne,unter welchcnEbcrdardusiVdey wählendem lur-«i-- ... - - - - '

irr seinen anhangern und jüngern sind für andern berühmtLucarmsund Apelles / die aber wiederum in etlichen stücken von ihrem Meisterabgegangen/und besondere secten gestlfftct haben. So fehlte es auchjm gegentherl nicht an rechtgläubigen lehrern/ die sich dem irrlhumder Marcionlten kräfftig widersetzten / als Jlistmus . Irr-lichts/Dionysius Lormcvlu,, Tertullianus in; büchern Wider denMarcioncm; Theophilus /r»riockeaui, und viel andere. Die Kau»ftc Constantinus M. / Arradms/ und andere brmüheten sich gleich,fals/ diese secte bey z.eiten zu tilgen / und machten unterschiedeneVerordnungen wider sie. Dahero Epiphanius selbst gestehet/daß<S ihm schwär gefallen / die Ichr-sätze dieser ketzer zu untersuchen.

spoloZiL r pro LkrikiLnis. sclv. iiErcies I. < 6c

4. 6s prEkcript. s6v. kLicciros 6c 26V. r^2rcionem.

bist. ecclell !. 4 c> 14 6c slibi» li«rcL 4!. 6e N^-rs 5 .

«. 22. ^co-/or. k«r. 5 abul. l. 11. 6s l,«re 5 . c> 40. bl«r.

M. ccclcs tec. r. 6s kiereliLrckiz 2-vr apoltolc, 5 e». r r. 7. L,»

imroä 26 kill, eccles. c ;Z §. 4;. Icecxcr. Nist.

Marck-Brandenburg ( sihe Brandenburg.)

Marck/lst eine grosseGrafschafft in dem Westphälischen träyse,hat die Hertzogthüm» Berg und Eleve und das Bißthum Mün-ster zu gräntzen, und wird durch die Noer , Lippe, Leine und an-dere geringere flüffe benetzet. An vieh-weide und holtzungen hat siegute nahrung; es tollen auch hin und wieder metallen gegraben,undsonderlich gute Mühlsteine gehauen werden, welche man an andereorte verführet. Es gehört zu dieser Grafschafft dasSttfft Essen,dasStiffl Werden an der Roerchie ämleruno starre Mena,D!ancken-stein, Bocki!m,Brckenfelo,Camen, Dortmund,so eine freye Reichs-stadt, Hamm, HattmgemHoerden, Jffelar, Leumchede, Lippstadt ,Nienstädt,Nuynen,Schwa>.tzenb»g,schwier,Soest, Unna , Wer-den, Wettere,Wett». Vormals wurde das land vvneigenenGca-fen besessen,welche an., ;rs oas HertzogtsumGevemud zu a»,augdes jähr Hunderts auch-'ich und Berg durch deyrathen a--,ui-«rc,nach deren an.r6c>9 erfvlgrem abgang und vielem streit endlichan. lü66 durch die jogenannre beständige das land an

das bauß Brandenburg gekommen. ursic. L^Ln-issir.-5g.(sihe Iülrchischc 8u-cslttc,n.)

Marck. Das geschlecht der Grafen von der Marck wollen ei»nige ausJtalien herleiten,und geben vor, daß zu den zelten des Kamsers Ottonis m zwey brüder des geschlechts der Ursiner mit ge-dachtemKayser nachTeutschland gekommen,sich inWestpvalen vestgesetzer, und allda das schloß Altena erbauet hatten. Andere aberglauben die fach besser zu treffen,wann sie ihren Ursprung MTeutsch«land ftlbsten suchen, zumalen es in Sachsen zu den alten zeiten anHertzogen, Margarafen und Grafen niemals ermangelt, darausdieses geschlecht hatte können erbauet werden. Adolphns i undEberhärdus i waren brüder, und führten den rikul der Grafen zuAltena , welcher nachgehends gegen die mitte des i; bcow in denvon der Marck verändert worden. Sie stunden demH»tzog Walra-do zn Limdurg an. 1129 wider seine feinde bey, und wurde endlichein blutiges treffen gehalten, darinnen Graf Eberhard im gesteht ei-ne wunde bekam. Hierauf soll sich dieser des nachts wider wissenseines druvers weggemacht,und eme wallfahrt nach Rom,und vonbar nach Compvstel in Spanien gethan haben. Man gibt auchfür, daß er sich so sehr erniedriget, daß er in Franckrerch der saue zuhüten sich nicht geschämet. Als aber endlich seine hohe ankunftc ent-deckt worden, war er auf zureden des Abts in dem kloster Mari-monl in den Mönchs-orden getreten; worum er eine reise nachTeutschland gethan haben,und zumAdt des klosters 8-Georgenderggemacht worden seyn soll- Sein brüder Adolphns i.Graf zu Alte-na , hatte zu enckeln Brunonem l und Adolphnm U B»ms > wurdeErtz-Bischoffzu Cölln am Rhein , und begleiteteLothariumN nachItalien , verlvhr aber das leben in Apulicn. «sein brnöer Adolphusu pflantzte das geschlecht fort; er hatte 4sohne,Fr!dericiiin , Bru.nvnem >>,Engelbertum > und Ebcrhardum i. Friocrieus l wurdegleichfalls Ertz Bischoffzu Cölln. Er begleitete an. l r;8 deuKayierFridrich nach Italien, starb aber zu Pavia . Der andere,ohn Bru-no il wurde gleichfals zu dem gedachten Ertzstiffk erhoben. Engel«bertus i bekam in der Heilung das Äergische landmnd wmdeGraszu Berg oder Bergen; ( sibe Berg;) gleichwie Eberharoo » dieGrafschafftAlienwals das stamm-hauß, zufiele. Unter dessen söh-nen sindAdolphus UsFrchericus u und Eberhärdus il! zu mercken.

Adolphus ui,Graf zu Altena,der erste Mwvurde am

. -' v-v rc>uvl t

nicr zu Neus gestorben; Gerhardus, Biicyvffzu Äiüvster worden;Otto,welcher dieschlösserMena unbBlauckenstcin.xbst andern-tern bekommen, an.rrör ohne lcidcs-erven verblichen; Engelbcrtusu aber das geschlecht sortgrpsiantzel. Er brachte die gantze Graf-schaffl wiederum zusamen,und sührle einen schwären krieg mir dcmErtzstiffk Cölln. An. r277wurde ervonHermann r-vnLo:n überfal-len, und aus das schloß Bredevortgefangen gewbrer, allivo er fürgram gestorben,nachdem ibm von r gemahlinen verschlcdcne kuideegebühren worden. Von der ersten würbe er ein vater Ederhardl v,und dreyer ischter, von der andern aber eines sohns Gerhardt, undeiner tochMElisadethä,d;e demGrascnFlvrentiv! - inHollar.d bey-

geleget worden. Nach seinemlod folgte Eb-r.ardusv inker Le-gierung. Er trieb die Lredevorter zu paaren,und sehte sich dadurchbey dem Kay,er Riwolpho i in grosse Hochachtung. Man mercketvon «hm an, das in iemergegenwart der Kavler niemals e.iie trau-rige mmc,pure» lassen. Nach diesem bekam er mit dem Ertz Dl-schoffVlegsned zu Colln zn thun,welcher mit den Grab n von Gel.dem, Lutzmbmg, Nassau und Falckeuberg sich wider Graf Eber.hatten und dessen äu.rlc den Hcrtzog zu Bradantchen Gra en vonBerg und diestadt Colln, nebst andern verbunden. Allein b.c siegfiel auf Graf Eberhards seile aus, da dann der Ertz-Bsschon vonGraf Adolphen zu Berg,und der Graszu Geldern von dem Hernogm Bradank gefangen genommen wurde. Dieser Gkafmustc zu'«ei-ner rantzi0»LlMburg,und der Ertz-Blschoff ebener Massen verschie-dene stallte abtreten. Doch bekam hierdurch der krieg noch kein en-de,sondern es wurden Noch immer verschiedene feindscligkeitcn aus-geübt. Es geruh auch an. 1299 Graf Eberhard mir dcm B.schvffzu Munster wegen des Grafen zu Tecklenburg in zwissgkeit,welchesich aber bald wiederum geenviggt. Das folgende jähr ereignetensich mit dcm Ertzstiffk Cölln neue Mißverständnisse, die aber tadlnaus«chlugen,daß bey erfolgten, frieden Gras Eberharden das schloßLimdurg wieder adgecrelen werden muste. In eben diesem jährhielt er des Kaysers Aldem Parthey wider die; Ertz-Bsschöffe amRhein , und svchre wider sie mit gutem glücke, wiewol ihm äon denCöUmschen die stabt Unna und seine Gräfliche lande biß an Aslenverbrannt wurden. An.izo; bekam er die stadtbaiterschaffl überGeldern. Zu gleicher zeit ereigneten sich mit dem B sschvff zu Mün«ster neue handcl,darinnen dieser Grafdas schloß Dnlmene abtretenmuste. An. i;c>s ivurde der Bischofs abgesetzt, da er sich dann ver-schieben» Münsterischer Plätze beimchtigesunb dadurch die Capl-tulaeen genöthiget,seinen artverwandten,GrafConrad von Bergen,zu dieser würde zu erwählen. Zwey iahr hernach starb dieser tapf-rere kricgs-held, nachdem er von seiner gemahlin Irmgatt, GrafAdolphs zu Berg locht», ein varer verschiedener kinder ivorden.Unter seinen söhnen erwähIteAdolpbus v den geistlichen stand,undwurde an. i z ir zum Bischoffvon Lüttig postuliret. Dessen brüderaber Engelbcrtus iu, 5 ucc- 6 irte dem vater in der regicrung. Erwurde gleichfals, wie sein vater, in verschiedene kriege gemenget.Den ersten führte er mit dem Bischoffzu Oßnallrügdarinnen eraber etwas unglücklich war. A».,; nahm er den Cöllnischcn dasneugedaute schloß Fürstenberg >veg,muste es aber das folgende jährwiederum einbüffen. An. l;>4defand »sich bey der ccönung Ertz-Hertzog Kridrichs von Oesterreich zu Bonn , da immikrcist der kriegmit vemErtz-Dij'choffzuCöllu aufdaS neue wiederum angegangen,in welchemGraf Engelbert den KönigJohanncm ausBöbmcn,un 0viel mächtige Grafen zu gehülffen hatte. Er starb endlich an. 1; 28,von seiner gemahlin Mechtildis, Johannis, letztem Freyvcrrns zuArembergtochtrrunderbin,AdoIphum Vt undEderharben vi hin.teriassend,welcher letztere Aremberg geerdet, von welchem die Gra-s ,1 von der Marck zu Sedan und Lumain abgestammetsss.Arem-ber«. Jener aber nahm an.i;n eme reise in das gelobte land ,vor.Nach seiner zurückkunsst zersiel er an. 1; 44 Mit dem Ertzstiffk Colln,wider welches er das folgende jähr einen grossen sieg bekochten. Erstarb hieraus an. i;47,und üiccscMte ihm sein sohnEngelbertus i v,weicher an. c;; Z das licht die,er weit erblicket.Mlt seiner andern ge-mahlin Mechkilv, gedohrner Gräfin von Arensbcrg, zeugte er mitteandern nebst Adolphs v,i, Engelsertum V. Dieser letztere wurdean. N44 zum B-schoffvon Lüttig erwadlei, und trieb das folgendejähr seine rebellische bürg» zu paaren. Sein brüder Adolphns viiführte mitMargaretha,GrafThevdoricixzuC!eve eintzl^en kocht»,

sein geschlecht fort, und wurde ein vater ver'chiedener > ohne, unterwelchenEngelbertusVi,Theodoricus und Attlpbnsvii zu mercken.

fthvffzu Colln. (siheAdolphus i, Ertz-Dischoff und Churfürst zu welchenCngeldert!is vi,Lveoovrlcuv unv Ue^v!--'- ......

Colln.) Sem bruderFridericus li,r-ll6irte aufdem schlösse Altena , Engelbrrlus Vl verfiel mit demGrafen vonArensberg, und zerbrach" ' '"«^''^''ttinvedassttlok ihm das schloß Schwarkenberg.Hieraufzog er an.insgclobte

land; nach «einer zurückkunsst ab» mengte er sich in dcnGcldrifchenkrieg, darinnen ihm von dem Kaystr Carolo >v einbalc gethan wor.

o->. tdbrodvricus studirke zu Rom.- und wurde nach

berq. Dieses legten, söhn, Fridericus M, hatte Hertzog Hemnchszu Limdurg lockst» zur gemahlin. Er begieng an- ,2r2an iememVetter Engelberto.Ertz'BischoffzuCölln,einen todtschlag,weswegenderKayser seine schloss» schleiften, und alle übrige guter contm-,»»ließ. Er selbst aber wurde zum rade vcrurtheilet, da dann bey derstadtCölln,einige meinen zu Nürnberg , die ex-cul,an auf einem ra«devon ertzvollzoqen wurde.Von dessen sehnen bat Theodoricus den

den. Sem brüder Tdeodorieus stridirte zuseiner zurückkunsst Onomcm zu Cölln.Adolpbus vn, aber erbuueteseine familie mit Margaretha,GrafG»dards zu Berg ivchter,wel-che er sich a. rbeylegen ließ,nachvem er vorherBischoff zu Mün-ster undErtz-BlichoffzüCölln gciveftn.Kaystr Carl; verkannte iömdie Grass,Hasst Eleve, nachdem zuoorb» wider die Herren von

Arckel und Herren von Parweiß schwäre rechls-p-oceNs oufsnten^ ^ Nk»sr-sb;'?n nwrüen.von

Limburgiichen äst,von welchen dieKrafenLimbur,- inSlvmm »ic- Arckel un^yereen vvn Pu...... . . . ae/übrer morwen von

sprungen,aufgerichtet.s.Styrum/Friderici l söhn,Adolph.'V,ließ des G/aflichen Marckischen

den namenAllena,wegen des von dem gerädertenFrideritt '" üme ^dachwr stmer gemahlii ist ) au?dem Costnitzer

familie zugezogenen schimpffs fahren, und nahm den tttul Marck den. Diesen machte der Kayscr Siglömund aus dem Eoumtz»