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«x5, ö-c. (sihe Landgrafen/ Grase n>
Margiano/so von Castaldo Iestbe!s g«ennet wird, ist eineZwist pwvmtz m Asia,zwischen dem alten BactrianaimdHyrcanig,Deren PliNius,Prolemäus,Solknus, rc. öffters gedencken. Sankonmd die andern neuen erd-beschreiber geben vor, daß die provintz e»von Khoesme und Chorasan in dem Königreich Persien den «rostentheil von dem alten Margiana auskragen. ^ ^
Marguerin/(<le is Bigne) ein oc>İrderSorbonnezuParis,von Bayeur aus der Normandie gebürtig, Normte zu ende des i6sccu!i, und wurde für einen der geschicktesten männer zu seiner zeitgehalten. Er hat die so genannte wbüorii-crm pst,-um zusammengelesen,worinnen die schafften von mehr als 200 Lmorwm zu findenfind, und gab noch unterschiedliche andere »sÄ»le, die seine eigenearbeit waren, heraus. Vorgedachtes grosse werck ließ er an. 15-76zu Paris bey Michaele Sonnio in 8 f-»,r,nen auffegen, wozu er an.i57s noch einen andern, und über dieses noch den loten unter demtilu! eines anhangs hinzu that. Nach der zeit ist es öffters wiedergedruckt worden, mit beygefügten vielen coiiEiowi-m. Den an-sang aber und die gelegenheit zu der mmimk-cs pmm m gaben einigecoIKLtionsr, so unter dem titul : klicoo-i-resbzricon aa. 1550 k«re-leoloZiL an. 1556, und ffe 0ktkostoxog^2pkis an. 155; und 59 herausgekommen. epit. Lr c>o,x LLkLLe.
Maria/die hochgebenedeyete Jungfrau und Mutter Gottes,hat die allerhöchste ehre unter allen weibern erlanget, indem sie Je-sum Christum, den söhn Gottes, wahren Gott und wahren men-schen, gebohren hat. Von ihren eitern, gedurk und auferziehungmeldet die schriffr weiter nichts,als daß sie aus dem gcschlecht Da-vids, und folglich aus dem stamm Juda gewesen, wiewol zu dersel-den zeit das Haus Davids sehr heruntergekommen, und in schlech-tem ansehen war, so gar, daß sie sich auch mit einem zimmermannverlobet, woraus man leichtlich schltessen kan, daß auch ihre eiternin schlechtemzustande müssen gewesenseyn.Eviphanius zwar berich-tet, daß ihre murrer Anna und ihr vater Joachim geheißen, welchesauch von einigen andern bestätiget, und von vielen neuen scribentenals eine ausgemachte wardeit angenommen wird. Es findet aberdieses eben so wenig stattfinden, keine glaubwürdige zeugnisse davonvorhanden,als was man ferner aus demGregorioNysseno vorzieht,daß sie von ihren eltern in einem hohen alter, nachdem sie vorheroeine unfruchtbare ehe gehabt, gezeuget worden, und weil ihr Mut-ter ein gelübde gethan,Gott demHerrn zu widmen was von ihr wür-de gebohren werden, hatte sie diese Mariam, so bald es ihr alter zu-gelassen, in den tempel geführet, woselbst sie von den Priestern wäreauferzogen worden. Nachdem sie nun erwachsen, und es sich nichtgeziemet,also unter den Priestern zu leben, hätte man sie dem Josephverlobet, doch,daß stein einer stetenjungfrauschafftGott svlte ge-widmet bleiben-Diesc erzählung hat noch zu vielen andern gelegen-heit gegeben, und scheint um so viel weniger gründ zu haben, weilNvssenus selbst gestehet,er hätte dieses von einem ungewissen »more,dessen zeugniß nicht von allen angenommen würde. Also kan manauch von der zeit ihrer geburt und von andern umständen ihres le-bens sehr wenig sagen, weil alles, was ausser der schrifft davon ge-meldet wird, ausuLllllionen und blosse Muthmaßungen ankommt.Dieses ist gewiß, daß, nachdem Gott beschlossen, daß sein ewigersöhn von ibrsolle gebohren werden, Verenge! Gabriel zu ihr in einestadt in Galiläa, welche hieß Nazarelh, woselbst sie wohnhafftig,geschickt worden,da sie'zn derselbigen zeit mitdemJoseph,der gleich-falsaus dem stamm Davids entsprossen , vertrauet war. Da thatihr nun der engelGabriel kund,wie sie unter allen weibern vonGvttdazu ausersehen wäre, den Heyland der gantzen weit zu gebühren,Da sie sich verwunderte,gab er ihr zur antwort,der Heil.Geist wur-de über sie kommen,und die krafft des Höchsten wurde sie übe Mat-ten, darum auch das Heilig, das sie gebühren wurde, Gottes Sohngenennet werden solle. Er that auch andere gründe hinzu / Ih-ren glauben zu stärcken,worauf sie sich in völligem gehorsam Gottaufopfferte, und sagte: Sihe, ich bin des Herrn magd, imrgejche-he, wie du gesagt hast. Einige tage daraufgieng sie von Nazarelh,um ihre anverwandtin, die Elisabeth, zu besuchen, wobey sich diesesbesondere zutrug, daß, als sie in das hauß Zachana kam, und dieElisabeth grüssete, das kind in dem leibe dieser letzter«, damck sieschwanger war, hüpffete, und Elisabeth durch eingeben des Heu.Geistes sie für die mutter des Herrn, und für die gebeneyete unterallen weibern erkennete. Worauf auchMaria mit einem herrlichenlvbgesange diese gütigkeit, so Gott an ihr erwiesen, preisete. Sieblieb an diesem orte; monat, und kehrte wiederum heim, woraufendlich die zeit heran nahete, daß der Heyland derwell von ihr lo tegebohren werden. Da fügte es sich nun, daß der ^aystr Augustusein gebot ausgehen ließ, daß unter andern landern undprvvmtzlendesRömischcnReichs,damit er dessen staute genau cckennen moch-te, auch das Jüdische volck solle gejchatzet und E-ahlet werden, zuwelchem ende alle familien in der Haupt-stadt ihres geschiechts ilchanmelden musten. Deswegen begab sich auch die hschgebenedeyetjungfrau nebst Joseph nach Bethlehem , welcher ort/g e chwre erohne dem nicht gar zu groß,also zu derselben zeck mit sehr wettn le itenangefüllet war, die sich ihres qeschlechts halber dahm begeben musien. Der armselige zustand Maria kam dazu,und verursachte m ,daß sie in einem stall ihre Herberge nehmen, und als sie den Heylandder gantzen welt, nachdem dck zeit erfüllet war, gebohren, ihn meinekrippe legen muste. So groß nun dieses kmd war, alsemHgantzen weit, so elend waren alle uMande seiner fffburt.Ma.merkannte dabey die wunderbare ivege Gottes, »nd wurde in ihremglauben gar kräffcig gestärcket, als erstlich die Hirten , und nachqehrnos dieWeisen aus morgenland zu ihr kamen,und ihr erzahleten,
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gesttzen gemW D-nn'W 7 ^cken den göttlichen
Krauch von jenem unterrichtet, wie sie noch ein arMs würde-uund dqß ein schwerst durch ihre fette driMN würde!Kurtzvorhero waren dieWeisen aus Morgcnlande bey jbr aeiveke»'^,?^I,Herodes noch nicht gemerckcc, daßdieselbennichttwie er»^^^-ttweber zu ihm kommen,und von dem neugebohrnenKinde^^ würden. Derowegeu,b bald N
na das werck ihrer rcmrgnng verrichtet, wurde Joseph meinemträum von Gott gewarnet, das kind Jesum der arausamkeitHcro»dw»u entziehe«,und neöstMaria mitdemselbigenfich nachAegvpten^^ben-'Was auf dieser flucht mit Maria und dem Kindleindavon wissen zwar einige viel zu erzählen,diedavon nicht den germsten gründ geben können. Aus der^uuut, daßsie sich in Aegypten ausgehalten biß zuder zeit des tobes Hcrodis. Denn da dieier gestorben,und der engetin einem tramn kund gethan, stundaufmahln basKinbiein und seine mutter zu sich, und kam indas land Jjrael. Da er aber erfuhr,daßArchelaus stinem vaterHe-rodl tu der regierung gcfolgct, getrauele er sich nicht in dasJüdische/'^J^Ewnmenfi'is er abcrmal im träum von dem enget des Herrndefehlbekam,ni>d sich also nach Galiläam begab,allwo er sich m derltadt Nazareth, darinnen er zuvor gewöhnet, wiederum mit Marianiederließ. Hier brachten sie nun ihre zeit stille und geruhig zu, undes ist kemzweiffel,Maria werbe mit aller sorgsalt das ihr anvertrau»te theuerste Kind auferzogen haden.Da nun Jesus i r iadr alt war,grenz er mit seinen eltern nachJerusalem aiifoas vster-sessuno ließmitten unter den lehren, einen blick seiner Göttlichen Majestät undweißheit an sich verspüren. Maria, die solches nicht wüste, undschon von Jerusalem wieder nach Hause kehrete, vermeinend, daßrhr kmd inner den geführten und bekandten glejchfals aufdec rück.reise sich befinden würde, geriekh in nicht geringe bestürtzmig als sieerkannte, daß sie in ihrer Meinung gefthlet, und suchte ihn daher»mit grosser sorgfaltzda sie ihn dann endlich unter den lehrern antraf.Als sie sich deswegen gegen ihn beklagte, bekam sie diese antwort:Was ist es, daß ihr mrch gesucht habt, wisset ihr nicht,daß ich seynmuß in dem, was meines Vaters ist welche Worte, ob sie ihnengleich damals sehr dunckei vorkamen, wurden dennoch von Mariainit grossem bedacht aufgenommen und behalten. Hieraufbegabensie sich wieder nach Nazarelh, wvselbsten auch der Heyland der weitbey seiner mutter, und zwar ihr Unterthan, blieb,bis er sein öffemli.ches lehr-amt antrat. Da solches geschehen, fügte es sich, daß sowo! der Heyland, als die heilige jungfrau sich unfeiner Hochzeit zuCalla in Gaiiläa befunden, und baß daselbst ein Mangel am weinvorfiel, welche noth Maria dein Herrn Jesu entdecket, als die dawol wüste, daß es ihm ein leichtes seyn würde, solchem mangel ab-zu helffen.Die vielfältigen Verheißungen und göttliche Versicherun-gen hatten ihren glauben dergestalt gestärcket, daß bey der geringengestalt ihres sohns sie dennoch nicht zweifelte, er wäre der Herr,demalle creatuttn unterworffm seyn und gehorchen mästen. Doch zei-gete sich darinnen eine schwachbeit, daß sie der Göttlichen allmachtstunde,ziel und Maaß setzen wolle; dahero sie auch diesen verwciß be-kam : weib, was habe ich mit dir zu schaffen, meine stunde ist nochnicht gekommen. Wodurch sie zwar ihren fehler erkannte, aber ih-°rcn glauben keinesweges sincken ließ, sondern anstatt machte, daßdie diener bereit wären, alsobald alles zu thun, was der Herr ihnenbefehlen würde,da sie denn auch ihrer bitte und ihres Wunsches theil-hafftig wurde.Nach diesem begab sich Maria mit Christo und seinenanverwandken und jünger» nach Capernaum, und hatten einigedafür,daßMariahinfüroan diesem orte beständig habe bleiben sottlen.Ams wenigste stehetChrysostomus in diesen gedancken, sintemalChristuslftibsten nunmehr» sich an keinem orte beständig aushal-ten,sondern das wort zu verkündigen von einem ort zum andern rettsen würde. Gleichwol aber, weil auch andre weibs-personen Chrttsto gefolqetfist vielmehr glaublich, daß auch Maria mcht werde be.ständig an einem orte gewesen seyn,sondern so wenig als andere dttgelegenheit, durch die lehren ihres sohns sich unterrichten zu lassen,verabsäumet haben. So viel ist gewiß, daß hernach bey einer an»dem gelegenheit sie sich nebst Christo wiederum zu Capernaum be.funden. Denn als der Heyland indem andern jähr seines lehr-amts einsmals an diesen ort kam,geschah-es,baß eine jo grosse men-ge volcks zu ihm kam in sein hauß, daß er auch keim zeck dattt, speisezu sich zu nehmen. Da geschahe es nun, daß em gerucht auskam,er wäre in ohnmacht gefallen,wodurch Maria mbfi andern anver-wandten bewogen wurde,sich eiligst zu ihm zu hegeven,und weil sie,wie es scheinet, wegen des großen geöränges nicht zu ihm kommenkonte,lkssen sie den, Herrn sagen, baß sie draußen waren und ihnsprechen wollen. Solches gab dem Herrn gelegenheit mit ttmemere nvel ru beweisen, wie von der ausübnng des Göttlichen deruffskeine freunbschasst oder liebe unserer anverwandken uns abhaltenvl D n er H e rings um sich auf die jünger,o.e um ihn ,n -m-mcräM fassen,und wrach: siehe, das ist meine mutter uno menie dru.de?-d nn wer Gottes willen thut,der ist Meine ,chwe.l-r und m«n
bn'v^ .KM L ihres sohns werden ,o,te. Ob sie von an..