Band 
Dritter Theil
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Vergessenheit, daß nemlich alles biß dahin auf beyden feitengangene vergebe« und vergessen seyn solle, heraus geb-Lm? im Kgu,w deüeSbtgenmhrs ein Parlament zusammen berußen möck,^welches auch geschahe, und solchen Ei hatte,daß durch dic^s?^lameut die Resornnrte religron aufvesten fuß gestellet wurde

Maria von Smart / Königin in Schottland / des Königs unter dm ^Iacsdr V und der odgemeldrcn Marra von Gursi kochter/ m/7- ncnnetm/'cbrtt ihrem Vater an. 1542 / da ue nur acht tag alt war. Der Car-

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eimr höhe/m^ sahen die Engelländer von

welche sehr vist voM «itterey wldeesie aus/

Enae!länvit->'---.io° ^ wie denn auch unterdessen dieSch°tt-sch/n7rmee MpffF -oZütt^7-- »-vden siügc! der

gMeordnuag ab'- und Graf vm,Ä^r^Wcm!chSLM grossen lcyadeu; die Engelländer aber erhielten solcher mästentrug heraus kommen/ wurde Iacvbus / Graf vsn"Ärmn /"zum sieg/worauf R einenwunderbarenR-g-nM erwählet. Nicht lange hernach kam SadleralsAd?! ^^°ken/L

sandtcr von dem Konig ln Engclland/Henrico VllI/ um zwischen einmal in Schotrm /üi siele,, ,,e noch

derjnngm Königinvon Schottland und dem Englischen Eron" th-y ^5'

!ö!> Prmtzen eine hcyrach zu stifftcn. Das Parlament willigte darein/ Dauphin vermahlt ;u werden /^

sidtz «nd wurden ZU dekattauna der trackaten «lenüiie ti,i,7-i . ftlntgen beystand bekam»

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mil Engelland/ und auf den schluß des Costmtzcr c»neiiu, daß manden ketzern/ worunter auch der König in Engelland Henrirus VIII

gerechnet wurde/ kernen glauben hallen solle/ und beredeten also dieKatholische parthey / so damals die mächtigste war / die aufgerich-tete tractaten zu brechen; ja sie bewegten auch diejenigen vornehmenstands'pcrsonm / welche zu Solanmosse gefangen genommen/ undauf ihr wort/.daß sie entweder die heyrach bewerckstelligen/ oderwiederum zurück in ihre gefangenschafft kehren wölken / nach Hausegelassen worden / dahin / daß sie wider gegebene p-roie handelten /und die zum Unterpfand ihrer treue hinterlassene geiffel im stich lies»sen. Hiedey steifsten sich die katholischen Schotten sonderlich da-rauf/ daß ihnen der Cardinal aus Franckrcich und von der Catho-iischen nZ >c hülffe verhehlen hatte. Hiedurch nun wurde der KönigHeucicuS Vlll wider die Schottländer aufgebracht / welcher aber

«»wurden aber

!ssoI,n vcrlurst zurück gcschla-EE? sieH mtsden Schotten nicht vmragen km,-

sich die Engettänver zurück/ woraufKomgtn Regentrn wurde. Nachdem dieselbe / wie^ ^?"lgtti Franckrcich/ Maria der Königinm Schottland ehegemayl/ todt war/ war diese willens / mit ge-nehmyalkung ihrer vettern / des Hertzogs von Gujft / und des Car«omals von Lotyttngm / sich wiederum nach Hause zu begeben. Ihrwegen seiner thaten berühmter natürlicher druder Jaeobus/ dessen,"Cutter leben gedacht wird/ rechte gleichfals in zranckeeich/sie nach hau,e zu berußen / und brachte eine com.ntlli-n mit zurückzu Haltung eines Parlaments / um zu befördcrung des gemeinen be»"M gute gesatze zu machen. Da nun selbiges versammlet war/ kamein Abgesandter aus Franckmch/ dessen begehren war/ daß dasalkc bundnch mlk Franckrcich erneuert / das mit Enqelland ausge-

beffen ungeachtet den Grafen von Cassils/ der wtder alle anreitzun- hoben / und die Catholische Priester wiederum in ihre ämtcr einge-g.-ndes gegencheils^semversprechm gehalten/ und wiederum zurück sitzet werden möchrm. ^ierau^ wurde ^ur^amwott gegeben/ daß

in seine gcfangenschafft gekehret war / nicht allein auf freyen fußstellte/ sondern noch darzu herritch beschenckke. Mitlerweile wurdenalle Dchottländische schiffe in den Englischen Häfen --rr-kiret/ undder Schottischen »-man ein krieg angekündiget / welche aber nichtsdesto weniger/ ob sie schon also in gefahr wegen eines auswärtigenftindcs stund/ innerlrch unter einander selbst uneinig war/ nachdemzwischen den »Eiiwus und der verwitkibten Königin ein streit ent«standen. Wie nun also die Schottländer auf einander selbst erhitztwaren / und cmander in den haaren lagen / wurden sie inmittelstunversehens von den Engelländern beydes zu waffer und zu landangegriffen / als welche nach puoucirung der Ursachen des kciegsLest!) und Edinburg in die asche legten/ und ohne einigen wider-stand wiederum zurück nach Enaclland segelten. Nachdem der Grafvon Lcnnop verschiedene unglückliche rcncomrcs mit dem Regentenund der veewittibten Königin / so mmmcbro seine feinde waren /gehabt hatte / re-ir-rw er sich gleichfals in Engeüand / allwo er mitvieler ehc-dezeugimg empfangen/ und mit des Königs Henrici baft/

nicht sie / sondern die Frantzojcn das bündniß gebrochen hätten;die mttEngelland gestiffttte-üiLncc wären siewillcns aufketneweirzu verletzen / und was die Pfaffen anlanget/ so hätten sie dccs-lbmin ihrer Kirche nicht nöthig. Nach diesem wurde eine ->ers gemacht/daß alle closter niedergerissen werden sotten. Inzwischen kam dieKönigin aus Franckrerch an/welchc bey nahem der Engellänbiichenflotte in die Hand gerathen wäre / als welche ohnedem zu diesem endansgelauffm/ daß sie die Frantzöstsche unterwegs auffangen solle.Nicht lange nach ihrer ankunfft schickte sie William Mattland/ alseinen Abgesandten nach Engelland / um bey der Königin Elisabethanzuhalten / daß selbige sie nach ihrem und ihrer kür/fftigen kindertobe zur nächsten erbin erklären möchte / wozu sie viel Ursachen an-führen ließ. Allem Elisabeth gab hierauf zur antwort: sie hätte eineandere gesandkschafft von ihr erwartet / zu bestäkigung des zu Leilhaufgerichteten bünbnrsses/gleichwie sie ihr versprochen/ehe sie nochaus Franckrcich gekommen/sie nehme zwar das verlangen des adels/welches mit dem begehren ihrer Königin überein käme / nicht übel

vermählet wurde. 'Hierauf sielen die Engelländer abermals in auf/jedoch hoffte sie/ daßmanihrdie ewiienlchr würdewcgneh»

m°nwollen/^

E?ba !nuntte!st"ErchlbMd D wofern sie einige bekäme,^

grM!-etapffcr hinweg brachte. D-esesgMmachttdeu Engcllän. sinuchts thun/ das zu Am naAM g-rerch-n^

dem einen solchen mukh/ daß sie schon davon schwatzten/wie sie

dieqantze ' .. " .

wolle,,. 2...... ^ .

Grafen von Rothesse söhn / und Walter «xot unter der Douglas-ien anführimy geschlagen. Nach diesem schickten die Frantzvsen er-lüge hülffs'völckec / und wurde auch eine besondere armer widerEngelland geworben; allein selbige Stengen wiederum zuruck/ohneetwas sonderliches zu verrichten. Hinmächst entstund eine harte Ver-folgung wegen lesnng des neuen testaments/ wovon einige unwis-sende pfaffen sagten / daß es von Martin Lindern gemacht worden.In dieser verfsigung mustc auch Georg Coishart leiden. Hiedurchnun wurde das volck wider den Cardinal dermaßen erbittert/ daßselbiger in dem schlosst zu 8. Andrew von odgemeldtem rKorman

hätte / und daß ehe sie ihr noch gebührende kn-kzüwn gegeben / siesich in einer so wichtigen fache gewillfahret wissen wölke; rm übrigensolle sie wissen/ daß sie/ so lang als sie lebte/ Königin »n Engellandzu bleiben entschlossen wäre / und wann nach ihrem tod emc andere

p-tto-'beW.r^

dem; in summa / der Königin von Schottland ^Mhrm hätte kciil

tz dann in der öejwng so lang aushielten/ d,ß dem Regenren cmrge der vor äugen zu ^ aufgehende sinne anzubetteln

leeren zu hulffe kamen/ dasi.^«AA^7 mchtd.e

-in I 1 -I- nnna abscklaalicken antwort abgeseriiget. Da c» nun von au>-

Fmntzösische

mit accord ergaben. Um eben dieselbige zeit fiele» diezum dritten mal in Schottland ein / liessen aber zuvor ekn ichrcrvenabgehen/ worinnen sie die Schotten zunr frieden und zu wlcvcr.eriieucrunq der gsstlfftcten hcyraths tractaten ermähnten. Allemder Regent und die Catholische parlhe» unterdrücke ftlbrges / alswohl wissend / daß es beydem volck und dem bej.cn kheue des adelswohl angenommen werden dürffre / wenn ihnendcffcn uyaimmogethan würde. Also marschiere er mit zoooo man den Engcuanoementgegen / so daß der Graf von Angus den vordem / der Regentden mittlern / und der Graf von Hrmtlm den Wren theil der ar»mee co,»mznMtte. Der Graf von Angus marMte aus des Re-genten o-gre gegen den feiud ".

der Engelländischen reutcre

ner aantz abschlaglichen antwort abgefertiget. ,ken also stund / entsponnen sich daheim einige Unordnungen / oader Lord-Major zu Edendurg nach seiner wähl gewöhnlicher Mas-sen ein gebot ausgehen lassen / daß nach kiiiem.gewchen angeMentaae kein ehebrecher / hurer/trunckenbold noch yaunackigtei, Ca-tbvlischer in der stadt bleiben solle. Hieraus ließ die Konigm dien-i-münsn in der stavt ohne verhör gefangen nehmen/L anders aW dieses besser an-

mr^^och mNerwM dsiß Gm/vm^Mstussich hemm WuÄLNmNKdrehte / um eine,» Spauier/welche ihn lettwarks.--.gu - K Wd dingen sehr siind war /

reu mntt-, n, v-n?nnen / aeriekh das haupt-^rv-., so lutllchec vuive, /,gi-äntzen zu rmlcrdrucken, drs

reu wolle / desto besser zu begegnen / gerttlbdas hanpt-"^'-m die räu'ver an den grantzm iumiltt 0 uan,ve

von dem Regenten commandier wurde/ aus dw gedanckm/daß des wu, de a W ylm/ m ^ ^ durch ihre Hände umkommen

Schachten Grafen mannschaffr die flucht ergmffm wolle/ und flehe wahre avircvr aoer wm rn^te