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AchManditchm Ständeverfahren nicht übel urtheilen kunle Alsnun diese ungluckseUge Fürstin nachgehends sich mtt dem Herk 7 aevon Norfolk in eure correiponöE eingelassen/ welcher vorMllte/ttezn heyrachen/ die Komgm EUsadeih aber hinzunchten/und v .Englische crone aus seinen kopffzusetzen/ beschleunigt?di sisdenbekannten und rammerlichen ausgang ihres lebcns/ basienemlickum besagter ct»,!p>rät,c-v willen ven 18 fcbr. an. - z 87 auf dem ckolfeFochermgay nach einer 13 iahrlgen gefangenschaffl e> chauvtwurde. Lne war unstrcitlg die schönste Printzeßin m ihrer eil/undsehr fertig M der Latewischen spräche/ worimimsieuntersch^itchereden htelt/ wie auch eine grosse liedhaderin de po sic/u,iddarinnen mcht unerfahren / sturtztcsich aber durch thr-ezu denen Griffen/ die alles rhr thun regierten /ins verderben ^marlaugnet Camdenus ihre straffbare liebes.händel beständig/will auchnicht gestehen / daß sie an der ermordung ihres gemabls schuld a^habt hade/und deschuldlgt dahero Buchananuw/aus dessen schllff-ren diese Nachricht genommen / einer Parteylichkeit; alle n es rola rtbm gleichwol hrermnen nicht allein ThuanuS/ ungeachtet fe diaerein Catholrc war/ sondern auch Melvrl/ der an denen Schottischen staaks.sacheii dieser zelt grossen ankhcil gehabt/Knor und andere/so mrt rbm zu einer zeit lebten. Über dieses berichtet v. Burnet inseinen über^r. Varrllas / daß / als ThuanuS sich darü-ber beklagt/ daß Cambdenus von diesem Handel anders geschrieben/als er selbst von ihm berichtet worden/ dieser gelehrte mann sich alsoentschuldiget/daß er nicht anders thun dörffen/ weil nicht allemdec Kvntgin Mariä söhn/ JoeobuS VI/ dasjenige/ was er davongeschrieben / durchgelesen/ sondern es auch dem Grafen von Nort-hampton / des um der co„MLr„>„ willen enthaupteten Hertzoasvon Norfolk bruder / gegeben / welcher darinnen / was er qewolt/geändert habe. Damit aber dergleichen ins küuffrige nicht mehrgeschehen möchte/ habe er seine mcmoll-» Lhuano zugeschickt/dessensahn in Engelland von dem Könige Jacodo um deßwillen sehr hartkractiret worden.
/Ue /^,,7 S- ^memoires Lc. S. reüexioo; lur Lir. V»-
rjllss. IM. ci'^ngler.
Röniginnen von Ungarn und Böhmen»
Maria / Königin in Ungarn , war eine tochter Ludckoicik,Königs in Ungarn , und schon bey lebzeiten ihres vaters mitKavftrs Caroli IV söhne Sigismundo, dazumal Marggrafen zuBrandenburg , verlobet, wobey verabredet worden, daß der bräuti-gam,so nur 1; jähr alt war, allererst bey erlangung der m-jsrenni-tät die heyrath vollziehen, und sodann zugleich mit der gemahlinregieren solle. Unterdessen ward Maria an. i ;8r nach ihres vaterstobe, als Königin in Ungarn gecrönet, und war dieses dabey wasbesonders , daß da bißhero die Ungarische Königinnen, die cronenur an dem rechten arm getragen, ihr selbige auf das Haupt gesetzet,und sie im titul nicht Maria Regina, sondern Maria «.ex genennetwurde. Doch das regiment währte nicht lange; denn da sie ihrerleiblichen Mutter Elisabeth, einer Printzeßin aus Bosnien,und demWoywoden Nicolao Gara allzuviel gehör gab,und die UngarischenLand-stände vor den kopffsticßsso wurde sie genöthigt die crone demNeapolitanischen Könige > Carolo Parvo, an. 1 ;8; zu überlassen,worüber sie sich dermasscn betrübet, daß sie bey dem grabe ihresvaters mit ängstlichen geberden und heulen den kopffwieder die stei.ne gestoßen, biß sie von ihrem frauen-zimmer mit gewalt hat müs-sen zurück gezogen werden. Es war aber die liebe zur crone bey ihrso tiefeingewurtzelt, daß sie, ihre mutter und gedachter Woywodeden g-UpeMen schluß fasten, den König zu ermorden, welches sieauch jahrs darauf durch einen erkaufften meuchel-mörder BlasiumForgach oderForgatsch bewerckstelligten, welcher denKbnig zuOfen, als er taftl hielte und die Mariam zu gaste bey sich hatte,denkopffvon einander spaltete, worauf Maria des regiments sich wie-derum bemächtigte. Doch der Banus in Croatien,JohannesHor-vatus oder Servatius, wie ihn einige nennen, rächte den tod desKönigs Caroli dermaßen, daß er Mariam, nebst ihrem gechlge aufeiner reise mit einer flüchtigen armee überfiele, die Königliche Mut-ter in dem stusse Bozota ersäuffle, die Königin Marjam gefangennahm, ihren i'^voriten den Woywoden, nebst dem Konigs-mörderund ihrer gantzen imrc erbärmlich niedermachen ließ. Die gefan-gene Königin gebärdele sich hierbey abermahls sehr übel, und wollesich selbst das leben nehmen, wovon sie aber mit gewalt ^gehaltenund letztens nach Croatien auf das schloß Crupa gebracht wurde.Endlich als ihr bräutigam Siqismundus mit einer armee m Un-garn ankam, ward sie von gedachtem Banno, nach abgelegtemeyde, baß sie weder den tod ihrer mutter, noch lhre gefangenschaffträchen nullte, wieder frey gelassen, woraufan. iz87dlecromingSigisnmndi zum König in Himgarn vorgenommen, und dessenVermählung mit Maria vollzogen wurde. Sie starb aber an.
Izgr ohne erben. Huiig, llsc. z-1.1» monzrcN,
Uungsr.
Maria von Oesterreich, Königin in Ungarn und Böhmen ,
war eine tochter Königs Philippi l in Spanien , welche rhm seme
gemahlin Johanna , Königs Ferdinanbi cmboiic, m Spamentochter, an. 190; den i7ten stpt. gedohren. Hieraufwurde sie an.- 9-9 an den König Lndovicum in Ungarn versprochen, und an»rzri zu Ofen vermählet. Sie hatte aber das ungluck, daß dieserihrgemahl gar bald darauf, nemlich an.der schlachk bey Mohatz das leben verlohr. Sie ftlbsten flöhe in sol-cher gekahr nach Wien , und beschloß sich wäll weiter m einigesehe-gelüdds einzulassen. Hieraus kam sie in die Niederlande , undwurde an. izzovon ihrem bruder, Kayser Carl dem V,zurRegen-tin derselben ernennet. Sie stunde auch selbigen >n dies? jayr garlöblich vor, und baute zu ihrem gedächtmß an. 19421» Hennegau
mar M
Las stabilem Marienbur-z. Als endlich gedachter ihr bruder an.1996 die regierung abtrat, reiste sie Mit ihm nach Spamen , allwosieden rLtenvct. 1998 zu Cicalcs dieses zeitliche gesegnet. Wegender akcLtittn nnn, die sie zu ihrem bruder getragen, werd sie von ei-nigen gar beschuldiget, als hatte sie mit ihm oen Don Juan vonOesterreich gczeuget, weiches aber eine freche und nie »m genug,sten erwiesene verläumdung ist. MiuicrweNe da sie die regierung:n Niederlanden küdrle. v--ra.a -
.- rme üivsrüQtt Machte»
Sie bezeugte allezeit ungememe iust am sagen, und hielt sich manch-mal von früh morgens biß auf den abend m den wäldern auf. Siehalte einen so großen haß gegen den König Henricum II in Franck-reich, daß sie auch seine lust-häuser nicht schonre, wiewohl er es auraache gleichfalls nicht ermangeln ließ , und neben anderem deß»,gern sengen rmb brennen insonderheit auch ihr aufgebautes unver-gleichliches lust-schloß Manemsnt sowohl, aiS daß zu Binch inbrand stecken ließ; zur rauch daß sie es mit Folemdrcu in der Pi-carvi nicht besser gemacht hatte: welches dann bey dieser Prmtzestsin einen entsetzlichen kummer und grimm erweckte, und sie zu einerneuen raach-grcrd anflammte, daß sie sich auch vernehmen ließ, siewürde keine ruhe haben, wo sie mchtIontainetlleali selbst ansteckenlassen, und in den gründ verderben könnte. Heuricus II dagegensoll mehrmahlen gewünschct haben, sie gefangen zu bekommen, umzu sehen, vd sie ihre großmuch und tue wieder ihn bezeugte hesstig-keil auch alsdann behalte» würde. ss-sg-i x-ax. ,zs>.
Lo/Is clvA clcs teuimes iNuil. iom. r. llamcs gsIaMi-l
iow. r. psg. 9l. isgg. deUo Neig. I. >, öc llecsä. i> I.
^ . _1.1. z.L s-
/e. wai. r. p. i; 82 - *
Maria von Burgund , war eine erb-tochter Hertzog Carls deskühnen zuBurgund.welche ihm seine gemahlinJsadella vonBour-bvn an. 14;7 den irten fedr. gebvhren. Sie war eben ro jähr all,
als lhr vatter an. 1477 das leben in der belagerung vonNaiiry ver-rohr. Gleichwie sie nun bey leb-zeiten ihres vatlers schon eine grossemenge freyer gehabt, die ihr vatter alle mit leerer Hoffnung getrö-stet, um sie beständig in feiner parthey zu erhalten; also fanden sichderselben nachhero noch viel mehr, darunter derDauphm inFranck-reich Carolus, der Ertz-Hertzog Maximilian, und der Hertzog vonEleve die vornehmste waren. Der erste von diesen war zwar nochsehr >ung, nichts destoweniger, weil der König in Franckreich Ludo-vicus XI gleich nach ihres vatters tode Burgund wegnahm, auchin Flandern viele städte eroberte,in den übrigen aber heimliche cor-ress>on-l°ntz unterhielte, böte flch die Printzeßin, um dem Verlust allerihrer lande vorzukommen, selbst zur gemahlin vor den Dauphin an,und wenn Ludovicus XI klug gewesen wäre, hätte er dardurch dieBurgundische und Niederländische Herrschafften an Franckreichbringen können. Mein er gedachte vielleicht ohne dieses Mittel sol-ches zu erlangen,weßwegen er innerliche unruhen im lande Mete,auch es dahin brachte,daß die bürgerzu Gent einige ihrer vornehm-sten Minister vor ihren äugen umbrachten,und sie selbst etliche tageeingeschlossen hielten, sie auch mit gewalt zwingen wölken, Adoivhvon Geldern zu heyrathen. Da aber dieser etliche Wochen daraufumgekommen,kam endlich die schon unter ihrem vater angefangeneheyrath mit dem Ertz-Hertzog Maximilian zum stände, und nach-dem sie an desselben Gesandten, Hertzog Ludwigen aus Bayern ge-trauet worden, erfolgte das würckliche beyiagcr den roten aug. an.1477, und wurde hierauf von Ertz-Hertzog Maximilian die huldi»gung von den Niederländische» Ständen angenommen, und derkrieg wieder Franckreich fortgeführet. Als Nach einigerzeit etlichenRittern des güldenen vlieffes wegen ihrer an dem Hause Burgund begangenen untreu dieser orden abgenommen, und hierauf die Hul-digung in dem lande aufs neue empfangen worden, wolte sich dieseHertzogin gleichfalls dabey einsinden, ftürtzte aber von einer zuHer-tzogenbusch aufgerichteten bühne znr erden nebst vielen andern ver-söhnen. Ob man nun gleich keinen schaden deßwegen an ihr Merck-te, so wollen es doch einige vor einen vorbothen eines künfftigenUnglücks hallen , welches ihr auch an. 148« auf der iagd begegne-te , da sie durch einen fall von dem Pferde so hart beschädiget wor-den , daß sie daran den rZten martii gestorben. 0/-^. n-
1» lttsrcke. eki'cn-lpicge!. ^nnä!. 8nsl> !M. lls
kksnce kom. r. ( sihe unter den Kaysern Mapimüianuo I.)
8. Mariä / von dem Rosario-Orden, ist von dem heil. Domi»nico, nachdem ihm die mutter Gottes zu bckehrung der Waiden serdas «ossnuai bestens rvcommenciwet, an. 1209 gestifftet, von demPabste Jnnocentio lll aber bestätiget, und mit unterschiedlichenpriviicmÄ versehen worden. Dr- Ritter trugen ein creutz, fall wiedie Constantins-Ritter, aufdessen mitte die heilige Maria mit oemkinde JEsusso beyde rosen-kräntzem den Handen halten < abgebil^twar. Sie waren verbunden, wieder die Allllgenser vder Waloenserzu streiten, und das«ola"um zu beten. Nachdem diese knege emende genommen, hat man diesen orden >n enie gesellschaff. verwan-delt, welche der iungfrau Maria zu ehren das beten muy.
k Andreas Mendo äs orll millr. hält davor, es habe der^Ertz-Bi-schoffRodericus zu Toledo diesenorden zu dem ende gelliistec, ragdie llkitter, si> der rege! des bei!. Domlmel folgten, den Mohr.n,welche ftlbige stadt beunruhigten, wiederstehen sollen.
°^L 1 ?sriamne / eine wegen ihrer schönheit berühmte Königinin Maccabeischen oder Asmonaischen gcdlute, deren
vatn A epander, AM s°bn, und die mutter Mrandra Hyr-^ni Äaedacbten Aristobuli bruders tochter war. Sie hatte einen
mahlin, welcher sie zwar wegen ihrer schönheit imIII theil. lrcc
ügiich gelicoet,aber