Band 
Dritter Theil
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entdeckt worden, fielen fle den krüeoMl-m Serviliitin, und h-ss-»LieutenantIontemm an, und tödteten alle in der stM Moli be-findliche Romer.Der krreg giena anfangs für die Römernachmal aber besser, daß alle diese verbündete völcker durch die ae'theilte Römische knegS-heere, und namentlich die ^,6 durchsbinium Überwunden und bezwungen wurden, x?-

gedencken dieses volcks, gleichwie auch 1.7 ^eiö

Nltk. 81 , ein gewisses volck in Nieder-Teutschland, dessen -in-tus gedencket. Ortelius halt davor, daß sie in beb provinlz Overyff lsewohm babeu^wie dann daselbst noch jetzo einige fußstapffen von

Marsico/ eine kleine stadt in Neapvlis in derlandschafft u^ii«m, an dem stuß Am. Sre ftihrt heut zu tag den namen MarsicoNecchio, um selbige zu unterjcheiden von dem Kisriic» nunvo, einerandern stadt m Italien , so gleichfalls zu dem Königreich Neapolisgehöret, und einen Bischöflichen sitz hat.

Marstlius von Inghen oder mZ-nuuz, ein Dom-Herr zuCölln, lehreteaufder umverkiät Heidelberg , allwo er an. r;s4ge-gestorbcn, comloenrarior über die 4 bücher des tvl-lßillri lemenrisrun,und einige andere stucke hinterlassend. öc cic scn.

eccles. in Lppsrsru Qcro. bür!. Leib. lribl

Lsriss öcc.

Marstlius von Padua, Menandrinus genannt, ein berühmterkllilosopkus und fcc. war gebürtig aus der stadt Padua in Italien ,und legte den gründ seiner wissenschafft in der rechlü-gelehHamkeitaufder L^-lenie zu Orkans in Franckreich. Weil zu seiner zeitdie streitigkeiten des Kaystrs Ludovlci Bavari mit den Päbsten garhefftig geführt wurden, war Marstlius einer unter denen,welche dierechte und Hoheit des Kayiers wider das beginnen der Pädste ver-theidigten. Zu welchem end er um das jähr 1)24 einen cid»rschrieb, u«!ter dem titul: cickn-'or p-rci;. darinnen er bewieß, daß derKayser keineswegs dem Pabst unterworffen, sondern vielmehr derPadst so wohl in weltlichen dingen, als auch in kirchen-chchen demKayser gehorsam zu leisten schuldig sey. Dieses erweckte bey demPabstISbanne XXII einen solchen zornchaß er a. 1; 27 ein besonder6-crcc wider ihn heraus gab, darinnen er seine scheust widerlegte,und ihn zugleich in denn dann that. Weswegen Marstlius noch bißauf den heutigen tag von den katholischen in die zahl der ketzer gese-tzet wird. Er starb an. i;r8- Vorerwehnter trsetsc» cKkenLr pscligenannt, ist zum öfflern herauß gegeben, und befindet sich auch beydem Goldasto in seiner wonLrcinL s. now. imx, rom. r,woselbst nocheinige andere tractale von ihm, als llcjuri§äktii,ns imperiLü in csu-tIrmzmmoo.L>ibus- >c. äccrLnztsrione Imxcrii, Lc. aNZUtresteN find»in vocc leisriilius. Le«,«- in iilrrtilii rieten,

törem j,sci8,Lpull OoMLiiuin.LLrcr«- in cscsl.ress verit.iiili. ecclell lcc. r; üc, 4 .

Marsillac / oderMarcilhak, ein kleiner ort in der Französi-schen landschaffr Rovergue, welcher den titul eines Fürstentdumsführt, und dem Hertzdg. <is in Rochefoucauld gehört.

Marsukius/ ein Arabischer Zcrlbsne, dessen ausführlicherName ist: Ab» ali achmcd, Ebn Mochammed, Ednol Hosaim, AI-imarzuki; war gebürtig von Ispahan, und schrieb einen cowmsms,rillw überalChamasa; dieses berühmte werck al Chamasa genannt,hält in sich sxcerpta oder ausjüg der alten Arabischen Poeten, wel»che auch noch vor Mochammed gelebt, und ist von Äbu Temam,welcher ims seculo Christi verstorben,zusammen getragen worden;desselben, und seiner ccunmcnrLrien bediente stch mit sonderbaremnutzen Hr. Schultetls, krof. kranecti. zu seinen origimb. li-'Z. tt-br.darin» er trachtet seine grosse Arabische geiehrsamkelt zu erlaute-rung der Hebräischen spraach und Heil. <2chrifft anzuwenden. *

Marsus/ (Domitius) ein Lateinischer Poet, welcher zu deshoraliireiten gelebt, und geschrieben, ingleichenvon

>es Herculis krieg wider die Amazonen, einige fabelhaffte erzehlun->en und ^ urbLnirsrc. Martialis hat ihm den Perstum vorgezogen»

)vrtt. äe konro I. 4, elsg. 16 V. lle bitt. l-sr. t. I, c. 16.

Marsus/(Pekrus) führt den znnamen Marsus/weil er zu Cesan Campagna-ll Roma/ wo sonst die Marfi gewohnt/ gedohrcnbar. Er war ein schülec des Pomponii Lati und Argyropolr / undvard zum geistlichen stand von fugend auf erzogen/machte sich aberonverlich durch das / was er zu erklarung der alten ge-

geben/ indem izteculobekandt. Er stund beydem CardinalSonzaga und kardinal Raphae! Niario in grossen gnaden. Er rflm hohen alter gestorben / ohngeachtcr man das iahr seines lodeslicht eigentlich wissen kan. Er hat»»»- über den 3,i,um i-m-cuM.

l'sl'emium, Oicek'oueW k^2tu.Ll)Lorum «äü oKiciis

»je nach beschaffenheitder damaligen reiten zimlich wohl gerakpen

^ rz. LM'/e. .

-araus entsprungen. 0-"^. 1 .6 f->lt.

Martaban / eine grosse stadt in Afia/ in dem Königreiche SKim/ auf der Indianischen halb-insul lenftlt bcö Ganges, Li«

Mcrrtana/ eine kleine insul/ welche aufdem Lag» ^^ Bolsena /m den gräntzen des Patrimonii Petrr/ und des Hertzogtyums Ea-lrs liegt. Es ist eine kirche daselbst/sonsten aber kerne andere gebau-

. ^ uiar 40 ;

SKLLSSS

Kömgin Catharlnavon Medicisz« seiner würd! bef8rt^bat von ihm einige anmerckungen üder dk ander od d-z^nNsbesHorattr; deßgleichrn eine ep.st-l/darinnen «ein geL

".^'.'^Nden lltuln: össnn,inr-giL w -Nt-grum rskirmkne ; szcr».E r°mpvrum iMemo;!- clÜLve 6el cLl-ncj-riy OreZori-,, 0 . L^/-.

...ss/^^rcha / der Maria Magdalenä und Lazari schwestec/ solllaut der gemeinen Litton m Provence nach kbristi wde n-bg.b-"Nd einigen andcrn/auf einem kahne zuMar.serlle angekommen seyn / an dem orte / wo anjetzv die stadt Laras,con stehet / und dastlim ein nnn

z. m Lnnai. eccl. dc msrtz'r. ää 29 )un. s. LaZaMS.

Martia/ deS CatoniS Micensis wrib / welche er gutwillig sei-iirm freunde Hotteusto / der stch m sie verliebet / gab / wurde nach-gehend- eine wltlwe /, und von Carone zu ansang der einheimischenkrrege wieder angenommen. Man redet deßhaiben sehr übel vonihm/ daß cr stc nemltch arm von sich gekhan/und nachdem sie durchVeS Hortensltsrcygebjgkelt reich worden/ sie wieder zu sich genom.

Mkv habe. in vjtL Lsrorr.

MartMlclAuvergne / von seinem Vaterland- also genannt/wiewohl chn andere vor einen Limvsincr halten. Er war zu Paris lm Parlamente 1480 krocurswr und einer von den hochgehaltenenPoeten seiner zelt. Einige sagen / er habe sich dereinst in einem hi-tzigen sitber mS waffer gestürtzk/ und sey daran gestorben; jedochhalten andre davor/ daß mau sich dißfals an einem sprunge/ dmer längst vor sttnem wde rn einem hitzigen sicher aus dem fenstcr ge»than / und davon er beynahe gestorben / irre. Er hat König CarlsVII Historie in Versen beschrieben/ unter dem titul :!°s vigii« a-iVII; ingleichen Nevoecs lousnß-s s IL viergc Xlsrie, undles srrsks ll'Laiour. L^o»« memoircr cle iieeerscuie r. i x. 10 S

L ach.

Marrialis/ (Markus Dalerius) ein Lateinischer Poet / warvon Dilbilis / einer stadt in dem alten Cclubrrien oder KönigreichAragonien/ am fluffc Walo oder Xalo / der über Saragossa in denEdro fället / gebürtig. Sein varcr hieß Fronto / und seine MutterFlacilla / wie er selbst in dem ;? epizrsMMLc.- des fünsskeübüchS meldet / er kam in dem 21 jähr/ unter dmKaysem Gal«da/ Ottone/ Vikellio/ Vespasiano/ Tito/ Domikiano/ Nerva undTrajano rn grossen ehren / worauf er vermuthlich nach dem erstenoder andern jähre der rrgierung Lrajani Rom wiederum verlas-sen/ weil er sahe/ daß er von diesem Kayser nicht geachtet wurdenEr kam also wieder in sein Vaterland / und starb daselbst; oder 6jähr hernach. Es sind noch 14 bücher , und eines a-

spcüsculir von ihm vorhanden» Eine von den besten cMrionibus istdes Matthai Rade« seine/ welche an. 1627 zuMayntzinfol.he.raus gekommen / aber die unzüchtigen fachen auslastet. Nicht we-niger wird des Semem seine s-Kimiret / so an. i6,y in -2 zumVorschein gekommen / indem man darinnen Lipsii / Josepbi Sca-ligcrt/ Gruteri/ Nukgersii/ und anderer noten zusammen getragen.So hat auch Vineenlius CoUesius an. - 680 >n uMm isremiitMi O-i-pliini in 4 den /vlsrlimeni ccllrt. 1.1 c?. ulc. in /klia

Vero. S-4ÄF. l. 6 pocc. L«L4 c7ÄÄe-r»-«.

ckin ixllus vir«. DrSrkr«, bibl.

. 0 . nr lcq. .

Martiatis/ Dischoffzu Limoges. Dk emwohnsr von Llmo.

! / welche sich auf die -»-imon ihrer kirche verlassen / geben vor /s dieser Prälat ein jünger Christi gewesen / und nachmals.durH, Apostel Pelrum in Gallien geschickt worden / aüwo er m der»vintz Aquttanicn das evangelium verkündiget. Indem aberteaorius ^»ronenlls berichtet/ daß Martialiserst indem zten,io unter der regierstng Kaysers Decii in Gallien gekommen / sst CvrdcsiuS sich die mühe genommen / die fach zu unkenuchen /

i) darauf kltit artige 6iÄrksrion dal)Ou^trau 3 ak 9 koku/ wetaik- Bischofs Bvsquet von Montpelirr in das erste v»iumen seinerantzösischen kirchen.histvrie mit einverleibet. Man schreibet demartiali 2 episteln zu / als eine an die von Bourdeaur/ dle andere>r an dir von Toulouse / die aber mcht vor authentisch Maltenrden 2in übL ist merckwütdig / daß ma-nn verMed-,'Mchen-versammlungen zu Limogcs sich berathschlaget/ ob demartiali der namc eines Apostels / oder nur bloß ms^ssor,-iküro foll aeaebcn werden. ll- Kripr. «cci-r. aa

74i L 4 --L«- in oötsrio. lliss-rr. lle 8.

Martiänav / (Johannes) ein in der Hebräischen und Grie-scden svraach Wohlersahrner Benedietiner»Mvnch / der zu 8»7e!"n Gmenn?an .ü4? gebohren und an. - 7-7 zu ParrSdurch

en schlag.fluß des lebcns beraubt worden. ,

s welchem nmn mum nun. . trznce ae-

k/ nur eine Meile von dem Meer Mftrnkl/ so daß groffe.sch.ffe