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MMmteufel,wsM selbiger an.4Z8 besessen worden/ erlösethaben, welches verursachte, daß die Christen völlige freyheit beka-men in diesem Königreiche ihreveligion öffentlich zu üben.
Marwin/ ist ein grosser-uß in Brasilien, ;4 grad vonderlimenvrd-wärts, ist bey seinem ausfluß eine Teutsche meile breit, undsehr liest. Harcourt segelte an. -6oZ diesen fluß hinauf, und wurdevon den Indianischen kleinen Königen höflich tractirt. Ohngefährin dem rosten grsllu lLticuämk fand er einige örter, wodurch erschwärlich kommen kunte ; der erddoden um diesen fluß herumligt niedrig, hat eine röche färbe, und »st gegen die see zu nicht svn.derlich fruchtbar, /^e,.
Marwitz / eine von den ältesten Adelichen familien in Pom-mern und in der Marck Brandenburg. Zabel und Henning von derKarwitz sind an.-298 als zeugen bey wiwsnon derSoldinischen c».rk-llrL>-kirch gewestn. Claus von der Marwitz, ein Ritter, lebteum das jähr 1409. Otto hat an. 1466 den Soldinischen vertragmit unterschrieben, um welche zeit auch Caspar von Marwitz aufMarwitzsimBraunsthweigischen gelegen) gelebet,dessen sohnWolffGroßvogt zu Wolffenbuttel worden. In dein >7 stculo haben sichabsonderlich folgende bekandt gemacht: Hanß, Chur-Drandenbur-gischer Odrister und commenciznr zu Cüstrin an. lö^yzHanßDie-trich ausGrabotv,Cbur-Braiidenburgisch'er Verweser desHertzog-thums Crossen, und Neumärckischer Regierungs-Rath an. 1677,wie auch Abgesandter an unterschiedenen Höfen; Curk Balthasar,Ordens - Cantzler zu Sonnedurg an. 1667; Hans Georg, Chur-Brandenburgischer Cammcr-Herr, Anhaitischer gehcimder Rath,Hof-Marschall undCammer-Präsidentumdas jähr -6go,und CurtHildebrand,Chur-Brandcnburgischer 6ene,si. iieucc,-»,,, undLv»>-n-enciam zu Cüstrin . Dieser letztere tvar ein söhn Balthajars vonder Marwitz, Chur -Brandenburgischen geheimen Kriegs - RathsundCommendanten der vestung Cüstrin,wie auch Hauptmanns derherrschafst Beßkow und Slorckau. Er starb an. 170,. Seine erstegemahlin war aus dem Oppenischen Hause, die andere aber, Beat«Louysa, eine rechter Georgii, Freyherrn von Dvrsiingen, die ihm 4söhne,Georg,Baltbasar Friedrich, Carl Friedrich undChristianLud-wig gebohrcn. Ernst Ludwig war an. >7--? Königl. Preußi-scher Cammerherr, und Georg Preußischer Obrist- Wachtmeister.Diese familie hat sich auch schon vor langen zelten in «Schlesien aus«
nennet wird. OE-r. l. 2 c. z;. Er«/. ?omu-crl. I. H. ^»Fe/r.XIL-ctc.
kkron. 5ci>Icd cllrou.
Maryburgh/ oder Marxdorrow / ist der vornehmste ortin der zu derZrrländischen provintz Leinster gehörigen Grafschafft,Queenscounty genannt.Dcn namen hat er von der Englischen Kö-nigin Maria , welche ihrem gemahl, demSpanischm KonrgPhilip«po und sich selbst zu ehren,einer gegend,welche ehemals Offalgeheis-sen,die bcnennung Kings Counky/oder des Königs Grafschaffl, undeiner dabey ligenden, welchesonst Lease geheiffcn, die benenuungQuecns County, oder der Königin Grafschaffl, beyzulegen befahl,auch zugleich in jener die stadt, namens Philtps'town oder Kriigs'-town,das ist,Philippsstadt oder Königsstabtzin dieser aber eine an-dre stadt, namens Maryburgb oder Queenstown,das ist, Marien-burg oder Königinstadt, aufbauen ließ. Lee^eü. a-iic. <ls »'irtLnäe
x. 1440 leg.
Marxland / eine ansehnliche landschafft und colonie der En-gelländer in Nord-America, in dein 4osten grad isr-rullm,-, welchegegen Mitternacht anPensylvanien,Neu-Engelland undNeu-Aora,gegen morgen an den Meer-busen l-Wace, gegen mittag an den flußPolomeck,welcher selbige vonVirginien absondert, und gegen abendan die Indianische herrschafften stösset.Dieses land ist mchrcnlheilseben, hat aber doch an einigen örtern kleine und anmukhige Hügel.Der Erdboden ist reich und fruchtbar, und mit allerley Nothwendig-keiten des menschlichen lebens, als mit allerhand arten von zahmenund wilden thieren und vögeln, fischen, fruchten, pflantzen, wur-tzeln, kräutern, gummi, bäumen und balsain versehen. Desglei-chen ist er init solche» stücken, die man durch arbeit hervor bringenmuß, bereichert. Der vornehmste Handel dieses landes bestehet intoback, welcher vor weit besser gehalten wird, als der Virginische.Die eimvohiicr kommen ihrer gestakt, färb, statur, gebräuchen, Zu-neigungen, gesetzen, religion, kleidung, lebens-arl und HäusernNach, fast gantz mit denen in Wrginien überein, und sind in gewissezünffte unterschieden, deren jegliche von einem besondern König re-gieret wird. Sie glauben unterschiedene Götter von verschiedenenHaltungen und stussen, halten aber davor, daß nur ein einiger höch-ster und ewiger Gott sey. Desgleichen glauben sie, baß die sonne,mond und sterne kleine götter seyn, daß alle creaturen aus dem Was-ser entsprungen, und daß das weib zuerst gemacht worden, welchedurch eines von den Göttern heystanb kinder empfangen und geboh-rcn habe. Sie wissen aber nicht zu sagen, vor wie langer zeit biß ge-schehen sey,weil sie keine schrifflliche Nachricht davon haben, sondernnur so viel wissen,als durch direktem aufdie kinder mündlich fortge-Pftantzet worden. Ferner glauben sie, daß nach diesem leben die see-le nach ihren wercken werde belohnt werden, so daß sie entweder indie Wohnung der götter werde ausgenomen, um einer ewigen qluck-seligkeitzu gemessen,oder in eine grosse und liesse höle in dein äuser-sten theil ihres lands gegen der sonnen Untergang zu, so sie vor denäusersten theil der weit halten, verflossen werden, um darin»! ewig-lich zu brennen. Ihre Pfaffen erzehlen vfft dem volck allerley Histo-rien von dergleichen leuten, welch? in der andern welt gewestn, unddurchGvltes Zulassung wieder zurück gekommen,um ihren freunden
berichten, was sie thun mästen,wenn sie selig werden wollen,und
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übernatürliches, geben vor,daß die EngM^er e ^bendig gewordenes volck seyn, und glauben, daßderer viel.nu-n,dar »n der lufflsich aufhalten, welche aufder andern anst! Hen/Aru rächen pflegen.Nlcht w'wg'r lächerlicherweiftn sie sich auch m den ceremvnirn, die sie bey,hren armenDerKonrg Carolus I gab an. -6;r diese provtntzCdli»Culvert», Herrn von Baltimore und dessen erben,und machte sie r»wahren und-.Dolmen Herren und eigentdümltchMbesitzrrn dersh.ben,wofür sie den Kömgen m Engellanv, zu bezeigung ihrer unter.
mehr geben, als jährlich 2 Indianische pfeile auf^en/älioßWindjvr in berGrafschafftBercks an einem oster-ümstaa,nebst dem funfften theil des daselbst gefundenen goldes und silbersEs werden Mier alle religious-verwanbten geduldet, d>e si>r, -mnChristlichen glauben bekennen Marylanb ist,» --> prvvintzen unter-st^bewund hat odngefehr - 6000 Englische einwohuer, welche un-terschiedliche städte zu bauen angefangen habe»,alsCalverwn,Her.rigtown und Harvey-town, die alle zu der Handlung und schiffsahrtsehr bequem lMn.Die baupr.stadl ist 8. Mary an dein flusse 8. Geor-ge, e»n sehr wohl-gcdauter ort, und die beste Handels - stadt in derprovintz.
Marzin/ (Nüdoiph, Freyherr von) sonst auch Maral!,l ge-nannt, Lyur-Sächsischer General - Feld. Marsthall, war ausdem Königreich Bohmen entsprossen, worinnen sein bcuder, GrafPaul von Marzin, die herrschafften Hohenelbe, Lamnitz, Neu-kunstderg und andere, besessen. Er diente anfangs Sigismund »IH, König in Polen , in dem Moscowitischen, und darauf demKayftr Ferdinands U in dem Teutschen krieg mit grosser treue.An. 16; 1 war er Commenöaut zu Neu - Brandenburg welchenort er aber nach einiger delagerung des Königs Gustav Adolphs inSchweden krrcgs- völäern aufgeben müssen. Roch seidiges jährwohnte er der fchiachk bey Leipzig bey, und führte darauf fem regi.ment unter desGeneraiWallenstcins armer in Böhmen,um solcheswieder zu der gebühreuden <stv«ci-,„ zu bringen. Nach diesem rich-tete er ein regimentvon ;a°>o zu fuß auf,damit er die ausgestandenebauten »ndemOesterreichifchcn zerstreuet,und ihre über die Donau gezogene ketten zersprenget. Unter dem besagten General Wallen,stein vefand er sich in dem lager vorNür»berg,m der schlacht beyLü-tzen an. l6;2,undinderSchIe8schenL6lioobeySchwetnitza.i6;;.In dem ietzrdesagten jähr yalff er alsGeneral-Wachtmeister zu pfert»den Grafen von Thurn und Obristcn Duvat bey steinn emschiies-sm, daß sie sich mit allen ihren völckern eWben mußten. AN. -6;4-Zlcte er in decPfaltz wider dieSchweden,undwobnte dakausder er»oberung von Regenspurg, wie auch dem grossen sieg bev Nördlin-gen beycha er sich denn so wohl verhalten,daß ihm der KayierFerdi-Nanduö II selbst durch ein gnädiges hand-schretden danckabstattete»Hierauf commanlUrte er eine armee tnSchlcsien,a!s General-Feld-zeugmcister, verfolgte den schwedischen Feld-Marschal! Banner,conjungirte sich mit denCbnr>Sächsischen völckern an. lü;;, nahmden s dec. selbigen iahrs den Schweben Havelberg wieder ab, ero,berte mit einem absonderlichen co-po Stargard inPomern,und ent-setzte Gartz, so die Schweden belagert hatten. Doch als die SÄwe.den frischen iuccu^ erhielten, gt-in>rte er Pommern , zog sich nachLanvsberg an der Wartbe, und folgenbs nach Schlesien , da er im»mittelst mit dem GeneraIWrangel,weicher ihm aufdem suß folgte,bey Gabel in eine rencnmr- verfiel. Dessen ungeachtet conjungateer seine völcker glücklich mit derCbur-sächsischen undHatzfeldischenarmee,von denen er sich aber wiederum ie?-r>rl, und an.i6;6 aber»Mal MPommern eingefallen,Stargard nach 9 Wochen erobert, sichhieraufwieder nach der Oder gewendet, und den 24 stpt. derglücklichen schlacht bey Wittstock beygewohnet, da ihm das Hauptdurch einen sciiuß gestreifft worden, und ein auq verlohren gegan-aeii An. i6;7 verfolgte erden Feidmarschall Banner nach Pom,mern, und an. i6;8 wurde er Chur-Sächsischer Feld Macschall»Hieraufzoq er die Chur-Sächstschen volcker in der Laußnitz zusmi-men,cc"',ungi5tc sich Mit denKayseriichen tmuppcn in dem Hertzog-tbum Mecklenburg,litte aber durch einen Schwedischen elnrall un-weit Dömitz grossen schaden. An. -6^9 wurde er nach Wicn,üllwser Hof-Kriegsrath und Cämmereb gewesen, wegen emrichtmig derc-mp-lsne beruffcn. Nach seiner wiederkunffc zu der Cbur-sachsi»schen armee wolle er denSchwedischenFcld-MarschallBanner vonder delagerung Freyberq m Meisten ab;iehen,deswegen er „ch auch
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dÄst an. - 646 sein leben;.' Ptag g-endiget.^E^ k°-k°a.
loiegel p. 417 leg»
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