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vorgenommen, dennoch mit grossem vertust die belagerMq davonauffhcben müssen. Indessen wie bey diesen einheimischen kriegenund wahrendem besitz der Reformirten das kloster gar sehr in ab-gang gekommen ist; also haben es die jetzige besitzere von der c<,n.
ßreALliont: 8. kkäuri seit der erfolgten berühlgung des Königreichswieder in gar guten stand qebracht.vc/c^/. ^cc. /e ir<rFs?- Kilt. cie l-ouit XI it, lnm. z f>. >yr. *
Masaccis / ein berühmter mahler in dem i zten ffcu!«, hattezum tehrmeister den Massolino, welcher alle , die vor ihm gewesen,in dieser kunst übertreffen. Allein sein schüler that es ihm noch zu-vor, und war der erste, welcher einem gemähld eine rechte gestalt zugeben wüste. Er würde es ohne zweifel in dieser proreßm sehr hochgebracht haben, wann er nicht an. 144; in dem rösten jähr seinesalters der weit durch den tob entnommen worden. N-r/^r v--s cic-
pcinr. Hc/rLrc» c,ar. iur le^ pciiicre.
Masaliparam / sihe Mäslipätän.
Masandran/ eine gewisse landschafft in Hyrtamen, hat sehrungesunde lusst,weil sie niedrig ligt, auch sehr morastig und mit vie-lem Ungeziefer angefüllet ist,welches im sommer, wenn das waster,so zu andern zeiten das land überschwemmet, austrockncc, stirbt,und die lufft verunreiniget. In dieser landschaffc ligt die provintzGnilan, welche die ungesundeste gegend von gantzPersien ist,und da-hero auch zu einem straff-ort vor die übelthater dienet. Die in dieserprovintz wachsende citronen sind diebesten in gantz Persien. i-E».
x. i8r.
MasanieUo/ siehe Aniello.
Masax / der hauplflecken eines thalS in Graupündten vhnweitdem Vogclbcrg gelegen / von welchem eine chetts Freyherrliche /theils Gräfliche link von Masax/ so sonsten aus dem Nhrintbalherstammet/mid von Kayser SigiSmundo zu dieser wurde erhabenworden / den nahmen hat. 77^«^ um. Lccri». Ä««// öcc. *
sVlss 8601 bILI > gewisse kctzer in der alten kirche / die auchunter die schüler und Nachfolger Simonis des zauberers gezchlekwerden. Wicwvl einige anmercken / daß so wohl bey den Judeneine seele dieses namens / als bey den Christen gemessn / welche letz-tere von der ersten entsprossen seyn soll. Man giebt für / daß sie mitverlangmmg der göttlichen Vorsehung dem blinden glück alles zuge-schrieben / auch die Unsterblichkeit der scelen geläugnet. >. 4
r. ir. Iiiii. ecciel. IiLccl. ksbul. I. l c. originucn
I. 1 c. 4. snnrl. in eloncko rrik-crell c. Z. cic
hLrclisrcliis crvi L^oll- kcÄ. I c. z.
Mascalat / ein Königreich in dem glückseligen Arabien/ Nebsteiner stadt gleiches namens / so der vornehmste ort darinnen ist.
geograpti.
Maseardi / (Augnstinus) einer der besten rcdner seiner zeit /wurde au. izyi zu Sarzana / einer stavk in dem Geiruciischen ge»bieke/ gedohren. Sein vater/ Alderano Maseardi/ war ein rechts-qelehrier/ und starb an. 1608/ einige juristische schrlfftc» nach sichlassend. Sein großwater / Joscphus Maseardi / ein berühmterJurist / war Nroroiiotrcius Lpoiiciiicu» , Und schrieb ; volumioa un-ter dem titul; conciulloncr omniuin s>ioi>Lc>onu,u, quL in ucrogueforv ouoriciic v'ecginrur, Wvrauf kr «N. i;88 gestorben. AllgUstlMlS
Maseardi / von dem allhier die rede / brachte seine ersten jähr beyden Jesuiten zu / und wurde hierauf von dem Pabst Urdano VIIIL» seinem Cämmerer ernennet. Eben dieser Pabst ließ auch seinet-wegen in dem colcgio cic u ls^icnrr an. 1628 ejnc neue stelle vor dieprotcttion der rvcrocic aufrichte» / und gab lhm dazu seine gantzeLebenszeit durch eine p-nilon von 500 lhalcin. Dessen ungeachtetwar Maseardi voller schulden / indem er sich allzu liederlich auf-führte. Er behielt auch niemals so viel geldt übrig/ daß er ein haußui seiner wohmmg hätte mirlhen können,und mustc sich dannenhcronur mit betteln behelffcn. Im übrigen war er einige zeit Vorsteherbey der acadcmie der Humoristen / bekam auch mit dem PagauinoGaudcntio und andern zu thun. Er würde eine grosse summa gcl-Les schuldig geblieben seyn / wenn nicht der Cardinal Mazariniseinen lractat cicUsriviiillorics. den Maseardi auf seine ciaciie kostenzum druck befördert/ nach Paris hätte bringen / und daselbst diecxcmpl-ir.ä Verkauffell lassen. Er starb in seiner geburtS- stadl 1640»Ausser gedachtem werck hat man auch von ihm hierum >w, 4 proic
vulgrri; cii5co,I> moraii MprL iLvvis ciic Lckcle 1°ei>3no; Iz cva-
xiur^cicl Lomc üiovsl, ttuigi l iclciu ; cHNcrrsrioncrciccitkccHku;; pio-
lulioncscriiicss, öcc. Lec inspib. Urbsn. pin. 1 imsg.
illullr.c.ör. in mul.Iiilt. 6/ir/r/rr keLt. 6c iecrcr. scripc.
nov. ccclcl. tzibl. Xlrriang. öc ssr'it. lttigur.
elog. ci'kuom. Icticr. öcc.
Maseardi / (Jvsephus) siehe Augustinus .
Mascarennas / eine insul / siehe Lourbon.
Mascaron / (Julius) ein berühmter Prediger und Bischofsin Franckreich. Er war zu Marseille an. iü;4 an da? liccht dieserwell gcbohrcn. Sein valer war ein /rcivocs, und besaß eine natür-liche wvhlredenhcik. An. > 6z 6 wurde er von denen »ältern des Or-.tvcii in ihre vcrsamlung aufgenommen. Seine erste predigt legteer zu Saumur mit solchem rühm ab / daß er nach Paris und auchan den hos zu Versailles Verrissen ward / allwo er zwölffiahr nacheinander die fasten prediglc» vor dem König gcbatten. An. 1671wurde er vorn König zum Bischofs von Tülle lind an. 1678 zu Agen rrncniicl/in welcher würde er an. 170; den is deccmb. verstorben.
/-> nouv. ciclcr. cic >2 kc^ucc. rnm. 4 p. ,6.^. *
Masrate / eine siadt und li-n'vccames Fürsienchum in demglückseligen Arabien / gegen den ansang des mecr-dnscns Balsorazu tigend. Dssser ort gehörte sonst den Portugiesen / welche aber
mas
durch einen Arabischen Fürsten / Accph-bcn Ali genanntvoii Norenvae/ welcher sich von der zeit an Jmmhccl/ lbinst pMMassale / zu nennen anficnq / daraus vertrieben wurden Dielelandschafft bringt alle Nothwendigkeiten des menschlichen ledenshervor / injonderheit aber sehr gut obst und herrliche Weintrauben.Dieser Fürst hat eine perle / welche vor die schönste in der sankenweit gehalten wird / nicht sowohl wegen ihrer grosse / gestalt sienicht über karak schwer wieget / noch wegen ihrer vollkommenenrunde/ sondern deßwegen / weil sie so hell und durchscheinend ist/daß man fast dadurch sehen kau. Der Cham von Orniuz wolle siekauften / um den König m Persien damit zu besehe,icken / und doch7000 tomans davor / welches mehr als zoooo krönen ist. Nachm.hmds schickte der grosse Mogul einen Banyan zu ihm/ 4000°da«vor zu bieten; allein der Fürst wolie sie auch davor nicht weglaffem
incliLiiilclic rei!e-bc 5 cUrcii>ur>A..
Mascon / eine sehr alle stadt an der Savne in Burqmidieu/deren Cäsar tn seinen commsn^ri,; zu end des 7 den duchs als einwstadt der /rauc-rum gedenckct / allwo er Meldet / daß cz. Cicero undSulpilius nach Mascon und Chalon an der Saont geschickt wör.den / die dahin gesandte zufuhr zu bedecken. Die Lateiner nennensie k^clico und kk-rNcc>n2, wikwol der erste Name vor z°6 jährenjn dei! von >kLittco verwandelt worden/woraus nachqehcndS Mas.con oder lviacon gekommen. Das Btßthum allhier ist ohne Zweifelsehr alt; wiewolen doch der erste / welchen man kennet/ Placibus/bist unter denen Franckischen Königen zum Vorschein kommt / unddem dritten Lonc.vo von Orkans beygcwohnet hat. Sie lstvvndenen in Franckreich eingefallenen bardärischen völckern vfft ruini«rel worden/ und insonderheit von Attila/ gleichwie sie auch in wAreiiden BurgundifchLn sind Frantzösischen kriegen viel ausgestandMhat. In der bekannten landtbellung der z söhnen Lridovict rn Wsie Eacolo Lai voLu/ nach) welches sohns Lüdovici tode die stadtsich zwar anfänglich Bosoni untcrwarff/ der das BurgundWReich an sich risse / aber sich doch bald wieder unter die Herrsch«,stLüdovici und Cardlomanni des Ludovict kaMi söhnen ergäbe. Jill10 licculo zur zeit HUgonis ciLpe-, findet sich schon Othv / ein Grafvon Maston. Dieses söhn war Wilhelmsis/ und sein enckel Guido»Allein da dieser letstere samt weid und kindern das clostersteden er-wählten / käme die Grafschafft Mascon an Wilhelmum/ Grafenvon Burgund / der es seinem jüngsten sohlt Gerhards ließ / so auchGraf von Viemie war» Dem folgte sein söhn Wtlhelmus II / unddiesem auch sein söhn Gerhardus II / dessen tochlcr Alk selbige allihren gemahl Iohannrm/ Grafen von Dreur brachte. Dieser samtseiner ehefrau verkaufften die Grafschafft an Ludovicum IX/ wor-nach sic mit der krön Franckreich vereiniget geblieben/ biß CarosluS VII an. -4)5 indem trartalvöii Arras dieselbe an PhilippumLonum / Hertzogen von Burgund abgclrettcn. Doch nahm sie Lu-dovims XI nach jenes sohns/Caroli /zuciaci-/ tode neben änderstvon neuem eyn. Und wiewol der Kayser Carolus V in dem bekanmten Madrittischen verglich sich die Wiedererstattung davon/ wie voüden übrigen dem Burgundischcu hauß entrissenen hindern anlss-dmige/ weigerten doch die Frantzosen solche wieder zu geben; so daßsie dieselbe biß jetzo behalten / odschon auch im gegentheil das haußOesterreich sich seines rechten niemal begeben hat. Die Reformirtenwurden daselbst sehr starck/ und machten sich auch an. i zsr meißecvon der stadt. Zwar bemühete man sich zu verschiedenen malen vitstadt mit gemalt wieder wegzunehmen / allein vergeblich. Daher»wolle man die fach mit ltst versuchen/ und erregte Mißverständnisse/dadurch auch die stadt den 19 aug. des gedachten jahrs/ iMchdei»sie anderthalb monat in der Reformirten Handen gestanden/ wiederan die Cacholischen üdcrgieng. Tavanncs war dieser letztem anfüh-rer/und ließ nach der croberuog alle graufamkeitcn darimi ausüben-Das ländkin Mascollnois ligt zwischen Dresse/ DomdeS/ Bour.bonnois / Chalonois / Charowis / Bcasijvlois und Lionnbis/ ha!ungefehr 12 Frantzüsische Meilen in die länge/ und y in der bleile/und wird von einem besondern Gouverneur > der zu Mascon sich auf«zuhalten Pfleger / regieret» Im übrigen dringet dieses land gmmwein hersür. c7L7«7ac bcsio OMic» 1.7. 1»i>u>L Vcminßervns.
Kitt. cic Loucg. öc cic Occux. bwl. icl. ä: >>ill. cic 8ZV.
L« I'rz)' ciroirr ci» woi. INjß. ^rLsuI. Iclsrif:.
Lsii. Lsiriss. tt-rc/?.. »mir. 0.,II. p. zu 5ccz. Her« kill. ccclck. I. f,
1; Üc ssibi, c^c. L«)/c. Dc/cr. /-</?. S> c/eo^e. c/c *
Masco» / (Hugo von) war aus dem Hause der Grafen vonMascon / und lebte in dem i-ren e-cMa. Er begab sich in den Ci»stcrcienscr.oi den zu dem heiligen Dernhardo/und wurde endlichzum Bischoffvon Anrerre gemacht. Sein tod ist an. nz i erfolget.Sein leib aber soll indem loten lccuw von den Hugenotten vec»bräunt worden seyn. Man hat von ihm unter andern einen traciat
UNtU' dklN tltul : cis conler vancHs eccleliL^rivileZ'is. jn
Masculus / insqemcm Masiolo genannt / (Johannes Dap«tistaj war ein Jesuit / und wurde zu Ncapolis an. iz8; gebohren.Gleich in seinen jungen jähren erweckte er bey jedcrman gute hochnun g von sich/ und solle aus seines vaterS defehl die rechte erlernen;allein er nahm an. 1598 den ordcns«habik bey den Jesuiten an/amwo er eS in den wiffcnschafftcn zimlich weit gebracht. Er kam end»lich an. 16-, 6 an der pest um / verschiedene schrtfften hinterlasscno.
hinter selbtgeu sind: l^cicorum/llvc »ciaru>i>I>i>. i;, 4 »>inis Äcccililpolt-moci»», I>i>. >ü »civeciu8 ll^ckticos tinrum tcmporum ; tzUciius scims,icr»ri 5 , live pciiccurianes ccciciiL crucm-e; crucHrsrum8. ^ugullini übni LcrvLMLkici 3ci concioncs > <Zcceli» romis conrcsÄis,"unum; VcsuviLnum incenciium an. >6;, iik. >o; encomil cccicMumciiZsssL per LnZuius snni äics; öcc. c>v§. cj'vuom. Icrlsi.
Lc bll-h ioc. )clu. T'o/-/»«« vibl. V 4 esz>, x. 1^7ssg.