Band 
Dritter Theil
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Masemus / (Iacobusffwaran. 1606 zuDalcm in dem Der-Vgthum Iulich gedohren/und begab sich an. isiyrndiesoc ^su. Erstarb gegen aüsgang des i/se-m-, und hinterließ folgende

schrisiteN : O'iNm. snnsl. Trcvir. krovve/i in rom. r ; 6,-etterus re-

ckv; cloqucnru,.- ; k4eci>rLr2 cüncorck. ?rc>rclizmium kam.

8vo; kgvVL Praxis »itiioci. siclei, 6ux vi«; spcculum imatzinum verirr-Ä5 per f) ivb.; p-lEr» styl! tdümsni > exsrciksr. orswr. - srs nova se.Amiaru»,, Lc. Uzürui» Koni Qruüani. Unter VkM NaMkN Ssmanihat er merliocium comrvvcrsiLS SUei conciiiancii heraus gegeben. Lot.-v-o/-/ bibl. 8. ä-

Mäftyck/Mäftyck/ eine kleine bevestigle stadt an der Maas /in der zu dem L-tlfft Luttig gehörigen Grafschafft Looks / 5 Meilenvon Mastricht/ gelegen. Nahe dabey befindet sich die Benediciiner-Nonnen-AbtevEicke/welche Adclhardus Quercomus oder Eicke/an. ?«-» gestifftet/ und darinnen dessen wchter/ die heilige Herlin-da / die erste Aebtlßm gewesen. L«^/. Q. 8. x.

Mäsfa/ eine Asiatische stadt in dem gliMeligen Arabien/ soder vornehmste ork in einem gleichbenamien Königreiche ist. Es istvermuthlich eben der ort / so vor diesem Maspha genennet wurde.

Masfeld / ist ein schloß mit einem dazu gehörigen amk in derGrafschafft Henneberg / an dem lineken ufer der WeriÄ/ nahe beyMeinungen gelegen; wie es denn auch zu dem aniherl der Hertzogevon Sachsen -Meinungen geschlagen worden. In dem zojährrgenkriege war es devcstigk; allein seit an. 1682 hat man solche K»riMs-tioii» grösten theils a-moiixk.

Masigry oder Masegrä / ein schloß in Veltlm/ so das eins.he dieser orten ist/ so dermalsten bewohnt wird/ und dem Hause vonSalis zuständig ist. *

Masinerbad / s. Trahoii.

Masinissa oder Mascinissa/cin König von einer kleinen land-schafft in Aftica/welcher der Carlhaginmserpatthey wider die Rö-mer annahm / und Svphar/ den König von Numidien / L. u.zweymal schlug. Als aber; oder 4 fahr hernach Wcipio / nachdemerAßdrubals armer erlegct/desMastnissa vetter ohne rantzion wie-der loßgab / gefiel ihm diese erwiesene höfllchkeitso wohl/ daß ervon dcrsclbrgen zeit ein beständiger freund der Nöinrr blieb.Dahcrvereinigte er seine armer mit der ihrigen e und stritte k.u. ^Mit in der schleicht / welche fie wider Aßdrubals und des Syphaxarmem gewonnen; Massen dieser lelstere gleichsam mit MasiniffaUmgewechM/ und da er anfänglich der Römern Parthey mit gros-sem cifer verfochken/sich nachmals durch die liebe der Gophonisdä/so Aldrubails/ eines vornehmen Carthaginensischen Obristen/toch-ter war/ Und welche er auch ehlichte/dergestall verblenden ließ/ daßer sich auf dieser feiten wendete. Nach dem vdgemeldten sieg schickteScipiv den Masmiffam mit Cajo Lälio die ftinde zu verfolgen / dasie dann den Syphap gefangen bekamen/ und die Hauptstadt seinesRönigreichs mit accorb eroberten. Desgleichen ergab sich auch dieKönigin Sophonisde an Masiuiffam / welcher sie hernach heyra-thete. Siehe Gophsnisbe. Allein da Scipis diese heyralh nichtbilligen wolte/ließMösinissa seine neue gemahlin mit gisst vergeben,^ur belohnung der bewiesenen treu und geleisteten guten dtcnstengaben die Rümere Maffimssä die stadt Cirtha und ein ansehnlichesstuck landes von dem Reiche Syphacis. Massiniffa starb endlich indem yosten fahre seines alttts / und hinterließ 44 kmder / welche ermit unterschiedlichen weibern gezeugel hatte. Man berichtet/ daßer auf seinem iod-dette Manlium/ den Römischen rrvoscLi, gebetenhabe / den jungen Scipionem zu ihm zu schicken/ damit er die vec.gnügung haben möchte in seinen armen zu sterden/unv ihn zum E.cuwr seines vor der thkllung seines Königreichs aufgesetzten tksta-Ments zu verordnen. M«-- L-v--«. K-,--«».

MÄs 41 z

Persianer und andere fremde alllster aus / vor welchen die alte ein-wohncr anjctzo kaum auskommen mögen. Die ejnkünfften / so derKönig von Äolconda aus dieser stadt bmebcr/destmwen schon vor.mahlen in 140000 Pagoden / und haben sieh früher» nickt venin«gebt. Der floß / an dem sie Uai /hak viele Lrvtvdilleu. In diesemlande pflegen die lerne in mufften zu reisen, in-jisnü.ns

rells.betcnreib. Nsi/lL/ delcdi-, von -4?.,3b2>-. Ooi-orr?, u»U *

Masmünster / iat. xronsUc-iun,, st. ^zi-vLux, einekleine stadt m dem sundgau / an dem fiuß Lvlder gelegen. Das

daselbst befindliche ^.

truncken / an.

gestiffiet worden

Es gcliüm jetzo dem Grafen

gebürtig. Er war ein guter kMiMMc-im- und NechtSgelehrter/ hät-te aber dabey eine ungemeine erkänkniß von den Orientalischen spra-chen/ absonderlich war er in der Syrischen wohl bewandert/ daßer in in derselbigen mtt allen gelehrten / so von diesem lande in Eu»ropam kamen/ briefe wechseln tonte. Er wurde auch mit BenedicwAria Montano nach Antwerpen beruffcn / um die reg!- bibu» da-selbst zu einem guten und korrekten truck zu befördern. Der Hcrtzogvon Eleve / Ernestus / ernennte ihn zu seinem Rath / und er starban. 157; an der Wassersucht/ in einem nicht gar hohen alter. Seineschrissien sind : iexicon Ors-cmn Kc linßuE ürLLL ilMlxutiones ; expli--Liio in UiUoiirm ^olua: , welche gar hoK«llim>ret wird; ferner

ZrsmniLri'cL Lyrmcz; clilpur.iri» coenL Domini; 8)'ioruai pecullum,!>oc ek, vocsbulz spuct 3)'«>!> lcriprorer psllim ulurpLes Z commenrLri-us lle parSitilö snrc snnas 700 s tvlote ksr Lepti^ L/ro icriprus ex Im-ßus L^ri-lcr ci'snslricus; !^olls visrclLni ^acobir-e, legsu parriarcilL ?-n-tioclieni soull Qregoriuw XIII, konrisicem msxiiriuin, protelliones 6-cisi II, gcHisc 2, eoiiiot»:; uns 8u!ziQL v/slio"sai, slrers popuü V 7 c!ic>-riLni all Pori6ceii» MLximum cx NiißuL 87^121» l.2kins rrsnslats.Lvvcer-tt«« j LtUsnis »UelZ. in rkesrro. Ä-»o-r Kilt. cricig. llu

V. 1. Lc.

Maslipütan/ eine stadt in dem Königreiche Golconda/ aufder Indianlschen halb-insul disseil d-'s meer-busens Dengala/ aufder külledes Indianischen Meers/ so wegen ihres ufers berühmtlst/ welcher vor den bequemsten des gedachten meer-busens gehaltenwird/wovon schiffe nach Pegu / Siam / Aracan / Bengala/ So»chmchina / Mecca und Ormuz / wie auch nach den msukn Mada-gascar/Sumatra und denen Manillcs abgehen. Absonderlich wirdvier starckcr Handel mit diamanten/ rudinen und -n-Ußo getrieben;und halten sich stets viel« Engelländec und Holländer / wie auch

.. , , 1 /v«. Dt!?!

von Rvthendurg gewesenen Kömql. Frantzösischcn ?ici>ioo-<!um auf dem fricdens-ous^ zu Cambrav stund der antet

dnheiiimgelegenenherrschafft. u«.

/ (Thomas) war Lpesistor zu §hur in Pünbien /Rarbs dasebst/ und Landvogk zu MeyenstldtEr Aemm vackBayern gehenden Frantzvsischcn General / und einen reisendenP'lk/ unter dem vorwand/ vkrdotlkne weckst! bey^nengestmde-,zu haben; worauffMerveilleux/derFrantzö-fickeAgent tn Gran-pundten / dessen söhn den jungen Masner/däim-ligen üuüioMw zu Gmff durch seinen bruder aufFrankösisckkn bo-^und daselbst den aufpassenden joldaken in die Hände st?,'w/von wannen er nach Lyon zu gesanglicher hasst gebracht worden.Masim aber demachtWesich gewaltthätig gedachten MerveilleiixPerson / dene er lange zrrt lN fernem eigenen hauß fest gehalten / bißdurch vermmlung dasiger obrigkeit die fach dahin verglichen wor-den/ oax Mervettleur von Masnern i°!»xtrt/ dabei, aber gehaltenseynsolte / dessen söhn ebenermaffcn auffteyen fuß zu stellen/ bißDahin abek das Pundtnel'tsche rsri itorium nicht zu Elaffen Nach-dem aber Merveilleux seinem versprechen entgegen / sich aus Münd,ken weggemacht /schrille Masner zu neuen gewaltihatiaketteu/ undhub den Frantzöstschen Grvß.u-.or von Vendosme mit seinem gan.tzen gefvlg ebenermaffen und zwar auf Pündlnerischemauss/ lttferre hernach denselben in Kayserliche grwah, same / undvewisachte durch sothanes unverantwortliches verfahren/ wle auchandere verübte exceiu und wLiv-rlakio» m Verwaltung seiner ämternein so genanntes allgemeines straff geeicht/ vor welches er nahmensder höchsten obrigkeit in den dreyen Pündttn c-st« / und nachdemer vor selbigem nicht irWenen / in r^mm^cism folgender gestaltenronUemnil't worden: daß er auß seinem Vaterland rwlg !-.>wrt /seine güker conKUirr/ seiner gehabten ansehiilichen bedienungen be-raubet/ vogelfrey gemacht/ e°o dueaten auf seinen kvpssgeschla-gen / Und endlich in geviertherlk / die 4 theil aber auf so vielstraffen zu öffentlicher schau aufgesteckt werden sotten. Weich cnd-urrheil auch an ihmr würcklich cxequm/ auch die aa > des Processesan. 1711 durch offenen druck bekannt gemacht worden. Sonstenwird auch von ibme gemeldet/ daß eben um die zeit dieser exc«,-ioaer auf entsetzliche und wlinderihätkg e art von Göttlicher Hand ge«rühret worden / und ein kläglich end genommen. Über diesen Mas-nerischen Handel ist von seilen obberuhrleN ip-c-m-oder straff-ge.richts eine f-A- zum Vorschein kommen / deine aber die Uni-versität zu Tübingen ein . effonium juttmcum entgegen gesetzt/ dochauß Pündken auch neue und diesem rcffoMo gantz widrige nachirch-M ruWlsffen. *

TlTäßner-thal / ck Ist ein thal-gelend im Velt-tin/ längst dem Masin-fluß/ welcher unter Ardcno in die Avdafällt. Es ligt sonderlich der flecken Masenv darinnen/ wie auch dasdorff 8. Martin/ hinter welchem in dem gkdürq/ das weltberühmteund heilsame Masner-bad liget/ welches zUm baden und irmckengebraucht wirb. Ob dem bad / am fuß des sogenannten Gold.beraS / grabet man eine gatttmg stein/ i-veggr genannt/ daraus dieeinwvbner allerhand küchen-geschirr zu drehen pflegen/ weiches sehrgut/ kommlicb und nützlich ist. i. p. ,8 ,cq. »

Masorethen. Mir diesem Namen werden bey den Juden ge-wisse Clirici genennet, die sich bemühet / den Edrä'.schcn grund-textder heiligen jchrifft unverfälscht zu erhalten. Sie ftwren ihren na«wen von dem wort ms5ora. welches eine trsckcit», he-st, um dadurchanzuzeigen/ daß sie gleichsam von ihren vorfahren d-rsjemge em-pfangen / was sie bey dem gründ-tert migemerckl haben. Die gele-qenheit darz», wie man glaubt / hat Esdras gegeben / weicher nachder Babylonischen gesängniß mit einem besondern c-a.cs^ ünge-Amaen, dlL exslnpiAslL j)er hej!lgkn schritt m el-

nem guten stände zu erhallen / weil er lecksten woM erfahren/ wievieler gefahr bey so grossen Veränderungen der Remckllquen dieheiligen büchcr nnterworffen. Diesen folgten anvere/ue glerchmUsihnen dieses werck angelegen Am i^ssen/ worunter cknderlich b^merckt werden die gelehrten Juden zu Liberias / als ss"orte vor diesem eine berühmte schule oder Universität der findenwar, welche diese arbeit mit sonderbarem fleiß c°n-mu-rten. Wozuendlich die beyden dekMen Herdes Judttchei^

und Ben-Naphla!ikamen,welche um dasiahr Chum -c -;4 lemttn,

mie man aemeinlglich sürgibt / wiewob! lolches nach andeicrnnys^ na nocb Mcht ausaemE gleichfalls in beobachtung allern rck ,Äter und duckffwm des grnnd-trrtes grossen siech Wwand-

Fff; über.

mehr als eines davon zu!