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S^mpicoruw dje snsromie UNd m«cors/U'Notelir.er nach Venedig , allwo er in dem coi-cxi» mcllicorum die fördertstelle bekommen, und 9 jähr p-d--Rct. Neirn jähr darauf wurdeihm die ?r°Lll.on der xrEic«-zu Padua aufaetraaen.
allwo er auch an. 1-598 gestorben. Dieser mann gestund öffentlicher wolle lieber mit dem Galeno irren, als den neuern beviMchten .obngeachtet sie auch warhaffte Meynungen hatten. Man bat vonihm oper» MLöics, denen 4 andere lractate, 6e pelle, tle sksÄMus re-I>um L veiics. 6e PuiLbus und 6° urinis beygefüget; prsÄlcs meäic-,.prsieÄlones ile morbis muiierum concspcus Sc psrrus, Ac.in elog. 6L-/-«r resc. 6'kuom. leccer. in Urlenio rcnovLto
?->ß. ^4- legg.
Massarius/(Hieronymus) ein ^eölcu- gebürtig von Vicenr,lebte in dem - 6ten -ecuio. verließ sein Vaterland, in welchem «sichnicht getrauete öffentlich die Protestantische lehre anzunehmen,welches er nach semer ankunfft in der Schweitz ungehindert that,und bey der gelegenheit einen tractat Lutediuscaprivus schrieb indem er wieder seine freunde,die ihm nachJlalien zukehren anlagen,behauptete, daß er seiner väter religion nicht aus zeitlicher abfichtverlassen. Er soll nachdem zu Straßburg gelehret haben, und 1564gestorben seyn. Man hat von ihm eine Übersetzung und p^plimK,,
des tractats ttippocrsciz 6c nscurs Komin,s. kidl. Lr/r^e»»«s
Masserano / lat. ktsllcrLm princip-wr, ein klein Fürstenthumin Italien, zwischen dem Hertzogthum Mayland und Piemont , istein Päpstlich lehn und gehöret dem Hause Ferreri. Die Haupt stadtMasserano , allwo der Fürst rclllliret, ist ein feiner ort, und ligt anden gräntzen der landfchafft Biella.
N^88IL(^8 IVlOI88 , heutiges tages ^>ome 6srs genannt,ein gedürge, welches in der Neapolitanischen provintz Terra 6i M.voro, zwischen Sessaund Capua ligt,und bey den alten, wegen desbaraufwachsenden vortrestichen weins, in grossem ruffgewesen.
Massow / eines der ältesten Adelichen Häuser in Hinter-Pom-mern, von welchem Micrälius meldet, daß es seinen Ursprung ausMasovien herführe, und mit einem Ritter dahin gekommen sey,welcher des Hertzogs Semvviti aus Masovien locht« dem Pom-merischen Hertzoge Wrakislao III zugefübret, und nachgehendswn demselben unterschiedliche guter erhallen, auch das städtleinund schloßMassow imStettinischen 6iLr,ck mag erbauet haben. Zuerst werden an. 1269 Conrad, und an. 1299 Gerhard angeführet,welche beyderseits die ehre gehabt, HertzoglichePommerischeRäthezu styn. An..;bekleidete Lütke die stelle eines Hauptmanns zuTempelburg . Edwald ist Bogislai X Hof-Marschaü, und Anto»mur zu ansang des i7tecu>iCbur-Pfältzisch« Hofmeister gewesen.Ioh. Rudolph/Königl. Preußischer und Chur-Brandenburgischergeheimer wieauch Regierungs-RathzuStettin,wardan.i 4 i 6 zumPräsidenten über gantz Pommern ernennet.
Es führet auch erivehnter Micrälius an, daß von diesem ge»schlecht einer vor zelten gewesen, welcher,weil er eine grosse narbe/so die Pommern nähre heissen,unter dem gestchte gehabt,insgemeinder Nähre qenennet worden, welchen namen auch dessen nachkom-men, die noch heut zu tage in der Marck-Brandenburg llonren, be»
halten. /ckic^L/rrpommeri. >. 6.
U^ 81 I 60 kH 0 R,I, von zr-r?-^, f-mlcs und ch-tz«, warengewisse leute, die bey dem rennen und andern spielen theils dasvvlck mit einer peitsche aus dem weg jagten, damit sie die läuffernicht verhindern sollen, insonderheit aber die kämpssere selbst mitihren rutden und peitschen züchtigten, wann sie sich in einem oberdem andern den vorgeschriebenen kampff» gesätzen nicht gemäß ver-hielten. Sgorull. i, ,8. x,,r/crn 7/, 167. *
Mastricht/ eine veste stadt in dem Holländischen Limburg ,
welche dieLateinerObcricum , l'rsjeÄuM Lo lVlosLm oder lrsjeüumlupsnus nennen, um sie von Utrecht zu unterscheiden, so irsMuminksciur, oder 7>Lj-«um L-i Lksnum genennet wird. Sie ligt andem westlichen ufer derMaaß,worüber allhier eine aus 9 schwibbo-gen bestehende schöne steinerne brücke gehet,woher auch die stadt ch-rennamenhat, als welcher so viel heißt, als ein Übergang uberdieMaaß. An dem östlichen User ligt Wick, die Vorstadt von Ma-stricht. Die erste Meldung davon finden wir bey bey Gregorio ^u-ronenii, welcher meldet, daß Servatills Bischossvon Tongern densitz dieses seines Bißlhums um die mitte des fünfflen lecui. hieb«gen Trajectum verlegt habe. Bey diesem anlaß nennet er auch denort eine stadt, mkem, da sie von mehr 8crib°men, so nach chme ge»lebt, noch lange oppiiHum, cai^ruiTi geheimen Mvd. indessenbliebe da der gemeldte Bischöffliche fitz bis ins 8 da solchen
8. Hudertils gen Lüttich versetzte. Dieser fitz der Bsschoffehatm-sonderheit zu erweiterung dieser stadt anlaß gegeben,alö weiche an-fangs nur in denen um die kirche 8. Servatii gebauten Häusernbestunde.Die stadt hat lange zeit keine andere Herren, als dleLeur-sthen Kaysere erkannt, nur daß die Grafen von Löß einen theil derOberherrlichkeit befassen. AlleinHenricus HHertzog vonBra-bant erhielte von Philipps 8uevo an. 1204 was bis davm vieKaysere da gehabt hatten, welcher auch gern hatte verschaffen wol»len, daß die Grafen von Löß jenem zugleich ihr antheil abgerretten;aber umsonst, wie dann dieses recht bald hernach an das BMhnmLüttich gediehen ist. Doch bestünde dieses eigentlich nur ant denen2 viarreyen oder kirch - spielen von 8. Marie und 8. Peter, auchnoch etwan darinn, daß die einwohner der stadt, so aus dem Bm-tdum Lüttich gebürtig waren, vor dem Bi'cl,östlichen gencht rechtnehmen mußten; da im gegentheil die Hertzoge von Bradanl dasmüntz-recht für sich allein ausübten. Weil aber gleichwol Lmtichnnmer schlechter dingen die helffce der Oberherrschafft anspräche,so
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gund? und wÄners^« ^ Brabant in das haußBur-
gunc, uns w serners an Oesterreich gefallen, an. i-i rorum sonn,
lichen Proceß , und wurde auf dem Reichs rag zu Aualvura dabindaß dw Oberherr,thatst völlig bey Dr" bam verbleiben"d^llich dagegen sich dem ichoii gemeldken lhcki der amüiten und^'^''slen begnügen solle. Also verblieb Carolus V und nach ihmsantzlich meistervon Mastricht,d,S a.iszi,da es von den Holländern eingenommen wurde. An. 167; kam-s^^ner schaM-n belagerung m Frantzösiscye Hände, woraufan. rü7S wieder unter sich zu dringen lrachieten,aber vergeblich. Jedoch bekamen „e es ,n, Niemäglschen friedenMeder. Die gemeinen Hans« in dieser stadt sind insgemen, mitjchwartzen lchieier,steinen geveckel. Das rachhaus ist,chön, ste-hek auf einem marckt-platz, ist von weifst» steinen gebauet, hat aufleglicher feite in einer reihe hin 9 grosse fenster, und ist inwendigdurch Theodorum von der Schuer,der Königin in Schweden mah-ler, mit schonen gemählden ausgczieret. Au, einem andernplatz ljt eni schöner lvrjng- brunnen nebst einigen reiben von bäu-men , und eine grosse kirche. Mastricht ist ein sehr fester ort,hat zwar alte mauren, aber sehr herrliche aussen - wercke. Süd-warts ligt ein anmuthiger Hügel, aus welchen man einen theilder stadt übersehen kan. Unter diesem Hügel ist einer von den ichön-sten stem-bruchen. Damit der stadt von diesem Hügel keine ungele-genheit zuaeiugt werben könte,war vorzeiten ein ko» daraus gebaut,so man aber nachgehends eingehen lassen, und ungefehr einenmußqueten-schuß davon ein horn-werck hingesetzt bar, mit welchemdie gegen über zu bedeckung der statt stehende bastey übereinkömmt,und welches sehr hoch gemacht ist.Wick ist gleichfalls sehr wohl kor-r>Lciret,und noch vcster als Mastricht,wohin man sich wirken kan,wenn die stadtdurch stürm erobert werdensolte.Um W-ck herum istlauter eben und niedrig land- Es sind viel einwohner dannnen,nebst einer schönen glaß-hütte.Jn der vornehmsten kirche zu 8.Se>i«vatio, der das Vißthum von Tongern hieher gelegt, ligen verschie-dene heilige cörper begraben. Es ist auch dieselbige in den älternzelten eine Abtey gewesen, welche schon Kayser Arnolphus demErtz »Bischoff zu Trier Ratbodo und dessen stisst an. 889 geschen-cket hat, dessen nachfolgere gleichwol dieselbe nicht lang behaltenhaben; wie dann auch daraus ein coiicgisc. stifft für vornehmeAdels-personen gemacht worden, worein auch die Hertzogen vonBrabant psiegten aufgenommen zu werden,wie solches noch Caro-le V an. i z20 geschehen, und dieser Herr in der Domherren klei»düng in dem Capitel sitz genommen hat. In der StifftS, kirche zuunsrer lieben stauen verwahret man, ein doppeltes creutzsso von goldund edelgesteinen pranget,und ein stück von dem wahren creutzChri-sti eingeschlossen Haltenssoll. in Kur. k- Z. p. »7 stgg.
lleicr, kslg. L», in 6eIic.Lpo6sm.per Oermsn. p.
-»rüe 6e Lpitc. longr. l'rsjeÄ. öc l.eo6iens. Le/cr. z,r/k.
p, Sz ssq. *
Mastricht/ (Petrus VLN) ein bekandter Niederländischerikeoiogm. ist von Lhonra zu Cölln im nov. an. >ü;o gebohren;dahin sich sein groß - vatter Cornelius wegen der Albanischen Ver-folgung aus Mastricht gewendet; von diesem letzten ort haben sieden namen, da sie sonst aus dem Schoningischen geschlecht hcr-stammeten. Er studirte zu Duisburg und Utrecht ; und empfiengan diesem letzten ort an. 1652 den cKarsÄerem Nachdem
er etwas zeit ein predig-vicmist bey Weselen versehen, warb er pre-dign der Refvr mitten kirche zu Glückstatt; vondannen «nachFranckfurt an der Oder zur proMmn der rkcoiog,L prsÄi-L undHebräischen spraach deruffcn worden; um solche anzunehmen,pro-mavirte er zu Duisburg an. 1669 in OoÄorem rk«oio§,L und vk>-k>sopki°e; er bediente diese pruti-il.on nicht lang; weil er an.1670 zu der Ideolog. protciLion zu Duisburg anHundii stell vociretworden, bey welcher er 7 iahe geblieben; worauf er an. 1677 anVoetii stelle nach Utrecht kam, und gleiche pr«f°ll.on bediente. Erhielt steiffaufder altenOrrKo6ox>s,und war femd allen Neuerungenini-k-oioms.Die Cartesianischen Meinungen wolte er nicht leiben.Durch Verwahrlosung einer warlerin ward er in seiner kindheitlahm, und versuchte zu Utrecht vergeblich bey einem berühmtenckirmg«,, Scott, Heilung. In seinem hohen alter, als er d,e trep.pen hinunter in die kirche steigen wolte , fiel er am den bvden, undverlohr seinen schenckel, so,baß es mit ihm täglich,ich verfehl,merke,und er den i-> stbr. an. - 7°6m ftinem 7üsten >ayr, als er noch led.-aen standes war, starb. Seme jchrlfften sind: ick°».oß,Lik-o-
rccico-krsstics; Osnsr«»L?ki>olopk. , ve nsrurs KUci,
u. a. m. orLt. kvnebr. IN cj. obit- /iī. jclr-
cken-un6 lckuien. *
EMSL-L
tdat e"M daselbst an..6z; alück-
ö z g besonderes wunder ausgegeben, baß, alssich an,Ulwwirb lurem v 1 ^befindlichemarmor, an
er sich zu Goa aiiffd elt/ derz welches auch einmal
dE8. Tbo«^ ankamen,solle gefche-
vorher,da ° ',mt dem vorsah, nach Mä-
hen styn.. An. .6;6 veuich r / HoMnder, welche iym »--ch-caozu^>U"''wn-dab«duchd . hierauß be-
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