Band 
Dritter Theil
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Mltt wäM, ist beordert worden. Es scheinet auch dieses wo!die vornehmste und einige ursach des festes gewesen zu seyn Andiesem tag theilen dre ftaucns-Personen einander geschencke aus

z ksk. Lrrttv. h-ntsZw. soci^. iiom. p. 404. * '

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..... ,^,u>nen regem seines kl öfter gelübdes,diente Mrdabetz

mitnnevnüdeten sieiß der Römischen kirchein vielen wichtigen an-geiegenheiten. Nicolaum,AbtvonMonteCaßino,ingleichen Ponti»um,Abt von Clugny,entsetzte er wegen ihres üblen Verhaltens/ihrerwürden. Eben also machte «es aufdem concMo mwv er nebü dem ^.^

in des Hertzoas lli Grove, der Freyherren, nunmehro Hertzogen >

Paganica,und derMarggrafenMattei,welche sämtlich sich m ihren wv «E avyaicen ließ, in F> , , >,n»

palästen zu Rom aufhallen. Aus .derselben war Jnnocentius II ^Esthland herumzuziehen, um selbige landschäfften in dem gebor-entsprossen, welcher an. 11;c> den Pabstltchen stuhl bestiegen. Gut- Am gegenJnnvcentium II zu erhalten-Dies« Papst schickte ihn zu-do lli Papareschl war zu des Pabsts Jkmocenkc III zeittn ein Car- Mtzuevst dem vorerwehnten berligenBernhardo,und demCardinaldinal und kam seiner gelehrsamkeit so wol als seines tugeudhafflen Wuidvne von Pisa , nach Maykand, altwo er mit grossem NachdruckMus wegen in besondere Hochachtung. Hieronymus Matlhei de- Maufhebungdestckiimsr-» arbeitete. Durchs» vielfältjae bemü-saß eben diese wurde ,und that dem Pabst SixtoV, und dessen nach- huWn zog er Ach nicht geringe leibes-beschwerungen zu,welche ihnfolgern in den staats-geschafften vortrefliche dienste,b!ß «an. iSoz, i« Psta,wohin er sich begeben hatte, heffttg angriffen, dennoch aberals erorcÄor von Irrland, zu Rom mit tvd abgieng. Caspar Mal- ^onvem l 5 ,ul.an. uz; biß den I dec. zu keiner ruhe in seinen ge-tei, ein söhn des Mario, Barons öl Paganica und <li Prudenzig ichaftlen.bewegtcnibiß e r endlich gar nicht mehr aushalten kunCenei , war anfangs an dem Hof des Pabsts Pauli V Prälat, her- «wraus er den r; dec,(welche sterbens-rettrrvach oiuncius-tssolio!iLus an demKayMichen hof,endllch aberCar- "" " " '

Lsllic.

Stadrhalter in den Niederlanden , Ertz-Hertz^K-öpoldo von Oe! Av-w-««

sterreich,that ein Marggraf Matter krregs-dlenste, und kam darin- epilt. geschrreden.s.L-^

nen um e-n äuge, worauf er die ehre hatte, Kayseriicher LmbE. "ileur an dem Römischen Hof zu werden. An. i -o; lebten l) DonAlexander Maltet, Hertzog von Giove; 2) Don Mario Matter,

Hertzog von Paganica, welcher s söhne hatte, namens Joseph undGirolamö. jecxk. Lurox. k. 2 p. ,44 llz.

Matthäus/ der Evangelist, sonst auch Levi genannt, war vor-her ein zölluer, nachgebends aber ein jünger und Nachfolger Chri-sti , und einer der 12 Aposteln. Seiner geburt nach war er ein

Edräer aus den Ebräern, und zwar, n'..

läa, entweder von Capernaum , oder

LÄvLtc. smisi. r, »r^ msrkxral^»

Matthäus von Aqua-Sparta, ein Cardinal, wurde also voneinem kleine» ork in Italien seinem pgterlande beygenannt. Er leb-te indem iz t«cuw, pegab sich tu denFranciscaner-orden, und er-warb den rührn eines gelehrten Ideolog, feiner zeit. Der PabstMartimis mächte ihn zum n«or des gsiscanind bediente sichseines raths in gar wichtigen krrchewsachen. Doch als er nachge-

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gebenedeyeren jungfrau fchwcster oder base, wie man aus einigenumständen Messen wil. Das amt eines Zöllners, so er von den

...schrieb auch emige'ftsä-üe als »der den >

Mrum s-msmisrum.die epjstel an die Römer rc. und starban. i;o2.

in snns!.!vl>n. iLtlien. krsnc. öcc.

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. , -.... ^ --inen.^rsnc.

Römern übernommen,machte ihn zwar bey andernJuden überaus Matthäus / mit dem zunamen von Cracau/sweil«ausverhaßt, doch gab es ihm bey den Romemem grosses ansehen, und dieser Polnischen stavt gebürtig gewesen seyn soll, wiewvl andre ei-trug ihm viel ein. Nichts dcstowemger, als Chrrstus ernsmal emm nen Teutschen, gebürtig vonWorms,aus ihm machen)chat aufdergichtbrüchtigen menschen curi-et Hatte,und darauf a»s Capernaum Pragischen,ingleichen auf der Paristjchen Universität sich dergestaltan Sem ufer des meers gieng, und Matthaum, den er in seiger durch seine gelchrsamkeitsschrifflcn und tugendhafte aufführunq her-M-bude sitzen sahe, zu sich rieff, baß er ihm nachfolgen löste, trug vor, daß ihn der Kayftr Rupertus zu seinem und Rath

dieftrgar kein bedcnckenssein einträgliches amr alsobald zu verlassen, annnahm, an. 14°; aber ihm beförderlich war, das Bißlhnm von

en-Mi ... --- A-orms zu erlangen. Das nächstfolgende jähr gieng er als Kay-

ftrlicher Gesandter nach Rom , und empfing vor Gregorio XII diswurde eines Eardinal'.Priesters mit dem titui 8. c^,zci in rkerans.Nachgehends that«, mit dem ckL-sA-r eines Pädstlichen Legaten^eine reise in Böhmen, und den; mart. awi4lo starb er zu WormS von gewlssen artzneyen, die ihn zu starck angegriffen hatten. Er hatfolgende jchrissken hinterlassen t commenttrisin cznucL c^nricorum,

in seclellsftem , in evsNAel. NsrikT, inepild. -6 Uvwanor, fern«o^>us lle pr^steftittLeione luli rit.Krrion»!ls cstvlnürumojerum, cls oK.ric» ^niiüikuÄ.lle smore öiVino, -Ze cs!ed,»rinne miiH, und äe cnmrs»

«ibm. Einige schreiben, es habe dieser Matthäus, vor seiner «He-bung zu dem Carvinalar, in dem namen des Kaystrs Ruperti einsreise in Wen zu dem berühmte» Tamerlan gethan, und mit dem»selben cin bündniß wld« den Türckischen Kays«, Bajazelh, ge»

schlvssen.Lisco». UFirelli. c>e epito. Oorwsn^

2>r^e»r. esc»!, lrri^r. eccl. 6s!I. ckrilt.

in ciiro,:.

Matthäus / Langius, Cardinal, Ertz-Bischoss zu Saltzburg,aus dem alten Wellendurgischeü geschlecht;u Augspurg, war beyulmrschiedenenKaysern in grossem anfthen.Fridericüs lll ernenn-te ihn zuMCammer-secrer»rio und zumPröbst zuAugspürg,unbMai>xtmiiian I machte ihn zu sememCantzler,beförderte khn auch zu demBißthum Gurchund schickte ihn an.rz ianach Franckreich-daselbstder wider Pabst Julium II von demKönig Lubovico XII angestell-ten versammiung der gcistlichkeit zu Tours beyzuwohnen, bey wel-cher gclegeiiheit er zwischen gedachte» beyden Potentaten ein neitbündniß wider Venedig aufgerichtet. An.iz n gieng er in gleichercomwitston und zugleich mit dem titul eines Kayserlichen GeneratzLieutenants in Italien,um daselbst zwischen dem Pädstlichen stuhleund der cronc Franckreich einen frieden zu stijsten. Als er nachBo-nonien kani, erivieß ihm Per Pabst grosse ehre, weil er wüste, daßderselbe in diesem Punct gar llsiicsr war. Sobald auchLangws SeeVenetianische Gesandten erblickte, musten diese vom Hof weichen,weil der Kayftr mit Venedig im krieg war. In bet erste» -onker-«-wegen des sriedens erklärte er,daß ehe an keinen frieden zu geden-cken, biß die Venetianer alle und jede orte,so.e dem Reich und demhauseOesterreich entrissen, wieder heraus gaben. Der Pabst züchteihn zwar in einer geheimen suchem-zu em« nahem «klärung zubringen, ab« vergebens. Endlich verwjlstgte erwaß dieVenetkan«Padua und Trevigimber nicht anders als wie Reichs-fthn/und Mitdiesem beding behalten sollen, daß sie dem Kam« für dte belehnung200000 thaler, und hernach alle jähr ;oo°p bezahlen sollen. Alsbieraufwegen des sriedens mit Franarelch gehandelt wurde, ver-sorach ihm derPabst denCarbinals-hut und das Patriarchat zuAgul-leja, nebst 102002 cronen jährlichen rinkommens/wenn er denKay-ser wider Franckreich anhetzen wolle. Allein Langius antworltte,daß ihn nichts aufder weit Heivegen konte^wider icme pßlcht und

und durch die nachfolge Christi reichthum mit armuth zu verivechsein. Dieses that er mit solchen freudm,daß er ein mahl zurichtete,wobey nebstChrtsto mid seinen jüngern mich viel zöttner uuö sündersich einfunden, damit der Heyland auch dadurch gelegenheit bekom-men mochte - diese noch nicht bekehrte aus ihrem elend zu erretten.Bey dem leyden,sterben und aufferstehung des Herrrn Christi hat ervon tramigkeit und freudc eben das erfahren, was den übri-gen jüngern und aposteln begegnet- Cs ist auch kein zweiffel, erwerde, nachdem hie avostel von einander zerstreuet waren, das stei-nige zu fortpstantzuNg des Evangelii getreulich mit beygetragen ha-ben. Maser aber eigentlich dieser fachen halb« für reisen üb« sichgenommen, davon ist nichtsgcwisses zu berichten. Insgemein wirdvorgegeben,daß er inAethiophia oderMohrenland das Evangeliumverkündiget, oder wie Metaphrastes berichtet,daß er erstlich mPar-thien gegangen, und nachdem er allda einen guten gründ desChristenthums geleget, sich nach Aelhiopien begeben, nemlich nachdem Asiatischen Aethiopien, welches nahe an Indien ligt. Manthut hinzu, daß er in einer Äethiovischen stadt, Naddab« genannt,vie Märryttr-crone erlangt habe. Doch dieses alles ist ungewiß. Einherrliches denckmal hat er der gantzen Christenheit hinterlassen, in»dem er durch antrieb des heiligen Geistes seiMEvangelium geschrie-ben. Wann solches geschehen, ob in dem 8ten oder in dem i z tenjähr nach Christi Himmelfartb, oder ob es noch später, davon findunterschiedene Meinungen,deren keine einen solchen gründ bat,wel-cher umvidcrsprächlich wäre. Daß er aber in Ebräisch« spraachedieses Evangelium geschrieben habe,wie ihrer viel,so wol unter denalten als neuen scribentcn behaupten, solches wird von andern bil-lig in zweiffel gezogen, ja gäntzlich verworffcn. 9 v.

rv.IZ.I4. v r/,r8. I.z c.l. in cst»I. lcr.

eccl. jr. prsksc. in evsngeliuin kvl»ttlini. !. z c. >8. r4.

pLrell 2,9. in tznopii. in ^enelln. I.

e» 1.1 c, ix>. spuc! Sucium ri icpt.

kill. cccles I. 2 c. 41.in vikS4 cvsnZelili. »IQrllsnioellitus. Do^o,/>e«, <ie vik» ä: Worte spollolorum. L/»ra»r«ringnnLl.L:MLnzrol. cliLni Li le^c in exercic. säv. Lsraniuw exer-

cir. ,4,1z. in oikieins bi!,!. p. 66 leg. AeÄrZxsrk! in encliic.

l>il>l. I. z c. L. snciq. apoltal. in virsIvlsckkLi, Lc.

Matthäus / gebürtig von Rbeims, ein berühmter Cardinal.Nachdem ihn seine eitern, welche reich und vornehm waren, zu denstüdien angehalten,trakergantz jnng zuLaon in den geistlichen stand,und ward zwar hernach Ssnonicus zu Rheims,bald ader einMünchdes vrdens von Clugny.D« bekannte Petrus cllunisccnL «neunteihn ammystn ansthiing seiner exemplarischenfrömmigkeit,welcheMit einem ungemeinen strengen Wandel v«knüpfft >var, zum ?r>vrdes gedachten gantzen vrdens,undHonorius II machte ihn an.i rszzum Cardinal, wie auch zum Bischofs von Albano. Solcher wur-mn ungeachtet blieb er beständig bey den gewöhnlichen casteyungm