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Niederlanden für sich selbst und zu ihrer eigenen bcschützuno auf«bringe» mochte. Und wollen gar ewige versicheren/ er seye da so garalles aus besondere» staats-adsichlen geschehen/ daß im übrigen -erPrintz /weicher sich zum hauvl der sogenannten Gvmanstcn auf»geworffen / in der that denen Armmialüschen Meinungen deyge->as folgende xfllchler habe / OidewBarneveld hingegen / der sich an die spitze
!Üngm weg/ der Arminiancrn gestellt/ die prLciellüEu» gar fest aeela,w.-„wrirrnw'.!!'.
«Uüe ein An. nyr eroberte er Zutphm / Devmrer / DeUzrä /
W md Niemeqen / und trieb den Hertzog von Parma von derÄsiecuna Knodsenvm-g ab. An.. s y- erovertr er Sttcnwlck/ Oi.
^n und Eöverdtn / und schlug den Spanischen cntsatz zurua/
«laUENu» hEm ersten ort / nemlich vor Stemwlck / rm genest
^mündtt An. izy; eroberte er Ge-Mwenbera/ und das folgende . ..
^ er Cövvrden. Er nahm auch die stadt Groningen weg/ ... acnmc, vic gar fest gecllaudct/ und
,n den Lporocuen Mit einem schuß zur erde gemorsten Wüt. nur das Mzuhart vorgestellte cZecren.m sdloimum. oder den umun.aber keinen schaden ihat / weil er nicht durchgegangen, schränckien Wal; Gorres über des menzchen beyl oder verdammuuSdc/ vtt wm a verschiedener kleinen scheuchen / harte aber mchr düUchcnwollen. An. 1621 grengdcr oben get-offene Hillstand
Er vemeMUk uw , ^^-tzvg^wLsch und Mastricht / und ent- mit Spanten zu ende / da denn bevve theile wiederum z» den mästenemer ledens-gefahr/darrin ihn etliche Meuchelmörder griffen. Mauritius verlshr das folgende;ahr die vcstung Julich /Das folgende jähr wurde nichts ausgerichtet / in» einsetzte hingegen Bergeuvp-Zoonnmd Sluys An. -62; entrannsturtzcn wvlM. D l annädcrunq des Spanischen ent- er glücklich den Nachstellungen einiger mordcr / ,iarb aber darauf
muste/auch da er hierauf die Spanier angefallen/ an. ,62; den 2; april/ und zwar / wie ge,agt wird / aus gram/
zu Nassau / und des Grafen Er- weil er Breda das vorige rahr zweimal vergedlich mstetzen wollen,nill verlmst deS Grchc^ .„s eilte er der belagerten Er hatte keine gemahlt» / zeugere aber mrl a- Beverwerth
uesti zu OoUus p ^ ^ ^ vor ferner ankunfft über« zwey natürliche söhne / Wtlhelmum und Uidovtcmn. Der c-sie
Mdl CalaEruw v ° aoe vernommen / schiffte er davon/ so gleich einem druder der. ttw! emes Hm von L-ck hake/
SeMwordm.. W-ttnach s-'nerzurück» wurde .»nver.
An. Ho? war er glücklicher/ indem er erstlich die Svanicr bmLvuruhout/ allwo sie ihre armee versammle,cn/ überfülle/ und mitzimlichem vcrlurst auß einander jagte / und darauf Rhcinbcra /MörS und die Spanische Platze in Ober-Yssel emdekam. Manrechnet /daß er dieses jähr 7 stuffe paßrret/ eine Macht gewonnen/auch s feste stavte/ 5 schloffer/; Graf-und eben so siel Hmschqffimsich unierwurstig gemacht. An. 1598 entkam er adermal einer le»bens-gefahr/ rn weiche ihn ein kauffmaim/ so aber deßwegen hin-gerichtet worden / dringen wolre. Er relkwirte auch der GraffnAemtlia Walpurgis/ MörS widerum/ nachdem sie von bemftmddie Neutralität er halten. Weil dle Spanier sich verschiedener örrer,n dem Clevischen demachligtt / gjeng Mauritius glctchfals dabin /und nahm ihnen Emmerich wieder weg. An. i;§s vertheidigte erwider dick feinde die stadk Bommel / und bemächtigte sich im fol-genden jähr der festen schantze 8. Andreas/welche die Spanier erstim jähr zuvor an einem sehr bequemen ort aufgebauet / und sichdadurch einer unvergleichlichen passes über die Maaß und Waalrecht in da« Hertz von Holland versicheret zu haben vermeynken;wiewvl diese glückliche und wichtige eroberung dem Printzen nichtso leicht wurde von statten gegangen / oder vielmehr gar »ichr un»lernommen worden seyn / wo ihme nicht die empörung der Spa-nischen ß-rniion wegen vielem außstcheuden sold die erwünschte ae-legenheik dazu gemachrt hätte; wie er dann im u-corll versprochen;den grösten theil dieser thro von Spanien noch schuldigen ruckstän.den an dessen statt zu bezahlen. In eben diesem jähr giengen gleich»fair verschiedene ftstungen an die vereinigte Staaren über; und alsMauritius Nieuport belagern wölke/ die Spanier aber zum enrsatzanrückten / kam es zu einem blutigen treffen / in welchem er gar ei-nen wichtigen lieg erföchte. Gleich das jähr darauf nahm er dieGraffchafft Mors in besitz / welche ihm die letzte Gräfin dieses Hau-ses in ihrem restamcnt vermacht hatte. Er eroberte auch Nhrwdergwiederum / und machte verschiedene anschläg der Spanier zunichte.Zu gleicher zeit fiengen die Spanier die belagerung Ostendr an /welche aber; gantze jähr währte. An. 1604 demeisterte er sich Er-kelenz und anderer örrer/ als 8. Catbarinewschantz / SluyS/ rc.Er rcpcmttlrte auch Spinolam / welcher diesen letzten ort entsetzenwölke. In den folgenden jähren röo; / lS->6 und 1607 gewann ernichts sonderliches / an. - 608 aber schlug er die Spanier bey Sän»len. An. i S09 wurden endlich die Mstanbs-tracraten geschlossen /in weiche aber Mauritius anfangs nicht willigen wölke. In ebendiesem jähr brachte er in denen wegen der Armimamschen lehr ent»simwenen Händeln die stadt Utrecht / welche sich dabey am meistenwidersetzet hatte / zum gehorsam. Es wurde aber der gedachte still»stand durch den tod des ktzten Hertzogs Johann Wilhelms vonJülich einiger Massen unterbrochen. Denn weil Spanien sich desHauses Pfaltz-Ncudurg annahm/ so trat hingegen Holland aufdieChur -Brandenburgische seite/da dann derPrintzMorttz die festungJülrch innerhalb ; wochen mit ^coc-z einnahm; ohne daß darumzwischen Holland und Spanien ein unmittelbarer krieg und frie»dens'bruch entstünde. Der krieg wurde nachgehends mit allem elftefortgesetzt. Er entkam auch zu eben dieser zeit abermals einer gargrossen lebens-gcsahr/ indem 60 tonnen pulver nahe bey ihm invrand Miethen. An. 1611 halffer den rommercien-traetat Zwilchenden «waten und dem Türckischen Ausser Athmet/der deßwegeneinen Abgesandten an ihn geschickt/ Wessen. Zu ansang des jahrs161; üderschickre ihm der König Jacodus in Eugelland den ordendes hoscndandcS mir einer pc»6»n von 1000 pfund stet lrngs. An.16,4 versicherte er sich der festung Jülich / darinnen btßher vonBrandenburg und Pfaltz eine geineinschaffillche s-Won gelegenhatte/ so bekam er auch Rech ein. An. >6-8 starb Philipp Wil-helm / Printz von Oranien / der altere bruder Maurttlt/.welchervormals wegen seines vaters durch die Spanier von der umvmüatLöven weggenommen/und inSpanien aufdftCakholijÄe Rellgronwäre auferzogen worden. Weil er nun keine kinder hatte/ erklärteer Mamitium/ als fernen bruder/ zum erden / worauf er durchseinen Gesandten sogleich zu Oranien nehmen lttß.^In-
mittelst entstunden gewaltige unrubcn durch die Armintaner m denvereinigten Niederlanden / deren aber der Printz Waurmus sich zuseinem Vortheil bedienet; theils sich an denjenigen MagrstratS.per»sonen zu rächen / welche wider seinen willen auf den stillstand mitSpanien gedrungen hatten; theils sein ansehen und gewalt nochmehr fest zu setzen / indem er bey diesem aniaß auch das comms-»,»«der diejenige milch hehaupttte/ welche jede stadt der vcre»ntgken
ktmfst ein dündniß Mt^ lohr an..ü27tn der bttaM^^n"Sdmch eme
das leben. Ludovicus wurde zu Bergen op W,n / Her:
Hertzvgenbusch/ und starb an. ,66c/ > söhne iiüd^
canon kugcl
W) aber zu Hertzogenbusch / und starb 'än^> 66;/^ fthnnnw 4töchter nach sich lassend. Diese lohne waren Mauritius LudovicusHerr von Leck/ so an. ,688/ Wilhelm AdrianusHerr von Obnck/so den 22 sept. an. >?o; / und Henricus Herr von Ow ttercke,Genei al-Feld-Marschall der Holländer/ so den r8 ocr. -/oz ge ior.den / und nur allem männliche cteicenge,^ hinterlassen Der k antenLec'poldus.ha.tt- diese; drüber zu Grafen von Na,jau e'-mn§Was die übrigen gemuchsmaben dieses tapfern Helden anlanget ,so berichtet man/ daß er nicht nur viel auf andrer kriegs-in ve-M.,.."gewendet / sondern auch selbst verschiedenes erfunden/ wie denn denihm die wette pe-lhe^v Merz die gallmen bey belagerten vestun»gen / dre ilnien und verschantzüngen der armem / die a, k ftstunaen«nzuschltcffen / und so wohl dft belagerungen mit grösserem Nach-druck zu treiben / als die belagerte statte länger und besser zu bei'ckü.tzrn/ und andere nutzllche stücke aufkamen. In welchem allein manwetßi/daß duser Prmtz dre alte arr krieg zu führen/ welche bey denenGriechen undNömerri m ubung geweseu/sichgar sehr defmsenhar mverstehen/ und/ wo es sich thun liesse/ nachzuahmen. Sonsten hielter viel von einem netten leid/ließ sich nickt gern ^m,^».,rcu/undwar der ungebührlichen liebe gegen schönes frauenzimmer etwas zuvtelergeben. rnnai.Lsig k-iß. an-
n-I. l-slli «te t-c -ie memr-irsr pour
t'llick. -tc!» Or. Lrer., Lrrok kiltonc wetLll^us 6- republi-zue
»ollsage wm. i Sc r. lciisub. r. l. in vrLnieos kriumod.
kskne p. r6-scg, *
Mauritius / (Ericus) einer der berühmtesten RechtS-ge-rehmn des löten tecu», wurde den roten aug. l6; i zu Jtzeboe indem Hvllstcimschen gebohren/ und war sein »alter gleiches »amenSunter Fribrich dem dritten König in Dännemarck Regierungs,Rath und Vice Cantzler der Hectzogtbümcr Schleßwich und Holl-stein. Nachdem er in Hamburg den gründ in Kuman,m,l,u5 gelcget,gieng eran. 1647 nach Wittenberg , von darnach Franckfurtander Oder/ und endlich nachGtessen, an welchem letzter« orte er unterGregorio Fulsnero die iUNerr»kjonem 6e «boiirione hielt. Hieraufpromovirte er an. l6?4 zu Tübingen unter Lauterbachio in D0Ä0.rcw, und gteng als Hofmeister mit dem jungen Hertzog von Hol-stem-PlöN/ Carl Heinrich/nach Wien ? und nach einigem aufenchaltnachFranckreich.Engelland/ Schottland/ Jrrland/ Italien / undnach seiner rück-kunffk nach den Spanischen und vereinigten Nie-derlanden, wo er sonderlich mit Nicolao Hetnsto in vertrauliche be«kandschafft gerierh. Ais er seine reise vollbracht, erlaubte rhm CarlLudwig, damahliger Churfürst von der Pfaltz, das ju§ puUlcum inHeydelderg zu önclren, als er sich aber kaum ein jähr allhier aufge-halten , verlangte ihn der Hertzog von Würlemberg, EberhardusIII, an. 1660 zu -er prokcUion ,uris Public, und keullsiis nach Tü»hingen, welches ami er auch so lange verwaltete,biß ihn derHertzogvon Holstein, Christian Albrecht , an.i56; aufdie von ihm neu an-gelegte Lcaciemie zu Kiel beruffle, die er nebst seinem bruder, Nico-lao Mauritio, M'-rsliUM ?,<,fcüc-re, und Morhofio !N besonderesansehen brachte. An. 1672 wurde erEiü-r dey dem cammcr.ge-nchte zu Svcyer, gteng hierauf an. 1689 nach Francksurth amMayn, und von dar »ach Wetzlar , wohin wegen der damahligenFrantzostschen unrube gemeldtes gerichre verleget worden, an wel-'chem orte er auch den roten sevt. an. 1691 gestorben und begrabenliget. Er hat mit seiner Ede-frau, Magdalena Schonbachin, keinekinder gezeuget. Seine schrifften sind coulil.s loiioniengL; ci>adnL-
ttones cle principiis juris puvlic, , QermLnici impcimis ; cls lidr» jurircommunis; cle iwpcrii reccilidus; cle Nowsno»6ecmLnici impcriimririculs; >Ze ocigwe elcÄ»rum cSc commis cIeÄc>ruIibus; cle nodili»täte impriwis «erm-nics; snnocLrloves sci cspitulst. Levpvldi UNd
andere, welche Ioh. Nicolaus Hertius zustimmen zu Franckfurtam Mayn an. 1692 in heraus gegeben, all
«Zitiert, öc opuicuiL V4suriil>»
8 . Mauritz / (sihe 8. Mauritz. und 8. Moritz. )
Mauritz- Epland / eine Ast-canische insui, ligtaufdem Ae.thiopcschenmeerc. Emige nennen sie die Schwanen-cnsu.; ditPor»tiiaiescn hingegen die insul Ccrnus. Sie ligt gerade gegen der tnmlMadaaascar,aber 140 Meilen ost-warcs, degreifft oyngerchr 60weilen midreinlimsanae, und hak viel eben-holtz , weßwegm »edleHolländer eine weile itine hatten; als sie aber iahen, daßne mebrdarmnm ausgeben müßen, als m'Mehmen war, verliessen sie st-