steil lecuio, verwüstete unter des Kaysers Valentis regierung dasgelobte land unv Arabien, machte an. ;8r nach unterschiedenenschlachten mit dem bemeldten Kayser ein bündniß, und begehrtevon ihm einen gewissen heiligen Mönch, mit namen Moses , wel-cher sich auf den grantzen von dem gelobten lande und Aegvptenaufhielt, «in ihn zum Bischofsüber ihr voick zu machen. Dennweil sie sich zum Christlichen glauben bekehret halte, so verlangte sie
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chen. Hierauf wurde dieser mann gemcht, Und nach Alexandria ge-bracht, um daselbst von einem ketzerischenBischvffor-stmrtt zu wer-den. Allein er liefdavon, und verursachte also, daßihm Valens er-lauben muste, sich von den rechtgläubigen Dischöffen orUimren zulassen. Nach dieses Kaysers tvde kam Mauvia mit ihren Untertha-nen dem Römischen Reiche wieder die Gvthen zu hülffs. soc^e. i,b.
q. csp. »9- Ulr. 6. esp« ;8. i,b«
Äisnntl.
Marelrain / ( Grasen von ) sihe dNachßeleM.
Maxen / eine alte Adeliche und nunmehro theils Freyherrlichefawilie, welche in der Ober-Laußnitz die stadtPulßnitz und diegüter Bieschen, Hennersdsrff, Gelenau , Quitschdorff? rc. in derNieder-Laußnitz aber Jeser in der herrschafft Pforten besitzet Siescheinet Meißnischer ankunfft, und ihr stamm-hauß der Ritter-sitzMaren zu seyn, so im amte Pirne liget, und denen von SchöNdrrggehöret- Martin von Maren wird an. 14s-; unter die Awts-Hauptleute zu Berlitz gezehlet, welchechsms Hanß an. i;^, undnoch einer dieses namens aus dem Hause Grödttz an. 1zu Bau-tzen besessen. Haliß von Maxen hat sich um.das jähr 1502 als derSechs-städte abgesagter ftinv aufgeführet,ist aber nachgehends ge-fangen worden. Oieqmund war um selbW zeit des Churfürsten
max 4gr
welcher also neben Constantino N. zum c-Lre ernennet wurde. Al«lein diß brachte Marentium gar in raserry; daher er sich äusserstdemühete / die um Rom befindliche soldaten/ sonderlich von derKayserlichen leidwacht oder die u--ror>rnvs.auf seine feite zu ziehen/und als diß gelungen / sobald nach der gewvhnheit des Constantt-nt/ als des neuen c^Lris biwniffen gen Rom gebracht wurden/sichdurch die gemekdte lelbwacht den rg ock. an. zos zum Kayser aus-ruffen zu lassen« Damit nun das ungluck eines einheimischen kriegsverhütet werden möchte/ soll sich Constanttnus bemühet haben / diesache tn vergüte zu vergleichen; wie er dann in der that Maxen,tium / als Kayser scheinet erkanr zu haben / und mit selbigemes endlich nicht änderst seyn können / so ssgth angebunden Hai
als Landes-Aeltester m dem Görlttzischen cräyse, Nitol war umdas jähr 16-1 alsChnrSachjischer Cammer-HerrundObkr-Stall-Mlst« bekannt, welche erstere auch an. r)>rmi Freyherrvon Mattn bey dem Könige Augusto in Pohlen bekleidete; zu wel-cher zeit Hanß Adolph von Maren aUf Quitzschborffdem kloster
Müklenlhtl! ülö msrclcvVi
LNNLl. §LLz.
Mäxentitts / (Johannes) ein bekannter kirchen-lehrer, lebteum das jabr ;rc>. Er war aus Scythie» gebürtig, und lebte zu An-tiochien allein Mönch und Priester, babero einige dafür halten,daß er von IobanNe SlnUocheno,dessen Gennadms cap.gz gedenckt,Nicht unter,chieden sey. Es entstund über um vorher erwehnte zeitkin streit zwischen etlichen Septischen Mönchen, worunter auchMakentilis war, und einem vi-cono. Namens Vicior , über dieseredens-art: Einer aus der heiligen Dreyfaicigkeil ist fürUns gerreutziget. Die Scythrschen Mönche hielten dieselbe fürrecht, Victor aber vor irrig, der auch noch dazu im Orient desFau-sti., eines Gallischen Bischoffs, bücher, darinnen Pelagianische irr-thumer enthalten, bekannt machte, Derowegen schickten die Mön-che vier aus ihrer Zahl, worunter auchMarentius soll gewesen seyn,nach konstautinopel zu dem Germano von Cavna, und zu andernDäbstlichen Gesandten, die sich daselbst aufhielten, mit begehren,daß des Fausti bücher verdammet,und hingegen ihre lehre,daß eineraus der heiligen Dreyfaltigkeit gecreutziget, möchte gebilliget wer-den. Beydes wurde ihnen abgeschlagen, ja ihre Meynung wurdegar von den Päbstlichen Abgesandten verwörffen. Derowegen be-gaben sie sich nach Rom , um bey dem Pabst Hormisda ihre sacheanzubringen,welcher aber schon sowohl von ftinenl-egseen ausCon-stantinopel, als auch von dem Possessore, einem Bischoff aus Afri-ka , von dieser sache unterrichtet war, dergestalt, daß er das urtheilseiner Gesandten spp,c>t,i, te,und den Lehr-satz derMönche in einembriefe an den Possessorem als irrig, ketzerisch unv gottloß verdäm-mere. Die Mönche setzten, um sich zu rächen, zivöiff^nsttzewÄrist.war auf wieder die Nestorianlsche kctzerey, als welcher derHormis»das zu tsvokillren schiene. Makentius schrieb auch eine Apologie,darinnen er des PadstsHormisdä driefan denPossestörcm ailfpasschärffste wiederlegte, jedoch, daß er dabey zu zweiffeln schiene, obHormisdas diesen brief selbst geschrieben, oder ob vielmehr densel-ben ein anderer unter seinem namen heraus gegeben hätte, beschul-digte auch zugleich den Possessorem Pelagianischer irrlbümer. Hie-rüber sind unterschiedene meynungen unter den gelehrten von Masxentio entstanden , indem ihn zwar etliche, weil er von dem Pabst verdammet, unter die Eutychianischen ketzer setzen, andere aberdavon loß sprechen, weil er den Eutychen Mit seinen anhangeMausdrücklich verdammet, den unterschied der Muren in Christomit Cyrillo deutlich erkennet, und die Acephalos, die von den Cu-tychianer» herstammeten,wiederleget hat. Sonst hat man von die-sem Maxentio unterschiedene schrifften, als: Lpikolam g<z lexswL
kontiircis K.0MLNI (^oni^LNuriopolr LAenres ; (72kkolicsm <^e Lkrittoprotelüoaem in conkslliane tuL Ltteiz cs^itula tive ir snLiticmrtis-morcomra dieüorium z rclpontam spologcticum 26 lßvrmisclLUolsm ' libelluir, conrrL Xcepiialoz; ciizlngorum conkrs vtcllariznoslibror ii« tctzolis in Öion^ssi /ireopsßlt« opcrs, Ac.tcrissrvr eccles.cr^. yz. coäice y;. in clironlcc».
8«, äe lcnpknr. erclest inkruÄionum biiioric. FkeaioZ. üb.
Z.c. ri.
Maxentius / (MarcuS Aurelius Valerius) war des KaysersMaximilrant Herculii sohn/von seiner grmahlin der Eutropla. Erüeyralhete des Galerii Marimiani tochker/ machte ihne aber durchseine schlimme suten und insonderheit durch grossen Hochmuth soderdrüßla/ daß selbiger sich seine beförderung im geringsten mchtließ angelegen seyn/ sonderen ihme vielmehr Sevcrum vorzogt/
lnE haktt/ dlesem rebellen entgegen zu marschn-en; allein Mat'en-rms bestach die svldäken und Anullmum/den Obersten von der
?^higte ihn also / die belagerung von Rom ausiu.heben / schlug ihn / und jagte ihn biß nach Ravenna / allwo er chnveiagme. In wahrender dieser belagerung »erließ MarimianusHrrciilius seine emsamkert / wormnen er sich die gantze zeit übernach semer adsetznng aufgehalten hatte/ kam stach Ravenna / gabScoero gute wvrte / half zwischen seinem söhne M-stemio und ihmemen falschen frieden stifflen / und brachte lhn nach Rom / allwo er
vlMerlisttger weise an.;o 7 strangulirelwurde-ESglückteauchMa-
xcntto Noch ferner wider Galerium feststen/ der gleich im folgen,den fahr in Italien kommen/ abek/ M MaMtiuS auch von dessenkriegs.volck einen grossen theil durch bestechungen an sich gebracht/mit schlmpffhatte adwerchen muffen« Mit seinem »Er Hrrculiovertrug er sich auch gar schlechttich/ welcher ihme deßwegen dasKayserllche purpur-kleid in gesicht der armes auszog / und thue da.durch alles gewaltS zu berauben vermeinte; aber auch hier lagcriid-lich MatennuS ob/ und nachdeme er die Miste soldaten gewonnen/jagte er den vater selbst von Rom weg- Nachdem führte er widerLtcmilim krieg /und bliebe wenigst tu Italien allezeit meisier. Alsferner Galmusan. ;n gestorben / und allda eben aus haß wi-der Marentium/ als dex sich sogleich um selbige provintz beworben/ein gewisser Alexander/ welcher ohnedem derselben vorstünde / zumKayser wäre aufgeworffen worden / gerlelhr es Marcniio noch zurletze/vaß er auch diesen durch seine dahin gesandte Generalen übemHaussen warss. Innert dieser zeit solle sich Maxenttus in ansehungder grossen menge und kräffien der Christen angestellet haben/ alsob er ein Christ wäre / auch die wtver sie angestellete Ver folgung ge-stillet/und sich den rühm der gütigkeil erworben haben. Allein nach-dem er Aleranvrum / welcher in Africa zum Kayser aUsgeruffmworden/üderwunden hatte/und davor hlelt/daß ihm nunmehro dieChristen ntchl mehr schadest künten / fieng er an sie mit ungrmrinergrausamkett zu verfolgen. In allen reden / die er zu seinen kriegs»Kuchen hielt / ermähnte rc sie / die durger zu plündern / und nach-dem er selbige rmstens um erner geringen Ursache willen wider dasvoickausgeschickt halle / richteten sie auf den straffen so viel bluwer-gieffen an/ daß es nicht anders schien/ als ob dlestadkvon denBarbaren durch stürm erobert worden Ware- Er riefnicht alleindie teuffel an/sonvem suchte sich auch aus den emgeweidm derschwängern weiber raths zu erholen / welche er aufschneiden ließ/um klinffttge dinge daraus zu erfahren; wrcer denn auch zu solchemende kleine kinder ermordete- Er war ern viehischer mensch / derweder alter / geschlecht noch stand verschonete/ so daß sich viel wei-ber lieber wölken umbringen / als von ihm zu seinem gottlosen wil-len gebrauchen lassen. Endlich wurde er dem rath so unerkräglich/daß sie Constantlnum baten / in Italien zu kommen/ und sie vondem lyrannen zu erlösen/ welcher auch seiner seits gegen Eonflan-tino frech und grob genug verführe/ und ohne zu widerholen/ waser wider die Christen gethan / zuletfl gar dessen düdec in Röm allehakte niederreißen lassen. Doch konle eS nicht änderst geschehen/ alsmit grosser deschwerlichkeit; gestatt Maxemius mit unzchlich vieltrouvven ausgerüstet war / und; biß 4 akmeen in die Alpen posti-ret hatte / um daselbst niemand durchzulaffen. Allein Gott war aufConstankini seile/ so daß selbiger/ nachdem er durch die erscheinmigeines creutzeSswie berichtet wird) des siegcs versichert worven/Ma.renttt trouppen in verschiedenen schlachten erlegte/ erstlich zwarnoch in Gallien / nahe an den Alp-geburgen bey Scrusio/ hernachenseit der Alpen bey Turin / ferner bey BriM/und noch mehrden Verona / wo der vornehmste feld oberste Maxenttt Rmeiusneben dem kern seines kriegs-volcks auf dem platz bliebe / und end-ttchimr? ock eben dieses jahrs; is unfern dem Ponte Mtlvtv./ soheut zu tag Ponle Molle heiffek/ und etwas ausserhalb Rom überdie Tiber aeleal ist; bey welchem letstem treffen dann MaxenttuStm gedräng der fliehenden in die Tyber fiel/ m-d ersoff Nachge-kends zog man seinen corper aus dem wasser/ und hieb seldtgemdenkopffab / welcher allem volck zur freude aufeinerlantze herum
Zea 7 kcL^ 7 Lför 7 ert! untstunöbey denen Kayftrn Aurelianounv Prob» in gar sonderbaren gnaden, lebte auch mit Divclekm»
»essen- Nachdem beschützte „„tz wel-