M^SSSSLNLS»:
max
4z;
mcn in cuikü vu»v cui. L?vu- wurvc vicraus an« 1478 ein stillstand ssssssä nInn^Fs^ ^i)> gejchiagen.Immittelstda
mit diesen bedingungen getroffen, daß Franckreich, was es bisher indem N^erlanden dund übereck,
in derGrafschafft Burgund und im Hennegau eingenvinmen hätte, BuraÄs^n ^ Eleve,welcher ehemals die
Maximilianorestirulren solle,im übrigen aber die provintzien indem däite, be-stand verbleiben sotten, in welchem sie sich damals bestanden; es Waffenverka,^^..^ —-
«d^lMtuufs neue rebellirten, und dadurch qeleaenbcitaaben,nSwtt^"?^aMe volck inHollanv diewaffen ebener massmer^^^^^^?tzog Albrecht,MaximilianiStattdalter,st> m dw enge,daß zuBrugge 40 der vornehmsten auffrüd-sich ehemals an der Person desMarimlliani mehrentheilSvergrwen,d!e kopffe hergeben mußten.Marimiiianus wolle sich nunoerbeyraihen/iind Anna vonBrelagne,der einigen erbtndieses FurstenthumL, das beylager würcklich halten, welches er be,reits vorhero durch ,emen Gesandten, den Prinzen von Ocanien,halb geharnilcht hatte -clebr„en lassen. Allein der König CarolusV lnFranckreich,welchem doch,wie bereits oben erivehnt,Mari-
beitz gethan, den geistaufgebt LefchSvL^
gantz andere gestalt. Denn die Wandert,eben Stande, welche ohne behielt die erbi» vouBretaqne,alö siöebm amdem nienials dem ertz-hauß recht qut gewesen,brachen nun öffentlich rimilrano zu reisen im beqriffwar, vor sich zurücke. Dreier schimpff
" mca Mar-miliano gewaltig zu kopff, und suchte er mit der Reichs-
hulff solchen au, s schärffste zu .
1 / . . ...^
solle auch innerhalb jähr und tag ein völliger friedegeschlossenwe'r-den. Allein Franckreich, welches dieses alles nur darum eingegan-gen , damit die grosse alliantz wiederum gekrennet werden möchte,zeigte gar jchlcchlen ernst,die eroberten platze abzutrctten. Daherokam es nach vcrlauffeines iahrs wiederum zu den Waffen, da denndie Franyosen in einem treffen bey dem flecken Guenegaud oder Gui-negat, so von zwey uhren nachmittags biß zu abend um 8 gewähret,völlig geschlagen worden. So giengen auch die fachen in den fol-genden jähren, so lang die Hertzvgin Maria lebte, ziemlich wohl vorden Ertz-Hertzog Maximilian von statten; allein als diese an. 1482den 28 marlii wegen eines falls vom pferd, den sie aufder reize»
aus,und motten durchaus Maximilianum von der vormundschafftder mit der HcrtzoginMaria erzeugten kinder ausgeschlossen wissen.Sie waren auch so verwegen,daß sie die junge Printzcßin Margare-thain an den Dauphin,wider Marimiliani willen, verheyratheten,und ihrzur mitgab die GrafschafftArtois nebstvielen andern städtenbestimmten, welches Maximilian, weil er es damals nicht ändernkonte,geschehen lassen muste.Jmmittelst wieder doch die siadt Lüt-tich undUtrecht,welche beyderseits sich widerihre Bischöffe vergrif-fen, zu paaren^ Hierauf aber drang er mit ernst darauf, wie er dieFlanderischenStände ihrer unterthänigkeil mit Nachdruck erinnernmöchte. Dieses war ihm um so leichter, weil das halbe Bra-bant, Lsitzelburg, Holland , Seeland und andere provintzien sich sei«ner vormundschafft bereits unterworffen hatten» Es glückte ihmauch, daß, nachdem der krieg zwey jähr gewähret, die unruhigenFlanderer sechsten des krieges und der Frantzösischen hülff, müdwurden, und also sich Maximilian» sreywillig unterworffen.Alleinda Franckreich nich t nur auf alle weise desselben wähl zum Römi-schen König, so dessen ungeachtet zu Franckfurtden 16 febr.an.1486vorgegangen,;» hintertreiben suchte, sondern auch allerhand raube-reyen, so wohl zur see als zu land, ausüdete, griff man mit diesercrvne Miss neue zu den Waffen,da denn unter andern diestadtTerou-anne durch verschieden? belagerungen und eroberungen gar vielesausstehen mnstc. Die unruhigen Flanderer, welche die gebühren-de treue ihrem Herrn zu erweisen noch nicht gelernt hatten, wollensich dieses zu ihrem Vortheil gebrauchen,und förderten sonderlich diezu Gent von Maximiliano rechnung, wozu er so viel geld gebrauchthätte. Als er ihnen aber nichts antwortete, beschlossen sie, ihn inder ersten siadt, wo er hinkommen würde, anzuhalten, welches sieauch zu Brügge boßhaffter weise bewerckstelligten. Vielen von desKönigs getreuenMinistern wurden nach ausgestandener harterfol«terdreköpffe abgeschlagen, und ihm selbst unerträgliche contzittonczvorgeschrieben. Den König nun von einer so ungemäßigten wüthdes erboßten pöbels zu befreyen, bot der Kayser Friedrich das gan-tzeReich auf,mit dem auch die getreu gebliebeneStände von denNie-derlanben ihre macht vereinigen wollen. Doch ehe es die Flandererzu einem gefährlichen ausbruch kommen lassen wollen,liessen sie denKönig lvß, nachdem er vorhero einen r-vcrs von sich gegeben, undevdlich zugesaaet, daß er die empfangene schmach nicht rächen, dievormundschafft über die Niederlande ablegen, und den frieden mit
> ^ ...,,.e,zu rächen. Allein als er immittelst er«
fuhr, dag geh die Prmtzeßin leidsten zu solcher untreu bereden lassen,und über dieses die Reichs- Stände zum kriegnicht allzugroffe lustbezeigten,ließ er endlich von seinem vorhaben ab, und war damit zu-frieden, daß der König Eartthm seine tochter Margaretham zurückschickte, und die Grasschaffl Burgund nebst andern orten abtrat.Immittelst starbVerKayserFriedrich sein »alter,den 19 aug.a. ,49;,da denn gleich daraufMaximilianus die regierung desRöm. Reichsubernahm.Doch wurde sein antrittdurch einen einfall der Türckenan den Croatiichen gräntzen, die aber zeitlich zurück getrieben wor-den, beunruhiget. Nach diesem brach das krieges-feuer in Geldernin grössere flammen ans. Denn weil daselbst Hertzog Arnold seinengottlosen söhn Adolphum von dem erbe dieses Fürstenihums aus-gMlossen, und es hingegen an den Hertzog von Burgund verma-chet, kam dadurch selbiges an den KayserMarimiüannm. Ob auchgleich Adolphus in derFlandrischen unruhe alles möglichste vorkehr-te, sein Gelber-Land wieder an sich zu bringen,so bliebe doch derKau-ser Maximilian in dem besitz. Hingegen war Adolptzi fohn Caro-lus so glücklich, daß ihn die Gelderische Stände vor ihren Herrn er,kannten, und die Oesterreichischen befatzungen ausjagken. Mari-milianus that hierauf einen zug in die Niederlande , belagerte Nie-mägen, und brachte Carolum so in die enge, daß er die fache denvier Rheinischen Churfürsten zur entscheidung überließ, die es aberdem Kayser Maximilian» so wohl in belrachrung obiger enterbung,als daß die gautze familie von Egmond , auS welcher Carolus ent-sprossen war, das Fürstenthum von demReiche nie zu lehrn r-quitt.ret, zusprachen. Bey diesem ansspruche blieb es zwar einige zeit,allein da der Hertzog Carolus nach der Hand neue unruhe anfieng,belehnte ihn Maximilianus damit, welches aber dennoch nach des-sen tode, der ohne erben erfolget, dem haust Oesterreich wiederumbeim gestorben. Indem nun Maximilianus so gar wenig in demReich sich aufhalten konte, und gleichwohl das hofgerichte demsel-ben überall folgen muste, und also den klagenden vartheyen, ohnederen gröste beschwcrung so leicht nicht recht verschafft werden kon-te, so richtete er deßwegen an. 149; auf seinem ersten Reichs-tagezu Worms das Kayscrliche kammcr-gerichte auf; wiewohl zu sol-chem bereits an. 147 z durch den Kayser Fridericum der ansang ge-macht worden. Gedachtem kainmer.gerichte nun wurde die macht
Franckreich nach dem vHgen fußaufdas schleunigste schüessm wol- Mben, in des KaysKsabwesenheit mit gleicher-uwntäc, als derte; gleichwie sie im gegentheil ihm vor den erlittenen schaden zoooo Neichs-Hofrath hatte, das recht zu sprechen, und msonderhett denfi. auszuzahlen versprachen. Allein weil dieser friede nur erzwun« land-fneden zu Hand haben. Jiiinitttelst batteffchderKoittg Caro«
gen war, so rüstete sich der Kayser Friedrich und die Stande desReichs wider der Flanderer frevett that, und kamen, nachdem vor-hero Maximilianus des abgenöthrgten eyds loßgezählt worden, mit15000 mann vor Gent / welches sie aber wegen der Frantzösischenstarcce» besatzung nicht erobern kunten.Der Kayser selbsten zog un«verrichteter fach wiederum nach Teutschland zurück,und das «mr-«tk foderte Marimiliannm wegen hohen alters seines vattersgleichfalls dahin. Er ließ aber den hertzbafften Hertzog Albrechtvon Sachsen zu seinem Statthalter in denNtederlanden zurück,wel»cher die ungehorsamen unterthanenvielfältlg qezuchtrgetchrß endlich<111.1489 nichtnur mit den z fürnehmsten rebellrrenden städtcnGent,Brügqe undIpern,sondern auch Mit denFrantzostn der friede erfol-get,dabey aberMarimilianus denFrantzostn dieGrafschafftenBur-gund undCbarolois lassen muste,gl.ichwie im gegentheil bieFlande-rer zuerlegiinq zooooo fl. sich verbanden. Das folgende jähr starbderKvniqMatthias mUnaarn,da dannOesterreich wiederum an sei»nen rechtmäßigen Herrn kam. Der Koma Mariwilianns,welchervon einem Milder Hnngarischen Landstande zum Komg erwählet
worden,und über dieses die alten verträae von an. 146; vor sich hal-te, gienq mit einigen rrouppen in Ungarn , und kmn '»dem erstenschrecken biß nach Stuhl-Welssenburg,derUnqR"^"^,"^ ^Nungs« und begräbniß-stadt, eroberte auch stlbiqes W ^m, alsodaß die fache vor ihn ziemlich wohl ansuche. Allem die utte.mgkeltzwischen der reuterev und dem fuß-volck weaen der Kannten deute,wie auch die hefftige klage der gesamten armee weqen des vielen noch»ückständige» soldes verhinderte ihn, seinen envzweck zu erreichen,
lus VIIl in Franckreich des Königreichs Neapolis bemächtiget,worüber die Italiänischen Potentien gewaltig weite äugen mach-ten, und endlich durch Versprechung einer monatlichen grossen p°n.Lon, den Kayser Maximilianum in ihren bund zogen. Es warendie übrigen -Mitten der Pabst Alexander VI , der Konig Ferdinan-dus von Spanien , der Hertzog Ludwig von Mayland, und die Re-public Venedig . Zwar rückte Maximilianus mit 6 ;oo mann mItalien , weil aber die bunds-völcker versprochener Massen sich nichtdey ihm einsanden, war er viel zu schwach, als basi er die Frantzo»sen allein hätte vertreiben sollen. Damit er nun nicht gar unver»Mieter dinge nach Teutschland wieder Muck kehren mochte,bander mit der Republic Florentz an , und wolle solche wiederum zumReich bringen; allein die belagerung des Flvrentmsschtn ste-va-fens, Livorno , liess so übel ab, daß seine soldaten nichtsmehr nachTeutschland gebracht zu haben rühmen ko>Mn,aisdie bck'.unkLliebes-kranckheit, um deren namcn dre Spanier und Frantzojen uchnicht wohl vertragen können. Doch ward der Kayser an. >4^ 6 et-was glücklicher, indem er durch absterben desErtz-Hertzogs V gis-mundi der einige besitzcr von Oesterreich worden,gleichi^st n wh^der Erk-Hertzöq Philipp, durch Vermahlung mit der Spanischen NrintzM aufsein hauß gebracht. Hingen
^busssich an 1499 ^ den Schweitzern, womitMarr-
milianus nicht viel gewonnen. Es hatte nemlich derstlbe das vorige
iabr an die Schweitzeristhen Cantons begehret , daß ne mit in den
Schwäbischen band treten, auch so wohl b-mn, als zu dem kammer-aerickte das ihrige am gelbe Mit beytragen sollenIII theil. 3"
allein weildiese