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iW, wie bereits obett gedacht, Philippum I, König'in Spanien ,und Margaretham/Jvhannis, Jnfanten von Spanien , aemablin, gebohren. NachdereN tod vermählter sich an. 1494 milB'an-ea Marm, Galcacir Maria Sforria, Hertzogs zu Mayland, töch-ter, die aber an. 1; 11 ohne lerbes-erden gestorben. in ckro».
LekwLaor. Ckronicon coloais„ 5 c. cüron. i-Uncjr.
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Vinciobon. üb. r p. 967 leg. *
Maximilianus/II, Römischer Kayser, war Ferdinande Isöhn und zu Wenden i aug. an. 1527 gebohren. Erwarb in seinerjagend sehr zeitig nach Spanien geschickt, und daselbst mit bemIn-sanken Philipps erzogen, bey welcher geiegenheit er sich des KaysersCarolt V MNstlvollig zuwege brachte, der ihm auch an. 1548 sei.ne tochter Marram vermählte, nachdem Marimilianus vorher an.1544 in dem Frantzösrschen, und «».1546 in demSchmalkaldischenkriege denselben beglettcsauch an.i 547 benNcichs-tag zu Augspurgdurch eure rede eröffnet. Weil an. ^48 der .Kayser seinen söhn Phi-lippum aus Spanien heraus kommen ließ, wurde diesem Marimi-liano die Verwaltung des regiments daselbst anvertrauet, welche erauch ins dritte jähr verwaltete, biß Carolus V mit seinem absehen,Philippum zum Römischen König zu machen, sich offenbahrte, dadenn Maximilian auf erforderung seines vaters wieder nachDeutschland tarn, um demselben beyzustchen und diesen Handelhintertreiben zu helffen, darinnen er so eifrig war, daß er sich »er.lauten ließ; er wolle eher in ein ewig gefänqniß gehen, als dareinwilligen. Weil er nun uberdiß gar nichts Spanisches an sich bat.te, zu lauter leutselig und gelinden rathschläzen geneigt war, auchinsonderheit den Paffauischen frieden sehr befördern halff,wurdenihm die Spanier überaus gram, und sollen gar getrachtet haben,ihn mir gisst hinzurichten. An. 1 Erwarb er zum Böhmischen,undnoch in eben dieiem jähr zu Franckfurt zum Römischen König ge,krönt, erhielt anch in folgendem ,ahr die Ungarische crvnc, und an.1564 folgte er fernem vater, der sich seines beyraths in regierungs-ge>chäffleii beständig bedient. Als er Römischer König wordenwar,entstund darüber eine irrung mit dem Pabste, dem er die so-genannte ob-<iienr durchaus Nicht leisten, sondern ein unverfäng-liches cvmplimmt wolle machen lassen, weil, wie er sagte, seinevorfahren sich dadurch an ihrer Hoheit vergeben, welches er nicht zuthun gesonnen sey. Dieser Handel währte 20 monate, und derPavft muste doch endlich zufrieden seyn, daß Marimiliani Ge.sandker eine rede hielt, darinnen von der obeöiemx und deren Ver-sprechung nichts stund, wiewoi der Pabst in seiner antwort dochthat, als ob es geschehen wäre. Bald nach dem antritt seiner Legie-rung verfiel er in krieg mit den Türcken, die zwar kurtz vorder mitFerdinands einen stillstand geschlossen hatten,nun aber,weil sie nebstdemFürsten vonSiebenbürgcn neue tust nachUngarn bekamemvor-gademes sey solcher mit Ferdinands tod erloschen. Diesem kriegehat VcrKayser a. 1567 in einem feldzng selbst bevgewohnt,sonst aberist Lazarus Schwenkn sein General gewesen. Im ansang gieng eseben nicht gar glücklich,weil dasReich mit seiner hülffe sehr säumig,und Ungar» wegen abweienhcik des Kaysers und der fremden besä-tzungen voller Mißvergnügen war. Nach dem Reichs'kag zu Aug»spurg von 14 66 aber grit man das werck mit mehrerm ernste an,undward es auch theils durch den Nachdruck,den dieChristcn brauchten,theils durch die regimenisweränderung unter denTürcken nachSo-lymanns Iltod dahin gebracht,daßderSultanSelim a.i;68 einenstillstand schloß, nach welchem jedes theils in seinem damaligen be-sitz blieb, dadurch die Kayserl. ungefähr einen strich von 40 Deut-schen meileu diß-und jenseits der Theiß gewonnen. Um eben Viewskriegs willen ist aufdemReichs tag zuAugspurg auch die sogenanteund noch heutzu tag üblicheLürckemglocke durchs gantze Reich an-geordnet worden. Im Reiche ist wahrender seiner regierung eineeintzigc wichtige unruhe durch oieGcundbachische rotte entstanden,welche gefährliche Händel im Reiche anzuspinnen begunte,dadurchMarimilianus genöthigt ward, den Hertzog von Sachten, JohannFridrich den mittlern,der die friedens-storer hegte, nach vielfälti-ger Warnung an. i <; 66 in die acht zu erklären,und die cxecmivn demSächsii'chen Churfürsten August» aufzutragen, nach deren ausfuh-rungietztermeldter Hertzog in Kaystrlichem gejängmß zu Neustadtin Oesterreich gehalten ward. Ausser dem thaten sich zwar theilsam Rheine,theils imNiedersächsischen crayse denn und wenn Weite-rungen hervor, die aber entweder nicht viel zu bedeuten hatten, oderdoch bald beygelegt wurde»,weil der Kayser mit allem sicmebemu«het war, seinem richterlichen amt mit gleicher austheimng der ge-rechtigkeit ein genügen zu thun. Eben deswegen waren auch die re-iigivns-beschwärungen unter ihm gar sparsam, und drß um 10 vielwehr,wellMarlmi!ianus keinen baß gegen LiePrvtestcmttn hatte,unwiewol er sich beständig zu derRömischen kirche hielt,doch gegen sieallezeit billig war. Man meiner auch, es sey dieser Herr von denProtestantischenlebrsätzen wohl unterrichtet gcweienstvnl cr in in-ner ersten jugend einen lehrmeister Wolffgangumoeverum gehabt,
verwegen desvom hos gejLhWl worden, hernaG lnseinen erwachsenen jähren einenPcotestantischen Prediger,HvoaunSebastian Pfaustrnchey sich gerührt,auch dereinst anemenWttM!-bergifchen ci,-o!ogu,n geschrieben; inan könne zwar dcsPcwsis regi-ment behalten,aber das Evangelium müsse aus der ssheistt uoerallgepredigt werden. Hernach da er Kayser war, bat iemc^.der berühmteCrato vonKeafftenhcim,ein Protestanten» grossemansehen bey ihm gestanden. So bat er auch mit dem Churfürstenzu Sachsen,Augusts , eine hsrtzliche ftenndschaffk und MtramHen
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abgeschlagen, seinen erblanden litte er nicht allein dteProlesian»ten, sondern er verstatte auch die freye Übung ihres avttesb enllsso ferne, dag dleHerren und Ritter in den kirchenchnriune sie das ,urr>>n hatten, auf Protestantische weise denselben durfften bal-len lassen, und da sie sich gar des land-hauses zu Wien bedienten sa«he er dazu durch die finger. Endlich drung er bey dem Padst starck
^ fb e verstattung des kelches und derPr.ester-ehe in seinen erL.den, und ließ zum wenigsten nicht nach, biß er den ersten vunct er-baltmhatte. Dißalles l)atvielenJiegedMckenbeygedracht, erwurde sich vor dlePrvtestanten erklärt haben,wenn er nicht ansäna»vaters Ungnade gescheuet, der ihn von der cron-folge aus-zuschllesten gedrohet,und wen er nicht hernach durch seiner eifrjaengemahlm zureden wäre abgehalten worden, wozu auch das ärgerMüber der Protestanten strcitigkeiten unter sich selbst etwas mag bey-getragen gaben,deren sich dieCatholischen zu ihrem Vortheil bedien-ten. Davon hat man ein merck-würdiges cxempcl aus dem Reichs,tag i;66 gesehen,auf welchem einige Fürsten,insonderheit der Her.tzog von Wurtemberg und der Pfaltzgrafvon Zweybrücken, mit de-nen ber Padstitche einerley anschlag halte, den Churfürstenvon derPfaltz ie»nerChur-wurbe verlustig machen wölken,weil er sichzu denReforinirlen bekennte. Da war der Kayser schon so weit ge.bracht, daß er es selbst für recht hielt, und kunte die fache noch mitgenauer noth von dem Churfürsten vonSachsen hintertrieben wer-ben. Als der Pabst Nius V Losmo Ivieäicos den tilul und die würdeeines Groß-Hertzogs vonFlorentz beylegte, setzte sichMarinnIianuSdergestalt dawider,daß besten sohnFranciscus solche würde von demKay,er an. 1,7? auf dem Reichs-tag zu Rcgenspurg nochmals er-langen muste. In diesem letzt-erwehnten iahr ward Marimüianvon emer parthey der Polen, deren thron nach dem abschiede desFrantzosiichen Henrici entledigt war, zum König erwählt, derKay-ser aber hielt sich jo lange bald mit den gEi- con vcmir,deren linde»rung er begehrte, bald mit vorschlagung seines sohnsErnesn auf,in-dem er die cronc zwar wohl gern für sein hanß aber nicht für seinePerson gehabt hätte, daß, als er die p-Ks convcms endlich beschwur,SrephanusBcithori,dm die andere parthey gcwäblet hakte,indessenschon besitz genommen hatte. Das verdroß nun zwar den Kayser,kunte es aber nicht ändern, und da er an. 1^76 einen ReichS-tag zuNegenspurg hielt, auf welchem er nicht nur gegen die Türcken, diesich wieder zu bewegen anfiengen, sondern vornehnrljch zu bebau»,tung des KöniareichsPohlen,hülffe begehrte,starb er bey derReichs-vcrjammlung den l2ten ociober, nachdem er eine geraume zeit mitstarckem hertz-klopftn war beschwcbret gewesen. Er hinterließ vonstiner gemahlin o söhne , Rudolphum, der ihm in dem Kayser.thuln und den Königreichen Böhmen und Ungarn gefolgt; Mal-thram, der nach dem druderKayser worden; Ernrstum, welcherdie regierung in einigen von den Oestcrrcichischen erb-iändern ver-waltet, und an. 1 gestorben; Marimilianum, der Deutschmei.ster gewesen und 1620 gestorben; Albertum, der die Niederlande mit der Spanischen Jnfantinerheyrathete, und r6ri starb;Wm,ccslaum, der bald nach dem vatter i; 78 verblich; ingleichen dreytöchter, Annam, welche an Philippum II, König in Spanien ,vermählet gewesen ; Elisadelbam, eine gemMn Königs CaroliIX in Franckreich, und Margaretham, die an. 16;; in einem kio»ster gestorben. Er war ein gerechter, sanfftmürhiger, aussrichtigerund friedliebender Herr, der sich der geschäffte sehr annahm, undmit jederman gern redete, welches ihm um so viel besser anstund,weil er sonst allen Europäern in ihrer spraache antworten kunte,und noch über dem sehr fertig in der Lateinischen war. Er ist abermeistens von schwacher gesuüdbeit und siech gewesen, welches ihnin seinen Überlegungen etwas langsam machte. -um co->-
tinuar. in Ssxon.kcs gell« lud kl-xim. ll an
6skm.k.4. in or-ic. kunsdiU^aximil. II.
K47ELNnsI. Lrsdgnr. kill. roncil. 1ri8s»t.
Marimilianus/ Ertz-Hertzog von Oesterreich / war ein söhnKavscrs Maxiimliam II/ welchen ihm scin gemahlm Mana ausSpanien an. 15t8gedohren. An. i^wurdeer zumLcurschmck-ster und ^-lminittr-ror desHochmeisterthunis in Preussen erwählet/nachdem solcher würdeHeinrich von Babcnhausen sich begeben.Das folgende jähr wurde er auchzumaammilirmorbesStlsiiSsul.daeckoyren.An.1z87 erwählten jhngarclmqevondmPolnsschen
zog nnd gar datubec c...' .' .
dierronePolen/und wurde darauf an. i z 88 von demRvuig ^iPs-mundo III wiederum ioßgciasscn. An. izp4 nähmet das regimcntin ver Sttyermarck und den angrantzenden landen/die Ertz-Her.tzogs Caroli unmündigen kjndem gelang/a!S crouv°>n.m n, na.
men der vvrmünver zu verwalten aut sch. Am 159?nemvetier/ deiuErtz-Hertzog Ferdinando zu ^nspinck/ln dciOno-liswei! kemeruna/nachdem er bereits das jähr vorbero als Kaysecli.WGeneraUnMdmM die vestungPekrmiaund Groff-witzerobert An 1 z 9z wurde cr General in Ober iingam/ei vbcrte
Scharosch/ 8.Nttolas und andere orte/belagerke aberZollnock vcr.arbens. An. 1496 war er General m gantz llnga> n/ da venn semGcneral>Lieutenank/ der von Swartzenderg/Hattwann erodcrlc.Bey dem entsak der stadt Erlau kam es zu einem treffen/ darinnen
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