Band 
Dritter Theil
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«tue kirche/lind tu MchMall rtnd Trauenstein ließ er r matmavtie capellen aufrichten/ wie auch den Jesuiten ü Amderaberg/ Burchhausenund Mmdelheim kircken

So gab er auch den Carmeltlernzu München 660°°/?«" 2 ^'.nortten daselbst 4o°oo gülden und jährlich dir zinst davon »i,Änieffen. Man mercket auch an / daß er den Capucinemilmd d-n

lich vermehret. ^ Ihm hat das prächtige schloß nebst dem -.mi^7r"özu München seine aufbauung und so wohl dies- als viel anderestadte ihre bevestrgung zu danckm.Jn dem gedachten Müncken lieser in der stadttkirche Ludovico Bavaro em prachttgeSmssnuM'Eaufrichten. Er vermahlte sich an. 1 z 9; mit Elisiibetba / ck>emoaCarls zu Lothringen tochter/ und nachdem diese an , af/ochlc km.der verstorben / noch m letztgedachtem jähre rillt Man., Anna/Kaysers ^erdinandr II tochter/ die thm gebohren FerdinandumManam/ so nach ihm Churfürst worden; Maximilramim Phi.lippum / welcher dir Landgrafschaffk Leuchlenderg regterct; Ma-ximilianumHsnrtcum/ Ertz-BWoffvon Cölln / auch BtschoffzuLutilg und HstdeshetM; und endlich Albettum Sigisinundum/Bi.schoff zu Freysingen und Regenspurg. L--

t«/. QcrmLN^ rcli^ur. Leü-t- im Oelicrreici> iorbcer-tcrsmLb-lckt. lles 8clivvec!. 5 -i-zz in »je csb. 8»sc.

H'IIoß. 5 cksuck>ukns. ' '

Maximrlianus/ ( Maria Emanuel,) Churfürst von Bayern,ist gebohren den n julit an. 1662 von Ferdinand Maria anchChur-fürsten zu Bayern,welcher den 26 may an. 1679 verstürbe und demjetzigen Maximilians die Chur hinterliesse, seine Frau Mutter warHenrietta Melden,Vlttoris AmadaiHertzogen von Savoyen toch-ter, es ist der letstere Churfürst in eine zwey jache ehe getretten, rest-lichen den i; iul. an. 168; mit Maria Antonia von Oesterreich,Kaysers Leopold« des ersten tochter, mit dero erzeugte er JosephumFerdinandum Leopoldum, gebohren den 27 oclob. an. 1692, demaufKönigs Caroli des II von Spanien todsfall hin die gantze Spa-nische Monarchie zugedacht war, die ihm auch dahero gebührte,weilen seine Frau Mutter Kaysers Leovoldi tochter MargarethamTveresiam, Königs PhilippilV vo» Hjspanicn ältere rochier zurmutier und diese hiemit das erb-rcchr auf die Spanische Monar-chie hatte, weilen ihr bruder König Carl II keine erben hinterliesse,und Maria Theresia , Gemahlin Königs Ludwigs XIV allein ihrejüngere schwester war; der Himmel aber ruffte diesen Printzen wie-der zu sich an. 1699 den 6 febr. in seinem noch zarten alter. Nachdem tod seiner ersten gemahlin verbeyrathete er sich den 2 jener an.169; mit Theresia Kunigunda Sobiesky, Königs Johannis lllin Polen tochter, mit dero erzeugte er Mariam Annam Carolinam,gebohren den 4 aug. an. 1696; Carolum Aldercum Chur-Printzenund jetzigen Churfürsten zu Bayern , der den saug. an-1697 ge-bohren lind anjetzo mit Maria Josepha von Oesterreich KaysersJosephe jüngere tochter vermählet ist; Philippum Mauritium,gebohren den 5 aug. an. 1698. Büchoffcn zu Paderborn unLMün-ster, der aber noch vorderen antrettungden 12mart.au. 1719 znRom verstürbe; Ferdinandum Mariam, gebohren an. 1699 undvermählt den p feb. an. -719 mit MariaAnna CarolinaPfaltzgrafPhilipviWsthelmi zu Neuburg hinterlassener tochter; Elementen;Augustum, gebohren den 16 aug. 1702, erstlichen Loschmorenzu Regenspurg, hernach Bischoff zu Münster, bald daraufzuPaderborn , und endlich jetzigen Churfürsten zu Cölln; Wilhel-mum, gebohren den 12 jul. 1701, gestorben den i; febr. 17°;;Johannen» Aloisium , gebohren den 21 iun. 1702 < gestorben deni; jun. 17°;; Johannem Theodor!,m, gebohren den ; sept. 17°;,jetzigen Bifthoff zu Regenspurg; Maximilian Emanuel , geboh.ren den 21 dec. 1704, gestorben im marc. 1709. Man sagt, daß erauch von einigen essen natürliche kinder gezeuget habe. Eshatte der vcrstorbeneCbursürstMarimilian verschiedene sehr merck-würdige so glück - als unglückliche ichicksaale. Nachdem er in an.iü8° die regierung und Chur -würde antrat, verband er pch sehrgenau mit dem Hause Oesterreich, und halfst» an. 168z den glor-reichen entsatz der sladtWien durch seine waffen und tapsterkelt aus-führen. Beförderte die eroberung Ofen an. 1686, eroberte Bei.grad mit stürm 1688. Erklärte sich feindlich wider Franckrcich an.1689, und vereinigte seine macht mit der Kayserlrchen am Rhein ,Übernahm daö gouvernemenr in ben dcrmcilö noch Spanischen , Iky?Oesterreichischen Niederlanden an. i692.Nachdem nun, wie schonoben qemeldt, des Churfürsten Marimiliani aus erster ehe erzeug-ter Chur -Printz Joseph Ferdinand, dem die Spanische m°»Lrck.edurch das nähere Erb-recht hätte angedeyen tollen, w ck"hzettlggestorben, und bey dem darauferfolgten Ryßwlgglsthen frieden,zu beybehalruug der allgemeinen rüde in Emopa mnd damit nichtnach gleich geschlossenem Frieden dieses gantze Weck theil wiederin ein neues blntbaad gesetzt werden mochte, haben tue grop- yler-innintereßierte Machten gut befunden, daß m derganiM Welt wberühmte v-rk-ge n'LssLgne oder die zerthellung der VpannrichenMonarchie vorzunehmen, wider die doch Komgbey seinen lebzeiten noch beständigprotestirt hatte. Franck-reich, ohne allhier nicht zuläßige weiterer erzeblung , sich fm Pyr-livpum den V der Spanischen Monarchie zu bmmstem Mittel ge-sunden , und darüberhin wider die absicht des Dpani chen psr 8 -lraclats, dennoch ein blutiger krieg entstünde, so eegrM Cvurmr rMaximilian die Frantzöstsche parthey, liesse sich ""Ä ff Mit trei-ben, daß, als eine zahireichö armee der damahligen glljrlen votcrern

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,. auch hierinnen die Widerwärtigkeit des glücks, so, daß derselbe,uach der bey Hvchstärren in dem aug. 1704 gehaltenen vlutia und

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1706 den;° apr. in die Reichs-acht erkläret, und endlich an. ,7,4durch den Badischen frieden in seine land Emirer wurde. Erstarb an. 1726 im febr., seines alte'rs 6; jähr 6 und ein Halden

Monatb. *

Monath.

.! lmilianus skottiL. Herhog zu Mavland / war Ludovl-«r^oci söhn / gebohren 1491 / und mnste nach dem unalück seinesvatevs in Tenkschland stiehen/ allwo er sich aufhielt/ biß ihn12der Msser / der Pabst und dir Schweitzer den Frantzosen zum tort

terssan?» "»führten / da er denn von den un«

""dane.'imlt grossen sieuden angenommen ward/ auch anfänglich

^.ssuungvon sich machte / indem er von keinem Frantzö»sisch gesinnten räche nahm. Bald aber ward er wegen seiner wollü«sttge» und schiaffrlgeii gcmuthZ-art unangenehm / und der stadtMayland/ weii ttl derselben em anschlaq wider sein leben vorgcwe.sei: war/ so aussaylg / daß er nicht da/ sondern zu Novara rosste.Er machte mit dew Schwcttzern zu beschützmig seines Hei tzogthumsem bundmß / dre auch aus haß gegen die Frantzosen / ungeachtet erihnen das versprochene geld mchk gab / das ihrige thaten / und denberühmten heg bey Novara erhielten. Allein / da der König Fran."l^^an. 1^15 Schwerer bey Marignan geschlagen hatte/und Maximiltanlun m dem schlöffe zu Mahianv belaome / ergab«sich/ und rral das Hertzogthum müdem beding ab/ daß er inFranckmch leben und daselbst rm zrilänglichez jahrqew gemessenfblle. In solcheui zustande starb er 1^29 / da die ftantzoftn seinerziemlich uberdrußig worden warcn/unv bereits »zrs seinem bruderdem Hertzog Francisco / zugemuthrt hatten/ ihn künffkig zu crneh.ktN. ^enca! lrs!. liiipLn.

Maximilianus / Fürst zu Lichtenstcin/ der andere söhn Hart.mannt / Freyherr» zu Lichlenstem/ und Annen Marün/ Gräfinzu Orkendurg/ wurde an.,;78 gebohren. Er war bey demKayserMalthia Cammscherr und Ober-Stallmeister / unter den beydenKaysern Ferdinands i! und lll aber / wolle er auch proben feinertapfferkcit und treue in dem kriege ablegen. Wie er denn bey demangehenden Böhmischen kriege ein regiment cüraßirer nach Böh-men geführct/ allwo er in der schlecht auf dem weissen berge beyPrag an. 1620 nicht wenig darzu beygetragen / daß die Ungarn sofrühzeitig die flucht ergriffen. Hierauf ließ ihn Hertzog Maximi-lian zu Bayern biß auf weitere Lächerliche Verordnung zu Prag als Stadthalter. Doch als sein bruder Carl von dem Kayscr Der«dinando II mit dieser stelle begnadigt wurde / gimg er unter demGrafen von Dmgiioy »ach Ungarn / welches Königreich der FürstWelchem in Siebenbürgen sehr vemnruchget halte. Hiersclbst halffer Neuheusel belagern / und als gedachter GrafBucquoy den 1°jul. iü2i bey einem ausfall das leben verlohr/wurde ihm das com-msnNo über die armee aufgetragen. In solcher würde belagerte ekan. i622drevestung Glatz in Schlesien / welche eranch eroberte.Der Kayser machte ihn wegen seiner klugheik / treue und taxfferkeikzum Hos'Kriegs-.Rath/ General-Wachtmeister und General Feld.zeugmeister. Ja als GrafWoiffgang zu MannLfeld an. iszs ge«storben/wurde ihm das Zouvern-menc der vcstunq Raab in Ungarn anvertrauet. Bereits vorher» wurde er an. 162; nebst seinem vru»der Gundaccaro in den Fürsten -stand erhoben / und starb den 29apr.an.-64; ohne kinder von seiner gemahlin Catharina von Boß»cowitz und Lschernachor/ des reichen und letztem Hn. JohannisSzcmbera / tochter/ und seines brudern Caroli gemahlin schwesterzu hinterlassen. Er besaß die berrschafften Ravenspurg/ Hohenau /Dutzschewitz/ Posanitz und Novigrod/ baute und stifftste dem Mt«noriien-orden und Earmcliten verschiedene clvsterund kirchen/ gabden Jesuiten zu Drünn in Mähren das metall zu ihren stocken/ er-wirk sich auch solchen sehr freygebig gegen die armen. Er that -mchselbst vrnssüMn von dem Äinoriten-orden / und begehrte rn einemsolchen ordens«kleid in dem closter zu Wrano begraben zu leyn.

rclisubükne ller vvelc. cuicr.sscri -ä N--9 az-r. p. -ZS.

LNarimMa /eine bekandte weibs-persohn in dem s k-cuio. diesich von dem ketzer Montano hat bekriegen lassen. Sie war neost decPriscilla unter den vornehmsten anhangen, dieses.ertz.kctzerL/ unsgab sich für eine Prophetin aus / die Göttliche gcstcvk-r und offen-bahrungen hätte. Dieser beyder welbs-Lct'sohycn aükcr uiid rcch)«thum sollen gar viel zu Vermehrung d". Montanistischen ssc^tragen haben. Einige meiden / daß ste sich selbst erhenckt / welcherauch von dem Mvnkano berichtet wrrd. but.ccU. 1.; c. ,5.

sclverkus ?sscli,co! e. 14. epill. 14 s-t ^l-rceUrm.

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des tages über 8 grosse flaschen wein auLtrinckcn / und 4 ° / ja nan-ein gar s° pfund fleisch essen kunke. Seine hertzhaWgkm >

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