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-er leibeS.gröss« nichts nach/ und fragte er nach keinem nicht?/ soll»vern kirnte 16 manner zu bodenWagen/ wodurch er dann hohe-listen unter der armre erlangte/ und die hertzen der soldaten/wel«chc er mehr als andere Offtcier zu kriegsübungen anhielte / aber ih«neu auch daneben stets Verehrungen austheilen ließ / dermaßen ansich.zog / dass sie ihn/ nachdem er deS Kaysers Alexander Untergangbefördern helffen / an. 2;z zum Kayser erklärten. Hierauffieng erseine regicrung mit einer Verfolgung der Christen an / weil die da-mals in dem Römischen Reiche sehr gewöhnliche erdbeden von denHeydcn der duldung der Christen zugeschrieben wurden. Hierbcyübte er solche grausamkeit auS/ daß er der Cvclops/ Dufiris/ Scy-ron/Phalaris/Tvphvn und Gygts seiner zeit genennet wurde. Alsman zu Rom erfahren / daß er vor einen Kayser ausgernffcn wor-den/ geriet!) beydes der rath und die bürgerschafft dadurch in ein sogrosses schrecken/dass die weider und kinder Haussen weise in die tcm.pcl liessen/ und die götter baten/ daß sie ihn doch nicht wölken in diestadt kommen lassen / er möchtesonsten / wie ein wildes ihrer/ sel-bige mit lauter blut anfüllen. Er ließ alle diejenigen ermvrdm/wel-chen sein geringes herkommen bekannt war/ ja auch so gar diejeni-gen/ welche ihn in seinem geringen zustande erhalte»/ und alle wer«cke der barmhertzigkeit an ihm erzeiget hatten. Er verschonte keinesmenschen von hohem stande/und ließ seibrge creutzigey/begrub sie le-bendig in wilder thiere hauten/warf sie den löwcn und andern silie-ren vor / oder ließ siezn lode prügeln / ohne sich gegen jemand imgeringsten mitleidig zu erweisen. Hierdurch nun wurde Magnus /ein vornehmer des Raths / bewogen / sich mir andern zu verschwe-ren/ ihn in Teutschland hinzurichten/ wiewohl Maximinus diesesalles nur erdichtet haben soll / damit er ja viel tausend unschuldigefreien seiner grausamkett aufopfferu könte. ES wurde auch Tyrus widenhn erwählet/wclchcr aber im Wasseinen kopffhergebenmu-ste. Hierauf gieug er wider die Teutschen zu selbe / besiegle dieselionmnd verheerte ihr land auf; biß 4 mahl 100000 Wir mit senerund schwerdt. So grausam cr nun war/so groß war auch »ach die-sem sein stoltz; sinttmal cr dem Römischen Rath sehr hochmnihigebliese zuschrieb / und unter andern pralle / daß cr weit mehr gethanhätte / als jemals einige von den alten kriegs-Helden. Allein diese /gleichwie auch die armee/ erwählten wider ihn Gordianum/ wel-cher der Afrikanischen Provintz vorstünde/ und erklärten ihn vor ei-nen öffentlichen fcind/ wodurch er dermaffen erbittert wurde/ daßer in der raserey bey nahe seinem eigenen söhne Julio Vcro Maxi«mino die angcn auSgestochen hätte / welchen er bereits in der regte-rung zum collcgen angenommen hatte. Allein er wurde auch desGordiani bald loß / weil cr sich aus belrüdniß / daß cr seinen söhnin einer Wacht emqcbuffet / selbst erhencket. Es wurden aber aufsneue ; Kayser Balblnus/ Pupienns und der jüngere oder dritteGordiamis/ der r jetztgemeldten söhn und enckel wider ihn aufge-worffen.Solchc nun zu bändigen marschirke cr von Sirinium/wo«hin er sich aus Teutschland gewendethatke / um fernerbir Sarma-lier anzugreiffcn / in Italien / und belagerte Aquilcja; allein dieserorl wehrte sich so tapffer / daß seine soldaten der belagerung endlichübcrdrüßig wurden / und weil sie durch seine unsägliche gransam-keit gar sehr wider ihn aufgebracht wordcn/welcher nach denen ver-lohrenen stürmen viele Ossicirer / als ob sie ihre schuldigkeit nichtgethan, loben ließ/ auch über dieses sonderlich am Proviant grossenMangel litten / Vene der Römische Rath /um eben durch dieses mit«tel Maruninum vou Rom abzuhalken/in die vcstcn platze zu führenbesohlen hatte / und endlich / weil ein grosser theil der soldaten ihreweider und kinder nahe bey Rom hatten; so faßten sie plötzlich denschluß/ ihnc samt seinem söhn zu tödcn/ überfielen beyde in ihren ge«zelten/ da sie die mittag-ruh nahmen/ und schlugen sie tvd; wornachihre köpffc gen Rom geschickt wurden. Diß geschahen». 2; 8. Maxi«minus war damals 6; jähr alt/nnd sein söhn 21/ welcher von seinesvatcrs grausamen gemüthe nichte an sich hattc/sondern vielmehr einüberaus schöner und leutseliger mensch/ auch beydes in der Griechi«scheu und Lateinischen spräche wohl erfahren war. 1. s. 0x0/
j. 7 . äs Ls:5Li-. )»/. k7«^r/o/. in Xlaxunin. *
Maximinus / (C. VaierinS) Da-a zuqcnannt / einer schwe-ster Kaysers Galerii Maxilniani söhn/ wurde an. ;o4 nebst Sevc«ro zum crk- gemacht / und bekam die Morgeiiländische gegend zuseinem antbeil. Er vergnügte sich aber damit nicht / sonderlich als«r vernahm/ daß Licinius zmn wäre ernennet worden/ undforderte also von Galerio gleiche ehre. Dieser suchte ihn zwar mitdem neu-erfundenen um! eines sohns der zu begütigen/
welchen cr ihm zugleich neben Constantino ertheilen ließ. Aber Da«za war damit nicht zufrieden / und brachte es bey den soldaten da-hin / baß sie thue unversehens zum Lugusio ansrufften; worein Ga-lt'ins/ um einen einheimischen krieg zu vermeiden/ willigen mußte.Diß geschahe an. zoz. Er übte grosse qrausamkeitcn / und inson-derheit wider die Christen/ aus; welchen letstern er zwar nicht leichtdas leben nahm / aber ihnen hingegen gemeiniglich die äugen aus«stechen liesse; bey welchem anlaß die Armenier / welche damal schongrossen theils die Christliche reirgion angenommen hatten / widerdiesen inranncn die waffcn ergriffen / und ihmc in verschiedenentreffen zimlichcn abdruch gethan haben. Doch ward er auch in et-was durch Constantinl und bicinii seines eollegen briefe von seinerVerfolgung abzulassen aeuölhlgt. Mittelwelle zerfiel cr mit dem letz.lern / »nd weil er eine sehr mächtige armee halte / auch sich aus die«nnwort seiner falschen götker verließ / vermeinte er ihn garnichtseines purpurs berauben zu können / verlohr aber an. z >; zwischenHeracica und Adrianopel die Wacht / und muste verkleidet davonfliehen. Als er nun IN seine Herrschasslcn gekommen war / rodete erdicHcydmschcn pncsicr znr strafe lhrci schmeichele» und dctnrgercy/Mb gab ein ediek den Christe» zum besten heraus. Hieraus überfiel
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ihn eine seltsame kranckhck / da er nemtich durch eine innerliche k>kgantz ausgezehret wurde / sein gesicht verlohr / endlich wie em toll.ttn.gcrlppe außsahe/ und also zu TarsuS an. zi; oder 14 starbNach anderen soll er / auf vernemmrn / daß LiemiuS die von ibmestarck besetzte pässe des bergs Taun überwältiget/ und ihm also nunhart auf den leid gienge / auß Verzweiflung gisst genommen / unddaran am vierten tag/ nachdem ihme durch dessen gemalt die auamauß dem kopff geflossen worden / und er selbst daran die Göttlicheraach wegen gleicher/ denen Christen angethanen plag / erkannt,«nd den Hayiand um gnade und Vergebung angeflehet / gestorbenseyn. Sein weib und kinder wurden auß Licinii befehl ebenmäßiggerodet, »sonst soll er noch die studien «milch gesiedet haben / aberdabey der unkcuschheit und dem trincken gar sehr ergeben gewesenseyn / auch sich wegen des lästeren endlich qemüßiqel befunden ha,den / bey den seinigen die anordnung zu thun / daß sie die vvllzie-hung aller seiner befehlen / die er nach mittag geben wurde, biß aufden folgenden tag aufschieben sollen, ns->x. äs c--Kr. u«.
rxo-, Ln/eö, *
Maximmus I / Bischoffzu Trier / soll um dar jähr; w er-wählt worden seyn. Zu seiner zeit hat sich der Kayser Constanfi«nus M. zu Trier aufgehalten/ und in dem dorff Numagen an.; > idas crcutz Christi mir der üderschriffk: inwisUZn-, vinc«ayyEHimmel gesehen. Es soll dieser Dischoff an. ;22 gestorben seyn.
L.in. Hev.
8 . Maximinus 11 / Ertz-Bischoff zu Trier / wurde um dasjähr ;;6 erwählt. An. ;46 soll sich der H. Athanastus in siincmex.iio bey ihm aufgehalten haben. An. ;4? hat er die Arriancr aufdem c-in-iiiu zu Sardica in Thrakien verdammen helssen. Als ihmeinsten auf der reise nach Rom ein bar seinen maul-eftl zerrissen,soll er denselben gezwungen haben / an dessen statt seine hjßnach Rom zu tragen- Von diesem Ertz-Bischoff hat das closter8 . Marimini bey Trier seine» »amen. Er sii an. ;;i verstorben.
Maximus/ (Petronius ) ein Kayser / war anfänglich emRomsichcc Raths-Herr/ auch zwey mahl burgermeistcr unv nstti-cius. Er hatte ein sehr schönes weid/ in welches sich der Kayser Pla.ciduS Valcnlinianus verliebte/ sie aber nicht zu seinem willen habenkunte. Allein da cr einstens Marimo im würffehspiel nicht allemdas gcldt/^sondern auch seinen ring abgewonnen hatte/ schickn erselbigen in Marinst nainen in ihr hauß / und ließ sie ersuchen, inden Kayserlichen pallast zu kommen. Als sie nun dieses that, wur-de sie von Valentustano genochzüchstgct. Da Maximus solches cr.fahren hatte/ befahl er ihr zufrieden zu seyn/ und sich nur zu stellen,als ob sie von keinem ihr angethanen schimpft etwas wüste/ gestalter vorhatte/ das ihr zugefügte leid nachdrücklich zu rächen. Erbediente sich also der Vertraulichkeit / welche ihm der Kayser immerfortfuhr zu bezeugen/ ja sie noch/ wie es schiene/ aus anlaß des vor-gegangenen/vermehrte; um selbigen durch ergebenen schädlichenrath zustürtzcn. Erbewoge ihn insonderheit/ Aesiumzu töden/unter dem falschen vormand / daß er nach dem Reich stunde. Wienun der geiödeks unschuldig / und noch dazu von allen für die vor«nemstc stütze des Kayscrchums geachtet ward / so entstünde bald einallgemeines Mißvergnügen/ weiches Marimus so heimlich als listig«sich zu vermehren wußte/ daß endlich die soldaten aufsein ansüßtenden Kayser auf dem sogenannten Martis-fclde an. 4;; hinrichtelen.Er maßte sich alsdann der Kayserlichen würde an / heyralhsie dleKayserin Eudoxia mit gewalt/ machte seinen söhn zum c-l-r-, undvermählte ihn mit der jungen Eudoxia / des Kaysers tochter. Alleinda er einstens bey der nacht zu gedachter Eudoxia sagte/ daß er ausliebe gegen sie ihren vorigen gemahl gctödei hätte / wurde selbigedadurch dermaffen entrüstet / daß sie aisofort zu Gcnserico/ demKönige der Afrikanischen Vandaler/schickte/ und ihn ersuchen ließ/sie von dem tyranncn / unter dessen gewalt sie leben müste / zu »lo-sen. Hierauf kam Gensericus/ ihr verlangen zu erfüllen/nachRom / da dann Maximus sich aus der stadt fortmachte/ oberm«folget / »nd von dem volck zu tod gesteinigct/ oder wie andere wol-len / von einem soldaten namens Urso getövet / hernach von derKayserin ihren dienern in stücken zerrissen / und in die Tyber ge«schmissen wurde/ ohngefehr r? tage nach antcetkung seiner regu«rUNg an. 4; z. 1 .1 äs betlo Vanä«. I. r. Ääo».rrox. I. r e^, r4- I. öcc. *
Maximus / (Flavius MaqnuS Clemens) von geburt ewSMnier / brachte es dichtn / daß er von der armee / welche er in Engn«land commandirtc/ an. ; 8 > oder ; 8 r zum Kayser ausgerufien wur-de / worzu nicht wenig beytrug / daß er vorgab / von CoiiMtMherzustammen / und daß Theodosius sein naher blutsfrermdwatt'wtewolcn er selbst beständig behauptet/ auch ihme wuMch vonOrvsio und Sulpitio Seoero das zeuqnus gegeben wrrd/daßecanfänglich von einigen aufrührercn den Kayserlichen kikmaM«ncmmen wäre gezwungen worden. Da dieses geschehen / gütigerin Gallien / allwo ihn älcichfals die über Gratianum mlßverqniMIsgionez vor einen Kayser erkannten / woraus er die stadt Tmrzilseiner resident; machte. Zu eben verteidigen zeit verlohr der KaMGratlanus durch Mcrovaudi verrälherey die Wacht bey Paris ,und wurde nachgehendS zu Lyon von Andragathio erschlagen / 0»ihm dann Marinms die ehre des beqräbmßes versagte/ welchem«gleich zu Thcodosio und Valentiniano gewisse Abgesandten >M«te/ um von ihnen zu begehren/ daß sie ihn zum rollegen m der Kay»serlichen regierunq annehmen wollen / welches sie auch wegen er«manylmig genügsamer macht bewilligen musten; da rm gegen 0«Maximus versprach / sich mit Britannien/ Gallien und HM n 'zu vergnügen / und jene beyde in ihren provintzen ruhig zu iaM.Valmlimaiius schickte glich den hell. Amdrosium an ihn / weiser