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M durch seinMedtn «ine Zeitlang aufhielte; allein da Marin»?seinen söhn Victor zum o-ekr- gemacht hatte / kam er ansäumung m Italien / ungeachtet der heil. AmbcosiuZ zmmal abgeschickt wurde/ ihn noch länger aufzuhaltenValentintanus mit seiner Mutter Justina nachdoi-um um huUanzuruffen / da denn Unterdessen Mar/mur mStalten erschrecklich hausete/ und weder alter / ge chlM/ üand -ssadte noch ktrchen verschonte/ ausgenommen den M Ambrch?ummit seiner kirche/ welcher noch einige gnad bey thme fand N-dosiuS zauderte etwas / die waffen zu crgreiffen. Doch als MarimuS thme allezeit naher kam / und schon einen theil von Illyrien lnsme gewalt gebracht hatte / auch die schöne Galla oder Jüstina/Valcntmtant tochter/ einen fußfall vor ihm that/undihnnachae-bcndS gar ihrer liebe versicherte/ gieng er an m a" fMaximumloß/ welcher anfalle erdencklrche weift sich bey der angemaßten wü?.ve zu erhalten suchte. Sein General/ ANdragathius/ bioquirstdenausfiuß der Ionischen see/ sein drudcr Marcstttnus hielte die Sta»liamschen Haffe besetzt / und er selbst hatte/ wie gesagt / eine starckearmee m Jllyrttum geführt. Allein Lheodosius schlüge ihn erstlichju Siscta/ nachmals zu Petabio M Dalmatien/ worauf er thu bißnach AMleja verfolgte/ woselbst ihm seine eigene widmen den kovffabschlugen / oder vielmehr die lradanten des Theodolit / da dieserKayser Maximum zwar hatte für seinen richtcr. stuhl führen lassen /aber in der that geneigt schiene / ihm das leben zü schenckcn/ undselbigen den 27 aug« an«; 88 dem Kayser lieferten. Sein söhn Vi»
rrsäuffie sich aus Verzweiflung selbst.
ll räe rr. in Sr«. in psneZ.; o/s/I *
Maximüs / wird der Märtyrer/ Möüch/ Abk-unö cfonfeWöder dekenner / um desto leichter ihn von andern zu unterscheiden /beygcnannt« Er wurde zu Constaminopel aus einem alten abeltchcngeschlechl am ;8° grbohren. Nachdem er sich durch criernung ver»schiedener wiffenschaffstn geschickt gemacht/nahm ihn der KayserHcraclius nach Hofe/ um daselbst die Historie der Kayser zu beschert»dem Nachdem aber Heraclius in die ketzerey der Monotheleten ver.fallen / soll deßwegen Maftmus aus Verdruß den Hof verlassen undsich in das clvster Chrysopolis/ ohnweit Constaminopel / begebenhaben / wiewol andere sagen / daß er diesen entschloß aus liebe zur«tnsamkett gefastet« Er war kaum in diesem üoster angelanget / alser zum Abi desselben erwählt wurde« Jnmiktelst jammerte ihn nichtwenig / daß er sehen muste/ wie gedachte ketzerey der Monbtholeiendurch gantz Orient überhand nahm / und die rechte Wahrheit mehrund mehr unterdrückte. Als nun noch darzu kam / daß die Per-fischen Waffen durch gantz Orient sich ausbreiteten / nahm er sichvor/ in die westlichen theile zu entweichen» Als er nun noch vor demjähr 640 in Afrtcam gekommen / ermähnte er dasige Dischöffe/ mktallem eifer wider mehrgedachte Monotheleten zu streiten/ wvrinnener ihnen auch sechsten mit Worten Und thaten vorgieng» Denn erdtsputirte an. 04; mit Pyrrho von Constaminopel/ tn beyseyn ver.schiedener Bischöffe und mit Gregorio / einem dä
er denn gedachten Pyrbhum überwand / und ihm gründlich zeigte/wie - willen und nicht einer in Christo wären. In eben diesem fahrtetßte er nach Rom / mit gleichem Vorsatz/ diejen ketzern addruch züihum Nachmals brachte er er bey dem Pabst Martins dahin/ daßdieser in dem Lateran ein Lor-eMum versammlet«: / welchem Mmi-mus sechsten beywohnte« Indem er nun der ketzerey / welcher dochder Kayser ConstanS sechsten ergeben war/ sich mit so grossem eiferwidersetzte / ließ ihn gedachter Kayser an. 65; von Rom nach Con-stantinvpel mit soldaten abführen / und daselbst m ein gefangnlßwerfferr. Nach emtgen tagen wurde er zum verhör gebracht / undder verratberey / wie auch einiger tnjurien wider den Kayser undwider Pyrrhüm/ und endlich der Meinungen des Orrgems beschul»diget; als er aber diese anklag gantz offenbar widerleget / solle erUnd die gegen-parthey am 648 den Kayserilchen befehl unterschrei-ben / und ins künfftige aller streitigketten in der fache der Monvihe-leten sich enthalten. Als er nun dieses zu thun sich weigerte/ wurdeer nach Bizva/ einer kleinen stavt in Thracien ^I^ei/allwo imsept. des folgenden jahrs zwischen ihm und dem Bischöff Theodofiovon Bilhynien eine äispursrio,, gehalten wurde« Doch als seine wl»dersächer auch hiemit nichts ausrichteten/ liessen Ift es auf emc neuellilpukstion ankommen; allein weder list noch drohworte konten ihmetwas anhaben. Der Kayser befahl/ ihn nach Perbertm ru fuhren/und daselbst mit vielen drangsalen recht Mürbe zu machen. Von darwurde er an« 662 in das land det i,3clt»rum »erwiesen/ und aufdas schloß Schemrean den Manischen grantzengeschleppet..Da-selbst verkündigte er vorhero / daß er in wenig tagen starben wurde/welches auch also geschehen / indem er den n mig^gedachtm zahrsdieses zeitliche mit dem ewigen verwechselt/ verschiedene schrrfftenhinterlassend« Es sind aber selbige: m lbnpturs-ä.wc,
ttiooes 6; sä Istslsts.üm mvnsckum ; inreeroZSriE L reloonllon«
äubiorum 79, welche man aber dasür halt / daß sie von ändern
«erpoliret worden ; expollcio in psslmum ; expotilio IN orscioncmäominicsm, über siceticus per iacerrogskionem öe refpon >onem evirs pie inllituenäs, äislogi kor ins cornpotiws; äe perkeÄs c isrirsre,L slii, virruribus Lkrillisnis cencuri» güscüor; äe «Ncolgis, äegue »>»in csrne äilpentsrione cspits roo; cspits äiverls tveo-ogics «.0 0-mic» äeoue vircuke sc vitio guingenrs ; sä düicsnärüw ep> copumäurdut in Lllrillo opersrionibus; rrsALkus äe äusbus r> 1 nsru s,ä- äusdus uniu 8 ckrilli volunrsnbur über; relponüone-sä ^lleoäo-
rum öc ?LuIi ouXÜinnes acl ^srinum cio^us icLte , pr
prio L äifferenris sä lyeoäorurn presbyrerüm ; äe iubUsMis, leu er-Lnris ö- nsrurs. äs kvpotk-6 ör nsrurs; non pvNe äici unsm in LMi-K» volunrarew, 6c äe äuxlici LiiriÜi votumsce, ex yuL roni
Max 4?c,
sä ivlsrinuni P.,i äislogi czuinqus äe lanris Lrinicsre;
rimi Dralls gegeben / und das leben des Ma-
ziMt Nebst eungen andern stucken voran gesetzct« Man hat auch vonthm compmun, «cle6slki-n.o in 2 büchem / b,e bev de«n Ptt «vm ,nru sinden; deßgleichen8.Maximis.n^üs vv r
r"" . welches wcrck au. IÜ8I
'«5.» . ?kvl. heraus gekommen; und denn >-Noi.» m vionviiiopers , welche zu verschiedenen malen aufgelegt worden.
"''ä. «Ar« ,9^.9;. b,8i. ,n coNE. r-Le^ox«,«
von Mtiochien« würde an. 44? aufdem' weiches gemeiniglich !.s«rocin«>>e genennet5 " -^ Domm zum Bisthoffvon Anriochien verordnet.« '-""c.in-n,. auf welchem die Eulychraner alles nach
yrem gefalle» thaten - von den rechtgläubigen verworffen wurde,,0 spxrov.rlc roch der Padst Leg so wohl vie abftkung des Domni,d ^wablung des Maximi. Es befand sich im übrigen
vieler Vstchonauch un,abr 4; e auf dein andern allgemeinen Chal-cevonenmaicn c.ncu,o. auf welchem eine kontrovers, die zwüchenJerusalem /uv-osi. wegen der grännenrvrer Bischöflichen jur,!>ä»Lio,i, enlstanden, gefchlichret würbe. Ertiarv im fahr 4;6, und snccedirte ,hm Basilius. ^ers i> »oäi cksi-
ccaoneni,!; setu 7. L«rroÄ«- in snnsl. NiK. äe l'csiiie, I. ; c.s.
iicrersris lcripc. ccci. p« r p, ,01.
iHäximus l, Bischofs zu Jerusalem , der ipde in der ordnuna-ledle in dem andern -«uto. und folgte Pubiio. Sein Nachfolgerwar Justanus. cllron. snnsl.
MaxiMUs H, Bischofs zu Jerusalem - lebte um das jähr 185.Er war der sechs und zwantzigste in der zahl, und succebirce deinEapiron - gleichwie Aniomnus sein Nachfolger war.ckroni
Marimus III > Bischöffzu Jerusalem, folgte dem MacarioUmbasiahr zzr, oder wie Nicepyorus meldet Z4- Erhatleschonvorher in den versviguNgen Ler kirche viel ausgestanden, und wegenbeständiger bekanntnuß des giaudens das rechte äuge,wie auch einekmeschewe emgebüfset- Ja ce war schon zu den bergwercken ver-dammt« Nacygehends aber wohnte er als ei» berühmter dekennerdem Nlcänifche» eoncNio mit oey. iLvzvmeuus berichtet,daß ihnsein Vorfahr Macarius zum Bischofs zu Diospolis ordiniret habe,allein das volck zu Jecusaiem habe ihn durchaus nicht weglassenwollen, daher» man einen ander» Bischofs zu Diospoüs erwehlenmuffen - MaxmmS aber wäre zll Jerüsalem geblieben, und hättenebst Macario das Bischöfliche aml verwaltet, biß er nach dessentobe solches allein angetreten. Es wird aber dieses von andern inzweiffei gezogen. An«;;; wohnte er dem Concillo zu Lyromitbey, woselbst die Arianer die oberhand hatte», uiid Athanastimi v»e»ler lasier überführen wollen« MaxiMuS, der ihre listigkeite» nichterkannt - hatte sich gleichfalls von ihnen einnehmen lassen; es sollihn aber Paphiuilius, Bischöff in Oder-Tbebaide, der auch ei» be-kennet war , aus der Versammlung der Arianer geführel, und ihmdie doßheil dieser leule entdecket haben« Er empfirng hierauf züJerusalem die Bischöffe, die sich zu einweyhulig der kirche- die derKayserConsianlinus daselbst hatte bauen lassen- versammlest».An« ?4S oder hstlt er ein eoncllmm zu Jerusalem - auf welchemdie Biichöffe, die vor diesem die Verdammung des Athanasii unter-schrieben, bezeugten,daß ihnen solches leid wäre, und wurden durcheinen schluß des Concilii in des Athänasii- der auch gegenwärtigwar, gemeinschafft aufgenommen. Dieses verdroß die Arianerdergestalt, daß sie sich auch unierstunden diesen Marimlim abzu-setzen« Er starb üm das fahr ;?2 oder zz« Die eMois h-wäic-,welche das Concilium zu Jerusalem des Athanasii halber an dieBischöffe in Egypten und Lybien geschrieben, befindet sich bey deMAthanasto , Lpoiogis r und r. 2 Coqciiiorum. «chi-oäor. l.r.
ecci. I. r c. 8. ÄLome». I. r c. rü. <L slivi. I. l. x.
I;tz. ir. in «wich ir. mSrr^roloss Lee.
Marin,üs/ ein heidnischer Philvsöphüs - von der stete der cy-jiicorum« und elü zauberer, ledre in dem 4 leculo. Er war gebürtigvon Ephesus , unv ist von demjenigen Marimo Cynicchder dav Con«staNkinopolitamsche Büchoffthum mit gewalt an sich brMgm wol-le, ru unterscheiden« Er wurde zu Nicomedia mit dem Juliano,der nachmals Kayser ward - dekandt, unterrichtete denselben lii b^rPhilosophie, uüd brachte ihm einen grossen haß wider dre Christlichereligion bey. Ja man sagt - baß er ihm die Versicherung gegeben,daß er ru deM Kaystrthum gelangen wurde. Als nun solches auchNchchen ewigst ihm Julkanus viel gnabe. Man sagt, baß,wennMmimNs zu ihm gekommen, sey Julia,ins von,einem thron auf-fanden /und ihm ziemlich weit entgegen ^
niicv seine ichrrssten von ihm censiren netz« Als JuiianiiS willenswar den krieg wider die Perser anzufangen, fragst er unstrjchie-
Mcedirch HM Maximum wegen st.ner wissenichafft gleich-