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na wäre der ansang , und ein recht verzweifelter streich
, indemund in
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welcher fle die feindliche flotte ohnversthens überfallen >,«»«...verlurst einiger cksckup» abgewiesen. Der Czaar , dem " "
die Schweden mit grosser muhe . .
gefahr waren, ihren eigenen König durch eine mm« dem todbeynahe in dem rächen zn sehen. Dieser kleme vorcheil gäbedem Czaar schon wieder einen bessern mulh, und er bedachte lichauf alle Mittel sein glück zu commmren, doch machte er dltz-weilen einen rour nach Moscau, und hatte damals eben dasUnglück seinen eigenen pailast in dem brand zu sehen, welcherso visier» wäre , daß ungeacht aller Vorsorge alle seine so kost-bare msukies in aschen zergiengen, und die so berühmte grosseglockm der statt, so über ;?s centner gewogen, zer,palten wur-.bs- Kaum hatte der Czaar solches übe! ab dem hals, w borte ereine k-vorsbiere zeikung von dem Fcld-Marschall Scheremelof,wie er nemlich auf des feindeS bvden nahe bey Derpt von demGeneral Slippenbach in 7000 ninnn starck wäre angegriffenworden, sein dvlck aber mit solcher wn»uno hertzhaffttgteit antden feind lvß gegangen, daß sie dene völlig iu die flucht gesagt, undeine grosse menge ( darunter viel vornehme 0kc>er) gelangengemacht. Bald hieraus erhielte dieser Feld - Marjchall einenneuen sieg am fluß Embach, aiiwo er den feind völlig aus demseid gejagt, odschon der verlurst beyderseils gleich wäre. Hierausnähme er die belagcrung der stadt Derpt zur die Hand, weilenaber die gegend völlig ruinirt wäre, und er in diesen grantzenviel zu wenig p--ov'<;--n für eine solche menge volcks fände, gäbe erdie delagenmg freyer dingen wiederum auf. Darauf nähmeer Walmcr und Mariendurg hinweg, an welchem letzter» ort eralle zu kriegs-gefangenm gemacht, wellen ein oKc.er von derLttiiterie wider die gegebene Parole feuer in daö pulver-maßalin ge-stecket halle. Der Czaar -vLncirte hierauf ( wiewohl allezeitunter dem cowwrnöo des Feid-Marfchalls, damit er desto besservon polte zu polt- gehen tonte) gegen der vestung Nooledourg,welche von ansang des vergangenen iLcuii von den Russen selbst er-bauet worden , als sie noch in Ingermanland ineister waren,nachgehends aber in dem frieden an. 1617 an Schweden abgetre-ten wurde. Ihre mauren waren, der Schweden einfall ab-zuhalten, so dick, daß sie der berühmte Jacob 6-l-Gardie, dersie an. 1614 angegriffen, niemals würde erobert haben, mannnicht eine pest die gantze biß auf a soldaten, die nocheine sehr ehrliche c-pimtsrion erhielten, weggenommen hätte.Es läge darinn der Obrift- l.>cutLNLNk von Slippenbach mit ;oomann, worzu noch ;c> Grenadiers kamen, so an seilen die Mau-ren hinauf in die stadt gezogen wurden; von Russen waren bey;;soo mann davor, samt 52 stück Sttiiierie-ge,schütz, mit denenman de» platz bey ; Wochen lang tag und nackt vergebens de.schösse, biß endlich eine bombe ein bauß der vestung in brand ge-stecket. Da nun die belagerte in arbeit waren, solchen brand zulöschen, aus forcht, er möchte ein benachbartes Pulver-magastnergreiffen, machten die Russen alles nöthige bereit, den ort zu er-steigen , und arbeitete» daran bey 17 stunden, da sie indessenvon den Schweben eine ll-sserLre gegenwehr sahen; endlich aber,nachdeme sie ausscrt stands waren länger zu widerstehen, er-gäbe sich der Lomm-nflsn- auf vorbergeschedene c^piiuiLrion, undzog den gleichen tag mit fliegenden sahnen und unter dem schlagder trommeln aus der citadclle. Der Czaar hatte hierüber einesonderbare freud, gäbe auch selbige der gantzen statt zu gemessen,indeme er gleich daraufin Moscau einen sehr herrlichen criumphhielte. Und also endigte sich die csmpsgne des 1701 jahrs. Ergedachte so gleich an die Vermehrung seiner schiffen, und ausfül.Inng seiner Zeughäuser, damit seine verachtete Russen den stoltzenSchweden desto besser begegnen und mitten in das Königreicheinbringen tonten. Indessen mangelte das gelb, und waren inMoscau nicht mehr als zweyecley kleine landS-müntzen ( so co.
und halbe copecirs genannt, und deren das erstere etwas„der einen iois hiesse) »eben den Reichs-lhalern und «suchen, sovon ausscnher eingebracht wurden; der Czaar fände derohalbensur gut, alle alte sotten (als welche von sehr gutem silber waren)zu schmeltzen, und das geld um den qnart geringer zu machen:sollen sich aber einige sperren, ihre gute müntzen gegen schleck,tere zu vertauschen, so versprach er ihnen io pro «nio prvkr; eineneue prob der güte dieses Monarchen, dann da andere Fürstenvon zeit zu zeit ihren Unterthanen die ältern -ssec» wegnehmenund darmit ihre tw-nrien vergrößern, kam ihm diese proccöurallzu hart vor. Hierdurch käme nun mehr geld in das land, undfunden dardey sonderlich die fremde rrouppen ihren bessern Vor-theil. Der Czaar eroberte hierauf Nieuwschantz, eine neue ve,stung an den gräntzen Finnlands , 40 Meilen von Nootenbouragelegen, und Jama, so ein altes schloß, etliche messen von Narva ;es wurden aber seine »ouppen von dem Baron von Cronhiortbey Lahe und dem imporc-men p-ls Systorbeck, sehr übel empfan-gen. Der Czaar sahe hierauf, wie viel denen Schweden an die-sem letzter» ort müsse gelegen seyn, weil sie thue zum zweyten malso oelperät verfochten, gäbe dessentwegen orcjres» dene von neuemanzugrelffen, und nicht eher zu ruhen, biß er in seinen Händenwäre, gienge auch mit seiner völligen armee auf den ort loß, da"icht mehr als ?°°c> mann hatten, und jagtesssßmcklich darvon, ohne daß der verlurst zur cint-oder andernwäre ; balö^darauf folgte die eroberuug der insul
hl gefallen, Er-rte sich sogleich, ,§vestung anzulegen, sondern auch do L>ffen knegs-schiffe zu halten; darzu A
so damals nur 2 elende Hütten hon
und dieses wäre auch der platz, da nunmedro petersburaeine stadt, die der Czaar vor seinem tod groß und reich aeiedendie es noch einmal den grösten statten in Europa zuvor thun kön -Die vestung wäre auch lo wohl eingerichtet, daß sie nicht mirKönig einen freyen fuß auf das Baltische meer gesetzt , sondernauch Schweben seiyero einen grossen abbruch gethan, und nochferners fatal seyn dörffte. Indem dieses geschahe, machten Ldie Schweden immer mehr und mehr Meister in den Poblnischenlanden, so daß Augustus vor nöthig hielte, durch hen
fremden l-c>re„iien bülffzu iuchen; der Polnische priwsr und AdelconierMttcn anfangs darein, und erncnneten deren drey, an denMoscowitisch- Dänisch- »nd Preußischen Hof; der »onCulm folle sich bey dem Czaaren anmelden, und war schon würck-lich auf dem weg feine »mbÄttstte z„ verrichten; die Republic aberänderte ihre relniur-on. und ließ diesen letzter» wieder nach haußde-ruffen, welches den Czaar, der hievon schon bericht hatte, nichtwenig befremdete. Augustus wäre damals in Dreßden, und dahatte der kiim-r und Piper, des Königs in Schweden niM,e.emxschöne gelcgenheit ihren bißherigen compior auszuführen, undAugustum durch eine falsche anklag auf dem Reichs-tag zu stücken-es gelunge ihme auch so wohl, daß eben dasjenige cm ur von Mtheu, so in seinem ersten sitz verheißen den König biß auften letztentropffen bluts zu l«cun>j,reu, dene in tkrms fs,x „ntreu und unfähigerkennte, auch zugleich um cron und scepter brachle. Dergm-rculsCzaar, sobald er Liesen verhaßten schluß hörte, hielte es für eineehr und schuldigkeit, sich des unichuldlg verklagten »nd-ieriiwMr.ten Augusti anzunehmen, schriebe dessentwegen einen sehr ernst-lichen und piguänien drieff aufWarschau in sav-ur August,,»nd be-fahl zugleich seinen xttmttris, dene an allen fremden hören bekanntzu machen; der Polnische Rath emstenge denselben, als man ebenaufdie schon unterzeichnete der neuen bündmß schwörmsvlie,und hatte diesen eL-ü. daß von;--, die sich unterschrieben, nichtmehr als ;S den eyd ablegen wollen ; doch legten diese fürbikt desCzaaren die meisten übel aus, und wollen den andern beybringen,als hätte er ein solches gethan wegen einer heimückc» Verständniß,so er mit Augusto zu prs-jucii- der Republic imkcrhallen hätte.Augustus , der den Cron-Groß-Feldherrn aufssim feite bekommen,hielt weiter keine -veiur» mit diesem abfälligen Adel, sondernmachte mit dem Czaaren eine enge oL-unb llcknüv - ,iz„,r. Zän-nemarck schlüge sich auch zu ihm, doch ohne einigen Nachdruck.Gantz anders machte es der Moscowilische Czaar, denn er ließ ihmezu gerollen schon vor dem schluß dieser düiwniß 10000 mann m-t-nrette und 4000 von der cs>Lttene mit zü canonen über denBoristhenes psllwen, um sich anferst empfangene mit ihme
zu conjungiren. Dieses geschabe zu ansang des 1704 jahrs, da eSeben zeit war seine rrouppr» von neuem in das selb zu stellen. DerCzaar erwählte für fein kriegs-ckc-rrum die gegend, da er es dasvorige jähr gelassen , und schritte auf einmal zu der belagerungzweyer imporc-v-en Plätzen, Derpt und Narva , bey denen er in derletzter» csmp-gne unglücklich gewesen. Er sahe, daß der erstereort nicht leicht zu erobern wäre, wann er nicht zuvor die Schweden von dem fluß Peyplis vertrieben hätte, setzte deßwegen den Schwe-den andere schiff in mehrerer anzahl entgegen, und besetzte dasgestad mit einem starckcn corp- her inQ^rerio; der lucc-is wäreglücklich, dann als der ciominenttsn-Löscher seiner gewobnbeitnach mit seinen schiffen aufdem fluß herum kreutzen wolle,und sichaus Unvorsichtigkeit also eingesperret, daß keines dem andern zuhülff kommen konte, halten diese ein gewonnen spiel, und nahmenihme alle schiff ohne mühe hinweg; Löscher, um fernerem übel vor-zukommen , sprengte sich mit dem seimgcn in die lufft. Balddarauf wurden die rrenckeeb vor Derpt eröffnet, und vor Narva gienge es ebenfalls glücklich von statten ; doch mnste sich Derptzum ersten ergeben, nachdeme es sich bey ; monatcn gehalten, undso lang gewehret, biß es auf einen stürm loßzugeden schiene. DerCzaar wäre hier selbst zugegen, und iractirte die burger und so>-dalcn so gelind, daß keineswegs zu glauben) er habe, wie ibrervmvorgeben, in dem eroberten Liefland und andern provintziensogrvj-se grausamkeiten verübet. Er halle damals den unglücklichenPatkul, der aus des Augusti diensten geirrten, an seinem bof, derihme neben andern grossen bleusten auch die so beliebte saiisstmuidmehrers rccommencttrrt hatte,und dene er eben zu der zeit mit irooomann dem Augusto zu bülff schickte, als Oginski, der PolnMGeneral, aus mibedachtsamkeit den Czaar mtt seiner völligenmitten in Polen hinein wvirirle. Indessen bliebe Narva nochallezeit belageret, und der Graf von Horn, so darin» comm-nMe,hielt sich mit der sehr tapffer. Als sie nun den MostMl»lern alle tritt <lllpm>rten, fiele zu ihrem grösten unglnck ein >»m°"mit der gantzen -«iilcrie jn den graben, so baß sich der ort langernicht mehr valten konte; zu dem end schriebe der Nnßische -MMarschall Ogsswy dem cbommcnllsmen, und ermähnte ihiiisichMmehrere,» blütvergiessen vorzukommen,zu ergeben; dieser aber am-wortete ihme hochmüthig und ohne -esseL . mit dem erklären, anesehender auszuwarten, liesse auch zugleich mit macht an r-p^rungder dreck» arbeiten, weilen ihme aber die gegen-partbey kewc zcaliesse, sondern in einer kurie an drey besondern orten den M cr-
Retusari, ( dem m , wnoern,n einer kurle an drey besondern orten vcn M?
bald darauf in eme s^br Lrw stiege und sich dessen bemächtigte, mnste er das vorher gut ich vest
daraus ,n cme ,eyr vestung verwandelt ) vor langte Wider seinen willen geschehen lassen. Es wurde sogleich bi-