Band 
Dritter Theil
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bey solchem Fürstlichen Hause gewesen. An. -267 haben dre Juden

!, so Wolfgang zu Regenspurg in dem 10 ke-ui» entsprossen aeweken e»„uralten zeiten sich auch, wie Spangensperg Meidet -

. . ,-ujperg schreibet, von Achalm aenenm. ^

den, und um das lahr i;°o mit Albrechten,den der Grafvor, E

temberg mit krieg überzogen, ausgestorben seyn. CrL

Z 5 ? 1 E'^w?ns w 7 ^ sen meldet, daß Caspar Remp von Pfullingen,be letzte! stines '

L !n aeft^ ersah- schlechts, erst an .498, besage seines in der k.rche des ° L ;

!^öa der Ne aüch baz ^ "«d die hän- klosters befindlichen e.chenstems, mit tobe abgegangen. V'A

Laeam KmFürsten Ä gestreck haben solle, gleichsam um 8. ?.-ll-i-i^^' 1.,« ,

racke wider seine» ; die dann auch, hierauf ent- ?- -4. ^ '

deckt und zu gebührender straff gezogen worden, wie dieses von Vfungen/ist em dorffund alt schloß, auf der lincken feiten du

Tboma Cantipratano, einem lcriptoreroLvo l-r cle vsr. mirLrui-Lc. Toß, rm Zurlch-geblet gelegen. Es melden die chronicken desklii.

also erzehlet wird, auch das grabmahl des magdlerns noch in vori- sters in der Relchenam daß vor alten zeiten, anfangs des 8 '2gem iahrhundert zu Pfortzhettn zu i-bm gewesen. Es wäre drestt Lertzog Gottfried in Sch.vaden auf diesem schloß gewohnt habe,'ort ebedessen die haupt-unb residcntz-stadt der Margqraftn N der ^ welchem dann 8. Pirmtnius gekommen , der sich, ehe er in dBasischer linie, dahrrv auch solche ltme anfangs die Pfortzhmner Relchenau gelanget, alldort ob dem dorffPsungen in einem w° d«nd deren landeS-antheil der Pfortzbeimer theil genennet worden, und einode, bey einem drunnlein aufgehalten. In folgenden >eAllein der üble betrag der dasigrn burgerschafft veranlaßte Marg- ren ,st ein eigner adel von pfungen allhier entstanden, der aberras Carl den zweyten,daß er das schloß Carlsburg bey Durlach ge. schon vor etlich hundert iahren wiederum abgegangen. Die Ober-

y , v heMchkeit gehörte in die Grafschaft Kyburo, käme auch mst L

ser an den Canton Zürich . ;x. «z.

Vvürll. p. 179. *

pfyn/ lat. Scl k-ner, ein altes zerstörtes städtlein samt UMschloß in dem Tburgow aufber rechten feiten der Thür gelegen, ineiner lustigen rmd fruchtbaren gegend. Es hat den »amen annochvon der Römer zeiten her, als welche den vucsr--muk»v«, nach-dem«: Anna Cäcmna dieHelvctier in der bey Windisch gehaltenenMacht auf das Haupt geschlagen, biß bieder erstreckt haben, wäreauch eine Coioni- kom-os. oder pflantz-stadt der Römeren, undzu selbiger zeit ein berühmter mit Römischen soldatcn besetzter ort,dessen auch Antonius in seinem irin-rzrio gedencket, wie dann vorzeiten allda Römische müntzen in dem seid und in denen Weinrebenvon denen ackersleuiben gefunden worden. Er wurde aber zur zeitKaystrs Valenliniani III mit vielen anderen Römischen pßantz.siädlen von denen Alemannischen Schwaden in gründ zersiöbrk.Unter denen Alemannischen Hertzogen und alten Grasen zu Ky-burg haben die land-leuth wiederum da angefangen zu bauen undzu Haufen. Endlich käme der ort mit dem Tburgow an die Denalten Eydgenoßischen ort. Aber das schloß mit denen niederen qe,richten ist sondcrdabren Edelleutben und Gerichts-Lerren zustän-dig gewesen, und endlich an die von Ulm gckvmen", von welchenes die stadt Zürich an. 1614 um 8;ooc> si. erkauffet bat, die es durcheinen Vogt regiert, welcher alle 1; jähr abgewechselt wird.

lib.s p 9;. Merkur. Uelver. conlin. bist. Mll,

I. S; c. 6» *

Vhacroddin/ diesen nahmen führten unterschiedliche Arabi.sche Fürsten, Ouberoskoren und gelehrte: so wurde ein Ober-Rich.ter von Bagdad genannt: in denen Orientalischen Historien ge-schicht Meldung eines OuK-rn-rors des schlosses zu Alevpv unterdiesem nahmen: Phacroddin Ajas war 6uK-rnLw, von Malatias;ein andrer ward von den Francken umgebracht. Unter den gelehr-ten kommen vor Phacroddin Almaragi, Phacroddin Alachlati, einberühmter >telliru5, und sonderlich Phacroddin Rast, ein angesehe-ner LiEcs seiner zeit: dieser kam ursprünglich her aus'Taba-restan, welches, so es ein land bedeutet, der alten Hyrcanien, so abereine stadt, des landS Hauptstadt Amol ausdrucket; war aber zu Reyoder Raja, einer berühmten stadt in Parlhien, gebohren, an.

54; oder; 44 ,d-i.an.Cbr.ungefehr 1149: daher er auch Rast ob»K,Ken 6 s, und mit seinem völligen namen, daraug seine faimlie kanabgenommen werden, Abul Fadl, Mochainmed, Ebn Omar, AlTabarastani, Al Rast genennc wird. Er starb an. «-Z. 606, d. i.an. Chr. 1209, und hinterließ unterschiedliche Missten, unter wel-chen sonderlich sein cowmenrLri'ur w^lcorsnum, dessen sich elwallAl Jannabius bedienet, sehr berühmt ist. M°r.

Locscte lperim. 6o/r-t- in Llkirxsn. cpir. lull.

kkILL^8IUAl> eine art von schuhen, aus zart- und weichemleder gemacht, wie wir dann finden, daß sie der soldatcn und anbe,rer schuhen, welche dichteres und stärckeres leder gebrauchten, eil!«gegen gesetzt werden. Dann wiewohl solche Hesychius auch Vene»banren zuschreibet, so sehen wir doch an gar zu vielen anderen or-ten, daß man sie anderen gebe, welche etwas netters und ftiners illder kleydung suchten, als wie z. e. den Priesteren und pküvlopim.Ja Appiamis Alcxandrinus ziehet solche gar an zu bcweisung desgetriebenen prachts. lle csic.c.14. *

Vhäd^ma/eines Persianischen Herrn, Otanes genannt, ach-ter, war emes der weibercn Cambyfis und nachmglen des Mag!, stsich für Smerdim, Cambyfis bruder, ausgäbe,nachdem selbiger antseines druders befehl wäre ermordet worden. Allein Phädoin»besichtigte ihn einstens auf anreihen ihres vaters bey der nacht «nschlaffe. Als sie nun gewahr wurde, daß er keine obren Hatte, Msie solches den Persianischen Fürsten kund, welche dadurch Mckden betrug kamen, und ihn in seinem pallafle lödteten.ii!,. z. c. 68. *

Dhädon/ ein ?i'i>vtopiiu- von Elis, wäre zwar guter herkmiß,hatte aber das nnglück, daß er bey eroderung seiner vaier-stadt Msclaven gemacht wurde. Doch als er gen Athen verkauft woroerhund Socratcs allda seine fäbigkeit erkannt, beredete er einen M»freunden, den Phädvnem loßzukauffen. Dieser legte sich demnachmit fleiß auf das kuciium piiUoiopliiX.und wurde das Haupt von ocrsogenannten t'oc:a Er schrieb einige gespräche. Pliiiaiui»

von Elis war sein Nachfolger, >-o- 2

^1«/. LeLI.r k.iZ. Iil».L,ru«r. l. il.

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»,aiiet,und seine rcsidentz um das rahr r;6; dabm verleget. Jedochhabe» die Marggrafen noch heut ihre begräbniß zu Pfortzhelm,auch ist Maraaraf Albrecht der jüngere zu Brandenburg tM-x-iioaüdorten gestorben, dessen grabschrifft wohl zu lesen. Jm Schwe.dischen kriege muste diese stadt viele,meistens widrige,Mcksale aus-stehen, wie sie bann auch an. 1689 von denen Frantzosen erobert,nach geöffneten Mauren au verschiedenen orten angesteckt, undnachdem man sie zum ersten mal in etwas gerettet, hernach nochrinmal angezündet und noch mehr adgebrennet worden m- Der-malen ist sie grösientbeilS wieder gebauet, und ftynd verschiedenemanufacturen, absonderlich eine einträgliche zeug-fabnelue allbor.ten angelegt worden. «le verdo wirillco l p, 14- 0.

I. z rer. Lerwsn. io^ogr. 3 uLV. Leöe»

-Po» *

vfreimbdt/ lat. ?tt-wbs. die Haupt-stadt nebst einer Vogtey inderLand-GrafschafftLeuchtenberg in derOber-Pfaltz,woselbst sichdie flüsse Psreimbd und die Nabe vereinigen. Es ligt dieser ort 2weilen von Weide und ic> meilen von Regenspurg, und hat einschloß, worauf die Land-Grafen ehemals rclllllret. Es ist von demKayserJosepho dem Fürsten von Lambcrg mit der Land-GrafschafftLeuchtenberg geschcncket, nach dem Baadener-frieden aber wlederan Bayern abgetreten worden. kürk. ka-i ?. 4.

pfue!/ Pfuhl/ eine adeliche familie in der MarckBranden-burg und in Missen, welche an. 926 in die Marck gekommen, alsdie Wenden daraus vertrieben worden. Ricolaus war um das jähe1480 Chur-BrandenbiirgischerCammer-aerichts-Rath/Heino aberan. i?y8 Cbur-Brandenburgischer Obcister. Von des letzter» söh-nen hielt fich Adam in seiner jugend an dem Schwedischen Hofe auf,«nd that nachgehends in dem Zojäbrigdn kriege den feinden der cronSchweden grossen schaden,wie er sich denn einst verlauten lassen,erhabe 8o-> Böhmische flecken und dörffer dermaßen weggebrandt,daßkeine spur mehr davon zu sehen. Er stund auch bey dem GeneralBanner in solchem ansehen, daß er ihm an. 1641 vor seinem tod dasromwsnlla der armes auftrug, womit aber die andern Generalsnicht zufrieden waren. AlS hicranfder neue LcncrLiick,mu5,Torsten,söhn, an. 1642 ankam, nndder General Lilienhöck ihm in der cbLrg«eines vire-H-nersiilKwi vorgezogen wurde,suchte er in spitzigen brie-fen bey der Schwedischen Reichs regicrung seine llimitkion.und be-gab sich nach Hamburg , allwö er in Dänische dicnste trat, und diestelle eines geheimen Kriegs-Raths, wie auch eines vencrai-com-v-iü-kü davon trug. Sein bruder, Conrad Bertram, war um ebendie zeit anfangs Schwedischer und hernach Kayserl. General . UmLas jähr iü;s wird eines von Pfuel,namens Adam,gedacht,welcherder cron Schweden als General-Major gedienet. George Adam,war an. iüü8 Chur-Drandenburgischer General-Major und Com«mendant zu Spandau . Christian Friedrich, Erb-Herr aufGiels»dorff, Wilckendorffund Jansftld rc. war ein söhn Friedrich Hcino.ms, Schwedischen Rittmeisters,und blieb an. 1702 den 2; may,vorKayserswerth, als Königlicher Preußischer Obrisrer. Von seinergemahlin, Helena von Velthem, hinterließ er; söhne und 2 töchter,die waren (1) Hempo Ludwig, (2) Otto Friedrich, (;) ChristianLudwig, (4) Louisa Emercnkia, vermählte von Bodenhausen,(8) Anna Lucretia. ^ An. 171° war Otto Friedrich Königl. Point,scher und Chur - Sächsischer cgpir,i„ der Cadeten-compagnie.

L 4 srclci 5 ckron. L»««, xrollr. Llill,. Schwell, lcriegz-

ßekck. epik. Lok. p. 6sS.

vfullendorff/ eine Reichs-stadt tm Heqow in Schwaben,am Wasser Cell in einer fruchtbaren gegend gelegen. Dirckbeimerusund Berlins halten sie für des Ptolemäi i^ollu-um. Ebedessenhat sie ihre eigene Grasen gehabt,deren sitz an dem ort gestanden,wojetzo das aencht stehet. An. 11 war einer davon,namens Ludwig,Abt zu Reichenau. Der letzte von selbigen ist gewesen Rudolph,welcher dem Kayser Friderico I an. n8c> die Grafschaft überge-vEü. Seine tochter Jtha hatte zwar den Grafen Adelbertnm IIIvvn Habipurg, den aber der Kayser sonsten befriediget. Die reli-ZE lstCatholisch, die bündnisse aber, welche der ort mit andernSchwad,ichen stadten und Standen gehabt, st>cci6c>ret. <js

xatt puol. s66e p.Lro. /.r'/n-r. I. x,

r, ^ c. 7. snnal. p. r p, zoz.

Hertzogthum Würtemberg, einevon Reiltlmqen, und drey von Tübingen , hat stadt-gerech-fürstlich schloß , wie auch ein vormals berühmtesDarmani und Clarä ordens, welches Mchtild

licke aesckleMtN?n" dWmgen an. 12;° gestiftet. DasGräf-ttche gejchlecht dieses namens, woraus der berühmte Bischoff8