Band 
Dritter Theil
JPEG-Download
 

phi

weift getödtet den 2; jun. (L) Er war ein tapsserer, kluger, freund-licher und wohlgestalter Herr. Von feiner gemahlin Irene, desOrientalischen Kaysers Isaaci Angel, tochter, hinterließ er keinensöhn, sondern nur 4 töchter Cunignndam, die an Ottonem vonWittekfpach gedachter Massen versprochen, aber hernach an den Kö-nig in Böhmen , Wenceslaum,verheyrathet worden, eine gemah-lin Henrici IV, Hertzogs von Brabant, Ethisam Ferdinand, III,Königs in Spanien ; und Beatmen,, Oltonis IV gemahlin.

(«) Otts 8. c. ro. nF;. Lo»^. U-A. sci so.

H7S. - 4 /stt'. 2ä so. H90. (s) 00»»°. sä so. 1,9;. (c) sclso. 1107. Otto ^e 8 . 4 ?/«ff c, 44. (6) 1 ^. c.4;, 46.Lnö. I.; c.2p. 4s,. ^ 4 /^ 8 ,^. Lic. s6 so. ny8. /«»oce»tt

(e) isrÄ. (/) Otto 8. N/s/i c. 46 tg, ^ 4 /s. 8 ttiä. sä sn. llyyusgoe 1207. Oo,tt. sä ää. snnos. L«Z-, !.s c. 14

tiz. (^) 6oäff>. Oo/o». sä so, ,206. - 4 -»o/ä. I. 6 c. 7. Otto L.L/s/. c. 48. - 4 /s. 8,sä. sä so. 1207. Oo»r. U»ff. p. Zr;. (L) > 4 -».

!. 7 c. 14. Otto äe 8. LLff c. ;o. 8ctt?e. ctt. sä so. 1L08.

philippus/ von Courtenay, ein Titular-Kayser von Constan»tinopel, und König von Thessalonich, war des Kaysers Balduinisöhn, welchen die Griechen von dem throne Messen, und verjagten-Er vermahlte sich an. 127; mit Deatrice von Sicilien, Caroli I Kö-nigs von Napoli, und Sicilien und Grafen von Provence tochter.Dieser Philipp von Courtenay machte mit gedachtem Carolo I,Könige von Napoli, und den Venetianern ein bündniß wider Mi-chaelem Paläologum zu kriegen,starb aber,ehe man noch diese fachezum stände bringen konte an. 128;, und hinterließ eine tochter Ca-tharina von Courtenay, welche an. 1299 an Carolum von Frank-reich , Grafen von Valois, Philippi des kühnen jüngsten söhn, ver-mählt wurde. Die Frantzösische scridenten versichern krafft einesalten öipiomsris, daß Philippus sein Königreich von Thessalonica an.,274 zu Brnndus an feines schwagers Caroli I söhn Philippumverschenket habe. DÄ bist. äc Oonü. ä» 4>o«ck>tt kill. äs Lour-rsnsi. Kill. gcncsl. äs krsncs. p'rüs». ä«Lz,e/»L. *

Könige von Frankreich .

VPlippus I, König in Franckreich, gedohren an. is;;, warHenrici Isöhn, welcher ihn den 2; may 1059 durch den Ertz-Bi-schoff Gervasium von Bellesme zu Rheims zu seinem Nachfolgercrönen ließ. («) Sem vater starb 1060 und ließ ihn unter Baldui-ni V, zuqenannt ä<-i'isis. Grafen von Flandern , vormundschafft,welcher sich mit des Königs Roberti tochter und des Hertzogs vonNormanbie Richard, I! wittwe, Adelheide, vermählet hatte. Die-ser Baldninus, welcher nunmehr den titul ^sro^uiL äs krsnc« führte,regierte in währender seiner regentenschafft 6 fahr das Königreichsehr weißlich, und ließ sich angelegen seyn, den jungen König wohlzu erziehen. Er ergriff zum ersten mal die Waffen wider die Gasco-nier, und brachte selbige an. ,062 unter seinen gehorsam. 0 ) Alsder Hertzog der Normandie , Wilhelmus, an. 1066 nach Engellandgieng, und dieses Reich conguerirte, suchte er zwar unter der Handsolches zu hindern, weil er öffentlich nicht konte, indem Wilhelmussich mit dem Kayftr wider Franckreich auf solchen fall in ein bünd-niß eingelassen; es war aber auch vergebens, und Wilhelmus wur-de zu grossem Nachtheil Franckreichs König in Engelland, welchesdie folgende zeiten genug erwiesen haben. A.1067 starb des KönigsVormund Balduinus,woraufPhiiippus I die regierung selbst führ-te. 0 ) Als kurtz darauf zwischen gedachten Balduini söhnen, Ro-berto Grafen von Frießland, und Balduino VI, Grafen von Flan-dern , ein krieg entstund,worinn der letztere um das leben kam,nahmsich Philippus I dieser seiner hinterlassener kinder an, ward aberan.io?, bey Mont-Caffel geschlagen, woraufer sich zurück zog,undnachgehends, da sich der Kayser Henricus IV der fache annahm,gar mit Roberto in einen bund einließ,wodurch er es zu einem güt-lichen vergleich brachte. (-0 Als gedachter Kayser nach diesem ei-nen Gegen-Pabst unter dem „amen Clemens III machte,wolle ihnPhilippus nicht erkennen, obgleich der Pabst Gregorius VII ihnvorher sehr hart tracliret, und mit dem bann geschrecket hatte, weilihm die ümonie in Vergebung der geistlichen präbenden schuld gege-ben ward. 0 ) Er mischte sich aber hernach in die streitigkeiten,wel-che Wilhelmus Oongaekor mit dem Hertzog von Bretagne und mitseinem eignen söhn Roberto hatte, und gab diesem etliche mal r-ci-rsöe; als auch Wilhelmus einmal kranck läge, und Philippus imschertz sagte, daß derselbe mit seinem dicken bauch lange die wochenhielte, ehe er etwas an tag brächte; verdroß dieses alles Wilhel-mum dergestalt, daß er in Franckreich einfiel, und etliche städte ver-brandte; wiewohl er gleich daraufstarb. (s. wilhelmus I, On-guckor. König in Engelland.) An. 1092 gab Philippus durch seineignes verfahren gelegenheit zu grossen Unruhen. Er war seiner ge-mahlin Berthä, die eine tochter Florentis I, Grafen von Frießlandoder Holland war, und bereits; kinder von ihm hatte, müde, undals er sie unter dem verwand der nahen anverwandschafft von sichgestossen, schickte er nach Sicilien, und ließ des Hertzogs daselbstfeines bruders Rogerii tochter Emmam als seine neu angeworbenebraut abholen. Ebe aber diese ankam, harte er sich in des Grafenvon Anjou Fnlconis gemahlin, Dertradam, verliebt, und diese ver-ließ auch würcklich um feinet willen ihren gemahl, und ließ sich mitPhilipps trauen. Emma kam eben zu der zeit nach Paris,und mu-fft uuverrichter fache wieder zurück kehren. (/) Der Grafvon An-jou tröstete sich auch über den verlurst seiner gemahlin gar leichtlich.Aber die meistenBischöffe des Reichs,und insonderheit der berühm-te Jvo zu Chartres mißbilligten des Königs eigenwillige eheschei-dung der Berthä, und der Pabst Urbanus ll that ihn auch würck-lich in den bann, ob ihm gleich Philippus hatte dräuen lassen,seinenGegewPabst Elementen; zu -Znolciren. (s) Bertha starb zwar balddaraus; aber der Pabst gieng selbst nach Franckreich, hielt an. »09;

phi yo?

ein Oonciii'um zu Clermont, und zwang den König, daß er verspre-chen muste, Bertradam zu verlassen, und zur PW-Men- eine Zeitlangdie crone nicht auszmetzen. (--) Kaum aber hatte der Pabst den rü-cken gewendet, so keß er nicht allein sich,sondern auch der Bertradädie crone durch Bischösse loienmrer aufsetzen; doch der Pabst Pa»schalis II schickte seine Gcsandien hieraus in Franckreich, ließ zuPoitiers a.noo ein oonciiium halten, und obgleich die gantze stadt,und ein grosser theil der Bischösse auf des Königs seile waren, unddie Päbstliche Legaten gefahr liefen, von dem pöbel msUscrirt zuwerden, pul,Mixten sie doch von neuem den bann wider ihn.s-)DwKönig, welcher Bertradam doch nicht von sich lassen wolle, hielthierauf vor gut, fernen ältesten söhn Ludov.cum aus der ersten eheder Berthä zum König crönen zu lassen; welcher auch hierauf dasReich ziemiich in ruhe erhielt, und dadurch sich grosse liebe erwarb.Bertrada, welche gern ihre eigene kinder, die sie indessen mirdemKönig gezeuget,aufdem thron sahe,warf eine tvdes-feindschafft aufihn, und brachte ihm so gar gisse bey,welches aber durch einen kleck-cum wieder von ihm abgetrirden ward. Nichts bestoweniger ließder König seine liebe gegen Bertradam nicht, sondern war selbst dermittler, sie mitLudovrco zu versöhnen. 0) Inzwischen ließ derPabst nicht nach, den König aufandre wcge zu bringen,erhielt auchendlich, daß dieser auf öffentlichem eanciiio zu Par,s an. no; iuder Positur eines küssenden,eidlich versprach,mit der Bertrada keimgemeinschafst mehr zu haben, oder mit ihr umzugehen, obne in ge»genwart ehrlicher leute; welchen eyd Bertrada auch abiegre, wor-auf beyde von dem bann loßgesvrochen wurden. (-) Im folgende»jähr liefet man, daß sie beyde Fulconem, Grafen von Anjou, derBertradä gewesenen ehemann, besuchet, woraus ewige ichli-ssen,daß endlich der Pabst die äilpenlsrion zu berheyratd des Königs undder Bertradä ertheilt. (-») Sonst hatte Philippus I mir dem Kö-nig in Engelland Wilhelms II, welcher in währender adweftnbeitseines bruders Roberti, das Hertzogthum der Normandie verwalte-te, einigen streit; weit derselbe das ländlcin Verin in ampruchnahm. Es ward aber nach einigen jähren an. 1098 wiedhrum frie-de, ohne daß Wilhelmus einige svsntsgs erhielte, ausser daß er Gftsors befestigte. (») An. 109c nahmen die sogenannte creutzssartheunach dem gelobten lande ihren ansang, und zwar aufdem abgedach-ten concilio zu Clermont. Der König Philippus I hatte unterandern diesen Vortheil davon, daß er die Grafschafft Bourges mitder crone vereinigte, welche ihm der Graf Herpin verkanffte, umnach dem gelobten lande ziehen zu können. Dergleichen Vortheiledie folgende Könige unterschiedliche gehabt. Philippus starb zuMelun den 29 jul. nc -8 in dem 47 jähr seiner regierung. (?)Mit seiner ersten gemahlin Bertha hatte er gezenget Ludovicum«rossum, ftmen Nachfolger, Henricum, der in der jugend gestorben,und Constantiam, eine gemahlin Hugonis, Grafen von Champa-gne, und hernach Bohemundi I, Printzen von Antiochia . (/-) Sei-ne andre gemahlin oder msmelle. Bertrada , brachte ihm zur welkPhilippum, Grafen von Mantes , Florum, und Cäciliam, einegemahlin Tancredi, des vorgedachten Bohemundi vettern; diealle vor unächt gehalten wurden. (7) Sonst ist noch von Philip-pi I regierung merckwürdig, daß weil das Reich wegen des Päbst-lichen danns in einen elenden zustand geriethe, indem PhilippuSsich des regiments nicht annehmen dorffte, sein söhn Ludovicus VIaus noth eine gantz neue Verfassung in den städten aufrichten,und denen bürgern eigene rahthäuser, und andre grosse jur»geben müsse, die biß auf den heutigen tag währen. (-) s«)

IckÄs LeMe-ff. sn. 1059 r. 9 concil. (ö)

sx. äu Lbelne r. 4. sci s. 1261. (c) st.s^)L«»r-

sci s. >070 lg. Oemsl. cl. s, >. (0)

I.ssep. ;» zi, I.;c. 50.

§e»o». r. r fficil. Oscker. O-^c-. p1.8 p. 68l> 699. l-rff.

I. 4 (F)Ivs»»,;> 15,2,, r;, 26. w»tt/. Le»öc c, 10 concil. 0,^tt.«l.p. 699. Oo»ci/.

6c sn. 109; 6. c. ,0. tVt-iLeiSic. scl sn. 1096.

I. 4. Ivs epiü. ro. (r)ti,o epill. 66.67. »4.k7«2,r». L-»'-

(Z) vic. 5 .uclov. Orolll O^e^. I. ,r. o«r/»1. 8. c. i. (/) t-vo epill «44. ks/cL«/. epill.

/</>zr r. 10 concil. öc r. z. lpicil. Osciier. (»») r.; bibk.

^ 43 . t.sbd. sä so, 1096. kill. cis krsnce r- L

col. 1092. (») Or^e^. 1.10. sa) O^ale^. 1.11. sä

gn. >098. kill. kiervlol. I. r. (?) Ll-ro». S. ?tttt k-r-vt Se»o».

ckron. tVl8. sbbsr. Z. Dianas, conk. 8. Ltsttl,- kill. genesl. Osvrekkill. cis krsnce r. 1 col. 1129. (7) I. ; c. ;c>. 8«FS^. vik. L.u6»

Lrolll c. 1. (2) O-^e-rc. I. n 6c 12. v„»ie/ kill, cle krsncs c. k, col. 116S-

Philippus II / der erobcrer/ ingleichen August»- und v-o äs-ku- ober Gottes gäbezugenanm / gebobrenden 22 ang. irü; / (»)ward noch bey lebzetken seines vakers des Königs Ludovict VII an.H79 gccrönet / (s) und fieng gleich in selbigem jähr noch an zu re-gieren / weil sein vater an einer harten kranckheit darnieder lag/daran er auch in dem folgenden jähr starb. Philipp von Eisaß/Grafvon Flandern/ war sein vornehmster Minister- und gleich-sam ein Vormund/ welcher ihm seine baase/ Elisabetham / desGrafen Balduini von Flandern tochter / zur gemahlin gab / mitdem beding / daß die Grafschafft Artois als derselben heyrath-gntan die crone fallen solle / worauf er sich mit derselben znm andernmal crönen ließ. 0 ) Die Königliche Mutter Adelheid ward aber:deßwegen mißvergnügt/ und hetzte den König in Engelland Henri«cum I! nebst denen Grafen von Blois und Sancerre auf; doch alSPhilippus diesen alsobald auf den half! gegangen/ erneuerte jeneeden frieden / konte aber Philippum nicht dahin bewegen / daß eenebst ihm / dem Henrieo Leont in Lemschland wider den Kayserbeystanb leistete. O) Gleich mit dem anfang seiner regierung ver-jagte Philippus die Jüden anS seinem lande/ und coollllirte ihreIII Theil. Vvvyya guter.