Band 
Dritter Theil
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^Phttippus'/ der gütige und weise zugenamt/ König von Na-N^rra Ludoviti Grasen von Evreur und Margaretha von Altölslöbn / und des Königs in Franckreich, Philipi III des kühnen / en«ckel, war anfänglich Grafvon Evreur , Angonlememid Longue-viUe und wu de hernach König von Navarra , durch die vermäh-U-na mit Johanna, Ludoviei X einigen tochter unberbm desKo-riiareichs Navarra. (s. Ishanna / Königin von Navarra .) An.i r ry wurde er nebst seiner geinablin zn Pampelona srerönet. An.irLg wohnte er der schlachlbey Mont Cassel bey, und ließ viel pro-ben seiner tapfferkeilfthen. Well AlfE

hatte, und den König von kasttlien nicht Nebte, vermachte rr die-sem Philippo einige prvvintzen, welcher sich uberdleies auch Mit in-nen Nachbarn verband, sie vißweilen wcher die Maurer nn. huliseversähe /und hierdurch seine Herrschafften noch wett mehr ver-mehrte Er wohnte der delagerung der stadt Algezira in Granada in eigner Person bey, empsieng daselbst unterschiedliche wunden ,und starb zu XereS den i s sept. an. i; 4) m dem 42 iahre ,e,neö al-ters. M. lle t4LV«ne. lull. ^en-sl. Ne ls mzw. oc

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Röntge in Macedonien und Serien.

Philippus I, der 6le König von Maccdonien, war Arge! söhn,welchem er in dem jähr der weit 3421 llicce-krte und ohngefahr;;jähr regierte, L'M». >. 5 rer. ciuon. llllciett.

Philippus II, war Ämyntä vierter söhn, Und ll-cceArte stinembruder Perdiccä III, vlymv. er. U- zy4° Er wartn seiner lü-gend langt zeit unter den Jllyriern, und in Griechenland bey denThebaneren eine geisscl gewesen, wodurch er v,el geschicklichkeit er-langet hatte, sonderlich da er in Epamindndä hau,e erzogen wor-den. Sein bruder Perditcas hinterließ einen söhn, welcher unterMlippi vormundschafft stund , und dem vater in der regieruUgnachfolgen solle. Allein weil der staat damals gleich eines klugenRegenten benötbigt war, ersuchte das volck Philippum, daß er denKöniglichen tilul annehmen möchte. Hierauf setzte er das König-reich alsofort in gute ordnung,bekriegte hernach die Athenicnser undüberwand selbige Nahe bey Methona ä. k. ;y4. Weil er aber nochandre dinge in dem kopffe hatte, schloß er mit densclbigen einenfrieden, kehrte seine Waffen anderweit hin, brachte die Pöonier undJllyrier unter seinen gehorsam, um sein fuß-volck, welches er durcheinrichtung der berühmten pKsUnx schon in trefflichen stand gese-tzet, noch mit der Tbessalischen reuterey verstärcken zn können,fienger einen krieg mit diesem volck an, und brachte seidiges unter seinebotmäßigkeih verlohr aber bey der delagerung der stadt Methonadurch eine» von den wällen herab geschossenen Pfeil ein äuge, ivel-chcs doch nach Plutarcho ihme in belägekung der stadt Olyntvussolle begegnet sehn, da sogar der, so den Pfeil auf thue geschossen,namens Aster, die Wort auf das gesthoß solle geschrieben haben, daßAster da dein Philippo einen tödtlichen Pfeil zuschickte. Er ver-mählte sich mit Olympias, Neoptolemi des Königs der Molosstevlochtet, und zeugte Mit berselbigen Alexandrum den Grossen, wel-chen er mit grosser sorgfalt auferstehen ließ. Nach eroberung ver-schiedener städlen in dem ThracischeN Chersoneso lind um Chassis,gieng er ä.«. 4i; für Byzantium, muste aber von bannen wiederabziehen, um wider die Scythen zu selbe zu gehen, wiewohl dietapffere gegenwehr der Byzantinischen bürgeren,und von den Athe-tlienseren für sie zugerüstete hülffe wohl das meiste zu aufhebnngder delagerung beytrugen; wobey sogar die Perser aus forcht vorder zunedmenden macht Philipp, sich dieser stadt sollen angenoinenhaben. Doch ware das für Philippi ein Mäßiger tröst, daß er dieScythen durch eine kriegs-list überwandt, und grosse beute Mit sichzurücke brachte. In solcher rückkehr rebellirten dieTriballier widerrbn, als er durch derselben land paßirle. Desgleichen wurden zu«den berselbigen zeit auch ewige Griechische soldattn aufrührisch,welches ein sehr blutiges gefechke verursachte, worinnen Philippodas Pferd unter dem leibe getöbket, er selbst aber an seiner hüffttverwundet wurde, und ohnfthlbar umgekommen wäre, wofern ihnyicht stm söhn Alerandee, welcher damals schon mit zu selbe zog,mit seinem schilbe bedecket, und diejenige, welche ihn anfallen wol-len, theils gelobtet, theils in die flucht geschlagen hätte. Dieser Kö-nig wolle über gantz Griechenland herrschen, wozu ihm in der thatdie grosse Uneinigkeit der Griechischen städten und viele darin,, be-findliche verräther, die sich gar leicht durch fremdes geld bestechenliessen, den weg bahnten. Er bediente sich insonderheit des soae-nannten heiligen kriegeS, welchen die Tdessalier und Döoiier wi-der die Vbocenstr wegen der von den letzteren deschehencn berau-bung des berühmten Delphischen tempcls führeten, und als er sichhon den ersten zu ihrem General erklären lassen, erlegte er nach e^treffen, davon der sieg bald auf die eine, bald auf diea- leite fiel,endlich die Phvcenstr in einer Haupt-Wacht, darin-lvnderlicl, ihren Musteren anfübrer, den Onomarchum, ver,PöilippuS hatte damabi allem ansehen nach diesem kricaIkWstche.nendemachen können. Weil er aber die Griechen sich^ abhakte» und aufreiben lassen, nähme'^'^hlüchan, und empsiengc sogar

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me,,k iremve und eben aus denen zu Delphis geraubten schätzen ge.

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worden waren, die Phocenstr verliessen ; wornach sich h,-s,gnad und ungnad ergeben mustem Philippus erhielte demnÄdelohnung semerdienstenan der Phvcenstr statt einen platz st, d»Amphityonischen Raths-versammlung und dem bündnik der Mchischen Repudliqum. Hredurch käme er unter den Griechen wgrosses ansehen, erweckte aber bey den Athentenstten, Lheban mCortnthiern und anderen, st nun der gefahr am nächsten waren!grosse eiffersucht, daß sie sich von dem an allem seinem beain» nmit äusserster macht zu widersetzen anfiengen. Philippus hmgen, als er sich wohl gerüstet, brache unversehens durch die en»ePässe, Thermopyle genannt, nahm Elatea und Cytinium wea, rück.le sodann mit seinen trnppen weiter fort, schlug die verbündete ineinem grossen treffen bey der stadt Cbäconeain Böotia an. 41s undverwilllgte hernach den Athenienftrn einen frieden. Gegen dieThedaner aber erwieß er sich strenger, legte eine besatzung in derenstadt,änderte die regiernng, und verjagte oder lddtete alle, die Mseinen ablichten widersetzt hatten. Einige Zeitlang hernach verstießer seine qemahlin die Olympias, welches zwischen ihm und seinemsöhn Aleranvro einige Uneinigkeit erweckte, wie sich denn auch der,selbige von dem Hofe hinweg machte, weil er wegen des üblen ir,.ctamcnts seiner mutier ,ehr zornig war. Mittelwelle wurde M.jippus, welcher mit denen in Europa gemachten conqullen nichtvergnügt war, zum General von gantz Griechenland wider diePmsiancr erkläret. Ais er aber zu einem feidzuge wider selbige Manstatt machte, wurde er von Pausania, einem von seiner leib-M-ck-An der stadt Aegä in Macedonia getödtet, olymp. m,in dem 24 jähr seiner regiernng und in dem 47 seines alters. M.

§rc«/. 1.16» 17 kill. l.7, 8,s. in älex.

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Philippus III, Aridäus zugenamct, s.Aridäus.

Philippus IV,Cassanbrt söhn, folgte demselben in der rechrung 4;6, war aber nur ein jähr König.

Philippus V, war so jung, als sein vater Demetrius lll stchdaß sein vetter Antigonus II zugenamct, zu seinem Vor-munde gemacht wurde. Dieser führte 12 jähr lang den Königli.chen titul; als aber Philippus i; jähr erreicht halte, K-cc-Me erihm in der regiernng 1; 9. Man merckte im anfaug seinerregiernng viele fürirefliche gaben an ihme, die einen grossen Für.sten und Helden zu verspreche» schienen, aber durch das anfänglichihme lachende krieges-glück, und viele schmeicheleyen feiner hv-eu«then veränderte er sich bald, und wurde ungcmein übermüthig undgrausam. Er machte alsofort mit bei, Achaiern ein bündniß widerdie Aetolier und bekriegte biestlbigen,welcher krieg b-»um s-)ciäie ge.nennet wurde; halte auch darinn sehr guten sortgang,diß er nachVernehmung der Mederiag, welche die Römer am TrastmemMnsee empfangen, mit guten bedingnussen friede machte,um sich auchin die Italiänische Händel mischen zu können. 4. k. 1;-machteer mit Hannibal ein bündniß wider die Nvmcr. W aber diesedurch auffangung seiner Abgesandten hinter feine imriguen gekom-men waren, fiengen sie an, sich seinem vorhaben zu widersetzen, undschickten den Aetoliern hülffe wider ihn, unter ValerioLävino,wie.wohlen doch jene, als die Römer, wegen fortwährendem Carthagi»nensischem krieg sich einige jähr durch der fachen nicht mit grossemernst annehmen konten, zu einem abermaligen für sie sehr naclM-ligen frieden gezwungen wurden. Millerweil erwählten auch dieeinwohnere der insul Cretä Philippum, um ihre fachen, die wegeneinheimischen Unruhen eine zeitlang sehr verworren gewesen, inbessere ordnung und ruhe zu bringen. Er war auch in der tha! solange als er Arati anschlägen folgte, in allein seinem unternehmenglücklich. Nachdem er aber des bcmcldten grossen krieges Heldenschwieger-tochter geschändet hatte,ihn selbst nebst seinem söhn durchgisst hinrichten lassen, und hierauf den bösen rathschlägen des He»raclti von Tarento und seinen schmeichlern folgte, ließ man allerendiesem Herrn, welcher sonst das herrlichste gemülhe zu haben schie«ne, gefaßte gute Hoffnung auf einmal fallen. Indessen setzte erdenkrieg wider Altallim,den König von Pergaino, fort, und ließ Wenbelagern. Adydos an dem Hellcsponto griff er mit solcher genBan, daß die einwohner, welche gar keine vorschlage annehmen wol.ten, ihre weiber und kinder umbrachten, und so dann dchernlekweise in des feindes lager hinein liessen, nm daselbst mit idrmschwerdtcrn in den Händen zu sterben. Hierauf kündigten die M<mer, um ihren bundes-genossen zu hülffe zu kommen, Pdilivvo enncn krieg an, und trenneten sich auch die städte des Acheischcn dnn-des, welche biß dahin ihme wider die Aetolier getreulich dcygelW.den, wegen seiner auch gegen sie verübten gewalttdalcn von ihm;da dann T. Quinclius Flamininus ihn bey Octolopho, nahe ttodemsiusseAous inEpiro, olymp. 14; und kt. losschlug, s»dem folgenden jähre schlug ihn eben dieser ?ro-Lonlu> noch ewW>in Thessalien an einem orte Cvnoscephalä genannt, so daß er durchdie allgemeine Verwirrung und erschrcckniß, worein sinne unlerlbo«neu und soldaten gesetzt worden, um friede bitten muste. Die Mmer liesse» ihm in Macedonicn alle städte; aber die er in Grieche"»land hatte, muste er ihnen abtreten, und seinen sodn Demclrwin»ach Rom zum griffe! schicken. Als er nachgehends ebensöhn aufdie falsche anklagen seines andern sodiis des Persci Metodten lassen, aber bald hernach sowohl des Demetrii iniswulb, Mdie boßheit und Herrschsucht Persti erkannte, welcher, D deine erder nachfolg im Reich gewiß versicheret war, des vates tobe kamerwarten könte; starb er vor betrüdniß in der 150 olymp. »aMmer 42 jähr regieret hatte. in. >. zu 40 lg. I. >L-)

!. 27. zo iv. *

Philippus/ ein König von einem theil Syriens , war ein DNAntiochi Gryphi und druder eines andern Antivchi, der MW"