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Köret, under jenseit des
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die Grafen von Leitungen ervleic«: ..
Rheins. Es war fast niemand von feinen nachbaren, der nicht ger-ne in diesem trüben Wasser hätte fischen wollen, ausgenommen derMarggraf Christoph von Baden, welches auch so lange angehalten,W es an. i;o; zu tractaten gekommen, da der Churfürst Friedrich^^--'«ttnNn iv das mitte! qeschla-
lbiß es an. i;o; zu tractaten gekommen, va vrr -Lv»-,»-,- —-zu Sachsen sich auf dem Reichs-taqe zu Cölln in das mittet geschla-gen, und den Churfürsten von der Psaltz vor den Kayser gefuhret,welchem er es fußfällig abbitten sollen; worauf er von dem Kayserbegnadiget, und hernach an.i5<>7 zu Costnitz ein völliger friede undvergleich wegen der Bayrischen erbschassk aufgerichtet worden. Esward seinen 2 encheln vor ihre pr^rem-on eine gewisse pon-on lan«des gegeben, so aus allerhand städten und flecken,welche in Bayern ,der Ober-Pfaltz und in Schwaben gelegen, bestund, und die jungePsaltz oder das Hertzogthum Neuburg genennet wurde. Solchenvergleich überlebte der Churfürst Philipp nicht lange, indem er vonglcht und steine gantz abgemattet an.,;<-8 den -8 febr.zu Germers,heim starb. Seine mit Margarecha, Hertzog Ludwigs in Bayern lochter, erzeugte söhne waren Ludovicus der friedfertige, so an.1478 gebohren,und nach ihm Churfürst worden. Philippus, so an.i4yy zum Bischoff zu Freyfingeu und r>> i7zumBiichoffzu Raum,bürg erwehlet wurde, und an. > 740 starb. Nupertus der rügend«hasste, dessen vorher gedacht. Fridericus II, der an. i;44 seinembruder in dem Churfürstenthum iucceäffet. Georgiuö ward Bi«schoffzu Speyer , und starb l;rg. Henricus ward Bischoff zuWormS, Utrecht und Freystngen, und starb an.Johannesward Bischoffzu Regenspurg, und starb an. r;;8, und Wslffgangzugenannt der weist, welcher aus dem geistlichen sich in den kriegs»stand begeben,starb an.8. Von seinen töchtern ist Aemilia anGeorgium, Hertzog von Stettin und Pommern , Helena an Henri»cum den friedfertigen, Hertzog von Mecklenburg, und Elisabeth,erstlich an Wilhelmum, den /ungern Landgrafen von Hessen , her.nach aber an Philippum II, Marggrafen von Baden, vermähletworden; Catharma wurde Aebtißin in dem clostrr Neuburg anbem Neckar . cie de!Io ISorico^uÜrizäosi.iräe tucceltione
in «lucsrum Ls vsriM gstio. evren-tpicgei. N-E.
L^.snnsl. i L-c. kslsr. HEfhlloge.
vhilippus/ der streitbare, Pfaltz-Grafam Rhein , der jüngerefobn Ruperti des tugendhafften, ein encke! des Churfürsten Philip,vi, und bruder des Churfürsten Otto Heinrichs, war gebohren den12 nov. I40;,und legte unter dem Kayser Larolo V Wider dieFran-tzosen in Italien seine erste kriegs-proben ab, wodurch er so grossenrühm erworben, daß als der Türckifche Kayser Svlymann an.»4 29 die statt Wien belagerte, ihm darinnen das cowmLnäo auf.getragen wurde. Dieselbe bat er auch so wohl äetenäwet, daß erso stürme abgeschlagen. Nach diesem ward ihm die Stadthalter-schaffl in dem Würtemdergischen von dem Könige Ferdinande auf.getragen. Als nun der Landgraf Philipp von Hessen den HertzogUlrich wieder einsetzen wolle, und rr ihm mit des Königs Ferdi-nand! trnppen entgegen gieng, ward er bey Lausten geschlagen,ihmin verflucht mit einer stück-kugel die ferse am fuß abgeschossen, und«r gefangen genommen an. i? )4- Worauf er nach seiner erlaffungdie übrige ledens-zeit geruhig zugebracht. An. 1 ?; 8 raffte er heim-lich nach Engelland, in Hoffnung eine Königliche Printzeßin zn bey-rathen, starb aber in ledigem stände an. 1548. Er ist nicht allein«in guter soldat, sondern auch ein gelehrter und ltebhaber der stu-dien, sonderlich der astrologie gewesen, und hat zum öfflern auch imlager bücher gelesen. Leo^. sno.kLlsr. i,». x. 240. ,?<»-
tiill. kslsk. 5^e»er l^II. bitt. gen.
Philippus Ludovicus / Pfaltz-Grafam Rhein, ein söhnWolffgangt und Anna, Landgraf Philipps zu Hessen tochter, wargebohren den 2 ort. 1547. Er wurde an. i;6o noch bey dem lebenfeines Vaters zum erben in dem Hertzogthum Neuburg eingesetzt«um oncre L seiner brüder zu sxsnsgiren. Er war ein so kluger hauß»halter,daß er auch den zunamen t-Lierksiulliss bekommen; dabeywar er der Lutherischen religion eifrig zugethan, unterschrieb an.i?8o das concordien-buch, und führte es in seinem lande ein. An.isoi im nov. ward auf seine und des Hertzogs Matimiliani vonBayern Veranstaltung das coUoquium z„ Regenspurg zwischen Ja-cob und Philipp Heilbrunnern, Aegidio Hunnio, David Rungiound Cornelio Martini von einem, und Alberto Hungers, JacoboGrezero, Emmerano Welhero, Wolfgango Hannemann, und Ada-ms Tannero von dem andern theil, äs norm» 66--, s- juäicc coniro-vergzrum gehalten, davon die SÄL publiciret sind. An. 1 6 l 0 verfieler in einen streit mit PfaltzgrnfJohann dem jüngeren zu Zwey.brück, indem er nach absterben Churfürst Friedrich des I V alsncchster agnatsichumdie Chur-Pfältzische vormunbschafft bemü-hete,auchan. 1612 nach des Kayffrs RndolphiH rode ein vica-riats-patent publiciren ließ; allein er konte nichts erhalten, und derPfaltz-Grafvon Zweybrück blieb in poiM.ou. Bey dieser gelegen-heil haben Marquardus Freherus und Dionysius Godoftedus wi-der idn,Johannes Zeschlinus aber und Zachartas Friebenreich vorden Pfaltz-GrafPhiiipp Ludwig geschrieben. Er starb an. 1614den 12 aug. aus Verdruß, daß sein ältester söhn Wvlffgana Wil-helm die katholische religion angenommen hakte. An. i ; 74 ver-mahlte er sich mit Anna, Hertzog Wilhelms zu Jülich , Clevc undBerg tochter, wodurch er die vr».-rer>llon vjeff Hertzoglhümererhalten. Er hat mit ihr 4 töchter, davon die älteste, Anna Maria,Hertzog Friedrich Wilhelms zu Sachsen gemahlin worden, und rsvbne gezeigt/ derer jeglia-er eine neue linie angefangen, alsWEgang Wilhelm die zu Neuburg, Augustus die zu Sultzbach,und^ohami Friedrich die zu Hippoilstein, so aber wiederum mitihm verloschen. tiiü. krlsr. «onuu, »mist, vsrou.
bist. eecl. lee.1?. M.
M^msmor. 5-e. .7. ö- v.!.; rie. „
dach und Hevwigs, Hertzog Johann AbE zu HMein tochter,mar aebobren den 10 jan. i6;°,und begab sich glerch m seiner ,u.7 env m den Waffen. Seine erste kriegs-dientte that er an. 1648 ÄR ttnmsterunter den trappen des Landgrafen von Hessen «,bekleidete er schon eine Odersten-stelle unter dem Hertzoze/ochrinaen, und an.16; 5 diente er der crvn Schweden mPoh.
, auch von an. 1657 biß 1660 wider DänemarckEr ward 6 °uv°-n«ur von Jütland , und an. 1659 im dtc jn F !land geschlagen. Als er zurück kam, schickte ihn der KönigÄlGustav nach Schonen. Nach des Königs tvde reisete er an >//-nach Wien, undvon daran. 1602 nach Venedig,da ihn durch »er.Mittelung des Komgö von Franckreich die Venekianer zu ihrem 6nei-Liitt-mo wider die ^urcken in Landia annahmen. An.iüS4c°^«aa-Hrke er in der glücklichen schlacht bey St. Gothard wider di-Türcken als Kayffrlicher Feld-Marschall, begab sich an lüüüinFrantzösische dienste, und that hernach eine reise nach Schweden weil es ihm aber da nicht nach wünsch gleng, ward er an. 167; e-nerstM.mu« bey dem Churfürsten von Bayern , danckte qlei'chmblbald wieder ab, und starb endlich zu Nürnberg als ältester Karse,licher Feld-Marschall den ; cipr. 170; in unverheyrathetem stmde.
äc xsair O-lll, QuUsvl. ixll. tilg. §sn. I de,,,.
Lurox.
Philippus wilhelmus/ Pfaltz-Eraf zu Neuburg und Am.fürst, der einige söhn Wvlffganqi Wilhelmi zu Neuburg aus ersterehe mit Magvalena, Wilhelmi V Hertzogs iu Bayern tochter, ze-zeuget, war gebohren den ; nov. 161Er war ein großmüthiger,kluger und erfahrner Herr, tucc-äirte an. i ä;; seinem vater in demNeuburgischen ankheil, und behielt auch die Hertzogthüiner Wichund Berg samt der hercichaffr Ravenstein , als an. iüos der so langgewehrte lucc-ilions-streit mit Chur -Drandendurg beygelegt wor-den: daher er nachgehends seine residentz mehrentheils zu DWdorff genommen. Als an.r S68 der König in Polen, Johannes Ä>fiminis, abgedancket,suchte er an dessen stelle die Polnische crone znerhalen, wozu er auch^grosse Hoffnung halte; allein endlich wardwider vermuthen der Fürst Michael Wrcffnowikky darzu erwählet.Nach dessen lode schickte er gleichfalls an. 1674 seinen Gesandlenaufden wahltag, und kam er oder sein Printz in grosse comUm.kion. jedoch erhielt der Cron-Feldherr Sobiesky die Königliche wür-de. Als an. 168; mit dem Churfürsten Earolo die vorige Chur -llnieabstarb, so lucs-äffte er in der Chnr-würde und Psaltz am Rhein ,ungeachtet der /Eenilon, weiche der Psaltz-Graf Leopold Ludwigzu Vcldentz darauf machte. Desgleichen protestirte der Königvon Franckreich wegen der Hertzogin von Orleans , des Morde«nen Churfürsten Caroli schwester, und seines drudern PhiiippiHer-tzogs von Orleans , gemahlin, dawider, und wurden anfangs streit«schrifften hierüber gewechselt. An. 1688 aber fielen die Frautzvsenin die Psaltz, eroberten Heydelberg, Mannheim , Franckenlhai uiidFriedrichsburg, wie auch Speyer und Worms , »ndruinirten allesaufs äusserste. Der Churfürst begab sich nach Wien , woselbst erden 2 sepl. 1690 starb. Seine erste gemahlin war Anna Cathari-na Constanlia, Königs Sigismundi III in Polen tochter, die letzieaus bem Königlichen Jagcllonischen stamme, mit welcher er sichan. 1642 vermählte, so aber an. is; 1 ohne kinder gestorben. War,unser sich an. iS;; Elisabetbam Amaliam, Georgü II Laudgmstllzu Heffen-Darmstadl tochter, zur gemahlin erwählet < welche des; aug. an. 1709 im 7; jähr ihres alters gestorben, nachdem steifmal Mutter worden, und 14 wohl erwachsene Printzen und Wn>tzeßinnen gesehen hat; wodurch sie ihn zu dem glückseligsten valergemacht, von dem nur jemals in Historien ist gemeldet worden.Denn Eleonora Magdalcna Theresia, gebohren den 6 ja». >6;;,wurde an den Kayser Leopoldum den 4 dec. 1676 vermählet, m.1687 zur Königin in Ungarn , und 1690 den 19 jan. zu Slugstmzur Römischen Königin gekrönet. An. 170; den 4 may wurde istverwiltwet, und als ihr ältester söhn der Kayser Josephusden i7apcil mit tobe adgieng, ihr jüngerer söhn aber,KanserCaro-las VI in Spanien , abwesend war; so äi^Zirte sie biß zu dessen,an-kunfft in Wien zu ansang des i7i2len jahrs als Regentin dievWge regierung der erb-länder. Im übrigen führte sie ein sehr Mges und äcvores leben, und wurde den i jan. an. 1720 in ihrem «-lorio über bem gebet vom schlag gerühret, daran sie den I? M>-ben monats starb. Johannes Wilhelmus, gebohren den >y V»Iü;8, luccsäirte seinem Vater in der Chur , und starb dcn8 M-1716. Wolffgang Georqius, gebohren den z jun. e6;9,>MBischoffzu Cölln, und Domherr zu Straßburg , Lültig, M»M<Oßnabrüg,Passau,Trident,Briren und Breßlau. ErstarbAzu Neustadt bey Wien . Ludovicus Anwuchs, gebohren oe»
9 iun. isüo, wurde 168; Groß-Meister des Teutschen ordcnS, am1689 Probst zu Elwangen, begleitete seine schwester die KoniMSpanische braut nach Spanien 169°, wurde an. 1691zu Mayntz und Bischoff zu Worms,und starb zn Luttich dcri4E1694 nach einer zwcyspaltigen Bischoffs-wahl, weiche den ri W >auf ihn gefallen. Carolus Philippus, gebohren den 4 nov. 'Ritter des güldenen vliesses, Kayffrlicher General- Feld-MarWnund Gouverneur in Tyrol,lucccäirte an. 1716 seinem bruder nnChnr-würde. Alexander SigismunduS, gebohren den iS apw '166;,ward 1690Bischoffzu Augspurg. Franciscus Ludovicusbohre» den 24 „,! 1Ü64, wurde 168; Bischoff zu Breßln»,
Obristem Hauptmann des Hertzogthums Schlesien , a.1694zu Elwangen, Bischoff zu WormS und Grvß-Teutschmei m,"171» LvrHmor zu Mayntz, und den »o febr.iflük-M^
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