Band 
Dritter Theil
JPEG-Download
 

pho

gin» i«! «Sm«S,'mchlbar. die a-mm ««»r bamn-M»

gantze ftlder voller rostn-strauchc, und von ke-gen-baumen fteyttman kleine wälder sieden. Die emwobner aber sind dA m-tst armwegen des harren tractamenrs ihres Louverncurs.

t. 2 c. 6.

phlegeton/ oder pyriphlegeton/ (von ^e.sE/undbrennen) ein von den Poeten erdichteter bMcher fluß/welcher ansiatt des Wassers ftuer-strome / und flammen anstatt der

wellen baden soll. l'E-pLmw m;tw p.-s». ,

vhlegon/ TrallianuS/ des 5 kanserS Adrlanifteygelasscner/Sund b-i, demseldigen in grossen gnaden. Er S«b "EDne vMdem leben deSKayscrs unter semem namm beraur/ ü a^ser HadrianuS selbst gemacht hatte.

viel wercke verfertiget / davon aber wenig mehr vorhanden. Son-derlich hat er eine Historie der Olympischen spiele von dem eistenbiß aufdas -ry in 16 büchern geschrieben / dannnc^buche meldet/ daß das 4kc,ahr der ror »i^x. m welchem Cynstusgelitten hat / sehr merckwurdig sey/ w". darinnen dte gröste,on.nen finsterniß geschehen / die man jemals llejehcn / da nemlrch derHimmel gantze 6 stunden lang biß um den mi.tag lNtt sinstermßüberrogenWorden/ so/ baß man die sterne sehen können.

> oder LLWPU5 plitexr«»;, wurde vor öfters wegendes darunter befindlichen tmlerirrd,sehen feuerS/ und wegen deSunaufhörlich keroorsteigenden rauchs vicienige gegend bey Pozzuo-lo in dem Königreich Neapolis genennet/ welche anjetzo unter dem

NÜMeN !-> Lalyrrsra bkkaNlit ist. De/rc. ^ ^ 98.

vhlectvas / Martis söhn / war der d-spirNsrum König inThessalien / und ein vater Irwins / wie auch der Nymphe corc-m-,welche Apollo enisührke. Als Phlegyas von besagter that Nachrichtbekommen / wurde er dadurch zu grossem zorn gereihet/ daß er / umsich an dem Apollo zu räche» / hingteng und desselben tempel zuDelphos mit ftuer ansteckte. Allein Apollo schoß (wie die Poetenmelden) Phlegyam zur straffe für seine begangene üdelthat mit ser.nen pfeilen lodl / und stürtzic ihn in die Holle Himmler / allwo erdazu verdammet wurde/ baß er stets unter einem grossen sehen/welcher auf ihn fallen zu wollen schiene/ bleiben / und also m steti-ger furcht erhalten werden solle. ,n im-b.

vhlius/hjtß vor alters eine stadt in Achaja propris. welches dernördliche theil von dem heutigen Königreich Morea ist. Der be-rühmte l'kiioMpdu, Asclcptades war an diesem orl gebohren.

vhobus/ Ervriä söhn/ der letzte -ojährige Jürst oder ^rckonvon Athen / willigte in des Raths vorhaben / da derselbe ein a-crecmachte / daß inS künfftige alle jähr neue reginients-persohnen er-wchlct werden solten. Nachdem er unter den Phocensern und an.dem Griechen einige truppen zusammen gebracht hatte/ gicng erdamit zur sce / um nach klein Asien zu segeln. Als er daselbst ange-kommen / wurde er von Mandronc / dem Könige in Bedrycia/aufgenommen / welcher ihn zum mit - 'Regenten über sein landmachte. Hierauf liessen sich demcldeie Phoccnser bey den Brdry-eiern in der stadt Pythia nieder. Nach einiger zeit aber wurden die-se auf die Griechen unwillig/ und setzte» sich vor / dteselbigen allein einem tage zu ermorden. Allein Larnpsaca / Mandroms tochler/gab Phobv Nachricht davon/ welcher/ um seinen feinden vorzu-kommen / zum schein ein treuer anstcllete / und hiezu die etawoh.ner in Pnihia emlud / aber hernach alle/ so von ihnen dahin ka.wen / niedermachte. Hierauf mußte der König Mandrvn sich desPhvbi gnade ergeben/ welcher ihm so wol das leben sch-Me / alsauch die erone ließ / und die Printzeßin Lampsaca heyralhete / vonwelcher zeit an die stadt Pylbta nach ihrem namen Lampsaeum gc-ueniitl wurde. a- v,». muNcrum.

Vhocäa/ einestadt in Jonia / einer provintz in klein Asien/war eine coi°nic der Athenienser / wie hingegen Massilia in Gal-lien nachmal eine pflantzstadt von Phocäa worden. AIS Cyrus nachÜberwindung Croesi die Griechischen städte in klein Asien durchHarpagum ließ angreiffen/woüen die Phocecr lieber ihr Vaterlandmit dem rucken ansehen / als sich der Barbaren Herrschaft unter-werfen / verbanden sich auch alle hiezu mit greulichen eyden / undzogen also mit weid und Andern gen Maffiha. (siehe auch Mas-silia.) ES ist noch beut zu rage in der gegend/ wo vorzeiten Pho-eäa gestanden / eine stadt nebst einem Hafen Fochia Vecchia ge-nannt / und nicht weil davon eine andre etwas kleinere/ welche Fo«chia novsheißt. >4. >. ,4. 1.4Z <Scc. *

phocas / ein morgenlandischer Kayser/ oder vielmehr tyranu/war anfangilch nur ein blosser Hauptmann unter der armee / undbrachte es endlich >o weit / daß er an. üc>2 von der armee zum Kay-ser erklärt wurde. Den 2; nov. gedachten jahrs crönte ihn der Pa-triarch CyriacuS / in der 8. JohanniS-kirche nahe bey Constaim.nopel / woraufer scmen eilizng in die stadt hielt / und den KayserMamlkmm / welchen er nebst dessen söhne von dem thron gcstürtzethatte/kodeie. Die Kayserin wurde samt ihren Prjntzeßinncn vondem vvlck beym leben erhalten; allein nachgchcnds ermordete Mo-cas auch sclbtge/ nebst unterschiedlichen andern vornehmen perso-^^rlich der damalige Germanus war /n!?" bkSMauritn mit seinem vater getödeter söhn Theodo-^? iür ehe gehabt hatte/ weil er vernommen / baß sie einen an«schlag wtber thue vor halten.Der einige Philippicns/des Mamltii^schonet/ nachveme er durchaus un.worden. Dieses geschahe an. 607. Phocas sühr-

tt/nt A vkn gzÜkn'M ^"uing wohl auf/ schrieb mit ehrerbie.«üttlt an den Padst Gregormm / ließ ein orthodoxes glaubens-be.

känntnrfi puv!,->rcn/ war freygebig gegen die Archen/ ermi.^gegen die gelehrten lenke sehr günstig / und kirchlich so/ daMBanders als ein Herr von gutem gemüth zu seyn schiene DiNdie Nachricht/ welche Nleephorus von ihm ertheilet, kedren,mahlet ihn als einen ketzer ab, welcher nichts menschlich,«..?»»gehabt /sondern grausam und blutgierig gewesen / und ducck Etyrannisches gesichl alle menschen/ die ihn angesehen/ in für» ^schrecken gesetzt habe. Dieses ist gewiß / daß er rme rei,l 2seiner crönnng allen lästern- ergeben / und das schändlich»,angefangen hat. Er nahm nach seinem gefallen den männünweiber/und ermordete alle diejenigen ehemänner/ welche stäitn.»gewalttha'tigkeiten im geringsten widersetzten. Hieraufka nde eznig in Persien khosroes/ welcher Manritii freund gewes n/ Mdesselben tod rächen wolle / in die zu dem Reich gehörige berMfften an. 608/ eroberte Syrien / Palästinam/ Phönirien/Arm 2und Cappadocien / und ruckte mit seinen truppen biß an M .dvnien. Der Kayscrliche General Narses / welcher dabe»grosse niedcrlag erlitten/ solle deswegen zu Constaminopel irdeMverbrannt worden seyn. Die oder soldaien von der id

wacht erweckten auch eine gefährliche empörmig/ «brachen die 'kere/ verbrannten da- Rath-haux und andere gebäu/wurden ab cvon Phoca üdermeisterl/ theils am leben gestrafft / und die übrgantz abgeschafft. Zu eben berseldigcn zeit verheerten die ^Sclavovier und verschiedene andere vvlcker mehr dasReich / so daß man überall nichts als lauter Verwüstung sah./ Mmuste der Kayser den jährlichen tcjbut/ so man diesen leutei, «,rgegeben / noch um ein namhaftes erhöhen zu qröstem schinivssd,Reichs. DiefeS eilend vermehrte Phocas noch immer weilerd Mseine unerhörte grausamkeiten z wie es denn seine sonderbare I,»war / den vornehmsten Personen im Reich die köpffe abzubauen,ändere verjagte er ins elend / welche zu Heraclio giengen/ und b«r!nach Pdocä truppen schlugen. Den so gestalten fachen fiel die MAlexandria von ihm ab/ und Heraciins/ der Oouv-rnem von Afti.ca/ warff sich wider ihn zum Kavscr auf/ kam nach ConstanliW-l/da jebrrmail den turannen verließ / und er von einem aeiMgmann / Photinus genannk/ welchem er mit gemalt seiu weib ge.nommen haue / in seinem pallasi überfallen / der ihm daS Kaysir-liche kleid außzog/ anstatt dessen einen unflätigen rock anlegte/undihn al,o zu Heraclio sandte / welcher ihm seine übelchaleii vorigst,/und hierauf seine füsse/ Hände und gedurts-glied/ endlich ab« d<»kopffadhaueii ließ / welches den z oel. 6>o geschahe/nachdem «7jähr / lv nionat und >8 lag reglercl hatte, 1. c.a,.

in snnal. Inst. »uistcil. I. 17. in exist.

h)hocas / sihe Niccphorus II.

x>hocion/ ein General von der Alheniensischen arm«/warein vorlrcfl.cher Redner / tapferer kriegs-held/ und weiser kürzer.In seiner ersten jugend halle er den Plalonem/ und hernach auchXenocratem zu lehrmetstern / und name eine sehr ernsihGe undrauhe / aber auch zugleich sehr tugendsame art zu leben an sich.Da andere Athenienser sich entweder allein aufvie beredsaiukstlund staats-kumi / oder nur auf den krieg legten / wäre Phocio drreinige / so zugleich in allen diesen stucken etwas besonders jeigit.DemostheneS furchte sich sehr vor seiner beredsamkeit / und pfleg!«/wenn er lh» vor gcricht stehen sahe / um ihm zu antworten / zu sa«gen: hier ist die axi oder das schwerdt / so mich in stücken zerhaun/das ist/ hier ist die einige versöhn/ welche meine reden deantM.ten/ alle schwücigketicn auflösen / und ihre deweiß-gründe schm»chen kan/ wozu dann vornemlich die gar kurtze/ aber zugleich naeh-trnckltche an zu reden des Phocions überaus bequem war; wimlauch Demosthenes auf das unsträfliche leben dieses manneS / uubdas dadurch erworbene grosse ansehen mag gezielct haben. Seineersten seldzüge thäte er unter Chadria / unter welchem er in Msee-schlachi bey der nrsul NapoS den iincken flügel anführete/ undnach einem harten gesccht den seind zuerst schlug. Nach solchem au»fang wurden ihin die höchsten ämtcr sehr offl anvertraut / so dchlbiß aufdren mahl Odcrstcrwurdc; welches um so mehrzu be-wundern/ als er sonsten nicht nur dem vvlck nicht gleichandst»flattirte / sondern fast immer zu widersprechen gewohnt war. Eliward hiebe» von den dundSqenvffen der Athenienser» sehr gelndi/weil er unter seinensoldaten die beste kriegszuchl hielte/ dahir beihm ihre thore eben so willig öffneten / und so begierig mit H»deystundcn / als sie anderen Generalen solches gemeiniglich M"'gern pflegten. Also erhielte Pbociv die insul Euboea in dek M-nlenser gehorsam / da sich schon PhiüppuS der König in MM'nie» allda cinzuiilsicii anficnge/ schlüge und verjagte auch alle«sich ibme da widersetzen wolle. Auch beschützte er die wichtige MBvzan; wider obgebachken König / und trieb Vene wieder an-Hl'lespontohinaus/ da zuvor kharcS/ welchen dieAlbenieMMgeschickt / wenig ausgerichtet halte. Er beweg«biindnuß der stadt Athen / und damit sie er desto sicherer ohne Mvor den Böoiiern thun möchte/ gebrauchte er den list/ baßeriMdurgcr gleich zur stunde / da sie die fach beschlossen / inS MM»'fische führte / und allda den secchafen Nlsäa sowol fiir jlch stldMvcstlgte / als durch eine lange mauer an die siadl Megam bE''eben wltderPiräur mit Athen vereiniget war/ ohne dass die M»lier/ welchen also Phocion mit einer starcken macht vorgc °ml>Mdie fach mehr hindern dorfflen. Den letzten krieg wider Oilipss '"'mißriclhe er sehr / weil er die Alhenienscr gegen einen solchriUNMzu schwach achtete. Doch als sie hieraufwürcklichuniensschW .Ahielte er noch leidliche dedingnusscii; wie dann dieser xon ss mPhocionS kapffcrkcil und kciegS-klugheie jeweilen eine beiom«Hochachtung erzeiget hat. Als kmtz hernach WliMi au!,