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(Johannes) Herr von Mirandola / und Coneordta/-rovanniS Francisci söhn / war gebohren an. 146; /und erlangl-Nung-Mine gelchrfamkcii in den tlef'-nnigst-nwiff-nschafftm
»kn Ätaliaer monkrum ime virio, oder ein ungeyeuer vyllr
radcl genennrk. In dem 24 jähre seiner alter- ^."Arte er emtge
!k°L 5 zu Rom / welche in s°° >° 8 '-a>ischen bestun«
m-kischen/ w-eischen/ c-d-iittischenund mc 6 icm>schen jatzcn oeilun»
den/und nicht Ein auS Griechischen und Latemtschensmor-bus
senommen waren/ sondern sich au<b aufdte meynungen der He.bräerund Chaldäer gründeten. Ober s>cd "»n wohl tndtkscr axm-rion sehr rühmlich hielt / so gefiel er doch mcht allen ^Denn unterschiedliche halb-gelehrte / welche dresemMgen Astenseinen rühm mißgönnten/ oder um emrm unvrrnunffttgen etfer <tn
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rentiu- besagtertieierex-tiiiniren/ und fand i; darunter/welche
vor falsch gehalten wurden. Allein P>co^°k-nckrkr sie dennoch m ei-ner sckuk sckrifft / welche nebst ernem brcve von Alexandra VI tm
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welcher bemühet war / mehr bemeldte -n-i-- zu "^m>ren/ gab/als er wegen bedeutung deS wortS Cabbala gefragt worden / zurantwort/ daß Cabbala ein gottloser mann und ketzer gewesen/ wel-cher wider Christum geschrieben habe/ dessen nachfolgervon ihmCabdalisten genennet worden. Solche leut« nun / die mcht klügerwaren / alr dieser TKcoiolim > gaben Johanni Pieo schuld / daß erein zauberer wäre/ weil sie nicht begrriffenkuntrn/ wie rm jungermensch von seinen jähren so gelehrt seyn könte: wozu zedoch nochkam / daß Picur auf der Cabbala und anderen Jüdischen geheim,missen schier zu viel hielte. Man sagt/ daß Luctu-BellanttuS vonSiena ihm propheceyethabe/ daß er nicht dar;; jähr überlebenwerde; welches auch geschahe/ denn erstarb zu Flocentz den-/nov. 1494 an eben dem tage/ da der König in Frankreich CaroluSVIII in bemeldte stadt einzog. Sein Vetter / Johannes FranciscuSPico/ beschrieb sein leben/ welches in dem anfange seiner werckezu finden / so 1-17; und 1601 zu Basel gedruckt worden. Die da.rinnen befindliche stücke sind r »epespis. dar ist/ein tractat M7 bu-chern über das erste eapitul des ersten buch- Mosis; -on-iutton-«
nongenr«; ax>olo§is 6eenre 6c uno, 6c üominis 6ißniksce; regui« 12 ;Lommenr. in x>5si. n ; 6c ckrttti reZno, öc vsniksce munäi; -rpollcioia orsk. Dom.; exikoisrum l. r; in spotogism 6itp» l, l 2 ; in?Isrc>nirconvivinm; I. Z elozis öcc« I>r»/>ew. Le//-r»'-»»»»». 6e scripk. ecclet'.
)ovr«< c. zA. ?/,//. Le^o/l/6. k/c»-».
pico / (Johanne- FranciscuS) gleichfalS ein Herr von Miran«dola/war Galeottider letztbcmeldten JohanniS Piei brudern söhn.Er legte sich auch aufs studieren/ schrieb aber kein sonderlich rernLatein. Er wurde von seinem bruder Ludovico an. i;c>; vertrieben/an. i;iarellituiret/ an.i;irvon den Frantzosen verjagt/ an.i;i; wieder eingesetzt/ endlicher und sein söhn Albertus in dernacht unter währendem gebeth von Galeoto/ seines bruderS Ludo.viel söhn / im ort. i;;; ermordet. Er schrieb «lcLuciio 6 ivin« s- l>u-
rasn« xliilosopUl« I. r; 6e morrc Qkrilri L pcopris co§irsn6s l. z;6ekeollo 6e uno A enr« Scc. ffs-v/« in elog. 6oÄ. 1.1/» L«ü«»'-»»?sff«v»»r. *
picgvign^/ oder pegvigiij?/ tat. d-<zmcmum, oder o-qu>-xn'-. eine kleine stadt in der Frantzösischen landschafft Picardie(welche davon ihren namen soll bekommen haben) an dem flußSomme / nicht weit von AmienS / gelegen. Er haben solcher dieHerren a'Ailly eine lange zeit besessen / und sich VldameS davon ge-schrieben. Nachdem aber zu anfange der 17 Kcuii Philibert Ema.rmela'Ailly ohne männliche erben gestorben/ ist seine reiche verlas«senschafft in dem jähr 1619 an seiner eintzigen tochter / Charlotten/gemahfHonorium a'Albert / Hertzog von ChauneS / einen drudcrdeö berühmten HertzogS von LuyneS / gekommen. ES wird erzehlt/daß / alS emSmalS die Engelländer in Franckreich eine grosse nie«Verlage erlttten / und die fluchtigen / um ihr leben zu erhalten/ sichbey den Pässen vor Frantzosen aurgegeben/ man ihnen daS wortPecqmgny auSzusprechen befohlen. Weil aber ihre mund-art ihnenmcht verstattet / anders als Pccqueny zu pronunciren / so habe mansie daran erkannt / und gelödtct. 2«,/«»-. irin-rsr. Lsii. ^«^/« ?. 21.
Z c.so. Le UM. 6 c l.ouisXMt> ).
picket/ (BenedictuS) ein Prediger und krotcllor ttzeoioLi« zuGenff/ war daselbst denmay 16;; von Andrea/ §yn6ic dieserRepudltc / und Barbara / einer tochter Benedicti und SchwesterFrancisct Turretln/ beyder berühmten goltSgklehrten/ gebohren.Nachdem er d,e anfäng der studren abgelegt / begab er sich imü ln fremde lander/ da erbaun in Franckreich/Holland und Engelland sich Mtt den berühmtesten Reformirten^u-oioZib bekandt gemacht. Bey seiner wiederkunfft ward er in «r.6 ,ncm mmMrorum. darauf zu einem p-llocsc in der stadt / und an.^ iu etner krokcliionö lUcoioz. befördert: dabey er sich mit sol-^"kstfuhrt / daß er an. 1702 auf die Universität kry-den ander verstorbenen Spanhenm stelle beruffenward / welchev°-sn°n er aber nrcht angenommen. ES fielen ihm aber andre ehrenzu: an. 1706 ward er ein Mitglied der Englischen Societät 6-oro.
xsgsi^o Lvsnxelio, Und NN. 1714 meinbrum der Berlinischen Cös^!6llchen Societät der wiffrnschafften. In seinem Vaterland bedienteviel fahr: und an. 171s ward er u-llor derItaliänischen gemrmd/wle auch 2 jähr hernach LKek 6 c 1, öireüionoesi rolel^tes. Er starb den ic> jun. 1724/Lnd ward Nl^t mir
^^llkhendS / sondern auch von vielen aurian-sonderlich Ertz-Bischoffs von CantelbergW. Wakecondvlkntz.schreibrn merckwurdig/ betrauret. Gleichwie
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er alle einem guten Christen anständige lugenden/ früinnM /1«,«.seligkett/ ,aufrichkigkelt/ barmhertztgkerl und miidthätigkeitin .ncm grvyen grad besaß / so «eß er sich auch seine ämter w all ntreuen angelegen seyn -. air welchen er mit einem unermüdeten ilMunaemeinem eifer/ und «onderbaren prudcntz abwartete. Ob rwohl auf der so genannten onko6oxrn lehr steif hielte / war er dos,
von ftiedens-und verelmgungr-gedancken nicht entfernt / wie sollches aus denen von ihm zu Vereinigung der Protestanten zwecksden schrifften genugiam ru ersehen. Seine predigten wurden jeder,zeit von einer grossen anzabl menschen besucht / und begieriganae.höret. Von seiner weillaufftigen rkeoiog.schen wiffenschaffiundgrosser ardeilsamketk geben die so vrel und in der wrlt wvhl aufae-nommenr schrifften sattsam bcweißthum: die hauptsächlichsteselben sind: Irsire conrre! 1n6>Ucrence6s-tic!,ßion. Morste Lkreticn-
nc. i-iieoiogi-LtirWsns. Und in Frantzösischek sprach/ mit einemzken vol. vermehrt. Vcconlen5u scviUeolu iiir-rNekormswsL I.urlie-
rs:>. cuw ejus6. Vinäic. Lc smics Letpoos. 6cc. XicäuIIs'rkeolvxisi j,,Lcliic«. 3 y»sv. conrrovertisr. Lncrctienz 6un tiUele svcc lonksllcur-mit einer Suite. I'ttikoi're 60 XI Uec!«. Qs Uelißion 6-5 proleüsnt^ujlriü-e 6'ttcreUe , coorre , Mit dkrO-kenc-. kkiNoirc6-ztcmplcz,
viel gebätter / gesäng / s-rmon-«, orstion« u. a. m. ^
or»r> in cjur6. Obn. Liblivrk. 6-rmso. t. 9. *
pickt / eine Scythische oder Teutsche coioni«, welche in Schott.land anlandete / fast um eben dteselbigr zeit / da dirSchmländerauffingen dir ttcbuös; oder westliche insuln einzunehmen / weil siekeinen räum in Inland hatten. Sie ferligten bey ihrer ankunfft«,nige Abgesandten an die Scholtlander ab / und liessen diWigeum etwa« land ansprechen / worinnen sie wohnen körnen / vorim-drnd / daß sie beydersetrS ihrem Ursprung nach ein vvlck wären/ wieihre spräche und siltcn anzeigten. Die Schölten gaben ihnen Wantwort/ baß sie keinen räum für sie übrig hätten; jedoch wollensie ihnen die benachbarte insul AIdion erobern helffm / welche da-mals sehr weilläuftig und von einem unter sich selbst uneinigen vol»ckc schlecht bewohnt war. Da nun solcher geschehen/ verlangten sievon den Schollen weiber / weil sie keine bey sich hatten / worinnenihnen auch gewillfahrt wurde/ und also geschaht er/ daß sie in einvvlck zusammen wuchsen. Als nun mittlerweile die Schotten sich festunter ihnen setzten / befahrten sich die Picti / daß sie milder zeit vondcnfelbigcn überwältiget werde» möchten. Dahero jungen sie an/sich ihnen/ wenn sie instarcker anzahl in Britannien kamen / zuwidersetzen/ so / daß hieraus ein öffentlicher krieg entstund/ welchendie Briianuier unterhielten. Allein die an die Picken vecheyralheleSchottische weiber machten endlich solchem streit ein ende/ woraufsie als 2 besondere völcker lebten / die Schotten nemlich in den s»genannten Hochländern und anfden insuln; die Picken aber in denUnterländern. Diese liessen eS sich so angelegen seyn/ die Schottenzu vertreiben/ daß sie sich mit den Britannicrn und Römern widersi-vereiniqten / und sie aus Britannien verjagten. Nachdem nunauch die Jrrländischen Schotten sich den Römern unlemorffmhatten / müssen sich die Schotten in Albion auf die insuln machen/der gröste theil aber der übrigen adelt gicng nach Scandinam/da« ist / nach Schweden/ Danemarck und Norwegen/um daselbstsein glück zu suchen. Allein da die Picken endlich unter dem Mini-schen jvch hart gepreffet wurden/ und alles beystander der Schottenberaubet waren / ersuchten sie dieselbige wieder zurück in ihr landzu kommen/ und ihnen wider den gemeinen feind demstehen. Hier-auf kamen die Schotten/ welche vormalt auf den Schoitländtschminsuln gewöhnet hatten / nebst ihrem besten adel unter Ferg, IIcommsnä-, aus Scandinavia / und eroberten nach und nach wie«derum ihre alte güter und Wohnungen. Dieser hat einigen Wo-rien-fchrribern / sonderlich den Engclländischen / anlaß gegeben r«einem irrihum / alt wenn die Schotten um diese zeit / nemlich Mda« jähr 404 / zuerst in Britannien gekommen wären; da doch be.meldter FergnS ihr 4 °ster König war. Nach diesem lebten die Pic.ten und Schotten eine rettlang mit einander in fteundschafft. Mkhernach gertetben sie wiederum einander in die haare/ und Viettmviel schlachten gegen einander/ wodurch eS bald wieder dahin kom-men wäre / daß die Schotten zum andern mal aus Albm warlgvertrieben worden. Allein letztlich wurden die Picken gantzliw riii«niret / und ihr Königreich durch die Schotten um dar -ahr WM84; unter Kennethi II regrecung erobert/ welcher seine grmitztEan Newrastle an der Tine ausbreitete. Dieser krieg / wodumnPicken ausgerottet worden / soll durch einige ihrer Edelleute/ wa-che dem Könige der Schotten einen Hund gestohlen hatten/«Mlasset worden seyn. Es lind noch unterschiedliche örtcrrn SWl-land/ welche von den Pikten ihren namen haben / als W «Hills/ Pictland-firih / insgemein Pcntland-hillS und Penti«firth genannt. War ihren namen anlanget/ so soll man ihiienmselbigen daher gegeben haben/ weil sie sich tm qesichle m>l MManzustreichen oder zu bemahlen pflegen/ um im streit desto We«licher auszusehen. L-tte 6 » Lriisnn. sm^. >;>
c««» Kilt. 8coc. tzricsn. uff«»'.
Pictische mauer/ lat. Vsiium »s 6 risn,-. ^5 ^--»-. Aberühmte mauer in Northumberland / welche von Nc^M M ,Tine biß an CarltSlr in Cumderland aus 82 messen sich er steso daß sie fast von einer sce biß an die andere reichte/ A>Mdem Teutschen mcere auf der östlichen feite biß an dtt ^rssanWsee westwärts. Diese mauer war 8 schuhe dick/ und--hoch/«!,über unterschiedliche Hügel lind ungleiche örter/ undhatteE!^nm und lhürne/ so in gleicher wette von einander stunden/stätS soldaten gehalten wurden / welche dasclvstDiese mauer wurde von den Römern erbauet / alSiieiW^theils von Britannien bemächtiget hatten/ um dasseWe iv ^