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starb aber mchdeme an. 1675 eben zu Coeverden in hohem ai«ier. /ZUells,. 8ckvve6. krie§5-
xeftk. *
Rabenspurg, ein festes schloß in Nieder.Oesterreich.Rabenspurg , ein in alten zeite» berühmtes Freyherrliches ge«schlecht in Francken , dessen schloß gleiches namens nicht weit vonWürtzburg am Mayn gelegen gewesen. Zn den zelten KayserFriedrichs I hielt sich einer, namens Dieth, an dem Kaystrl. Hofeauf, welchem der Kayser so günstig war, daß er ihm seine ehe«malige gemshlin Adelheid aus dem geschlecht der Marggraftn vonVohburg , welche er wegen naher anvrrwandtjchafft von sich wie«der scheiden liesse, verheyrathcte, aus welcher ehe Conrad vonRabensvurg gezeuget wurde, welcher bey ; Kayftrn Cantzlcr,und Vischvff zu Hildesheim , hernach zu Würtzburg gewesen ist.Als er aber an. > rar von seinem eigenen vctler ermordet wurde,wa«ren die dürgcr von Würtzburg darüber so erzürnet, daß sie dasfchlvßRabenspurg gäntzlich zerstörten, dessen platz nachgchends andas Ntephcms'kloster zu Würtzburg gekommen. Ob nun wohl dieRabenspurger dieser that halber von dein Pabst Junocenlro u l ab«sollition erhielten, hat man ihnen doch seidige bey dem Stiffte nievergessen, sondern in dem damaligen imerreßno alle dieses namensaufs hefftigste verfolgt, daß sich die nachkommen entschliesscn müs«sin, den namcn gar weg zu legen, und sich von Reinstem zu nennen,weiches Friese m der Würtzburgischen chronick »?u6 Lullewig p.541 aus der gleichheit des wapens und andern gründen bejahet-irr ctrrorr. Liciceusi.
RabenstttN, ein hauß und amt ehedem unweit Beltzig gele.gen. Es haben dazu i; ddrffrr gehöret, die aber hernach zum amtBeltzig geschlagen worden- Das bauß Radensteln leibst hat derErtz.Vischoffvon Magdeburg Albrecht an. 1426 nebst Beltzig vec«wüstet, s Beltzig.
^übenstein/ ein schloß und städtgen nebst einem Serviten «klo«ster, in dem Satzer-crayse in Böhmen , an der Otlava, auf einemstiftn,gelegen. Es ist daselbst vorzeiten eine Comturey der Tempel«Herren gewesen. Es hat auch ehemals em Freyheitliches geschlechtdavon den namen geführet, welches von denen von Wug abgcstam«Met. rvikce!!. sia«,
Rabenstem/ein den Grafen von Windischgrätz gehöriges fe«stes bcrg,schloß, nebst einer Herrstbafft, m der Oder-Steyermarcksunweit Murau , gelegen. Es bat sich ehemahls eine Me liche samt«sie davon genennet, welche um das;ahr 1412 mit Wübe>mo, Lcm»des'Haupcmann in Crain, abgegangen. gsoZr.
gnusl. Larintk.
Rabmstein, eine uhralke Adelichc familie in Francken, derenstamm.ftbloß Rabcnstein in dem Stiffle Bamberg , ober in demBurggrasthum Nürnberg gelegen. Sie hat an. ic-zo dem thur«ist er zu Augspurg dcygewohnet, und sich auch in der sogenannten 8 .Georgen.gestllschafft mit befunden. Hauß ist an. 141; wit Io»haun Burggrafen zu Nürnberg auf das Concilium nach Costmtz ge«reiset. Wolffvon Rabcnstcm zu Nabenstein aufWeyer, war im!6 leculo Cbur-Pfältzischer Land«R>chter zu Aucrbach ; und seinsöhn Heclor, Fürstlicher Bamdergischer Amtmann zu Boden«stein. Gegen ausgang des 17 ftcull lebte Hieronymus vonRabenstein in Absitz a!S Fürstlicher LehivProbst zu Bayreuth .E.
Rabiel, eine Adliche familie, welche heut zu tage die bciffte vonder in Missen, zwischen Leipzig und Wmenberg, gelegenenHerrstbafft Pouch besitzet. Melchior hat an. 996 dem Nirnier zuBraunschweig beygewohnet. Dietrich wird an. >21 ? in dem con-KemstionL-briefe, welchen der KavftrOtto l V dem Ertz-StifftMagdeburg über alle privilegia gegeben , als zeuge angeführet.Wolf, ein gelehrter Herr, war um das jähr 1540 Gräflicher«Ltoltberaischer Hauptmann. Rudolph diente in dem dreyßigiäh«'eigen kriege dem Kayser, als Obrister. Knaut giebt diesem ge«schlecht den beyvamen Tieffensee. 6rsLus. p.zsr.
8cstvv. lcneLL-Zelcsi, proclr. lVlifti.
Rabfake, des Königs von Assyrien Sennaheribs Ectz«Schenck, welcher auf seines Herrn befthl zu des Königs Hjs«Lia zeiten nach Jerusalem kam, diese stabl zu belagern, denGott Israelis lästerte, und Hiskiä macht, welche sich des gött»liehen deystandes getröstete, verachtete, aber nach des ProphetenElaiä Weissagung gäntzlich geschlagen wurde. Denn der EngelDes Herrn tödtete in einer nacht r8;ooo mann von desselben armee,L^SF. l8. 19.
Rabutin/ ei» altes Adesiches geschlecht in Bonrgogne,welchesAch bereits in der mitte des ,r Lcuü bekannt gemacht. Aus dem«selben Hai Johannes 6s Radium, Herr von Epiry, an. izüo Ma«riam von Balone, eine erd tochter Philipp«, Herrn von Balorre,Äeheyrathet, und dahero das Balorrischc wapen mit in das »einigeeingerückt. Dessen menckeiChristophonis hat den äst der Herrenele Champuigm aufgerichtet, und dessen druder Hugo, welcherRath und Cammer.Nakh des Königs Carosi Vi!!, wie auch Ge«lieral'Lieutenant bey dem Zouvernemem von Bourgogne gewesen,den Haupt-stamm sortgepßantzet. Des letzter« jodn Blasins ist der, stammwater der Herren von Huban. Sein erster söhn Claudiusaber, Herr von Epiry und Suöy, welcher in dem treffen bey Ma«rignan an. isi? das leben verlohnn, hat den Haupt-stamm fort«gesetzt. Sein söhn Chrsswphorus wurde Souvemeur von Scmur,und sein cnckel Fraiiciscns hat den neben.ast der Herrn von Bussysufaerichket. Der andere enckel Guido 6e Rabutin zeugte Cbri«stophsrum, Baron von Chantal, welcher dem König Henrico IVgrosse dienste geleistet, aber aufder jagd unglücklich baS leben ver»
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lohren. Seine gemahlin Jeanne Franaoist Fremiot Hai mit ein»rathen des Francifti 6e Sales, der sehr viel auf sie gehalten, den or»den 6e I» Visitation gestifflet. Aus der neben.linie der Herren vonBussy, welche Francsscum, Souvcrneu, von Noyers, zmn urhebcrhat, ist entsprossen Hugo, Groß-Prior von Fraockreich, und Leonor,welcher das geschlecht fortqepflantzet. Er wurde General.Lieu»tenant in Nivernois , iind hmkerließ Rogenum , von weichem einbesonderer arncul folget. Dieser hiurcriieß unter andern kindemNlcvlaum 6« Rabutin, Olmsten über ein regiment, der an. iü;6gebohren worden. Johannes Ludovicus 6s Radstin, von welchemhernach, wäre von einem Laster des Hauses Rabutm entsprossen,doch des ietzt-gemeldten Rabutin naher anverwandter. Dehensöhn hat sich söwohi in kriegs.dicnsteil, als durch ansehnliche ge«sandtschäfften, dieihme vonJ-K. M. anvertraut worden , bißhersehr berühmt gemacht. ^
Rabutin, (Rog er 6e) Grafvon Büßt, stammte aus einemvon den ältesten und edelsten Häusern in Franckreich her, (f Rabu«tin) Er warb zu Epiry einem !and«gule in Bourgogne aii.iö> 8 ge«bohren, und halte rasiere und 2 noch jüngere brüder, daher sei»vater Leonor von Rabutin Graf von Bussy, ihn zu einem Malkhe»ser.Ritcer haben wolle, wiewohl nachqehenös der todt hierum eineänderung machte, indem vor den ältern bi üdern der erste, der be«reits als Fähnsrich diente, durch die pest hingerafft wurde, derandere aber in der wiegen verstarb. Sein vater that ihn zu obge«meldten ende nach Antun zu den Jesuiten , wo sich der »unge Rabu«llN in den KumLnioribuz fleißig übte, und zu den studien eine grosseliebe bekam. An. «Ja beehrte der König den vater mit der stelleeines Königlichen Lieutenants im Nwemcsischen, und da muste dersöhn anS der schule, und mit des vaiern regiment der delagerung6e la iVloue in Lothringen beywohnen. Dieses war seine erstekriegs'ftbuk, rn welcher wissenschafft er sich m den folgenden jah«ren in den bclagerungen von Landrecy, Tbionville, Bapaume undandern uumer vollkommener machte. Au. >641 muste er die er«sten wrverwärligtcum erfahren, indem ihm schuld gegeben ward,seine »Malen,die zu Moulins in garnison lagen, hätten unrerschlcifmit k/mx 8LUNLKL gemacht, das ist saltz aus einer Provintz m diean. ere übergetragen und verkaufst; welches mFranckreich ein um jögrösseres verbrechen ist, als der preiß des lätzcs da gar unterschie-den, je nachdeme eine Provlw; dieses falls mehr recht hat, ober dieauflagen derselben hauptsächlich aus das saltz oder auf andere sa»chen gelegt sind ; wiewohlen doch in der that vielmehr der schwerehaß des Staats.8ecrer^,i stes Igo; M, der fttiiem vater feinb war,ihn hiedey druckte, und dieses zwar aus der ursach, weilen Rad»,tin zu der zeit, da seine soldaten das verbrechen begangen, nichtbeym rcgiinent geweftn, und also die Verantwortung des begange«nen vielmehr aufandere, so Uittecdessen beme vvraestandenf hättefallen tollen. Doch wie dein allem, so kam er dadurch für fünfino«nate in bie b^siilis; jedoch vielleicht zn seinem grossen glücke, indemsein regiment unterocffen in der schlachl vey Sedan zu gründe ge«gangen. An. ,644 starb sein vater, dessen stelle er ausvorditte desPrmtzen von Cvnde > der anfangs gantz besondere gnade vor ihnbezeugte, erhielt, weil er aver daö folgende jähr dem ftlö-zug mTeutjchland und der delagerung von Hailbronn beywohnen muste,nahm er erst an.1646 davon vollkommenen besitz, in welch«« jähreer in den Slaats-Rakh aufgenommen ward, und darauf bey erobe«rung ber städte Bcrgues, Courtrai , Furnes und Dunkerken gegen,wärtig war. An. 1648 befand er sich bey der fruchtlosen belöge«rung von Lcrida, und das folgende jähr halff er in den Niederlanden Wem belagern. An. i6;o nahm man den Printzm von CondLgefangen, und Rabutin, der seit an. 1644 unter diesem Prmtzeiigedlenet hatte, wolte ihne, ob er gleich seit geraumer znt die allegemogenbeit nicht mehr bey ihm verspüret hatte, dennoch in die«sem Unglück nicht verlassen, und that nebst den andern Offic-rcmdieses Printzen alles mögliche/ ihn zu besreyen. In den darauf er»folgten unruhen leistete er dem König gute dienste, brachte an. > ö;rdie einwvyner von la LKsrnL bie ein feindlich regiment bey sich ge»habt hatte», wieder zu gehorsam, kam dem 6e Paluau, der Mo«»trvnd belagerte, und einen entsag befürchtete, zu hülffe, den aber bisfeinde nach diestr verstärckuug nicht wage» durfften, woraufdtc«scr feste pla^bes Printzen an den König übergicng, und gesthleifftward. An. >6;; legte der Graf von Paluau als nunmehrigerMarfchall von Clerambaut, das wichtige amt einesLamp ücneral aeUa Lsvalelie IsLece, so das commanllo über dievöllige Frantzösische reuterey mit sich führte, nieder, welches dannRabutm gegen 90000 chaler, die er an den Marschall zahlte, er«hielt. In dieser qualität bereunte er an. 16^4 unter dem Printzenvon Contv, der ihn fthr wohl leiden können, Villaftanca, welchesbald daraufudergieng, so wohl als Puycerda. In den folgendenjähren diente er in den Niederlanden , und that sonderlich an. iS;8in der schlackst bey Dunkerken wider den Don Juan 6' Austria treff»liche dienste, vor welche cr das ZouvernLrnem von einem der erober«ten platze zu erhalten hoffte, von dem Cardinal aber mit leeren ver»sprechungen aufgehalten wurde. Allein an. i6;y gieng es ihmnoch schlimmer. Er hatte nebst dem Vivoime lind andern dasvster.fest auf des ersten landguth gehaltn,, da denn die daselbst ge«halsten lustbarkeiten ain Hofe ,v gottloß uud so ärgerlich abgemahltwurden, daß er auf befthl des Königs sich von Hofe weg, und nachBourgogne aufsein schloß Bussy begeben muste, auch erst nach ei»nein halben jähr nach Pariß zurück zu kehren erlaubniß bekam.Dochwill er schlechterdingen behaupten, Mazarin hätte seine unb der ü»brigen qesellschafft Unschuld genug erkannt; aber nur die deßwegenentstandene gerächte, als eine ursach vorn zäun brechen wollen, umseine versprochene deförderung noch lang aufzielen zu können. Ersuchte hierauflu den Ritter.orden des heitgcn Geistes ausgenom-men zu werden, aber vergebens , vermuthlich weil der MarschMIV theil. A z . ' vsn