Band 
Vierdter Theil
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Anhang einiger Verbesserungen und dmckfehlmn«

KWF^Eil man sich eine besondere Pflicht machet, dem geneigten Leser gegenwärtiges wekck so gut und bkällchöllk, als Nur MöglicheMM M zu lieferen; hat jeder Verfasser nach Vollendung des druckes alle amckei seiner arbeit mit fleiß wiederum durchlestn, und wasfür bruckfthlere, weiche jemanden irren kösilen, sich gezejget, nach orduung deren arcickeln angemercket. Wie bey dieser qe»legenheit ausser den vruckfehlercn / weiche man Mein zu suchen vermeyntt/ noch verschiedene ziemliche verflösse deren vorigenLeipz. auflagen, so wohl als auch unter anderem ferner denöthigten euuge in denen allhiesigen bruckereyen weggelassene kleine zugaben unSVerbesserungen wahrgenommen worden; so findet man um so mehr ursach, die Herren Lesere allhiet zu ermähnen, wie selbige, um öasWem desto vollkommener zu besitzen, und ins künfflige um so viel sicherer gemessen zu können, nicht übel thun werden, wo sie alle dieseletzte ausbesserungen , Verordnung nach, eine jede an ihren orl, mit der jeder eintragen lassen. Jndcff.» sind noch folgende kleine erin«nerungeu überhaupt dabey zu thun, welche sich der Geneigte Leser bey ereignenden vorsattenhciten wolle dienen lassen, l. Wo die druck»fehlere gar gering, und nur in weglassmig eines punctens, oder einer vu-§ul», in einer Versetzung der buchstaden, welche ,edoch den ver«stand nicht sonderlich veränderet, und in anderen solchen kleinigkeiten bestanden ist, welche ein aufmercksamer Leser ohne mühe selbstfinden und ausbesseren kan, hak mans der mühe nicht werth geachtet, dieselbige aufzuzeichnen. H. Die allzu öfflere oder geschwindewiderhvlmig eines Wortes, welche man svnsten in dem aufsatz, wo nur zeit genug vergönnet wurde, dene mit fleiß zu übekiestn,gerne der»mcydet hat, wird dennoch anjetzo nicht nöthig geachtet, auch in dem druck z» änderen; vbschon die Verbesserung nicht schwär fallenköule. M. Wo in denen nan»en gar geringer örkeren, und welche nur von ungefehr in einem artickel vermeldet werben, einiget ttN»terscheid in der OttoZrsplue zwischen mehreren icribenten sich ereignet hat < jchiene es auch der mühe nicht zu lohnen, webet anfänglichin dem aiifsatz selbsten, noch auch anjetzo unter denen Lrrmi-davon zu gedenckeo. k V. Die O-miones am fuß deren arrickeln sind beygegenwärtigem letzteren nachlesen wenigsten theils durchsuchet , und also die bruckfehlere, so sich auch dahinein möchten geschlichen ha«den, allhierin gar kleiner zahl angemercket worden. Die ursach,st; weilerstlich die setzcre allda meist den allen drück vor sich gehabt/Und also vermuthlich nicht so offt geirrel, als wo sie geschriebenes eremplar ausdrucken musten, untz den» zweylens, weil diejenige Lest«re, welche über einen «Nickel die örtere der auÄorum selbst nachzuschlagen belieben möchten, solche suüore.; inogemein schon vorher ge«nugsam kennen, und also durch einen druckfehler, so sich in dieser »amen, oder in den tituln der düchere» finden möchte, nicht so leichtkönnen irr gemacht werde». V. Wann ein druckfehler nur m Versetzung einiger wörteren bestanden, ohne daß dadurch der verstandeines orts qehinderct, oder der Leser perstöret werden kan, hat Mans ebenfalls »ingeändcrer gelassen; Zum ex. im art.Friedencli Hek.tzog von Oesterreich g. zyr, in der mitte der -col., kommen jctzv die werte vor : vermittelst einer von l;üoo ducateii gegebeuen sM«Jeder flehet, daß man habe setzen müssen r vermittelst einer gegebenen summ von i;ooo ducalc». Allem ebendeswegen, weil detFehler so leicht zu kennen, und zu verbesseren, wäre keine ursach, die zahl deren Lrraroruin dadurch zu vermehren. Es solte auch anLiSsem vrt gar keine Meldung von solcher kleinen art druckschlcren geschehen seyn, wo man nicht zuvor sähe, daß widrigen fahls gewisseeyffermchtiqe vergleichen germgfügigkeiten, wie sehr auch alle bruckereyen denselbigen unrerworffen, dennoch für fehlere der Scwvejtze-tischen schreibart ausgeben möchten. Vk. Verschiedene redens.aiten derer Leipz. auflagen, weiche man m Ober-Teutschland für OLlli-ciimos halr, sind gleichwoblc» beydes In der ersten ansbesscrung, und noch jetzo beym nachsuchen der druckkehieren mit fleiß gelassenworden; nur weil man gesehen, daß einige deren Leipz. Herren Vcrfasseren die,elbige in ihre Mund.art üderzulragen, und also zu ueltcinund reinem teutsch zu mache» gutbefundcn haben. VU Wann gewisse / auch wohl bißweiieN wichtige namen sich in einem artickel zuverschiedene»mahlenwiderholet gesunde», »nd da zuerst recht gesetzt Und orthographiert, aber in den folgenden zeilen durch einigendruckckhler etwas geänderet und fehlhaffc ausgedruckt waren, hat eS bannoch nicht nöthig geschienen, davon jeweilen in den Lrrsw an»regungznthun, weil der Leser aus der anfänglich vorkommenden guten und richtigen schreibung solcher »amen dergleichen druckfeblekeohne die geringste mühe selbst bemercken kan. Vkli. Von der teutschen OtroZrspUie überhaupt hat mau nur so viel zu melden, daß diLVerfaffece der neuen zugaben ihre Worte zwar immer gleichförmig ausgedruckt oder buchstabieret habe». Allein, weilen sie selbst denencorrmnreu der Druckercy unmügllch abwarten können, und im übrigen so wohl einige schere, als correkor« etwan gewisse wörtersänderst zu schreiben gewöhnet waren, hat sich anjetzo im nachlesen ebenfalls einige Ungleichheit mercken lassen; welche zu hebe» man den»noch keineswegs nöthig befunden, die zahl der Liraiorum anjetzo zu vermehren. In einem buch, welches hauptsächlich »ander schreib»art handelte,wüste solches freylich nicht versäumt werden.Allem das gegenwärtige werck hat einmal einen gantz anderen zweck, welcher mißsolche wcitläufftige dcmübung,die sich bis auf dre Worte und buchstadierung erstreckte,weder erforderet,noch auch gar leydet oder anmminct.

Erster Theil.

indem art. Aar / lüi.i; von unten/ lise: Der brücken über dies«» fluß " sind i» allem 29 / deren merckwürdigste örter sind r Thu» / re.Aarv»BenJoseph/ tm.7/fürMisckar/ liseMifchar.

Sibano / lin 6 von unten/ für tus lile tu0.und furSrellL-^ue, l.ZrelMgue.Mujaafar/ lin. -/ für Ebn Peer / lise Abubecr. Ferner Um -6/ fürHai Jordan/ isse HaiEbnIocdanAccolti/ lin. 28. s oben erinewten lise letztvermeldten.

Achämenes Ii,i.c>/l.:schickte Artaxerxcs der Nachfolger Xerxis Achämenem.Achmed Lbn Zili AlabeVm/ in der letzten lin. 00I. i.fürAbubeguer/ lsteAlbugnerque- Ferner cvt. -.lin. 8 / Use-buchn,» Persischer sprach.AMer/ im ansang für ^citis f.-mili-, lise 6ens xclii», und zu endefür ia setze >1'.

Acrotatns tt zu ende/ lise/ sahe für sehen thäte; und setze ferner hinzu:Dieser Acrotatns n käme endlich nach seines vaterS tod zum Spartani-schen Reich / jedoch ohne daß man von seinen weiteren tharc» weiß.Ihme ward erst nach dem tod ein sobn gelmhren / der nach dem groß»vaterAreusgenennet/ und alserzu jähren gekommen/ gleichfalls zuMedamon regiert hat. o<>. l. 19. siehe auch die unter folgendemart. oitirtc outtor«.

Adiatorix/ im ansang für Demenedn / liftDemeneclii.

8. Aegidius oder Gilles/ in denen ersten linien des zusatzes / fürAdo/lift Adone / und für Bello / lise Be Uov.

Aelier/ lin i.sür fsmllla. setze penr. und lin. 8. für A. Q- Aelu Patisöhn / lise Q- Ael. Päti söhn, lin. 2; für Lama / lise Lamo.

Aemilier/ lin.s lisegenresfürs^milias.

Aeschines n.r. am ende setze : ^n.cle Lencf. I. ic.«. In viel?

8ocr. Lc Lsck'm.

Agatkocles / Tyrann über Sicilien / Um » von unten/ für Archagathes/lise Archagatlms.

Albertus 1. Rom. Kayserp 8i.col.-.lin. gt von unten / für Clemensvn, lise Clemens V ; lj»;v.u./l. ihr leben zu beschliessen gedachte/s Konigsfelden.

Albertus il, Marggraf zu Meiste»/ der unartige, lin. 9. von unten/fürFranckfurtereu/ liseErsurteren.

Aldizzi/ Franc. lin. 8 für derselben/ lise denselben.

Alcinvus/ der zusatz/ so beydem rten dieser artickcln stehet/ gehörst ZUdem ersteren.

Alemannier/ lin s. fürAntonius Caracalla lise Antoniiius Car.Alevas/ am ende / setze unter die eir-r. stc amoc-Alexander der grosse/ li». 19 »20 von Unten/ lise: unter vorwendmigdes König D«rio geschwornen eydes.

Allen / Thomas/ am ende/ für Cottomanam/ lise CottoniaiiM.AmbiSrix/ lin. 6/ liftQ-LiturioSabino ohne vir^uis.

Amphictyon / cvl- lin. 20 / für Acristiv / lise Acrisio.

Amyntas/ da verschiedene unter diesem namen meinem art.litt.6fukMitkerene/ lise Milhrcne

Amyralvus/ col. 2. lin. lise: denn MolmLus/ Gpanhemius undandere beschuldigten ihn / daß er wider die schlüffedesDordrcchtischeiis>nocü gehandelt/ und es mit den Armiiiianekn hielte, ba iM gegen-theilMestrezat/ loFaucheur/ Daiüe > Claude/ Blonde!/ cluBoftltt. theils schon damals / theils bald hernach sich aufs eifrigstefür seinepaktheyerkläreten.

Andlo vdet Ändlau. cvl. 2. litt. 1- von unten/für Fleylattd/Iise Flaxland.AnilLusund Asinäus/ col. 2. lin i-für/ bcyAmläv/ lise bey Astna»/lin. ,5. für dieser/ lise diese.

Antilles/lin.i.v. u /für cabinalen/soiNeinige» ekemplarieii/l.canibalen.Antiochusm, cöl. lin. ro.für/ aus diesem «»laß/ lise: aus Maßdes MgoiNkldteil bullves mit Philippo

Antiochusv. p.i98.col. r/ lin.4/ sürihme/ liseihiie(Antivchum.)Anlivchus xu. lin. >-/ für es / lise er.

Antiochusxm, lin. -4/ lise in ihr Königreich VegkisseN gewesen.Antiphon. lin. 11 / lise des Hippia/ für der Hippjg.

AntoniusMarcus x. cvl. i-lin. 17. Der zusatz von dessen Handel MitMarco Duronio gehöret an das ende des vorhergehenden art.

Anvetsa/ setze hinzu; es wird aber besser Aversa geneimet/ s. Avers»,.Apaturia/ zu ende/ setze für , welcher iii der Leipz. ett. uiirechLangezogen wirb, Iis, r-r. Z9 und sonderlich

im wort Apaturia

Akpenzell/ P.r>8, kol.i/ lii>.44/f. 1517/ l- r4i7/x.2t9/ col a/lin. 24/für auß lise auf.

Arau/x. 2-8. col 1/sind die wottk : und niüffen auch die blut-urthkilozu Bern bestätiget werde» / durchzustreichen.

Archelaus/Kö»jg in Cappadocicii/coU 2. l.i. für geschickt wurde/t hinzogt.Aristomenes / p. -;->/ col.,/ lin. 2; von unten / für thäten / lise mvch«ten/ und lin. von untci! für Eram/l.Eca / ibiä. col. -.um dik mitt«für Empetamus / I. Lmperamus.

Armagnac/ die Grafschafft/ um die Mitte der ersten colUMne: der ihmtgleich im ansang / l da bann der erste dem letzteren gleich im auf.Armenien / x.-zo.col. 1. l>».-2voii unten/ für Aoartasdes / l.Akta»vasdes.

Arqucs / lin. g. für i-öo Fratitz. fußknechten und Es Kchweitzeren / l4;oc> Frantz. fußknechten und 2 Rcgkmcnter Schweitzer.

Arkarerxesm > Ockug, col 2. lj,,. -4/ l. aus dentempel».

Atheisten/ Um 6. mich/ mit sich bringen/ setze : Ts wird zwar dieser na-mevfft aus Unverstand oder passivn auch anderen/ welche ihn keines-wegs verdiene» / beygelegt: W,e mau dann ,c. p. 290/ lin. 27/ für/wie solches ein jeder bey genauer rc. setze : Wie andere nach genauererUntersuchung dieser jache wahrgenommen habe», col. -. lin. 2; für treu-losen/ l. dulickelen schreibart.

Augustus/ (Hct Cäsar (col.r.l.ä/l.Statilium Laurmn vhne/dazwischett»Axereta / sür Pvnlio/ l. Pontia.

Bahr/ P. e;S/ col. i.lin.I

Bagiivm(Malatesta) lin. 12 lise : brachte krs zttm accorc! und der über-gab/ uud wolte dabey den namen haben/ als.vb er dadurch dieser stadtbestes/ obwoble» gegen den willen einiger hartnäckigen einwohuer be-förderte/ allein dleoerrätherey.'r.

Baidavius/ im. 7/ sur Bedavi/ l. Bedavi; In der letzten lim für V4-twl, l jak-c-I.

Baillou/ lin ; / für blume/ l gaisel.

Balbiani / lin. 2 / l Cläven- ^

Barläus/ (Caspar )Iin.«vonmiten/ für 165, setze i6ziBarriere/ (JohamiM)cvi. 2. lin. 4 fürClementXi, l. Clem. Vlll,Basel / p ;8«/ col.r/ lim5;f.Carlm. l CarlVH-Bates / lin. 4/ für >699 / l. ,662.

Baumgart/ (Val ) lin.;/ l. Scttolw Lucisvlci'gnL.

«azaS / lin. 4 / lise Sidvnius Apollmaris ohne / dazwischen.

Beaüne/ das geschlecht/ litt- 18/ fuk/ vbbcmeldter äu Prat/ lise derCantzlercluPrat.

Beccaria/ von / lM.s/fürdeM, l. den, litt 4/ Sund-r/ l-TrisivioWeghatte»/ col--. lin. >8/ l. zu Amsterdam selbst/ ohne/Behavddin/ lm 7/ vStt Ntttett/ für einmal/ l niemal.

BerengariuS/ lin ;/ l LcviX.

Berenice / gem. Mithriö. lin 6 / l. Mvm'Me.

Bergwercke/ p 454/ eol. 2. li». z- von unten / für gold/ l- nietall-Dernsulli/ li». ; i. der älteste »ach ihme von seinen brüdekn. cvl r.lill.zu Groningen : setze hinzu: und nun seit an. - 706 zu Baselkrok.örarir,Bestmon/ jin.iv/ i.von seinem collegen dem Lugenieo»