Band 
Vierdter Theil
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guedoc abgelassenen schreiben vermeldet, und lkpilcopu; Hceriensssgenennct wird. Übrigens hat diese stavt gleiches schicksaal als dieprovintz Lauguedoc gehabt, mit welcher sie unter die West.Gothen,und folglich unter die Francken kommen ist. Seit dem eilfften je»culo bat sie ihre besondere Herren gehabt, welche bisweilenVicomre; genennet worden, auch im zwölfften jabr.hundert sichden geschlechts'nameu Decavi, wie auch der Herren von Posquieresgegeben. Von diesen käme sie an das hauß derer BermvnbS schonim i; seculo, bis des letzten Vicomre vonMs aus solchem stamme,Johannis/tochter, namens Simonne, zu ansang des 16 seculi ihrvölliges erbrecht an ihren gemahl Jaques cke Bastei , Herren vonCruffol brachte; worauf ihrer beyder enckel, auch Jaques cksCrus.sol an. r;66zum erstenHertzoge von Uzes ist gemachet worden.

wac 8ig

Der Bischoff lässet sich Graf tituliren, und hat würckliK noch bisanheule das Oomsme uule oder die einkünfften mit dem König qe»mein. Der König hat ei» castell daselbst, so wohl als der Mschvffund Hertzog. Die stadt treibt gute Handlung, und ist wegen ihrermanufacturen, sonderlich wegen des tuchs, so darinnen verfertigetwird, bekannt. In dem 16 seculo, als man wegen der religionkrieg führte, muste sie viel ausstehen, wäre damal befestiget, undhielte eiffrig der Reformirten parthey, bis sie endlich an. iSr-gleich den übrigen Ref. städten in Frankreich sich gäntzlich unter»werffen, und ihre vestungs-werckere schleiffen muste. Das landherum, so zugleich die Oioecett- des BißlhUms ist, wird l' MZe«auch von einigen genennet. eb-6«^.

iiiü. cle 1.snguecioc. Lall. LstM. *

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Dieser buchstabe wird nur von den Teutschen gs»braucht, und von denen, welche mit ihrer mund»art einige gemeinschafft haben, als da sind dieHolländer, und die Engelländer, deren sprächegrossen theils Sächsisch ist.

Waadt / Frantz. ?ais cle Vsuck, ein grosser bistrict landes, längstdem Genffer-see, in dem Evdgenoßischen Eanton Bern gelegen, istsehr fruchtbar, sonderlich au gutem wein, welcher zweyerley ist. i)der Rvff-wetn,,der am see-gestad zwischen Vevay und Lausanne wachset. 2) der la LSrs-wein,weicher am see geslad zwischen Mor»ges und Copet wachset Die Haupt-stadt darinnen ist Losannen,und die übrigen sind Nyon,Morges, Nverdun, Vevay, Vllle-Ncuf«ve nebst etiich anderen geringern. D>e alten etnwohner wurdenvon den Römern ^nrusres genannt und zwar ^uram vorn berg7 ura. Sie sind von diesen zu den zelten I. Cäsaris und Augustibezwungen worden ( wie dann der einwohneren spräche noch datola I.Lngue LomLnsss genennl wird ) aber nach dem zerfall des«mischen Reichs haben die Burgunder das land eingenommen undbeherrschet, von weichen es uns seculo an dieFraiitzösischecrongekommen. Als aber im 10 ftc ulo vaS zweyte Burgundischc reichentstanden, wäre die Waadt auch eine Provintz desselben, und kämean. 10;; zugleich mit diesem Reich an die Teutschen Kayser, welchedas iaud durch Stadtbalter regieren liessen, unter welchen die Her»tzoge von Zäringen sehr berühmt gewesen, nachdeme der Burgunbi»sehe Hertzog Raynold vom Kayser Heinrich V in die acht erklärtworden. Nach abgang dieser Hectzogen, zur zeit der regierungKayser Friedrichs II und fürnemlich nach seinem tobe währendemInlerre§nc>. haben die Landherren angefangen dem Teutschen reichsich zuentreissen, sonderlich aber hat Graf Peter von Savvy sichdes grösien theils der Waadt bemächtiget, unb darüber an. irS 6die Kayserl. bey Chillon geschlagen.Das land bliebe also dem HauseSavoyen bis an. 147;, da es die Eydgenossen der Hertzogin in Sa»voyen unBurgundischen krieg hinweg genommen, aber an. 147?durch den Frepburgischen vertrag, gegen empfang ;oooc>si. wie»derum abgetreten haben. In folgenden zelten, als die Hertzogenin Savoyen die stadt Genff offt angefochten, diese aber bie städteBern und Freydurg zu bundsgenossen und helffern hatte, weicheauch an. der von den gliederen des sogenannte»lösselbunbsibeläqerten stadt zu hüiffgekommen, und die Savvyer hier und dargeklöpffel; so wurde darauf im ock. an. i;;o ein vertrag zu St.Julian mit dem Hertzogen getroffen, darinnen beyden gedachtenstädten die Waadt verpfändet worden, der meynung, daß, wannder Hertzog künfftigshin die Genffer wiederum antasten wurde,solch land denen gedachten städten so gleich heim gefallen seyn solle.Als nun Hertzog Carl lll an.1;;; diesem vertrag zuwieder Genffbelageret, und keiner güte platz geben wolle, zöge Bern im jan. an.i;; 6 zufelde, welches auch Freyburq gethan, und nahmen dieWaadt ein. Es hat auch der Hertzog hernach an. 1; S4 im schieb»liehen vertrag zu Losannen daraufförmlich renunciret, weiches an. 17 wiederholt worden, a/e«//s^. *

waag / lat. Vagus. ist ein schiffreicher stutz in Ungarn - Er ent--spl iu gi oynfem Trenkschin in Ober-Ungarn bey dem dorffe Vsiecium,und zwar aus dem höchsten gebürge/daraus stats schnee ligt. Er nimreinige kleine bäche zu sich , und wird bald nach seinem Ursprünge schiff,rei ch. Nachdem er die N- ukra / Sithua und andre waffer zu sich ge-nvlinmen/ ergieffet er sich endlich bey Comorra in die Donau-Ee ist son-derlich mcrckwürdig / daß bey diesem stutz zu Pestin ein warmes bad be-findlich/ 'I'kerrnss keüenise genannt. Es ist aber dasselbe nicht einge-sajr/ sondern es werden nur gruben in die erbe gemacht / welche offt ver-ändert werden müssen. Denn/wenn die waag iin wachsen ist/muß manmit den gruben nach dem berg zurücke»; wenn sie aber fallet/ muß manweiter fortrücken. Je näher man dem stutz grabet / je Heister quiliet daswaffer. Ja man kan sich die gruben also machen lassen / daß man mitdem leibe in der warmen grübe / mit den Händen und fiiffen aber mrkalten waffer/ nemlich im stuffe liegen kan. /D----»/'. KiK.Hun§.>.; i.beschreib, üungsrn.

Wachenheim / eine kleine / aber wegen des guten weinwachsesberühmte stadr, in der Unter-Psaitz/ zwischen Mannheim und Kaysers-laittecn / eine messe von Neustadt an der Hart/ gelegen. PfaltzgrafFriedrich l nahm sie an. >47» seinem velter / Pfaitzgras LudwtgenznFweybrück/mit gemalt ab/ und machte ste so wol als das schloß / dieWachtenburg genannt/dessen er sich an. 1470 bemächtiget/dem erddo-

dengleich. Die stadt ist nachgehend« wiederum aufgebauet/ an. 1S80

aber von den Frantzvsen erobert und geplündert worben.TE-^.

Wachenheim / eine uralte Abliche familie / so unter die freyeReichs Riktcrschaffl am Rbeine gezehlek wird. Frantz und Drevholdvon Wachenheim haben an. «20s gelkbet / und Cvnrav ist an, «»2,

Chor-Herr zu St- Bartholome in Franckfurt gewesen. Otto Ludewi'sKayserl-General-Major,hinterließ Christoph Fricdrichen/Ämkman»zu Gemmiden/der seinen stamm mit 4 söhnen fvrtgepstantzet/von wei»che» Philipp Otto an. i7c>s als Hauprmaun bey Donauwertb seinleben cmgebuffel / Peter Philipp aber der jüngste zu selbiger zeit a!SChur-Mayntz,scher Hauptmann florirel- vor» «.Kem.

/raelksb.l-fk.

^Macholtz / wacholter / eines der ältesten und ansehnlichste»Adlichen hauierin Pommern, von welchem Reimar um das jähr ir-s

bey dem Hertzvge Bvgisiao H Hof-Rath gewesen / welche ehre auchPandam bey dem Hertzvge Oktone l gehabt. Heinrich von Wacholtward an. i;c>4Bischoffzu Cami. Um das jähr 14;-hat diese familiewider die Wedeleimd Mantcuffel krieg geführt. Backehein von Wa-choltz «st Hertzvgs Wratislai IV und Hcino/ Hertzogs Bogislai VHo/rath / xorentz aber Hertzvgs Bogislai Xlll Land-Rath gewesen-Von des letztem nachkommen hak George Christoph an. .696 alsChur«Brandcnburgischcr Cammex-Juncker / Hauptmann zu Marienstieß/und DomProbst zu Collberg floriret- Uommerl. >.s'

Wachsenburg / oder Wassenburg/ ein schloß und ampt inThüringen , zwüchm Gvcha und Arnstadt gc.egen; es gehört dem Her»tzoge von Sachsen Gvlha. Das schloß / so auf einem hohen berge liegt/soll Mcingvkhus/ Abt zu Hirschfeld/ zu des Kayscrs Okkonis lVl. zeltenerbauet haben. Um das jähr -66-, ließ der Hertzog Ernst von Sachscn-Gokha dieses schlotz-gebäude zu einem zuchkaind wavsenhause apiiren »es ist aber solchesach Gvlha geleget worden. (lock. U.r.c.

;Dllüringen.

Wachsholm / oder Waxholm / ist eine kleine zu Schwede»aehörigc inlul/ welche vor den Stockholmischen Schemen liegt / und zubedeckung des Hafens vonStockhoim mit einer jchantze versehe wordrn-

Wachtendonck / ist eine kleine befestigte stadt/mit einer darzugehörige» voglky/ in oem Spanischen Geldern, - messen ostwärts/ vo»der stadt Ge!dcrii/an dem stutz Niere, gelegen. Die mauren davon sindcmjctzo nieder gerissen / der vrk selbst aber neben dem anstvffenden stückevon Geldcrland/ ist in dem Ulrcchlischen frieden an Preussen überlasse»worden *

Wachtend onck/eine ansehnliche alte Abliche nunmehr» Frey-herrliche familie/ deren stanmihautz das jetztgevachleWachtendonck ist.Hermann von Wachtendonck ist an. ,;rc>, Johann Langemädt vonWachtendonck an. >57» und PetrusPolemiisan. »6;6 Äbldeskio-sters Aidenfeld in dem Ertz-Stifft Cölln worden. Diese würde habe»auchin dem >6 seculo Johannes und Albertus von Wachtendonck indem freyen Reichs kloaer 8 . Cornelii Münster besessen. Johann vonWachtendonck hak vnsm 8 . Lsinslcki beschrieben. Carolus F« ancis-cus war an -ovs Dom-Herr zu Münster lind Osnabrügg. Zu wcl,cher zeit auch Hermann Adrian/ Freyherr von Wachtendonck / alsKayserlicher Hvf-Cammer-Rath gelobet. H ei mann hat noch an. >7>«alsbesJohanliiter-ordens Qbrister-Meisterdurch Leutschland flori-ret. Berrrani Anton / Freyherr von Wachtendonck/ KayserlicherGeneral »Feld-Marschall- Lieutenant / und des Teutschen vrdensComlur, ward an-17-8 Kayserlicher Hof-Kciegs-Rath. Ein Bare»von Wachtendonck erhielt an. 17«s das gouveroemenr zu Luxemburg .F«ce//»/ 6crm.sgcr,?.2>p.i67. in?. 1, p.ro.

Wackemtz / eine alte Adliche familie in Pommern. AlbrechtWackenitz, rrbgrseffen zu Cleveno, war anfangs Herzoglicher LrcMv»-rius zu Wollgast , und hierauf Hof.Ratb / M welcher charge er aufuukerschiedenen Rcichs-tägen seine geschicklichkeit sehen lassen. Endlichist er Lanbrath / Hauptmann zu Tribbesee / und Dom Cankor z»Cami» wordcit, und an. ,6;6 in dem 78 jähre seines alters verstorben.Erbat nebst seinem bruder / Jürgen Wackenitz , 6000 gülden zu 6stipendiaten auf der academie Grypswalde gestifftet. Sonsten ist erwegen seinerGelehrsamkeit in der Griechischen spräche berühmt gewe-sen» ,V/rc---e/<r?ornrnerl.l. g.

Wackerbarth / eine vornehme Adliche familieiwelche seik etliche»100 jähren in dem Hertzogthum Braunschwcig/ (allwo sie auch ihre»Ursprung zu haben scheinet) storiret. Jürge Wackerbartb hat sich »iiterdenjenigen Rittern mit befunden, welche an. «492 mit Hertzog Heinri»chen der Belagerung von Braunschweig beygewohnt. Zuausgangdes17 seculi that sich August Hermann von Wackerbarth als Chur Han»Nvverischer Obrist.Lieuteiiank hervor - und um das jähr 1706 besaßBalthasar Heinrich die charge eines Margqraflichen MspachischcnRathsund Ober-Amtmanns zu Hohentrudingen. Insonderheit aberhat Christoph August von Wackerbarth sein geschlecht in grosses ansehengesetzt/ nachdem derselbe als Königlicher Polnischer und Chur Sächsi-scher General-Intendant der civii-und milirsir - gebäude / ObristellHauß-und Laiid-Zeuameistcr / wie auch General-Lieutenant und Ob'Wer zu fuß / wegen seiner meriten an. 171« von seinem Könige / alsKkkkk r dann?