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thaten ein werck der götter und des glucks nannte , und seiner klug«heil badey nichts zuschrieb. Sein kostbabres grabmahl warzu«gleich der ort, wo junge leute in denen ihn anständigen krieges«küusten unterwiesen wurden, und der von ihm den namen Dmo-lca^eeum führte. Zic«/«r.
F,r>/e.
Timomachus / ein Byzantinischer mahler, welcher zur zeitJultt Ceyaris lebte , und unter anderen furtreflichen bilderenAiacen! und Medeam abmahlte. Diese bilder kauffte Cäsar für 8->kLlentL, welche ohngefehr 48000 cronen oder ducatons austragen,und fetzte sie in den tempel der göttm Venus. Es waren aber die»ses noch nicht seine Haupt wercke. Eine Jphigenia von seiner Handhat man in hohen werthe gehalten, und eine Gvrgvn war sein mei«sierstücke. Noch mehr andere sürtrestiche stucke dieses mahlers, sowohl als viele ihme zugelegte lobsvrüche vermeldet Armins äe kiü.ver. I. z; c. 11. *
Timon/ ein Athenienser, war ein verdrießlicher mann undein ftind der geseüfchaffc, weswegen er miiLmnropu;, das ist,menscheN'ftinS , zugenamet wurde. Als man ihn einsten gefraget,warum er alle menschen hastete/ den Alcibiadem ausgenommen ,den er liebte / gab er zur antwort / daß die Ursache dieses wäre/weil er zuvor sähe/ daß Alubleches zu der Athenienser untergangeanlaß geben würde. M er eines tagesin einer grossen gesellschasskwar / die er doch sonst allezeit weidete, sagte er mit lauter stimme /daß er einen feigen-baum hatte / an welchem sich unterschiedlichemeniche» gehangen hätte,, / weiter nun willens wäre ein hauß Mbauen, und zu solchem ende ihn abzuhauen / so erinnerte er hier«mit / wem, ewige unter ihnen noch Inst hätte» sich daran zu hän-gen - solches bald zu thun. Sein grad war an dem ufer der sec /worauf eine gradschrisst eiiigegraden war / in welcher er denjeni-gen / die sie lesen würde», alles böse an den halß wünschet. Er lebtezur zeit des Pelopoiiiiesischeii krieges. virs Amoaü.
Timophanes/ ein Corinthischer General / des Dmoleontisdruder / wurde zuin General von der reutercy erwählet »1 dem krie-ge/ welchen die Corwlhier mit den Argwern führten. Eine zeit«lang hernach gaben sie ibm das coinm-mllo über qooo reuler,durchderen hülst er stch der ober-herrschafft anmasscn wolle; erwürbeaber von Timoleonte / seinem eigene» bruoer oder wenigst durchVeranstaltung desselbige»eben aus dieser ursach ermordet, s Timo«leon. ä»c. Lcc. *
Timoska Ankadina / ein betrügen. Er nennete sich einensohlt ZuSti des Groß Fürsten von Mvjcau, und war gebürtig vonVologda , der baupt-siadi eines gleich denahmten Herhoglkuins inMvscau / allwo sem valcr ein leinweder war / mit namen DemskoAnkavina. Der En> Bssckioff dieier start nahm ihn in feine dien»fte, we,I crem ichdiier mensch war / auch eine schöne stimme hat«te/ und gab »hm hernach seine ncsili zur ehe. Dieses erwecktemihm einen so grossen Hochmuth / daß er sich in seinen briesen einenschwieger-ivh» des Woywoden von Vologda nennete/ und so vieldrauf gehen ließ, daß er seines wcibcs mitgisst durchbracht.Dieses / wie auch des Ertz-Blschoffs tob / verursachte, baß er sichvon dar nach Mvscau begab/ allwo er einen dienst in dem accis»amte bekam. Allein er ficng seine vorige lebens-art aufs neue an /verthat einen grossen theil von den eingenommenen geldcr»/ undweil er sich befürchtet/ daß inan ihn deswegen zurrechenfchafftfordern dürfft/ nebst dem auch sahe / daß ivu sem weib wegenseines liederlichen lebens strafft / schloß er stibige ein/ steckte seinhauß mit ftuer an / und siobe so heimlich in Poblcn/ daßinan zuMvscau in den gedancken stund / er wäre nebst seiner familie mdem brande uliigekommen. Diese seine flucht geschahe an. ,64;.A s aber an. 164; der Grvß-Fürst von Mvscau einen Gesandtenan die cron Pohlen schickte / und also zu befabren war / daß er hier«bey offenbar werden bürste, gieng er zu Cbmielnitzky/ bem Ge»veröle der Cosackei,/ und bat deuselbigel, um schütz wider seine ver«folger / unter dem vorwande / daß er ein naher anverwandtr desZusky, gewesenen Groß-Fürstens von Mvscau, wäre. An. 1649wurde er durch eine» Moscvwitcr verrathen, welches ih» nöthigte,nach Constanlinopel zu fliehen / allwo er ei» Mabomeraucr wurde.Allein nachdem er auch daselbst etwas böses verübet halte/ gienger nach Nom/ und wurde daselbst catholüch. Von Rom gienger an. rü;o »ach Wien in Oesterreich / und darauf in Sieden«bürgen zu dem Fürsten Ragvczi/ welcher ihn an die Königin Chri«stinain von Schweden recommendirte. Diese Königin nahm ihnsehr gnädig auf/ weil sie ihn vor einen söhn des Groß.Fürsten Zus.ki hielt/ bis daß still herkommen durch ciiiei. Abgesandt» von A>lexio Michaelowiz / dem Groß fürsten von Moscau, entdeckt wur«de. Hierauf ließ sie ih» zu Reval ,» Liesiand/ wohin er geflohenwar / in arrest nehmen; allein er erfand ein Mittel/ sich aus demgefängniß loßzunracheii / gieng so dann nach Brüssel / und von barnach Leipzig , allwo er sich zu der Lutherischen religion bekannte.Bald hernach lieferte ihn der Hertzog von Hollstein bencnjcmge» indie bände/ welche der Groß-Fürst an. i6s; abgeschickt hatte, ihnnach Mvscau zu bringen. Da man ihn aufdie tottur gebracht hat«t, behauptete er noch immer, daß er ei» Fürst und des Groß.Fürsten Zuski söhn wäre. Als aber seine mutier und sein söhn vorihn gebracht wurden / wolle er kein Wort mehr sprechen. Hieraufwurde dieses urtheil über ihn gefallet, daß er aufden grossen platzgeführt werden solle, um ihm daselbst seine füsse und Hände unddarnach auch den kopfadzuhauen, welcher an einem pfähl gesteckt,der cörper aber auf dem schindanger gcworffen werben solle. s.Demetrius Griska lltrepesa. o/e-»; reise nacl, lvrotsu.
Timotheus / des heil. Pauli schüler. Sem vater war ein Hey»dk und seine Mutter eme christliche Jüdin. Paulus nahm ihir zu
pvstra m sich, allwo ihm die emw .üner em herrliches zengniß sei.ner frömmigkeit gaben, weshalb-» ihn auch Paulus zu seinem ge.(ehrten erwählte; wie er ihn denn auch wegen seines eyffers vor diechristliche religion sehr werlh hielt und zum Bischofs von Eichestmachte. Er wurde zu tobe gesteiniget, als er sich dem abgöttnchei,dienste Der Diana und dem aderglauden der Heyden an einem ihrer(i-iiiaae widersetzt. 16. L'std,«,. S-rom«,. /-/„.
exercit- äs vira Pimockei?. 2. mistellsn. ücrar.
Timotheus Il> LluM genannt, ein Elttnchianer und B>»schock zu Alepandria, der sich aber,in dieses amt mit bülff der E««kychlanischen roll wider den rechtmäßigen Bistdoff Prvtermm ein.gedrungen hatte- Er wurde durch zwey Prälaten ordnn«!, wcl.che wegen ihrer ketzcrey waren abgesetzt worden, verfolgte ollegeistlichen/ die es nicht mit ihm hielten, peinig« die layen, undverübte so viel andre gewallthättgkeiten, daß der Louvemeur vonAlerandria ihn aus der stadl ver,agte, zu welcher zeit leine parlbcya'ufstincn befchl Protcriuni ermordete. Nachgehe,ids wurde D«molheus von dem Kaystr Leone naher Gangra ins elend verwiesen,und von der Mxandrinilchei, kirchen ein anderer Timolheus mitdem zunamen Basilicus oder Soiafaciolus zumBüchvff erwehlek.Basilicus setzte ihn wieder ein, da er denn seine gewaltthaligkellenaufs neue zu verüben anfieug, und zwar mit viel grösserer nmh,als zuvor. Endlich vergab er sich selbst mit giste um das jähr Chri«sti 477 , als Kaystr Zeno lhue von neuem abzusetzen befohlen hatte,und er sich nach einigen erzehlungen sorgte .wegen denen verüb«ten »rossen gelvaltlhätigkecken eines schändlichen lodes zu sterben.Doch sagen auch einige, er wäre von kranckheit gestorben. Ln-28c *
Timotheus/ Cononis des Athenienstrs söhn, ein berühmterGeneral, welcher den ihm von seinem vater hinterlassenen rühmsehr vermehrte. Den» er war beredt, in dem kriege wohl ersah«rcn, dabey auch über alle Massen glücklich. Er führet dec Albe.nicnstr kriege mit sehr gutem sortgang wider die von Olvnthus undByzanz, eroberte Samos , überwände den Thracsschen KönigColyn, von welchem allein er i roo talent beule in den gemeinenschatzkastcn solle geliefert haben , bcmächtigle sich dec insu! Corsuund gewönne wider die Lacedämonier mie stesschlacht, so daß siedie Herrschafft des mecrs den Akhemenstr» adzutretc» gezwungenwurden, und hielt sich bey andern gclegcnheilen sehr wohl. DieAthenienser richteten ihm zu ehren auf öffentlichem marckt-platzez» Athen wegen des sieges, den er über die Lacedämonier erhalten,eine ebren-säule auf. Ewige neidische leute sttzien sein bildniß nahebey der stalue des glucks. Und andere sicheren ihne i» einem ge«mäblde vor, wie er schlaffende dannoch viele städte mit einem gamfieiige durch hülffe eines dabey sieheudcn wcibes, wodurch mandas glück andeuten wolle. Dieses verdroß ihn nicht wenig, indemer vorgab, daß die ehre seiner thaten ihm, und nicht dem glückezuzuschreiben wäre. Man sagt, daß die Fortuna über diese seinelindanckbarkeil becmaffen erbittert worden, daß ihm hernach nichtsmehr glücklich von statten gegangen ,cy. Wenigst gienas ihme u,semem alter sehr hart. Dann als unter anderem die insul camos'von den Alhcmeuscrn abgefallen, und er seinem tochiermami Me«ncstheo, dem söhn Iphicratts, neben Jphicratc stibsren in com«mandicrung der flolien beysiehcn solle, geschahe es, daß Chares,ein anderer Athemeiistschcr General, der gleichfalls eme anzahlschiffe zu führen halte, sich nicht gar fern von ihnen mit bem seindin ein treffen einliefst, und ziemlichen schaden cmpfienge; da erdann die schulde auf die drey warfst, die ihme, ungeacht ers inwährender schlackst begehrcle, nicht z» hülffe kommen wären, dasie sich im gegentheil mit dem stürm des mcers entschuldigien,wegen dessen sie auch dem Chares gerathen hatte», sich nicht ingcfahr zu wage». Allem dieses hinderte doch nicht, daß das voleknicht wenigst den Timolheum verdammte, und ihm eine gelb«straff von hundert lalenlen auflegte. Well er die nicht zahlen wol«lc, ober auch nicht konnte, verfügte er sich gen Cbalcis in der injulEuböa, allwo er auch sein leben beschloß. Doch liessen »ch bstAthenienser nach seinem tobe noch in so weit begütige», daß sie sichmil bem zchenven check der summ vergnügten, welche ihnen Conondes Tlmolhei söhn auszahlte. Cicero lobt ihn wegen seiner Mhr»samkeit. cd«'«?/. /Vk/-,
Timotheus / der Mitesser, Tbersandrr des musici söhn, !vel»er die ro und > r säite zur barst hlnzusttzte. Ec floririe zn PhMMacedonls zelten. Man sagt, daß die aimchmiichkcil seinerlisic Alepandri tA. tapstrkeit vermehret habe, als welcher durchli klang solcher instrumenten zu grossen thaten bewogen worden.
: hat 17 bischer von der müsse und von andern fachen geschrieben.
////»/.-, l. 7 c, ;7- Ft/»// 4 L.
Timprittg/ Tümpling/ eine Adesschc familie in Thürin.a , deren stumm.hauß Tümpling bey Camburg gelegen. Ab' us von ^impling ist an. r; 19 verstorben- Um das fahr ist»uno von Timplinq gelebet. Hanß war an. 140a Vogt Maalfeld. Margaretha von Timpling hat an. 1490 als AelMnn klojier Roda vorgestanden. Otto von Timpling starb ah.10 indem 8r jähre seines alters; er halte an. is; reinen enllei«i, und war nach erlegung 20 guter schock der kirche z» Camburg ,cdonirl worden. Philipp Heinrich lebte an. i6ö8 als FürstlichertenburgischcrOber.Hof.Marschall. Otto Wilhelm von und m
mpling war MI.171L Fürstlicher Mttscburgischer Hos-Marichall
v Cammer.Ralh. An. 1716 stritten Rudolpb Albrecht auf
Sachse