Niederländische Geschichten.
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Spanien und Holland das Merck dergestalt aus, daß diese Machten kurtzs.xvil.hernach den Frieden vor sich allein jede besonders unterzeichneten.
Die Haupt Puncten solchen Friedens / so viel Engelland betrifft , wa-ren : i. Daß Franckreich den König Wilhelm in Engelland in dem Besitzseiner Königreiche weiter nicht beunruhigen, noch dessen Feinden weder seld-sten noch durch Andere Beystand leisten wolle. 2. Alles was man an In-sult, und Cvlonien einander abgenommen, soll zu beyden Seiten wieder-gegeben , Und über die dabey waltende Streitigkeiten LommiKsrii ernennetwerden, z. Das Fürstenchum Oranien soll dem König wieder eingeräumtwerden auf eben die Art und Weise, wie es ^nno 1678. bey dem Niemö-gischen Frieden verglichen worden, und soll Franckreich an den König Wil-helm bezahlen, was es vor der Kriegs-Erklärung aus ersagtem Fürsten-thum gezogen.
Wider diesen Frieden protestirte zwar König Jacobus feyerlich, gabauch unterschiedliche Schafften heraus, durch welche er alle Machten insein Interesse ziehen wolte, es ward aber dieses alles nicht geachtet.
Wegen Spanien war verglichen: 1. Daß alle in diesem Krieg abge-nommene Platze an Spanien sollen wieder gegeben werden. Namentlichin Catalonien: Gironne, Roses, Belver und Barcellona. In Nieder-land : Luxembourg , nebst dem ganhen Hertzogthum dieses Namens, undder Grafschafft Chimay, Charle-Roy, Mons, Ach mit seinem Gebieth,ausser einigen Dörffern und Orten die Franckreich sich vorbehalten, undCoumay. 2. Wurden ausgenommen 82. Orte von Städten, Fleckenund Dörffern, über welche man bey einer Loisserems rathschlagen soll,ob sie zu den Frantzösischen oder Spanischen Gebiethen gehören, z. Di-nant soll abgetretten werden an das Bißthum Lüttig. 4. Die Jnsul Pon-za aber im Mittelländischen Meer soll von Spanien an den Hertzog vonParma eingeräumet werden.
Holland hatte ohne das nichts dabey zu suchen, als daß die gute Ver-ständnus und Freundschafft wieder möchte herbey gebracht werden ; be-stund also in dergleichen Bezeugungen, und der Verordnung, daß man al-le Orte, die man ausser Europa einander abgenommen, wie auch die Graf-schafft Bergen op Zom, dem Oomte cl'Auvergne gehörig, so man währen-den Kriegs eingezogen hatte, wieder abwetten wolle, der Inhalt ihres gan-tzen Friedens.
Hier nun stund das Reich bloß und von seinen Mitten verlassen, und Dasmuste nicht allein aller Hoffnung von weitem und anständigern Bedingnissen Reif -lich verzeihen, sondern sich noch dazu von Franckreich also einschräncken las- 2 ve?sen, daß wann man nicht die zu letzt wegen der Straßburgischen Gleich-gleichen,gültigkeit vor dem 20. Sept. (welches letztlich biß auf den i. Nov. ver-schoben ward) annehmen würde, so wolte man mit demselben alle Frie-dens-