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mit welcher er drey söhne genüget: Philippum, der ihm siic- /der» mit der eroberung von St. Quintin, Ham, Cbakeletcedirte, Hugonem und Robertum , welcher letztere in der ju- und Noyon zufrieden waren, daher sich Henricus bald wiedergend starb, (g) Diese seine gemahlm begab „ch anfänglich nach erholte, und mit dem anfange des fünfzehenhundert und acklseinem tobe ins «öfter, schritt aber zur andern ehe mir Radulfo, und fünfzigsten jahrs Calais und Guines, hernach auch Tbion.Grafen zu Crespi und Valois , nach dessen adleden sie wieder in ville einnahm, wiewol seine leuthe in eben selbigem jähre bmihr vatterland gieng. (») Wilhelm. Gemme/. lib. VI. c. Ru- Gravelingen abermal geschlagen wurden. Endlich ward an.155^dolpbus (.Hater, lib. III. c. 9. (b) Fragment, hiß. trat.c. ap. zu Chaceau-Cambrests ein friede geschlossen, darinn dieTsu ebene, tom. IV. Chron. Viraduncnß. (c) Conventus sen St. Qmnlin, Ham und Chatelet wieder bekamen, auch Ca-Rhentenßt, tom. IX. Concil. Paris , (d) AH* Concil. Rhe. lais behielten/ hingegen aber alles andere, was sie sonst erobert.mens. ap. Baron, in fin. tom. XII. in append. ad an. 1049. Epilt. und darunter auch dem Hertzoge von Savoyen ferne länder, wie-Gervajü Ep. Rhemens. ad Nie. PP. tom. IX. Concil, an. 1059. der gaben , und fast zu gleicher zeit ward ihnen auch von feitentb) Chron. Senmtnje. Orderic. Vital. hb. III. (f) Wippn, des Teutschen Reichs der besitz der drey Lothringischen Bißthüm'In vita Conradi Sal. ad an. 1034. (g) Fragm. hiß. Aquit. mer von neuem bestätigt. Durch diesen frieden wurden auchap. Du Chirn, tom. IV. Excerpt, veter. Chron. ibidem. die managen zwischen Philipp » II. und Elisabeth von Franst.
. . „ „ . T k t reich , wie auch zwischen dem Hertzoge von Savoyen, Emamiel
Henncus II. Francifc» I. anderer söhn, den er mrt Clan- Philrbert, uüd Margarelha, Hertzogin von Berry, des Kö'dia von Frauckreich, des Königs Ludovici XII. tochtcr, gezeu- nigs Henrici II. einziger schwester, geschlossen. Allein derget» Er ward den ; r. mertz an. x s 19. zu St. Germarn geboh- Konig wurde in einem turnier-spiele, welches bey den besaaten
ren, und führte anfänglich den titul eines Hertzogs von Or- vennahlungen angestellet war, als er wider den Grafen von
leans, nach dem tode aber seines altern bruders Francisci be- Monlgomery rannte, mit einem splikter von der lantze am avaekam er an. 1530. den titul als Dauphin und Hertzog von Bre- verwundet, daß er eilf tage hernach, nemlich den 29 jun an
tagne. An. xe- 6 . ward er nach dem Madritischen frieden als 1559. sterben muste. Einige sagen, dieserzufall sey ihm von'dem
geissel in Spanien geschickt, von dar er erst an. 1529. wieder berühmten Attrologo, Luca Gaüriciv, vorher verkündigt wordennach hause kam. Er war von jugend auf im kriege, und com- als welcher ihm das prognosticon gestellt, daß er im zwevkamvsemandirte an. 15,7. seines vatters armer, anfänglich in den umkommen würde. Unter seiner regierung war man iietnlidiNiederlanden , und hernach in Piemont wider die Kay,etlichen hart wider die Protestanten verfahren , die damals sonderlich inmit grossem succeß, indcin er Susa , Veillane, Rivoles, Mon- Frauckreich überhand zu nehmen anfiengen, und waren nockcaglier, rc. wegnahm , auch verschiedene andere Vortheile er- kurtz vot seinem tode einige Parlcments-Herren deswegen in buhielt. In Roußillon aber an. 1542. war er bey der belagerung Bastille gesetzt worden, und soll der König, nach einiger berichtvon Perpignan nicht so glücklich, indem er nicht nur unverrich- da er nach empfangener wunde vor der Bastlüe vorben aetraae»teter fachen abziehen muste, sondern auch darüber in eine halb- worden, gesagt haben, er sorge, daß er den unstbuldiaen iTulrührige gefährliche kranckheit fiel. An. 1544. commandirte er then zuviel gethan , wiewol andere melden, er habe von derdie armee, welche den Kayserlichen rn Dauphins entgegen ge- zeit an, da er verwundet worden, die spräche verlobtensetzt war, und protestirte in eben ,ewigem jähre heimlich gegen war ein wohlqewachsencr, ansehnlicher Leer und in leib^den Crespischen frieden, weil derselbe zu seines junger» bruders, Übungen treflich geschickt. Er erzeigte sich gegen jederman leukb-des Hertzogs von Orleans , Vortheil ausschlagen sollte, den er selig und gütig, besaß auch hertzhaffligfeit genug, inmassen nimmerzu mit neidischen äugen ansähe. An. 1547. kam er nach meistentheils selber zu selbe gieng. Dabey aber war er nichtseines vatters absterben zur regierung, und nahm bald anfangs von grossem geist genug, und ob er sich gleich der teaierunalgrosse Veränderungen am Hofe vor, gestalt er dann den Con- geschäffte fleißig annahm, ließ er sich doch stets von andernr£netabel Montmvrency wieder zurück rüste, und sich an die enn- ren , gestalt denn unter ihm die Guisische familie, vor der ihnnerungen nicht kehrte, die ihm fern sterbender vatter wegen bey- doch sein vatter gewarnet hatte, angefangen groß zu werdenbehaltung einiger von ,hm hochgeachteten Minister gegeben. In den wissenschafften war er auch so weit nicht gekommen alsAn. 1549. that er eine reise nach allen grentz- vestungen seines Franciscus I. doch liebte er die Gelehrten, und bat sonderlichKönigreichs, brachte hernach die rebelltrende stadt Bourdeaux die Französische Poesie damals eine gestalttriSeu aSSi»m gehorsam, und losete an. 1550. von den Engellandern die gen. Er ließ sich durch seine lieblinqe ru allzu arossen auHstadt Boulogne in der Picardie wieder ein, nachdem er sie vor- verleiten, gestalt er denn nachallenschweren auflaam. womnher belagert, wobey zugleich der friede mit Engelland wieder be- die Unterthanen gedrückt worden, noch vimia Millionen schu,^statiget wurde, welcher bisher ziemlich wanckend gewesen war, den hinterlassen. So gieng es auch an feinem Lose nickt am»weil die Franzosen den Schotten beygestanden, von ihnen auch ordentlich und tugendhafft u, und ließ er das wild unddie Vermahlung der jungen Konigin Maria mit dem Dauphin, Wesen gewaltig einreisten. Er hatte mit seiner aemablinVaZ.Francisco »erhalten, und die braut bereits nach Frauckreich rina von Medicis zehen kindcr gezeugt davon^eM Prrntz undgeführt hatten. In eben diesem ,ahre begab sich der Hertzog zwey Printzeßinnen jung verstorben, von den übrigen siebenOctavms Farnese von Parma unter fernen schütz , um,ich so- aber sind Franciscus II . Carolus IX. Henricus III nach einwol wider den Papst Julium III. als den Kayfer Carolum V. ander zur regierung gekommen, Franckfcus von Älencmi u 'i« erhalten , worauf ihm der König hulffe schickte, dadurch verhcurathet gestorben, Elisabeth an den Kömg M Spanien,'L,e Kayserlichen die belagerung von Parma, aufzuheben geno- Claudia an Carolum II. Hertzog von Lothringen , Mmqa ethgthlgt wurden , und huben sich hiermit die femb,el,gkeiten nicht an Henricum IV. in Frauckreich vermählt worden AnsserIkaüen allein, sondern auch an den grentzen von Picardie diesen hat er mit einer Schottischen Dame Henricum. Hernaaund Champagne an. Da nun aber am xz5x. die Parmesani- von Angouleme , Groß-Priorn von' Franckreich m hf Ssthe fache auf emen zwey,ahngen stillstand verglichen war, mr andern Dianen, die erstlich an Horatium ^arne^ ner-machttn ewige Teutsche Fürsten, darunter Churfürst Moritz mahlt gewesen , hernach aber HertzvM von Montmörencyvon wachsen der vornehmste war, na geheimes bundnis mit und endlich Hertzogin von Angoulöme, und GrÄnHencico, zu beschutzung der Teurscheii freyhelt und enrled,- chlen worden, gezeuget. Von seiner liebste,i mMress^
gung des gefangenen Landgrafen von Hessen , welchem zu folge Diana von Poitiers , aber, die ihn qanb r,»d gar reg me. at
sich der Komg an^zzr. persönlich zu felde begab, und die er keine kinder gehabt. ThL* U f. Aw"ray P nTe/ Lt>
drey Bchkhummer Metz , Tüll und Verdun einnahm , sich aber time. Montuc commentaires. Horrledec , von ursncken d s
doch mchl traute, ober den Rhein zu gehen, weil ihm die Teutschen krieges. Steidanus. Bayte ur,achcn des
Straßburger die thore nicht ofnen wollten, daher er auf der
Schweitzer zureden, znnial auch der Churfürst von Sachsen Henricus III. König in Franckreich und Polen , war Hernfriede mit dem Kayfer machte, und die Kayjerlichen in Cham - rici ll. dritter söhn, gedohren den 19. septembr an r 7 c, 2pagne eingefallen waren, zurück gieng, und «m Lurcmburgi- hieß sonst Eduard Alexander, welchen nahmen ihm'hcrnack> .'ei.sthcn einige.platze eroberte. Nachdem Carolus V. mit den ne Mutter in Heinrich, zum andenckcn seines vatters verminTeutschen Fürsten snede gemacht, belagerte er zwar Metz mit delte. Er ward an. 1567. nach des ConneMbels von Momi100000* mann, muste aber wegen de- Hertzogs von Guife morency rode, aufveranlassung feiner mutter, die daduÄ, d!'tapferer gegenwehr, und weil zumal. bey der strengen winters- sto grössere gewalt zu behalten hoffte, imgeachtet seiner nmend'ie.tv.el kranckheiten bey der armee eingermen, d,e belagerung zum Generalißlmo der arinee gemacht, jedoch waren bn, - 2nach vielem erlittenen vertust auchedcu. Jedoch eroberte er in altere Generale zugegeben , welche nach innbatt ihrer acbe me^den Niederlanden Terouane und Hesdm, welche beyde geschleift vrdren , seine allzu grosse Hitze zum öftern im wum lüttenwmden, Hierauf.wurde der krreg vollends bis an. 1556. mit befand sich in den^^schlachten von SSffmSilT, Jl1,1 N-ederlanden als ir, Italien ehe fern mtdec «litltm , und legte noch andere gute proben se-fortgrfuhrt , wiewol Nicht zu laugnen , daß die Kayserlichen ner zeitigen klugheit und tapferkeit ab. Allein durch alles dieieS«St wenigsten dabey gewonnen. In bemeldtem iahre aber weil sich zumal der Printz damit der soldaten und aller Catbol/schloffen endlich die kriegende parteyen zu Vaucelles unweit schen liebe zuwege gebracht, ward der König Carl IX (ifeviuditiaganibtap uncn funfiabugen stillstand, trafst dessen Henricus aufihn gemacht, so daß es den beyden brüdern um so viel leicht
i üi i' ^ 7 l°nst erobert, ward , Ach einer kaltsinnigkeit gegen^ einander ^
mildes Malßätoauinv 0 ^nnstiften ^'Ivim .Henricus es, UM die Reformirten zu berücken, unter ihnen war abgeredet
auf [v. , den stillstand wieder, wor- worden. Indessen fth«. doch die Königliche Mutter woki rnnnu.
nü-nn ^ nnv ^ucsfviV """ neuem an- daß es in die länge mit ihnen nicht gut thun werde, daher sie be.
^wdselig gegen Franck- wogen ward , sich vor Henricum um die Polnische Crone zu be-
b«e groste gewalt m den Nieder, muhen , nachdem sie schon vorher an seiner vermahl»,ia mit der
landen gebramht , da kre Franzosen bey ©t. Quintin an. 1557. Konigin in Engelland vergeblich gearbeitet hatte, auch bemühetund also stracks rm ersten jähre ha« geschlagen wurden, wie- gewesen styn soll, ihm am Türckischen Hofe das Könrnreieb «i-
ml M ---Span,er d-eses fieges mchr recht gebrauchten, son, gier zuwege zu bringen, wmvol d« PrmH keme sonderA inst
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