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Bey stinen fehler» hatte er den rühm eines verschwiegenen, be-ständigen und dienstfertigen freundes , welches er sonderlich ge-gen den Cardinal Camillum Astalli erwiesen. Hiernächst lobteman auch seine freygebigkeit (welche aber bisweilen mehr eineVerschwendung zu nennen war) iugleichen sein gutes gemüthe,und seinen lustigen Humor. Er starb zu Nettuno an einer ver-haltung des urins den i;. junii an. 1700. und ward zu St.Martina in der Oioeces von Viterbo begraben. The presentJiate os tke Court osRome , p. 26. La giujiu Jtatera de Porpnati ,n. 19. p. 66. Mereure biftorique.
Maidanius, oder Midanensis, war ein gelehrter Arabi-scher scrtdent, mit seinem völligen nahmen genannt: AbulFadli Achmed, Ebn Mochammed, Aimaidanii, A> Naisa-bury. Diesen zunahmen halte er von dem dorfe Maidan inNaisabur gelegen. Er schrieb neben andern fachen ein Onoma-ftiepn Arabico - Persicum , darin» er die Arabischen Nomina ,aber nicht Verba , in Persisch ausgelegt; dessen Golius zu sei-nem Mexico sich bedieni; so ist auch unter Maidanii nahmen eineCollectio 6000. Proverbiorum berühmt. Sein ende siel aufAn. Heg. zig. d. i. auf A. C. 1124. AI Firusabadiui, in Kamus.Poche. Golius . Catal. bibl. Leidens. *
Maidenhead , eine (labt in der Engelländischen proointzBarksyire, an der Themse , worüber sie eine breite höltzernebrücke har, ist ein grosser schöner ork, so viel gast-höfe hat, undar. meilen von Londen entfernet ist.
^ zaidstone, lat. Madus Vagniacae, ist eine schöne, ange-nehme und voickreiche stadt in der Engelländischen provintz Kent,am fluß Medway , worüber sie eine schöne steinerne brücke hat,so von den Ertz-Bischöffen von Canterbury erbauet worden.Eduardus VI. incorporirte diese stadt, und gab ihr einen Mayoroder Oder-Bürgermeister, welcher aber derselbigen unter derKönigin Mariä regierung wieder genommen worden, weil eran. 1334. mil in Wyats rebellton verwickelt war. Allein dieKönigin Elisabeth setzte alles wieder in vorigen stand. Vor al-ters wurde die vornehmste regiments-person in dieser stadt Porl-greve genennet. Carolns I. gab von diesem orte der ElisabethFinch, Heneage Finch, des letzter» Grafen von Winchclseagroß-mutter, den titul Burggräsin von Maidstone und Gräsinvon Winchelsea, welche würde aufihre männlichen erben fort-gehen sollte. Heneage, der letzt-verstorbene Gras von Nottin gham und Lord-Cantzler von Engelland, war einer von ihrenNachkömmlingen. In dieser stadt werden die Provincial-Ge-richls-taqe gehalten. Nebst dem hat sie auch die ehre, daß siezwey glieder in das Parlement abschickt. Beevereü , delic. dela Grande - Bretagne.
* Majcnfels, oder Mayenfels, eine Herrfchafft an denSchwäbischen und Fränkischen grentzc» , zwischen der Graf -schafft Hohenlohe und Ldwenstein , nebst einem schlösse gleichesnahmens, welches im Städle-kriege an. 1441. oder nach andernan. 1461. wegen verschiedener daraus verübter femdseligkeitenbelagert, eingenommen und zerstöret, folgender zeit aber demvorigen Herrn wieder eingeräumet worden. Crufii annal. Suev.P. III. lib. VII. c. 5. 13. M. Ste.n-meeg. manufer.
VTiatemte, siehe Mayenne.
* diäter, oder Mejrr, -Ernst Theophilus oder Göttlich)beyder Rechten Doctor, Hertzoglich - Würtembcrgischcr Rathund ordentlicher Professor uet Rechte zu Tübingen , ward den29. sepr. an. i6zi. zu Lustnau , wo sein vakter Amtmann war,gebohren. Er studirte zu Tübingen , ließ sich öfters öffentlichim duvutiren, auch unter dem Vorsitz des gelehrten From-Manns de Difcrimine Hiereaitatis & Bonorum Possedionis,hören , nahm darauf die voctor-würde an, wozu er sich dieMaterie de Separatione Conjugum quoad thorum & menfamauscrsthen, und wurde, nachdem er von seiner reise durchTeutschland, Italien , Ungarn und Venedig zurück gelanget,zu Tübingen an. 1672. Universitäts -Secretarius, und ausscror-dentlicher Professor der Rechte, an. 1693. aber ordentlicher,starb den 3. oct. an. 1727. und hinterließ einen söhn aus der«he mit Burckhard Bardilii tvchter, nahmens Joh. Adam, wel-cher Hertzoglich-Würtembergischer Regierungs-Rath ist. Vonseine» schristen sind bekannt: Commentarius Thcoretico-Practi-cus ad Institutiones fecundum ?enera caufarum , Tübingen »686. in 4. dessen in den Actis Lud. des jahrs 1686. p. s;8-rühmlich gedacht wird. 2.) Lommentariuaad siuz feudale com-imine cum applicatione ad Feuda Imperii , ib. 1714. in 4. 3.)de Jure venandi Romano-Germanico, ibid. 1722. in 8. Aus-ser solchen hat man auch verschiedene dissertauonen von ihm.Mosers erläutertes Würtemb. I. theil, p. 230. scqq.
Maserus, (Johannes) ein Carmeliter aus Geldern gebür-tig , wurde Prior in dem kloster zu Brüssel , und Provincial.Er war wegen seiner beredtsamkeit, wie auch wegen der wissen-schafft in der Griechischen spräche bekannt, und starb um dasjähr l 377. Sein schristen sind: Lommentaria in plerafqne D.Pauli Epiltolas ; Sermones de Tempore & Sanctis; Concionesin decem Praecepta; Orationes Latinte & Gnecs Lovanii recitastae. Andreas , biblioth. Belg. Alegre , in parad. Carmel. Chi-tins, theatr. d’huom. letter. frehcrus.
Majerus, (Michael) ein Medicus, welcher verschiedenewercke verfertiget, als da sind : Atalanta fugiens, hoc est, Em-blemata nova, de Secretis Natuvas Chymica ; Viatorium, hocest, de Moncibus Planetaruni septem seu Metallorum Tracta-
Hiftor. Lexicm IV. Theil.
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tu;; Focus severus , hoc est, Tribunal -equum , quo NoctuaRegina Avium Phoenice arbitro post varias disceptationes &querelas volucram eam infestantium pronunciatur, ut ob sa-pientiam singularem Palladi sacrata agnoscatur; Examen Fu-corum Plendo - Chymicorum ; de Circulo Physico quadrato ,hoc est, Auro ejusque Virtute Medicinali sub duro cortice in-star nuclei latente, an & qualis petenda sit, Tractatus; Sym-bola aureas Mensas duodecim Nationum ; Septimana Philoso-phica , qua aenigmata aureola de omni naturae genere ä Sa-lomone lfraelitarum sapientissimo Rege & Arabiae Regina Saba ,nec non Hyramo Tyri Principe sibi invicem in modum collo-quii proponuntur & enodantur ; Civitas Corporis humani äTyrannide arthritica vindicata, hoc est, Podagra ;, Chiragrx& Gonagrx methodica Curatio; Arcana arcanissima , hoc est,Hieroglyphica iEgyptio - Grseca ; verum Inventum , hoc est.Munera Germanite ab ipso primitus reperta & reliquo Orbicommunicata ; Themis aurea , hoc est , de Legibus Fraterni-tatis R. C. Tractatus; Lusus serius, quo Hermes sive Mercu-rius Rex Mundanorum omnium sub homine existentium postlongam disceptationem in Concilio Octovirali habitam , ho-mine rationali Arbitro judicatus & constitutus est; Tractatusde Volucri arborea absque Patre & Matre in Infulis Orcadumforma Anferulorum proveniente ; Ulysses , hoc est, Sapientiaseu Intelligentia tanquam coelestis Scintilla Beatitudinis; Tri-pus aureus , hoc est, tres Tractatus Chymici sclectiilimi 1.)Basilii Valentini Practica , una cum 12. Clavibus & Appendice ex Germanico ; 2.) Thoma; Norton! , Angli Philosophi, Credemihi seu Ordinale ante annos 140. ab Auctore scriptum, nuncex Anglicano manuscripto in Latinum translatum; 3.) Creme-ri cujusdam Angli Abbatis Westmonasteriensis Testamentum ;de Legibus Fraternitatis Roseae Crucis ; Silentium post Clamo-res , live Tractatus Apologeticus, quo Causie non solum Cla-morum sive Revelationum Fratrum Germanorum de RoseaCruce, sed & Silentii seu non reddita; ad singulorum votaResponsionis traducuntur ; Cantilenae intellectuales de Phoe-nice redivivo ; subtilis Allegoria super Secreta Chymia;.Dati der Linden , de script. Medicis . Mer Minus , in Lin-den. renov.
Majestät , Heisset die höchste gewalt im Staat, welche einjeder L-ouverain , er sey gleich ein König, freyer Hertzog oderReyublick, besitzet. Gleichwie aber die jura majestatica gar öf-ters in einem «Ltaat getheilet sind, und dennoch das prädicatder Majestät hauptsächlich bey demjenigen verbleibet, welcherentweder das gröste stück davon übet, oder welchem der brauchdasselbige zueignet; also geschiehet es auch, daß ein Staat demandern in gewissen stücken unterwürfig wird, in einigen abersouverain verbleibet, in ansehung dessen man ihm die Majestätlassen muß. Auf solche weise sollen nach des Fürstenerii undanderer Publicisten meynung die Chur -und Fürsten des Reichsüber solche lander herrschen , welche im anfange gantz indepen-dente völcker gewesen, und nachgehends den Kaysern theilsdurch freye bewilligung, theils auch durch das recht der Waffen,jedoch allemal nur auf gewisse masse, unterwürfig worden;daher sie folgern, daß in allen den stücken, worinn zwischenKayser und Ständen durch die Rcichs-gesctze und das herkom.men nicht ein anders ausgemacht, den Ständen die souve-rainität verbleibe. Ob nun wol dieses, wenn es ohne Nachtheilder allerhöchsten Kayserlichen Majestät ausgedeutet wird, eini.aen schein hat, so ist doch solche souverainität der Stände durchdie Pflicht, womit sie dem Kayser zugethan, gleichsam als einkleineres licht durch ein grösseres unerkänntlich, daß man ihnenfast nicht anders als improprie oder nach dem mindesten theilesolche independentz beylegen mag. Aus dieser Ursache wirdkeinem Stande in des Kavsers Hof - lager die souverainität zu-gestanden , und müsse» deren Gesandten aufdem Reichs - tagedie Händel der ihrigen von dem Ertz-Marschall beurtheilen las.scn. Jedoch bedienen sich die Chur -und Fürsten des Maiestät-insiegels, und kan an den ersten , krafft der güldenen Bulle,das iastcr der beleidigten Majestät begangen werden. So ha-ben auch die Stände in dem receß des Convents zu Franckfurtalso improprie die Majestät und Emincntz von sich gesaget.Den titul Majestät aber haben sie sich niemals angenommen,ist ihnen auch von keinem andern gegeben worden i ausser daßdie Cardinäle an. 1408. dem Hertzog Heinrich zu BraunschweigEw. Majestät geschrieben ; wol aber haben die Kayser und an-dere gecrönte Häupter diesen titul von langen zelten her gefüh-rct. Von den Kaysern trift man solches zuerst in des Grnteriinscriptionibus p. 246. an, woselbst der Kayser Trajanus Ew.Majestät genennet wird; wiewol durch Trajanum allda nickt,wie insgemein dafür gehalten wird, der berühmte und grosseKayser Ulpius Trajanus , welcher am ende des ersten und an-fange des andern feculi geherrschet, zu verstehe» ist, sondernallein der Trajanus Decius , welcher erst in der mitte des drit-ten sieculi nach Philippo Arabe zum Kayserthum gelanget;aber nach dieser zeit ist freylich der titul Maiestät je länger je ge-meiner , und sonderlich den Kavsern gar oft beygelegt worden.Unter den Königen hat schon Theodoricus m Italien sich in ei-nem briefe Königliche Majestät geschrieben, welchem erempelnachgehends viel andere gesolget. Doch sind die Kayser undKönige anfangs nicht so accurat gewesen, daß sie nickt auck an-dere titul neben diesem und statt desselben gebraucht. Dennda findet sich, daß sie sich öfters nur Durchiauchtigkeit, Excel»M m m m 2 tentz,