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I. Teil
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Tm schweizerischen Teil des Bistums hatten die Bischöfedie Militärhoheit nur insofern, als es sich um die innereLandesverteidigung handelte. Die militärischen Aushe-bungen geschahen hier durch die Städte Bern und Bielkraft ihrer Burgrechte. Der Auszug der Propstei Münstermarschierte unter eigenem Banner, derjenige des Erguelunter dem Banner Biels, des Tessenbergs unter dem Bannervon Neuenstadt (Bannerrecht, droit de banniöre dieser beidenStädte).

2. Gerichtsbarkeit.

Quellen: Geiser, Gesch. < 1 . bern. Verf. (1888), S. 78 ff. (Textedes Privilegs Kg. Sigmunds von 1415 und des Twingherrenvertragsvon 1471). — K. Zentner, Quellensammlung usw., S. 281 ff. (Reichs-gesetze Maximilians über den ewigen Landfrieden, das Reichs-kammergericht und Handhabung Friedens und Rechts, von J495).— S. 443 ff. (Reichshofratsordnung von 1654). — Ceremoniale beyv Auf- und Abzug des Landvogts zu Nidau (N. B. T. 1900).v Schrifttum: H. Fehr, Deutsche Rechtsgesch., §§ 25, Ziff. 3;35, Ziff. 4 u. 5. — *Geiser, Gesch. d. bern. Verf., S. 37 ff., 49 ff. —Jb. Leuenberger, Bern. Rechtsgesch., S. 73 u. 124 f. — Essai sur l’ötatde la 16 gislation dans le Jura bernois (1861). Übersetzt durch L. Juil-lerät, und andere im Vorwort genannte. — A. Gnann, Beitr. z. Ver-fassungsgesch. der Domkapitel von Basel und Speyer bis Ende des15. Jhs. (Diss.).

a) Die eigentliche Gerichtsbarkeit des Königs hatte sichgrundsätzlich auf alle Streitigkeiten bezogen. Insbesondereaber wurde vom König, wenigstens in der überliefertenIdee, Gewicht auf die Sicherung der Rechtshilfe für Kirchen,Witwen, Waisen und arme Leute gelegt und auch die Ver-hinderung der Bestechung beabsichtigt x ). Der König ver-zichtete bekanntlich durch privilegia de non evocandodarauf, Streitigkeiten vor sein eigenes Gericht zu ziehen,und durch privilegia de non appellando auf das Recht, dieUrteile der untern Instanzen (oberste Gerichte der Landes-

') Vgl. z. B. Böhmer-Mühlbacher , Reg. 380c: Im Jahre 802setzt Karl der Grosse Kölligsboten (missi) ein, qui iam opus nonhabebant super innocentes munera accipere . . ., damit sie ecclesiis,viduis et orphanis et pauperibus et cuncto populo iustitiam facerent.