des Noeti.'
7
pl-a!. §. XI. den beyden ersten beystimmet: 2) eben soscheinet es ein Versehen zu seyn, wenn Philastrius äsirreres, cn/r. ;z. meldet, daßNoetus seinen BrudernichtAaron; sondern Eliam gencnnct: z) was die Verglei-chung selbst, durch welche Noetus sich mit Most undfeinen Bruder mit Aaron in eine Achnlichkeit gcsczet,vor einen Grund oder Zweck gehabt, ist eine sehr unnü-ze Frage. Beausobre in der lMoiee äll Klanich. tom,
I. p. zz4. glaubet, daß er nichts weiter sagen wollen,als daß sie beyde, wie jene alte Knechte Gottes, dasAmt haben, die reine Lehre von der Einheit Gottes vor-zutragen und den heidnischen Jrtümcrn zu widerspre-chen. Mosbeim commentar. p. 6F2. lg. kommt diesemganz nahe. Beyde sezen hinzu, daß her Kezermacher-geist diesem nicht übel gemeinten Vorgeben eine so ver-haßte Gestalt gegeben. Larvner am a. O p. 451.kommt »och kürzer weg. Er halt die ganze Erzehlungvor eine Fabel. Wir sehen aber die Unwahrscheinlich-keit nicht, welche hier voxausgesezet wird. SolcheThorheiten sind bey dergleichen Leuten geivis nicht sel-ten gewesen: 4) Der Umstand, daß Noetus von denAeltesten und nicht von einem Bischof zur Verantwor-tung gezogen worden, hat Mosheim veranläßet, zweyMuhtmaßungen zu machen, unter denen die lejte, daßan demselben Ort damals kein Bischof gelebet, wahr-scheinlicher; als die erste ist, daß Noetus selbst Bischofgewesen, z) Die chronologische Frage beruhet aufzweyMerkmale- Epiphanius saget, Noetus habe i zo Jahrgelebet, ehe er seine Historie geschrieben, welche in das 'I- C- Z7Z. u. Z76 gesezt wird. Dieses ist der Grund,warum die meisten den Anfang der Kezerei des Noetizwischen die Jahre 240 - 245 sezen. Sobald man aberannimmt, daß -Hippolyrus der wahre Verfaßer dervbengedachten Schrift sey, welcher gewis eher gestorben,und doch schon von Noeti Tod redet, so mus mau auchden Noerum alter machen und nach einigen in die er-sten Jahre des dritten Jahrhunderts sezen; nach an-dern aber ihn um das Jahr 220. wenigstens seine Ke-zerei anfangen laßen. Man sehe Basnagens snnal,eccles. polit. snn. LUVI- §. 14. Tillomonts memai-res pour tervlr ä 1' histoire ecclel. tom. IV. l>- 2 z 8.
A 4 Beaer-