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Rezerei
bekleidet, ist unbekannt. Er hatte einen Bru-der, den er Aaron, wie sich selbst Mosen, nann-te. Es ist dieses eine grose Kleinigkeit, die dochzu den neuern Zeiten einige Anmerkungen gelehr-ter Männer veranläßet. Wie er zuerst ansieng,seine Irlümer zu hegen, wurde er von den Ael-testen der Gemeine, wo er sich aufhielte, vorge-fordert. Dieses mal half er sich durch dasLeugnen durch. Allein die Klaget, wurden er-neuert und er bekam durch die vermehrte Anzahlseiner Anhänger, die doch an sich klein war, denMuht, seine Gedanken von Gott frey zu beken-nen und zu vertheidigen. Weil sich die Hof-nnng, ihn znbeßcrn, verloren haue, wurde ermir seinen Anhängern von der Kirchengemein-schaft ausgeschloßen. Er ist bald darauf mitseinem Bruder gestorben. Man meldet denChristen zur Schande, daß Niemand sich mit ih-rer Beerdigung beschäftigen wollen. Ob er et-was schriftlich hinterläßet,, ist ebenfals nicht be-richtet worden. Die Zeit seines Lebens läßetsich nicht anders; denn durch MuhtmaßungenI. C. bestimmen und diese machen wahrscheinlich, daß220 er in die erste Hälfte des dritten Jahrhundertsgehöre.
Anm Diese Nachricht ist aus den Berichten der drey an-geführten Schriftsteller Hippoy-ri, Epipbanii u. Theo-doren genommen. Zu ihrer Erläuterung ist noch bey-zufügen : i) daß Noerus aus Sinyrna gebürtig gewe-sen, sagen -Hippolyrus und Theovoretus; die StadtEpheftrs aber nennet Epiphanius llserel'. HVII. §. I.Wir stnd deßwegen geneigt, dieses vor einen Fehler zuhalten, weil eben dieser Geschichtschreiber in der -mace-
xiiLl.