Band 
Zweiter Theil.
Seite
35
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des Sabellii.

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se : ob die Sabellianer mit Recht unter die Pa-rripaßianer gerechnet iverden? Es ist aller-dings ein historischer Grund da, diese Frage vorstrittig anzusehen, indem einige von den altenSchriftstellern sie ausdrücklich bejahen; andereaber eben so klar verneinen. Und dieses hat eilteUnahniichkeir der neuern nach sich gezogen, vondenen viererlei Antworten bekannt. Die ersteund zweyte tritt einem von den beyden Urthei-len schlechterdings bey. Die dritte und viertesucht beyde zu vereinigen, so daß jene zwischendem Sabellio und einigen seiner Anhänger einenUnterschied machet und die Beschuldigung nurdorr dem Stifter; nicht aber von allen Nachfol-gern vor gegründet halt, welches jedoch ohne hi-storischen Beweis geschiehet; diese aber aus demangenommenen Grundjaz, daß Sabellius zwarkeinen persönlichen; aber doch reellen Unterschiedzwischen dem Vater und Sohn gelehret, dieFolge ziehet, daß in einem wettern Verstand derParripaßianismus dem Sabellio allerdings zu-zuschreiben ; nicht aber in einem engern. Wirkönnen nicht anders; als denen beylreten, welcheglauben, daß Sabellius das nicht gelehret, wasman den Patripaßianismum nennet. DieserJrtum sezer voraus, daß der Lehrer deßelbenChristum vor eine Person halte, in der zwey Na-turen persönlich vereiniget sind, und daß nicht diegöttliche Natur des Sohnes, als einer Person;sondern die göttliche Natur der einzigen Persondes Vaters, die nur allein angenommen wird,Mit der Menschennatur vereiniget worden. WerC 2 daher