Band 
Zweiter Theil.
Seite
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des Sabellii.

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daß dieSabcllianer den persönlichen Unterschied geleu-gnet, denselben völlig widerleget. Sol er aber nur denVerstand haben: es ist kein persönlicher Unterschiedzwischen dem Vater und dem Sohn, und also, wer Va-ter heißt, heißt auch der Sohn, so ist er freilich sabel-lianisch; ka» aber vor keinen besondern Lehrsaz angese-hen werden.

2snm. 2. Beausobre hat in der hlfioi're 6u INanich. ta»r.I. p, 5;^ zur Zreysprechung der Sabelliancc von die-ser Beschuldigung diesen Weg eingeschlagen. Er erin-nert, daß die alten Kezer die Nahmen des Worts unddes Sohns Gottes sorgfältig unterschieden, und zwardurch den leztern allein Christum nach seinerMenschen-narur; durch den erstem aber das, was wir die gött-liche LTatur; nennen, jedoch unter verschiedenen Vor-stellungen , verstanden: mithin hatten sie wohl sagenkönnen, der Vater und das Wort; nicht aber, derVarer und der Sohn sind eine Person; welche Erinne-rung vom Lardner ebendas. p. 452. und Seniler eben-vas S. 250. gebilliget worden. Der angenommeneErundsaz hat zwar in einigen kezerischen Ausdrüken sei-nen Grund, wie er denn von uns TH.I. S- 544. nüz-lich gebraucht worden; allein bey den Sabellianeri,ist er gewis nicht algemein wahr. Z.E. Basilius derGrose ez,. LLX. tom. III. Oper. p. Zl7- last Sabelliunrnicht sagen, 7r«rkL«, sondern 7t-

«- Epiphanius tiserel'. i^XII. sezt gar häufigv',o>» wenn nach Beausobren» Meinuiig stehensolle. Richtiger scheinet uns Mosheims Vorstellungzu seyn, daß in der Sprache Sabellii das Wort Sohndie Person Christi anzeige.

§. XU.

Wenn wir nun dieses alles mit einander ver-binden ; so läßet sich der Begrif des Sabelliivon der Person Christi näher entwikeln, und dieverschiednen Vorstellungen, so andere sich vondemselben gemacht; oder gemacht zu haben schei-nen, (denn auch hier müßen wir uns an Muht-C 4 maßen